Donnerstag, 7. September 2017

[Rezension] Wulf Dorn - Die Kinder



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (4. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453270940
ISBN-13: 978-3453270947
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3,2 x 20,8 cm

Inhalt gem. Heyne:
Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Zum Buch:
Während eines Sturms wird Laura Schrader nach einem Unfall aus ihrem Auto geborgen. Das Auto ist nicht nur völlig hin, im Kofferraum findet sich auch noch die Leiche ihrer kleinen Nichte Mia, getötet durch Schüsse in den Kopf.
Laura wird verhört und erzählt eine Geschichte, die nicht nur unglaublich ist, sie ist so verwirrend, dass der Psychologe Robert Winter hinzugezogen wird.
Dieser hat während seiner Laufzeit als Psychologe schon einiges gehört, aber das sprengt alles bisher Vorstellbare und Gehörte.
Sind das Hirngespinste von Laura Schrader? Aber wie sind die Zusammenhänge, denn neben der Leiche im Kofferraum scheinen auch alle Bewohner eines Ortes verschwunden zu sein. Hinterlassen worden sind nur Spuren von Kämpfen.
Was genau ist dort passiert? Wird es ihnen gelingen, aus der Aussage von Laura das Rätsel zu lösen? ...

Laura Schrader erzählt dem Psychologen Robert Winter eine Geschichte, die sich innerhalb der letzten 5 Tage abspielte.
Während eines kurzen Erholungsurlaubes, den sie gemeinsam mit ihrer Schwester Su und deren Tochter Mia machen wollte, erleben sie einen Höllentrip. Mia, Lauras Nichte, verändert sich zusehens, mal ist sie ganz apathisch, mal hört sie jemanden, den niemand sieht. Sie machen sich Sorgen und beobachten Mia. Es sieht so aus, als ginge von Mia und den anderen Kindern eine Bedrohung aus.

Lauras Geschichte scheint total wirr zu sein. Das, was der Psychologe zu hören bekommt, kann nur in Richtung Hirngespinst gehen, alles andere ist einfach undenkbar.
Neben Lauras Erinnerungen erfährt der Leser auch Episoden, die Kinder in anderen Teilen der Welt erleben, wie Kambodscha, der Ukraine, dem Irak und andere.
Was auch dem Leser anfangs als wirr und nicht zuordenbar erscheint, macht zum Ende des Buches Sinn.

Gemeinsam mit dem Erleben von Laura befindet sich auch der Leser auf einem Höllentrip. Es ist anfangs nicht ersichtlich, in welche Richtung sich das Buch bewegen wird, es scheint einfach nur wirr zu sein. Nur langsam kommt man zum Kern des Grauens und ist einfach nur entsetzt. Die Geschichte strebt einem Ende zu, die ich so nicht erwartet habe.

Mit der Protagonistin Laura konnte ich mich nicht identifizieren, da sprang so gar kein Funke über. Auch wenn sie mir nicht direkt unsympathisch war, so ist sie aber für mich eher eine uninteressante Person.

Die Geschichte hat durchaus ihre spannenden Elemente, hat mich aber im Endeffekt nicht glücklich zurückgelassen. Zudem ist sie etwas mystisch angehaucht, was mich normalerweise nicht zum Lesen inspiriert hätte, da das nicht mein Genre ist. Aber aus dem Klappentext war das leider nicht erkennbar.

Da ich bislang nur positives vom Autoren gehört habe, wollte ich mir dieses Buch nicht entgehen lassen. Dieses war mein erstes Buch von ihm und ich weiß nicht, ob ich noch einen Versuch starten möchte.
Eine Bewertung in Pfötchen ist mir diesmal schwer gefallen, liegt es doch zwischen 3 und 4 Pfötchen. Aber wie so oft gilt auch hier, im Zweifel für den Autoren. 


Bewertung:



Zur Autorin:

(Text übernommen von Heyne-Verlag)
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, arbeitete zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman »Trigger« gelang ihm ein Sensationserfolg. Seitdem stehen seine Bücher auf internationalen Bestsellerlisten und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den französischen »Prix Polar«.






Von Wulf Dorn wurden gelesen und rezensiert:
    


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei dem Verlag 


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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