Mittwoch, 29. März 2017

[Rezension] Christiane Lind - Weiße Rosen und die Titanic



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 342 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (11. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1543055567
ISBN-13: 978-1543055566
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 2,2 x 20,3 cm

Inhalt gem. Amazon:
„Kommst du?“ Luise zupfte Paula am Arm. Ihre Freundin musterte mit großen Augen die Kleider der Damen und Anzüge der Herren, die gemessenen Schritts an ihnen vorbei in Richtung des Tenderschiffes gingen. „Oder wollen wir umkehren? So wie die Frau, die von einem Unglück geträumt hat?“ „Und dann?“ Paula schüttelte den Kopf, um allen Aberglauben zu verdrängen, aber klopfte dennoch ans Holz der Planken. Sicher war sicher. „Toi, toi, toi. Wir haben alles auf eine Karte gesetzt und werden nach New York fahren.“ 
Berlin, im Frühjahr 1912: Der Schauspielerin Paula und der Kostümbildnerin Luise steht eine glänzende Theaterkarriere bevor. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzen ihre Zukunftsträume. Die jungen Frauen verlieren Arbeitsplatz und Wohnung, ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht. Letzte Rettung ist das großzügige Geschenk eines amerikanischen Verehrers: ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic. An Bord des eleganten Luxusdampfers findet Luise ihr Glück mit dem Steward Leonard, während Paulas Verehrer Ferdinand von Fahlbusch einen perfiden Plan verfolgt … Ein packender Schicksalsroman vor dem Hintergrund eines dramatischen Schiffsunglücks.

Zum Buch:
Luise und Paula sind Freundinnen seit Kindertagen. 
Paula, die aus gutgestelltem Hause kommt, hat mit ihren Eltern gebrochen und gemeinsam mit Luise in Berlin ein neues Leben aufgebaut. Sie arbeiten beide am Theater, Paula als Schauspielerin und Luise als Kostümbildnerin. Beide lieben ihre Arbeit und finden Erfüllung darin, bis sie von einem auf den anderen Tag arbeitslos werden.
Es scheint sich alles gegen sie verschworen zu haben, denn zeitgleich verlieren sie auch ihre Wohnung. Nun ist guter Rat teuer.
Da passt es ganz gut, dass sie beide Tickets für die erste Klasse auf der Titanic haben, die ihnen ein Jugendfreund von Paula aus Amerika geschickt hatte.
Sie haben keine Wahl, sie müssen auf das Schiff, in Berlin oder anderswo haben sie keine Perspektive, zumal ihnen auch noch ein gefälschter Schuldschein das Leben schwer macht. Wird ihnen ein Neuanfang in Amerika gelingen?...

Paula und Luise haben sich vor vielen Jahren einen Feind gemacht. Sie waren noch Kinder, aber der Feind vergaß nicht. Im Gegenteil, er steigerte sich in eine Liebe, auf Paula fixierend, hinein, die ihn handeln ließ. 
Paula, die am Theater ständig mit weißen Rosen von einem ihr unbekannten Verehrer bedacht wurde, ist nicht ganz unglücklich darüber, dass sie nunmehr ihr Leben in Berlin aufgeben soll, kann sie doch auf diesem Weg ihrem Stalker entkommen. 
Sie geben alles auf, um in Amerika neu anfangen zu können.

Sie sind Passagiere auf der Titanic, dem unsinkbaren Schiff. Ein Schiff, das Geschichte geschrieben hat, jedoch keine rühmliche.
Selbst am Landungssteg überlegen die beiden Frauen noch, ob sie es wirklich wagen sollen, denn die Omen stehen schlecht. Eine Frau weigert sich auf das Schiff zu gehen, sie hatte von einem Unheil geträumt. 
Aber Paula und Luise können nicht anders, sie müssen auf dieses Schiff, das zugegebenerweise ein absoluter Traum ist. Sogar Passiere der 3. Klasse reisen mit ihm komfortabler als auf anderen Schiffen. 

Während Luise sich mit dem Steward Leonard anfreundet und sie sich in ihn verliebt, hat Paula die Bekanntschaft mit Ferdinand von Fahlbusch gemacht. Ein Mann, den sie teils nett findet, der aber andererseits auch für Gänsehaut sorgt. Wohl fühlt sie sich nicht unbedingt in seiner Nähe, obwohl er seinen Charme spielen lässt.

Die Autorin Christiane Lind lässt den Leser nicht nur an den Gefühlen der Protagonisten teilnehmen, sie nimmt den Leser auch mit auf eine unbeschreibliche Fahrt auf der unsinkbaren Titanic.
100 Jahre ist es her, dass dieses atemberaubende Schiff seinerzeit zu seiner Jungfernfahrt auslief, aber nie sein Ziel Amerika erreichte. Viel hat man bislang darüber gelesen, gesehen und gehört.

Mit ihrem Buch hat die Autorin jedoch den Leser an den Ereignissen teilhaben lassen. Während sich menschliche Tragödien abspielen, ist man unmittelbar dabei, den Verlauf der letzten Stunden dieses unsinkbaren Schiffs mitzuerleben.
Man spürt förmlich die Angst und Panik der Menschen, die sich auf diesem Schiff aufhalten. Mit 20 Rettungsbooten ist das Schiff definitiv unterbesetzt, so dass von vornherein absehbar ist, wie es ausgehen wird. 
Der Leser ist vom Erstkontakt mit dem Eisberg bis zum Sinken der Titanic dabei, auch noch, wenn die geretteten Passagiere geborgen werden. Man hat das Gefühl, die Stimmen aus dem Wasser zu hören, das Sinken life mitzuerleben.
Christiane Lind hat nicht nur die Titanic selbst hervorragend recherchiert, selbst die Ereignisse der Schiffskatastrophe und die Rettung der Überlebenden werden glaubwürdig widergegeben. 

Viele Überraschungen bringt das Buch nicht. Die Katastrophe der Titanic, deren Ursachen und Ausgang sind hinlänglich bekannt. Auch innerhalb der Story gibt es wenig Überraschungen, die man nicht schon vermutet und erwartet hat.

Die Kombination von Liebesgeschichte und historischem Hintergrund macht den Reiz des Romans aus. Durch die detaillierten Beschreibungen der Titanic konnte ich mich mittels Kopfkino auf der Titanic umschauen, habe im großen Saal diniert, bin die Gänge entlang gelaufen und habe das Deck gesehen wie auch vieles andere. Die Faszination Titanic lebt auch noch nach 100 Jahren und begeistert.
Christiane Lind hat einen packenden Roman vorgelegt, der nicht nur unterhält, sondern der auch den Leser auf eine Reise mitnimmt, von der es keine Wiederkehr gibt.

Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter. 


Bewertung:


Zur Autorin:

(übernommen von Amazon)
Christiane Lind wuchs im niedersächsischen Zonenrandgebiet auf. Heute lebt sie mit einem Ehemann und fünf Macho-Katern in Kassel. Sie liebt Bibliotheken und Kunstmuseen, kann auf Zigaretten und Fleisch verzichten, nicht aber auf Latte Macchiato und ihren iPod. Die Sozialwissenschaftlerin arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bis sie sich zur Jahrtausendwende selbstständig machte.
Christiane Lind war schon immer eine Leseratte, aber den Wechsel auf die Seite der Autorin hat sie ebenfalls mit dem Millenium vollzogen.



Von Christiane Lind / Clarissa Linden / Chris Lind / Laura Antoni wurden gelesen und rezensiert:
          



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 28. März 2017

[Messe] Leipziger Buchmesse 2017 - Tag 4

Sonntag - Tag 4 der Leipziger Buchmesse 2017. Ich war hundemüde, denn nach nur 2 h Schlaf in der Nacht (danke auch liebe Zeitumstellung) klingelte erbarmungslos der Wecker. Irgendwie schaffte ich es dennoch pünktlich los und durfte zu meiner unbändigen Freude feststellen, dass es in der Nacht gefroren hatte. Also musste ich erst das Auto "enteisen" und dann machte ich mich auf den Weg. Generell war auf der Strecke das Wetter eher trüb.

tristes Wetter auf dem Weg

Die Fahrt habe ich final dank einem großen Kaffee gut überstanden und war sogar kurz vor der Öffnung der heiligen Hallen vor Ort, denn gleich um 10 Uhr wollte ich die erste Lesung besuchen.

Andreas Eschbach hat aus dem 1. Band seiner Jugendbuch-Trilogie "Aquamarin" vorgelesen und dem Publikum auch einen Ausblick auf den Nachfolgeband gegönnt. Die Story klang sehr interessant, sodass ich beschlossen habe, diese Reihe ins Auge zu fassen, sobald mein SuB etwas schmaler geworden ist.


Andreas Eschbach lesend

Natürlich war ich auch mit Büchern bewaffnet, sowohl Kleeblatt, als auch eine Freundin hatten mich mit ihren Werken zwecks Signatur bedacht. Sagen wir es mal so: Der Autor hat einen Hang dazu, dicke Bücher zu schreiben ^^

Andreas Eschbach signierend

Natürlich wollte der kleine Herr Miez auch noch unbedingt auf ein gemeinsames Foto

Andres Eschbach und Herr Miez

Kerrys signierter Liebling
Der Sonntag war von den Terminen her deutlich entspannter, sodass ich etwas Luft hatte, um meine nächste Veranstaltung zu besuchen. Allerdings war es nicht so, dass ich einen Sitzplatz  abbekommen hätte - das Thema war wohl einfach zu faszinierend, denn mein nächster Termin war ein Gespräch über "Sex und Horror in der Literatur" mit Frank Festa. Ein sehr faszinierendes Thema, von dem ich mich nicht ausnehme, denn auch ich lese sehr gerne Bücher aus dem Festa-Verlag. Das Publikum erfuhr jedoch auch, wo der Verleger die Grenze bei von ihm verlegten Büchern zieht.

Frank Festa im Gespräch

Herr Miez war hier richtig mutig und wollte auf ein Bild mit dem Verleger - umgeben von der von ihm verlegten Literatur.


der tapfere Herr Miez und Frank Festa

Im Anschluss stand für mich ein weiterer Termin auf dem Plan. Veit Etzold stellte sein neues Buch "Dark Web" vor und machte über die Möglichkeiten, jedoch auch Gefahren desselben aufmerksam. Ein sehr aktuelles Thema, wie wir aus den Medien der letzten Tage entnehmen konnten.


Veit Etzold im Gespräch


Veit Etzold unter Beobachtung seiner Angetrauten ^^

Auf dem Weg zum nächsten Termin traf ich dann endlich auf bekannte Blogger-Gesichter


Petra Samani mit Tochter und Herrn Miez

Nun hieß es aber, mich zu sputen, denn ich hatte eine private Verabredung mit einer Autorin, die ich unbedingt wahrnehmen wollte.


Chris Lind mit Herrn Miez

Es war wieder ein schönes und entspanntes Treffen - ich glaube, ihr könnt euch denken, wie das läuft, wenn Katzenpersonal auf Katzenpersonal trifft ^^ Natürlich hatte ich auch Bücher (von Kleeblatt) im Gepäck, die fleißig signiert wurden.

Die liebe Chris hatte auch Schenkis im Gepäck


tolle Schenkis von Chris Lind

Leider war das Treffen viel zu kurz und ich machte mich wieder auf den Weg, in der Hoffnung, zumindest noch den Rest eines Vortrages zu hören, der auf meinem Plan stand.

Auf dem Weg dorthin kam ich an einer Lesung vorbei und hörte das Wort "Kuschelflosse", was mich sofort innehalten lies, denn Kuschelflosse kenne ich ^^

Tatsächlich stellte die Autorin der Reihe ihren neuesten Band vor.


Nina Müller lesend

Da die Autorin ihre Bücher selbst illustriert, konnte sich das Publikum von ihrem Talent selbst überzeugen.


die wichtigsten Figuren aus Kuschelflosse

und nochmal in Farbe

Dann musste ich mich aber wirklich losreißen, um noch etwas vom geplanten Vortrag mitzubekommen.


interessantes Gespräch zum Thema "Schreiben: Das Armutsrisiko"

Anschließend wollte ich mir einen weiteren Vortrag anhören, der zum Glück an gleicher Stelle stattfand, sodass ich endlich einen Sitzplatz ergattern konnte ^^


sehr informatives Gespräch zum Thema "Lektorat und Self-Publishing"

Jetzt war es aber endlich an der Zeit, den Heimweg anzutreten. Meine Erschöpfung, auch im Hinblick auf den wenigen Schlaf der letzten Nächte, war nicht mehr zu verbergen und wenn ich heil Zuhause ankommen wollte, musste ich definitiv bei Tageslicht nach Hause fahren. Es ist erstaunlich, wie viel einfacher längere Fahrten sind, wenn man nicht allein im Auto ist.

Irgendwie haben es Herr Miez und ich es heil nach Hause geschafft, nur um fast auf direktem Wege im Bett zu verschwinden und dort nicht so schnell wieder hervorzukommen.



Herr  Miez war auch froh, wieder Zuhause zu sein und es in nächster Zeit etwas ruhiger angehen zu lassen

Abschließend bleibt mir nur zu sagen - schön war es, aber auch sehr anstrengend. Ich war etwas erstaunt, dass ich in diesem Jahr vielen Leuten nicht begegnet bin, mit denen ich eigentlich gerechnet habe. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre war ich davon ausgegangen, dass man sich zwangsläufig über den Weg läuft - was leider nicht der Fall war. Ich glaube, im nächsten  Jahr werde ich mich um konkrete Termine bemühen.

Kleeblatt, die dieses Jahr krankheitsbedingt durch Abwesenheit glänzte, ist dann bei der Leipziger Buchmesse 2018 hoffentlich wieder dabei, denn zu zweit macht es auch einfach mehr Spaß (auch, wenn man sich auf der Messe erfolgreich den ganzen Tag aus dem Weg gehen kann)

Kerry

Montag, 27. März 2017

Charlies 12. Geburtstag

Hallo ihr Leser dieses Blogs,

habt ihr jetzt hier echt einen Bericht über den 4. Tag der Leipziger Buchmesse 2017 erwartet? Nee, nee, heute gibt es hier wichtiges, denn heute ist mein Geburtstag.


ich kannn übrigens ganz unschuldig schauen - hier mal ein Beispiel

 
Irgendwie läuft das dieses Jahr ganz schön merkwürdig - normalerweise wird an meinem Geburtstag aus dem Bett gesprungen und ich bekomme ein leckeres Frühstück - nicht so heute. Zu zweit haben wir versucht, das Personal aus dem Bett zu bekommen - echt, die lag da wie tot. Aber zum Glück gelang es uns dennoch, die endlich in Reich der "Lebenden" zu maunzen - Hunger macht böse.

Aber wisst ihr, auch wenn heute nicht alles wie gewohnt lief an meinem Geburtstag, so hat der Tag auch sein Gutes - das Personal ist heute Zuhause, was bedeutet, dass heute ganz viel gekuschelt wird und ich hoffentlich ordentlich meinen Schenkis fröhnen kann. 


Soll ich euch mal zeigen, was ich von meinem Personal bekommen habe?

meine allerliebsten Lieblingssnacks

So, ich werde den heutigen Tag genießen und ganz viel Kuscheln. Natürlich hoffe ich,  dass die Ersatz-Dosine meinen Wünschen entsprechend auch was für mich besorgt hat - das Personal hat genau gesagt, was ich mag ^^

Charlie

Sonntag, 26. März 2017

[Messe] Leipziger Buchmesse 2017 - Tag 3


Samstag - Tag 3 der Leipziger Buchmesse 2017 und wenn wir ehrlich sind (für alle, die die Leipziger Buchmesse aus den letzten Jahren kennen) der Super-Gau. Samstag, am ersten Tag des Wochenendes tummeln sich immer Massen an Leuten auf der Buchmesse, sodass gewöhnlich nur unter großen Mühen ein vorankommen ist. Gewöhnlich kann es schon mal gefühlte Unendlichkeiten dauern, bis man die Autobahnabfahrt erreicht und sich bis zum Messegelände durchgekämpft hat. Von daher ging es heute noch früher als gewohnt los, denn nach den Erlebnissen von gestern (parken auf dem Ausstellerparkplatz und auch dort waren nur noch sehr wenige Parkplätze übrig), hieß es auf jeden Fall: überpünktlich sein! Gesagt, getan und ich war noch nicht einmal allein. Meine Schwägerin in spe hat sich bereit erklärt, zu nachtschlafender Stunde aufzustehen und sich mit mir dem Abenteuer Leipziger Buchmesse an einem Samstag zu stellen.

Die Überpünktlichkeit hatte seinen Grund, denn gleich zur Öffnung der heiligen Buchhallen-Pforten begann meine erste Lesung - natürlich in Halle 5, die so ziemlich genau am anderen Ende des Geländes liegt, von Halle 1 aus gesehen, wo sich der Presseeingang (und die dementsprechenden Parkplätze) befindet.

Tanya Stewner stellte den 3. Band ihrer Alea-Aquarius-Reihe vor, der am Montag erschienen ist. Ich habe bereits die ersten beiden Teile verschlungen und wollte es mir auf gar keinen Fall nehmen lassen, in den 3. Band hineinzulauschen.

Tanya Stewner (links) bei der Lesung zum 3. Band der Alea-Aquarius-Reihe

Natürlich habe ich mir mein Exemplar des 1. Bandes signieren lassen.


Tanya Stewner bei der Signatur von Kerrys Buch


Nun wollte auch noch der kleine Herr Miez auf ein Foto mit der Autorin


Tanya Stewner und Herr Miez

Anschließend musste ich mich ganz schön sputen, denn ich war um 11 Uhr zum Frühstück mit Ursula Poznanski beim Rowohlt-Verlag verabredet. Eigentlich sollte Kleeblatt den Termin wahrnehmen, aber da sie dieses Jahr wegen Krankheit ausfiel und ich sowieso ein Poznanski-Fan bin, durfte ich an ihrer Stelle teilnehmen und was soll ich sagen: es war so toll. Wir haben in netter Runde zusammengesessen und uns über das aktuelle Buch (Band 4 der Kaspary-Reihe) unterhalten, aber auch über ihre bisherigen Bücher. Mehr als 1,5 Stunden saßen wir mitten auf der Standfläche und haben Fragen über Fragen gestellt (so wissen wir jetzt, dass ein weiteres Projekt Poznanski/Strobel in Arbeit ist, was sie beruflich gemacht hat, bevor sie hauptberuflich Schriftstellerin wurde, wie ihr Verhältnis zur Deadline ist usw.). Nicht eine Sekunde lang kam das Gespräch ins Stocken, die Zeit verflog wie im Fluge.


Ursula Poznanski



es gab natürlich auch was zu Futtern ^^



Ursula Poznanski und Herr Miez - ist das nicht süß, wie sie sich anhimmeln?


Der Rowohlt-Verlag hatte noch ganz tolle Überraschungen für uns parat. Wir bekamen ein Exemplar vom 4. Band der Kaspary-Reihe (natürlich wurde das vor Ort gleich signiert), eine Powerbank und ein Kinoticket ^^



Anschließend machte ich mich auf den Weg zu einem weiteren Autoren, von dem ich mir ein Buch signieren lassen wollte. Unterwegs traf ich aber jemanden ^^


Dagmar Stevens von Wilhelmina´s und Yvonne Hantschel zusammen mit Herrn Miez


Nach einem mega-kurzen Plausch hechtete ich weiter, immerhin war Brandon Sanderson vor Ort und ich hatte in Buch, das veredelt werden wollte.


Brandon Sanderson beim Signieren meines Exemplares von Steelheart



Brandon Sanderson und Herr Miez


Anschließend hatte ich etwas "Luft" und beschloss mal kurz beim Stand von Droemer-Knaur vorbei zu schauen und was entdeckte ich - Sebastian Fitzek bei einer Signierstunde. Also habe ich mich zum Ende der Schlange vorgekämpft und mich brav angestellt, denn immerhin hatte ich auch noch zwei Fitzeksche Werke, die bis dato noch nicht veredelt waren. Hier war Geduld gefragt, denn ich stand geschlagene 1,75 h an, um meine Bücher signieren zu lassen - aber was macht man nicht alles für signierte Fitzek-Bücher? ;-)

Während ich so brav in der Schlange wartete, kam mir eine junge Frau entgegen, die ein absolut geniales T-Shirt trug, das ich fotografieren durfte und ganz ehrlich, ist es nicht entzückend?


ohne Worte - das T-Shirt fiel mir sofort ins Auge



das Warten hat sich gelohnt - Sebastian Fitzek beim Signieren meiner Bücher


Anschließend, eigentlich hatte ich schon wieder gar keine Zeit, sprang ich dennoch kurz bei Claudia Puhlfürst vorbei, denn ich hatte es gestern partout nicht mehr zu ihr geschafft, um mir mein neues Buch signieren zu lassen. Das musste also heute unbedingt nachgeholt werden.


Claudia Puhlfürst - im Hintergrund von ihr geschriebene Bücher (eine Menge, oder was meint ihr?)


Gleich um die Ecke sollte sich ein weiterer Autor herumtreiben, dem es einen Besuch abzustatten galt. Er war privat vor Ort, hatte aber vorher bekannt gegeben, wo man ihn treffen könnte - also versuchte ich es und hatte Glück. Natürlich wurde er gleich mal ausgequetscht und nun weiß ich, dass dieses Jahr noch ein E-Book von ihm erscheinen wird.


Michael Schröder und der kleine Herr Miez - Männerpower


Nun hieß es wieder, die Beine in die Hand zu nehmen, denn eine Lesung von Michael Tsokos stand an mit anschließender Signierstunde. Natürlich war ich mit meinen bisher noch unsignierten Büchern bewaffnet, die Gunst der Stunde musste ich einfach nutzen.


Michael Tsokos beim Signieren meiner Bücher


Anschließend, deutlich erleichtert, denn ich hatte meine "Termine" des Tages erledigt, schlenderte ich in Richtung des Standes "Traumstoff" und traf dort auf


Jana Lukaschek



Philipp Bobrowski


und


Claudia Toman


Von dort ging es weiter zum Stand der Selfpublisher und dort lief mir jemand über den Weg, mit dem ich so gar nicht gerechnet hatte: Saskia Etzold. Ich war davon ausgegangen, dass sie und ihr Mann erst am morgigen Tag vor Ort wären - von daher war ich positiv überrascht. Also gingen wir fix zu Veit Etzold - doch wer lief uns dann noch über den Weg? Niemand anderes als Saskias Chef - Michael Tsokos. Die Gunst der Stunde musste ich einfach nutzen und ein Gruppenbild machen.


Michael Tsokos (links), Saskia Sabrina Etzold (Mitte), Veit Etzold (rechts) und Herr Miez (auf Saskias Arm)


Anschließend ging es zu einer Veranstaltung von Amazon-Publishing für Krimi- und Thriller-Fans.



Ich finde diese Hocker einfach genial - hier ein Exemplar mit "Abgewiesen" von Melisa Schwermer (ich war ja in Versuchung, dieses zu klauen, aber ich glaube, unbemerkt hätte ich den nicht wegbekommen)

Total überrascht war ich, als ich Melisa Schwermer persönlich erblickte - die Gunst der Stunde galt es zu nutzen (denn immerhin war sie es, die mich literarisch für die Nachwelt in ihrem Buch "Injektion - Die Rache" verewigt hat)


Melisa Schwermer und Herr Miez


Ich machte allerdings noch weitere Bekanntschaften


Roland Kirsch mit Herrn Miez



Alexander Schüller mit Herrn Miez


Eigentlich bin ich bei dieser Veranstaltung nur gelandet, weil ich Patrizia Prudenzi hinterhergedackelt bin ^^


Patrizia Prudenzi sieht schon ziemlich erledigt aus


Bereits am gestrigen Tag traf ich einen Autoren und wollte schauen, ob er heute wieder vor Ort war, denn gestern kam es leider zu keinem Foto, sodass ich heute einen weiteren Versuch starten wollte - mit Erfolg


Arthur Gordon Wolf und Herr Miez


Langsam aber sicher war es an der Zeit, sich Richtung Heimat zu bewegen, allerdings hoffte ich immer noch, mich mit jemand ganz bestimmten treffen zu können - was bisher unsere jeweiligen Terminpläne erfolgreich verhindert hatten. Aber kurz vor Schluss klappte es doch noch


Susanne Kasper und Herr Miez


Generell muss ich sagen, dass mir heute nur sehr wenige Blogger über den Weg gelaufen sind, allerdings habe ich es bisher noch nicht wirklich in die Blogger-Lounge geschafft. Irgendwie bin ich ständig woanders, aber merkwürdig finde ich es schon, denn sonst trifft man (sogar relativ regelmäßig) befreundete Blogger. 

Der Samstag war ein sehr anstrengeder, aber auch sehr erfolgreicher Tag - hier noch ein paar Fotos:


neue (und gleich signierte) Buchschätze



meine am Samstag signierten Jugendbuch-Schätze



meine, nach geduldigem Warten, endlich signierten Fitzek-Bücher



meine am Samstag veredelten Tsokos-Bücher


Aber wie gesagt, ich war ja nicht allein unterwegs. Meine Schwägerin in spe hatte die ehrenvolle Aufgabe, sich heute auf der Messe zu amüsieren und Fotos zu machen sowie Bücher für Kleeblatt signieren zu lassen ^^


Britta Sabbag


Cos-Player



Cos-Player



Cos-Playerin


So ihr Lieben, das war auch schon der vorletzte Tag. Ich fühle mich total erschlagen, doch wie heißt es so schön: einer geht noch ... von daher

bis Morgen

Kerry