Dienstag, 31. Januar 2017

[Rezension] Arno Strobel - Das Dorf



Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 368
ISBN: 978-3-596-19834-4
Erscheinungstermin: 18. Dezember 2014 
Format: Taschenbuch
Verlag: Fischer Verlage


Klappentext gem. Fischer Verlage:
Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist ... 

Rezension:
Anna und Bastian sind erst seit kurzer Zeit ein Paar, als sie ihn von jetzt auf gleich verlässt. Seitdem hat er nichts mehr von ihr gehört, bis sie sich etwa zwei Monate völlig verzweifelt an ihn wendet und seine Hilfe erbittet. Laut eigener Aussage wird Anna in einem Dorf an der Müritz gefangen gehalten und fürchtet um ihr Leben. Nach dem Telefonat kann Bastian Anna nicht mehr erreichen und wendet sich an die Polizei - doch diese glaubt ihm nicht.

Bastian ist in großer Sorge um seine Ex-Freundin und macht sich zusammen mit seinem Freund Safi auf den Weg, um Anna aus diesem Dorf abzuholen. Das Dorf selbst wirkt düster und verlassen, alles in allem wenig einladend und irgendwas scheint dort nicht zu stimmen, denn Safi, der nur kurz am Wagen warten sollte, verschwindet spurlos.
 
Tatsächlich ist das Dorf gar nicht so verlassen, wie es auf den ersten Blick erscheint. Einige Bewohner sind noch vor Ort und erklären sich bereit, Bastian auf der Suche nach Anna zu unterstützen. Doch auch wenn alle sehr hilfsbereit sind, so bleibt Anna doch unauffindbar und noch schlimmer, langsam aber sicher beginnt Bastian an seiner Selbstwahrnehmung zu zweifeln, denn was auch immer er zu erfahren oder wissen glaubt, stellt sich schnell als gegenteilig heraus. Wird es ihm gelingen, Anna zu finden und zu retten oder wird auch er in dem Dorf verschwinden?


Realität und Wahn liegen nah beieinander! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet, obwohl ich gestehen muss, dass auch ich zwischendrin Probleme hatte zu unterscheiden, was real ist und was nicht. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Die Figur des Bastian hat mich von Beginn an verzückt, denn ehrlich, wie kann man einem Mann nicht förmlich "verfallen", der seiner Ex-Freundin zu Hilfe eilt, obwohl diese ihn von jetzt auf gleich verlassen hat? So ein Mann hat sein Herz auf dem rechten Fleck, oder? Den Schreibstil empfand ich als sehr fesselnd zu lesen, sodass ich zwischendrin Probleme hatte, mich von dem Buch, wenn auch nur kurzfristig, zu trennen. Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch schaurig-schöne Lesestunden bereitet hat und ich mich bereits auf den nächsten Roman des Autors freue.

Bewertung: 


Der Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mittlerweile konzentriert er sich ganz auf das Schreiben und gehört zu den gefragtesten deutschen Thrillerautoren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. (übernommen von Fischer Verlage)







Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

 
Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

 

Montag, 30. Januar 2017

[Rezension] Jojo Moyes - Im Schatten das Licht



Leseprobe




Eckdaten:
Broschiert: 576 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (27. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499267357
ISBN-13: 978-3499267352
Originaltitel: The Horse Dancer
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 4,3 x 21,1 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.
Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.
Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt ...

Zum Buch:
Sarah lebt für ihren Traum, an der französischen Reitakademie Cadre Noir zu reiten. Ihr Großvater, bei dem sie lebt, unterstützt sie dabei, war er doch einst selbst dort Reiter, bis er die Akademie verlassen musste.
Als ihr Großvater Henri einen Schlaganfall hatte und ins Krankenhaus musste, ist Sarah allein und ohne Beistand. Sie versucht das Unmögliche, allein klarzukommen und für ihr Pferd Boo finanziell aufzukommen, ein Ding der Unmöglichkeit.
Natasha ist Anwältin und lebt in Scheidung von ihrem Mann Mac. Ihr Tagesablauf ist bis auf die Minute durchgeplant, sie ist gut organisiert und hasst Chaos. Aber genau das bekommt sie, als Sarah unverhofft in ihr Leben tritt und alles verändert.
Plötzlich lebt sie irgendwie wieder mit ihrem Noch-Ehemann Mac zusammen und ist auch noch, wenn auch mehr als unfreiwillig, verantwortlich für die 14-jährige Sarah. Das kann nicht gut gehen, zumal Sarah irgendetwas zu verschweigen scheint...

Von der Autorin Jojo Moyes kenne ich fast alle Bücher und war überrascht, dass jetzt erst ein Buch in deutsch verlegt wurde, dass schon 2009 in England erschienen ist. Ein wenig skeptisch war ich wegen dem Thema Pferd. Ich mag zwar Tiere, kann Pferden aber nie wirklich Interesse beibringen.

Sarah ist ein 14-jähriges Mädchen, das sich gegen den Rest der Welt durchzusetzen versucht. Als ihr der Halt ihres Großvaters abhanden kommt, versucht sie, allein klarzukommen. Alles was sie liebt, sind ihr Großvater und ihr Pferd Boo. Aber Boo will Futter, braucht einen sauberen Stall, aber so, wie es momentan aussieht, scheint ihr auch das alles zwischen den Fingern zu entgleiten. Cowboy John, dem der Stall noch gehört, will ihn verkaufen, der neue Käufer will Boo und scheut sich nicht, mit unlauteren Mitteln vorzugehen.
Sarah setzt alles daran, weiter auf Boo zu reiten, damit sie beide nicht vergessen, was sie gelernt haben, denn ihr großes Ziel ist die Reitakademie Cadre Noir in Frankreich. 
Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sie alles, was ihr lieb ist, auf eine Karte. Sarah trifft in der Not eine Entscheidung.

Natasha und Mac müssen zusammenhalten, um Sarah ein halbwegs normales Leben zu sichern, zumindest solange, bis der Großvater wieder aus dem Krankenhaus kommt. Natasha, die von der Idee alles andere als begeistert ist, lässt Sarah spüren, dass sie unwillkommen ist, so dass diese sich auf Mac orientiert. Der Ärger mit und um Sarah scheint Natasha wegen ihrer Vorurteile rechtzugeben. Aber Natasha sieht sich eines Tages gezwungen, ihr ganzes Leben auf eine Karte zu setzen und Entscheidungen mit großer Reichweite zu treffen.

Ein wunderbarer Roman von Jojo Moyes, der anders ist als die bislang veröffentlichten, aber nicht weniger den Leser berührend. 568 Seiten, die sich fast von allein lesen, wenn man einmal in die Geschichte eingetaucht ist. 
Als Leser lernt man die drei Protagonisten Sarah, Natasha und Mac kennen und freundet sich mit ihnen an. 
Sarah ist die Person, die mich am meisten beeindruckt hat. Ein Mädchen, das schon seit Jahren einen Traum hat, den sie nicht in Frage stellt und den sie unbedingt erfüllt sehen möchte. Das Schicksal hat es bislang nicht gut mit ihr gemeint. Ihre Mutter und Großmutter sind tot, so dass ihr nur noch der Großvater blieb, der nun aufgrund eines Schlaganfalls auch ausfiel. Sie versucht, allen gerecht zu werden, muss aber scheitern. Dann kommt sie zu Natasha und Mac und spürt deutlich Natashas Ablehnung ihr gegenüber.

Es treffen drei unterschiedliche Charaktere aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können und doch müssen sie miteinander klar kommen. Natasha und Mac können nicht miteinander, so dass die Bedingungen noch erschwert sind, ein harmonisches Zusammenleben zu praktizieren.

In diesem Roman der Autorin geht es um Liebe, Vertrauen, Hoffnung und der Erfüllung eines großen Traumes. Ein Aufgeben ist keine Option, für keinen von ihnen.
Es ist ein sehr berührender Roman, der mir auch die Tränen in die Augen trieb. Ich habe die drei Protagonisten begleitet, mit ihnen gelebt, geliebt und gelitten und war bei allem hautnah dabei.
Der Schreibstil der Autorin macht es dem Leser leicht, Seite für Seite der Geschichte zu folgen und auf ein glückliches Ende zu hoffen. Das ist ja bekannterweise nicht immer bei ihren Büchern vorgegeben.
Wie dieses Buch ausgeht?
Lest es, ich kann an der Stelle nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, es lohnt sich.

Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex. 









Von Jojo Moyes bereits gelesen und rezensiert:
    
  


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 29. Januar 2017

[Neuzugänge] der 04. KW 2017


Auch diese Woche geht es munter weiter mit neuen Büchern. Wir haben uns über jedes wie immer gefreut.

Diese waren es in der letzten Woche
(Die Laufbanner sind erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)

Kerrys Neuzugänge:

Kleeblatts Neuzugänge:
Fasshauer, Ulrich - Das U-Boot auf dem Berg 
Hotel, Nikola - Franz oder gar nicht 
Rösler, Beate - Die Töchter des Roten Flusses 
Renk, Ulrike - Das Lied der Störche 

   

Kennt ihr bereits eines unserer neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?

Kerry und Kleeblatt

Freitag, 27. Januar 2017

[Rezension] Cath Crowley - Graffiti Moon


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 256
ISBN: 978-3551582799
Erscheinungstermin:
25. April 2013
Format:
Hardcover
Verlag: Carlsen


Klappentext gem. Carlsen: 
Lucys Herz gehört Shadow, dem geheimnisvollen Graffiti-Künstler, dessen Werke über die ganz Stadt verteilt sind – dabei hat sie ihn noch nie gesehen! Irgendwo da draußen streicht er herum und sprüht Leben an die grauen Wände und sein Freund Poet verfasst die Gedichte dazu.
Als der seltsame Ed Lucy verspricht, sie Shadow vorzustellen, folgt sie ihm durch die Nacht, von Party zu Party, von Bild zu Bild. Und diese eine Nacht ändert alles, denn auch Ed hat ein Geheimnis, auf das Lucy nie gekommen wäre …


Rezension:
Lucy liebt die Kunst, die ihr so viele unterschiedliche Facetten offenbart in ihrem sonst so tristen Alltag. Sie ist im Abschlussjahrgang ihrer Schule, doch ihre eigentliche Leidenschaft gehört nicht dem Lernen, sondern Shadow, einem Künstler, der die Stadt mit seinen Graffitis erhellt. Während Shadow die Graffitis erstellt, haucht dessen Freund Poet diesen mit seiner Poesie Leben ein.

Lucys größter Wunsch ist es, Shadow endlich einmal kennen zu lernen, denn in der Vorstellung, die sie von ihm hat, ist er genau der Richtige für sie. Die junge Frau ahnt nicht, dass Shadow seine Kunst nutzt, um seinen Alltag zu entfliehen, denn sein Leben ist alles andere als rosig verlaufen. Nach der 10. Klasse ging er ohne Abschluss von der Schule ab und um seine Familie zu unterstützen arbeitet er in einem Malerei-Fachbetrieb, wo er auch an seine Farben für seine Kunst kommt. Doch nun ist der Besitzer des Betriebs verstorben und  wie es weitergeht, steht in den Sternen.

Zu ihrem Schulabschluss will Lucys Freundin Jazz eine große Partynacht verbringen. Lucy selbst ist nicht so begeistert, begleitet jedoch ihre Freundin. Als Jazz auch noch zwei Jungs von ihrer Schule anquatscht, ist für Lucy der Abend eigentlich schon gelaufen, denn einer von ihnen ist Ed, mit dem sie vor einiger Zeit mal ein katastrophales Date hatte, was mit einer gebrochenen Nase seitens Ed endete. Mit ihm will sie so gar nicht ihre Zeit verbringen, doch Ed offenbart ihr, dass er Shadow kenne und sie zu ihm bringen könnte. Einer solchen Versuchung kann sie natürlich nicht widerstehen, sodass sie mit Ed eine lange Nacht auf den Straßen der Stadt verbringt, umgeben von Shadows Kunst und seiner Identität auf der Spur ist ...


Eine  alles verändernde Nacht! Der Plot des Buches wurde anschaulich und abwechslungsreich erarbeitet. Sehr schnell ahnt der Leser, um wen es sich bei Shadow handelt und dennoch ist es schön mitzuerleben, wie Lucy nach und nach hinter die Facetten dieser geheimen Person kommt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ehrlich gesagt konnte ich mit der Figur der Lucy eher wenig anfangen, wir waren einfach nicht auf einer Wellenlänge. Ed hingegen fand ich hinreißend, lest selbst, dann werdet ihr verstehen, warum. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, hätte mir aber in einigen Passagen etwas mehr Dramatik gewünscht. Abschließend kann ich jedoch sagen, dass mir das Buch kurzweilige Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Die Autorin:
Cath Crowley wuchs mit drei Brüdern und einem Hund namens Elvis auf dem Land auf. Sie erzählt schon ihr ganzes Leben lang gern Geschichten, hat sie aber nie aufgeschrieben – bis sie von Australien nach Europa zog und begann, ihrem Bruder Anthony Briefe zu schreiben. Er montierte diese Briefe zu einem Musical und das war der Auftakt ihrer Schriftstellerkarriere. Heute lebt und schreibt Cath Crowley in Melbourne. (übernommen von Carlsen)


Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

 

Donnerstag, 26. Januar 2017

[Rezension] Raquel J. Palacio - Wunder


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 384
ISBN: 978-3-446-24175-6
Erscheinungstermin:
28. Januar 2013
Format:
Hardcover
Verlag: Hanser Verlag


Klappentext gem. Hanser: 
August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist - wie August.


Rezension:
August Pullman ist anders, als andere 10-jährige Jungen, zumindest was das Äußere angeht. Er wurde mit dem Treacher-Collins-Syndrom geboren, einer erblich bedingten Erkrankung, die zu extremen Gesichtsfehlbildungen führt. In seinem bisherigen Leben musste der kleine Junge bereits mehr als 20 Operationen über sich ergehen lassen, die sein Äußeres kaum veränderten, ihm jedoch eine annähernd normale Sprachbildung und eine problemlose Nahrungsaufnahme ermöglichen.

Bisher wurde August Zuhause von seiner Mutter unterrichtet, doch langsam wird es Zeit, dass er sich der normalen Welt stellt. Seine Familie liebt ihn bedingungslos, doch die Reaktionen, die er auf der Straße erhält, bauen ihn nicht gerade auf. Als nun das Abenteuer 5. Klasse ansteht, ist ihm sehr mulmig zu Mute, denn er weiß zwar, dass alle anderen Schüler auf ihn vorbereitet wurden, doch wie werden sie schlussendlich reagieren?

Tatsächlich sind die Reaktionen in der Schule sehr gemischt. Es gibt Schüler, die ihn komplett ignorieren, andere mobben ihn, doch es gibt auch diejenigen, die ehrlich an ihm interessiert sind. Alles in allem kein leichter Start ins wirkliche Leben, denn eigentlich will August nur eines: sich vor der Welt verstecken. Doch es dauert nicht lange, da merkt August, dass die Welt nicht nur ihm etwas zu geben hat, sondern er auch der Welt ...


Ein ganz besonderer Junge! Der Plot wurde sehr anschaulich und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin es dem Leser ermöglicht hat, auch August Umfeld genau kennenzulernen und an ihrem Innenleben teilzunehmen, denn nach Außen hin sind sie für den kleinen Jungen alle stark, auch wenn es im Inneren anders aussieht. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders ans Herz gewachsen ist mir natürlich der kleine August, der es einfach mit seiner ganzen Persönlichkeit geschafft hat, mich zu bezaubern, denn er ist ein äußerst cleverer kleiner Junge. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Die Autorin:
Raquel J. Palacio lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in New York. Zwanzig Jahre lang gestaltete sie als Art Director die Cover für die Bücher anderer Leute und wartete auf den richtigen Moment, ihr eigenes Buch zu schreiben. Dann traf sie eines Tages vor einem Eisladen ein ganz besonderes Kind, und der Moment war gekommen. Wunder (2013) war ihr erster Roman bei Hanser. 2014 wurde er von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2015 folgte ihr Geschenkbuch Jeder Tag ein Wunder, das 365 Maximen enthält, wie sie Mr. Browne in Wunder mit seinen Schülern bespricht.  (übernommen von Hanser)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

 

Mittwoch, 25. Januar 2017

[Rezension] Janet Evanovich - Stephanie Plum 18: Kuss Hawaii



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442482569
ISBN-13: 978-3442482566
Originaltitel: Explosive Eighteen
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,5 x 18,8 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Bevor Stephanie Plum einen Fuß aus dem Flieger von Hawaii nach New Jersey setzen kann, steht sie schon wieder knietief im Morast. Nicht nur, dass sich der Traum- zum Albtraumurlaub entwickelt hat – auf dem Heimflug musste sie auch noch neben einem müffelnden Schnarcher ausharren. Der ist mittlerweile tot. Ermordet. Die Leiche steckte in einer Mülltonne, und Steph steckt in der Klemme. Denn plötzlich sind das FBI und ein paar zwielichtige Typen hinter einem Foto her, das das Opfer bei sich trug, und nur Stephanie weiß, wo das Bild jetzt ist. Unvermutet wird die Kopfgeldjägerin selbst zur Gejagten. Da können bloß noch Lula, Morelli und Ranger helfen – und natürlich Hamster Rex.

Zum Buch:
So etwas kann natürlich nur Stephanie Plum passieren. 
Nachdem sie schlagartig ihren Hawaii-Urlaub abgebrochen hat, sitzt sie zu allem auch noch neben einem Toten im Flieger. Dieser soll ihr vor seinem Ableben auch noch ein Foto zugesteckt haben, das nun das FBI und andere zwielichtige Typen suchen.
Stephanie befand sich auch kurze Zeit im Besitz des Fotos, bis sie es kurzerhand in den Müll beförderte, nachdem sie es entdeckt und nicht zuordnen konnte. Auch kann sie keine Auskunft über den Mann machen, der auf dem Foto zu sehen war, denn ein kurzer Blick reichte nicht aus, um ihn sich dauerhaft zu merken.
Nun ist guter Rat teuer, denn es gibt ein paar Leute, die partout in den Besitz des Fotos kommen wollen ...

Stephanie Plum agiert nun bereits zum 18. Mal in Trenton als Kopfgeldjägerin, sehr zum Vergnügen der Leser.
Wie schon in den Vorgängerbänden hat sie mit ihrer Tätigkeit, NVG-ler (nicht vor Gericht erschienene Personen) aufzufinden, nur mäßigen Erfolg. Sie und ihre übergewichtige Freundin und Kollegin Lula lassen sich auf die kuriosesten Arten von diesen austricksen, nur damit sie nicht von den beiden abgeführt werden müssen. Für diese immer wieder neuen Tricks gebührt der Autorin meine Achtung.
Weiter geht es auch im Liebeskarussell zwischen Stephanie, Morelli und Ranger. Sie kann sich einfach nicht entscheiden, fühlt sie sich doch zu beiden hingezogen. 

Auch wieder mit am Start sind die bereits bekannten Protagonisten wie Stephanies Eltern, ihre etwas durchgeknallte Großmutter, die sich keine Aufbahrung in Trenton entgehen lässt, Conny, Morelli, Ranger und natürlich Lula.
Stephanie und Lula sind ein spezielles Gespann, sie jagen NVG-ler, das jedoch nicht ohne ordentlichen Proviant und da geht alles. Die beiden essen, was das Zeug hergibt, Ungesundes und Fettiges, es ist unglaublich.

Pleiten, Pech und Pannen und flotte Sprüche sind die Garnierung der Geschichte. Sie halten den Leser bei der Stange. Die kriminale Handlung läuft nebenbei, Hauptaugenmerk wird auf die Protagonisten und ihr Tun bzw. Versagen gelegt, sehr zur Freude der Leser.

Neben dem üblichen Chaos rund um Stephanie dreht sich in diesem Roman alles um ein Foto, in dessen Besitz sie kurzseitig gewesen war. Nicht nur das FBI hätte gern das Foto, auch Gestalten, die sich an ihre Fersen geheftet haben.

Die Geschichte um Stephanie ist auch zum 18. Mal turbulent, chaotisch und ein wenig durchgeknallt. Liebenswerte Protagonisten hauchen dem Buch Leben ein und bringen den Leser zum Schmunzeln.
Es ist möglich, die Bücher der Reihe einzeln zu lesen, es macht jedoch bedeutend mehr Spaß, wenn man die Reihe von Beginn an verfolgt und die Entwicklung der Dreiecksbeziehung Stephanie, Morelli und Ranger miterlebt hat.

Ein Buch, dass zu unterhalten versteht und das ich gern weiterempfehle.


Reiheninfo:
St. Plum 01: Einmal ist keinmal
St. Plum 02: Zweimal ist einmal zuviel
St. Plum 03: Eins, zwei, drei und du bist frei
St. Plum 04: Aller guten Dinge sind vier
St. Plum 05: Vier Morde und ein Hochzeitsfall
St. Plum 06: Tödliche Versuchung
St. Plum 07: Mitten ins Herz
St. Plum 08: Heiße Beute
St. Plum 09: Reine Glückssache
St. Plum 10: Kusswechsel
St. Plum 11: Die Chaos Queen
St. Plum 12: Kalt erwischt
St. Plum 13: Ein echter Schatz
St. Plum 14: Kuss mit lustig
St. Plum 15: Kuss mit Soße
St. Plum 16: Der Beste zum Kuss
St. Plum 17: Küsse sich, wer kann
St. Plum 18: Kuss Hawaii
St. Plum 19: Küssen und Küssen lassen
St. Plum 20: Küss dich glücklich
St. Plum 21: Zusammen küsst man weniger allein
St. Plum 22: Ziemlich beste Küsse 


Bewertung:





Zur Autorin:
(Text übernommen von Goldmann)
Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.

Von Janet Evanovich wurden gelesen und rezensiert:
         


 Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 24. Januar 2017

[Rezension] Kira Gembri - Ein Teil von uns


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 328
ISBN: 978-3-401-60228-8 
Erscheinungstermin: 3. März 2016
Format: Hardcover

Verlag: Arena


Klappentext: gem. Arena:
Ein Draufgänger, der sich von einem Risiko ins andere stürzt – das wäre der 19-jährige Aaron gerne. Stattdessen sitzt er seit seinem Nierenversagen fünfzehn Stunden pro Woche im Krankenhaus und erlebt Abenteuer nur im Kopf. Nia hingegen kann auf Abenteuer gut verzichten. Vor lauter Angst, ihre strengen Eltern zu enttäuschen, geht sie lieber gar keine Risiken mehr ein. Klar, dass es nicht gerade Liebe auf den ersten Blick ist. Aber keiner von beiden hätte sich je träumen lassen, dass ein Streit im Krankenhaus sie zum Abenteuer ihres Lebens führen könnte – und bis ans andere Ende der Welt ...




Rezension: 
Die 21-jährige Nia ist eine eher unscheinbare junge Frau. Ihr ganzes Wesen wurde von ihren Eltern auf Zurückhaltung gedrillt, nur nicht aus der Rolle fallen oder gar gegen Regeln verstoßen! Ihr Lebensweg wurde ihr von ihren Eltern vorgezeichnet und brav ist sie ihn all die Jahre gegangen. Doch endlich gelingt es ihr, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Ihre Tante ist sehr krank und Nia entscheidet sich, ihr eine Niere zu spenden, um so ihre Tante zu retten. Das Schicksal hat jedoch einen anderen Plan - die Niere kann ihre Tante nicht retten. 

Der 19-jährige Aaron hingegen wünscht sich nichts mehr, als endlich Abenteuer in seinem Leben oder überhaupt ein normales Leben, denn seitdem er ein kleines Kind war, leidet er an Nierenversagen und anstatt mit den anderen Kindern zu toben und zu spielen, musste er auf sich achtgeben und verbringt jede Woche Stunden an der Dialyse. Er hatte im Leben bisher also nicht wirklich Glück, doch das Schicksal scheint sich zu wenden, als ihm ein Spenderorgan in Aussicht gestellt wird.

Nia ist enttäuscht - ihr Ausflug in die Rebellion endete in einer Tragödie. Sie nimmt ihr gewohntes Leben wieder auf und studiert brav Jura, wie ihre Eltern es sich von ihr wünschen. Als Stromableser getarnt nimmt Aaron Kontakt mit Nia auf - zwar waren sie sich vorher im Krankenhaus begegnet, doch diese Treffen verliefen alles andere als positiv. Und dennoch will Aaron in Nias Leben treten, denn die beiden verbindet mehr, als es den Anschein hat. Ein turbulentes Abenteuer nimmt seinen Lauf ...


Miteinander verbunden wider aller Umstände! Der Plot wurde abwechslungsreich und mit einer großen Prise Humor erarbeitet, beinhaltet jedoch auch elementare Themen wie Organspende. Ich muss sagen, diese Abwechslung innerhalb der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, zumal ich nie so recht wusste, wie es zwischen Nia und Aaron so weitergeht. Die Figur der Nia hat mich regelrecht entzückt, denn diese unscheinbare junge Frau wächst dermaßen über sich hinaus, dass sie mich vollkommen verblüfft zurückgelassen hat. Am Ende habe ich mich immer wieder gefragt, ob das wirklich das kleine schüchterne Mäuschen vom Anfang war. Aaron fand ich auch gut erarbeitet, jedoch war er in meinen Augen in einigen Teilen etwas zu unreif. Gerade im Hinblick auf seine Erkrankung hatte ich hier einen gewissen Reifegrad vorausgesetzt. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließen sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung


Die Autorin:
Kira Gembri wurde 1990 als zweitältestes von fünf Kindern in Wien geboren. Dieser schönen Stadt blieb sie auch nach dem Abschluss ihres Masterstudiums der Vergleichenden Literaturwissenschaft treu. Wenn sie nicht gerade Tandem fährt, Cello spielt, ihrem Kater - einem charakterlichen Doppelgänger von Simon’s Cat - hinterherjagt oder in einem der Bücher schmökert, die sich in ihrer Wohnung stapeln, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten.
(übernommen von Arena)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.



Montag, 23. Januar 2017

[Hörbuch-Rezension] Stephenie Meyer - The Chemist



Lese- und Hörprobe



Eckdaten:
Audio CD
Verlag: Argon Verlag; Auflage: 2 (8. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 383981541X
ISBN-13: 978-3839815410
Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 1,8 x 15,3 cm

Inhalt gem. Fischer:
Nach dem sensationellen Welterfolg ihrer »Twilight«-Serie mit weltweit über 155 Millionen verkauften Exemplaren nun der neue Ausnahme-Pageturner der Weltbestsellerautorin Stephenie Meyer – knallhart, kompromisslos und ultraspannend.
Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der US-Regierung als Verhörspezialistin gearbeitet. Sie weiß Dinge. Zu viele Dinge. Deshalb wird sie jetzt selbst gejagt, bleibt nie länger an einem Ort, wechselt ständig Name und Aussehen. Drei Anschläge hat sie knapp überlebt. Die einzige Person, der sie vertraut hat, wurde umgebracht. 
Doch jetzt hat sie die Chance, wieder ein normales Leben zu führen. Dafür soll sie einen letzten Auftrag ausführen. Was sie dabei herausfindet, bringt sie jedoch in noch größere Gefahr, macht sie verwundbar. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben gibt es einen Mann an ihrer Seite, der ihr wirklich etwas bedeutet. Und sie muss alles dafür tun, damit sie beide am Leben bleiben – mit ihren ganz eigenen Mitteln …

Zum Hörbuch:
An Juliana Fortis kommt man nicht so ohne weiteres vorbei. Sie ist Verhörspezialistin, hat sie doch lange für eine geheime Spezialeinheit der US-Regierung gearbeitet. Sie weiß Dinge, die ihr gefährlich werden können, so dass sie auf der Abschussliste ist und sich somit auf der Flucht befindet.
Als man ihr anbietet, einen allerletzten Auftrag zu übernehmen, greift sie zu, da man ihr versicherte, sie könnte sich anschließend ins Privatleben zurückziehen.
Ihre Aufgabe ist es, Informationen zu erlangen, die bestimmte Personen verweigern. Sie hat ihre eigenen Methoden, letztendlich an die Infos zu kommen. Dank ihrer Kenntnisse als Biochemikerin an Gasen und giftigen Substanzen ist es ihr bislang immer gelungen, diese aus ihnen "herauszukitzeln".
Ihr letzter Auftrag befasst sich mit dem Lehrer Daniel Beach, der eine biologische Katastrophe im großen Rahmen geplant hat. Alles soll sie aus ihm herausholen und sie wird nicht zimperlich sein. Sie greift tief in ihre Trickkiste, um ihm die Informationen zu entlocken, aber er weigert sich vehement, etwas zu verraten. Aber Dr. Fortis hat bis jetzt jeden geknackt und sie wird es auch mit einem Lehrer aufnehmen können, oder? ...

Juliana Fortis ist eine Frau, die ständig ihre Namen und Wohnorte ändert. Sie arbeitete lange für eine US-Spezialeinheit, die sich auf Verhöre spezialisiert hat. Juliana kennt sich bestens aus, was die Methoden angeht, Informationen von Menschen zu erlangen, die diese nicht freiwillig preisgeben wollen. Sie sind nicht schön und nicht fein, sie sind brutal und hinterlistig. Aber sie tut dies für ihren Staat und glaubt, das richtige zu tun.
Auch als sie auf Daniel Beach trifft, glaubt sie daran, dass alles seine Berechtigung hat und sie eine Katastrophe verhindern kann. Aber mit diesem, ihrem letzten, Auftrag läuft alles quer. Nicht nur, dass Daniel ihr versucht klarzumachen, dass er der Falsche ist, sie fängt auch noch an, ihm das zu glauben und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und die ist gefährlich.

Der Name Stephenie Meyer suggeriert dem Leser eine spannende Geschichte. Bislang bekannt durch ihre Twilight-Saga mit Vampiren und einer großen Liebe, war ich natürlich neugierig, wie sich die Autorin in einem völlig anderen Genre schlagen wird. 
Mit diesem Buch vereint die Autorin Thrillerelemente mit einer Liebesromanze und bringt diese auch glaubhaft dem Leser nahe.

Juliana ist eine taffe Biochemikerin, die nicht zimperlich ist und glaubt, dass das, was sie tut, richtig ist. Sie will ihren Staat schützen und tut dafür, was sie mit ihren Mitteln machen kann.
Daniel ist Lehrer, ausgesprochen sympathisch und kann nicht glauben, was ihm passiert und auch nicht, dass trotz des Geschehens sich Gefühle für Juliana entwickeln.
Juliana und Daniel geraten in einen Strudel, der gefährlich ist, ihnen den Tod bringen kann, der sie aber auch aneinander kettet.

Das Buch beginnt schleppend, zu viele Details und Beschreibungen, die man auch hätte kürzer fassen können. Die Geschichte wird dann aber spannend und erfährt einen stetigen Wechsel zwischen Thriller und Liebesgeschichte. 
Eine völlig andere Stephenie Meyer tut sich dem Leser hier auf, die hier zwar mit bekannten Elementen, wie der Liebesgeschichte punkten kann, aber auch überraschenderweise mit dem Genre Thriller anbandelt. Die Autorin hat den Sprung gewagt und er ist geglückt.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch erleben dürfen. Das Buch wurde durch die Schauspielerin und Synchronsprecherin Luise Helm eingelesen. Ihre Stimme übt auf mich immer wieder aufs Neue ihre Faszination aus. Ich mag es, wie sie liest und bin immer wieder auf der Suche nach Hörbüchern, die sie eingelesen hat. Sie liest ruhig und bestimmt und vermag es, zumindest mich, mit ihrer Stimme zu fesseln. 

Mir hat das Buch / Hörbuch gut gefallen und ich empfehle es gern weiter, egal, ob als Buch oder als Hörbuch.

Bewertung:


Zur Autorin:
(Text übernommen vom Fischer-Verlag)
Stephenie Meyer, geboren 1973 in Connecticut, ist Weltbestsellerautorin. Ihre vierbändige »Twilight«-Serie verkaufte sich weltweit über 155 Millionen Mal, erschien in 50 Ländern und wurde in 37 Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen sind Hollywood-Blockbuster. Jetzt hat sie mit »The Chemist – Die Spezialistin« einen neuen großen Roman geschrieben. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Phoenix, Arizona.

Von Stephenie Meyer wurden gelesen / gehört und rezensiert:
     


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt