Freitag, 8. September 2017

[Rezension] Meredith Winter - Blutpsalm



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Sommerburg Verlag; Auflage: 1 (1. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981872215
ISBN-13: 978-3981872217

Inhalt gem. Sommerburg:
Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands.
Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben ...

Zum Buch:
Als Jonathan und Marlene sich kennenlernen, halten sie ihr jeweiliges Gegenüber für jemand anderen. Während Marlene als Edelprostituierte ins Pfarrhaus zu Jonathan kommt und ihn als Freier hält, denkt er, dass sie eine Computerspezialistin ist, die seinen Computer wieder repariert. Der Irrtum beruht auf eine Visitenkarte, die Marlene ihren Kunden gibt und die sie als Computerfachmann ausweist, was aber nur Eingeweihte wissen.
Auch wenn sich beide zueinander hingezogen fühlen, passiert nichts.
Jonathan ist Pastor in einem kleinen 800 Seelen-Dörfchen. Auch wenn er noch keine Frau hat und auf seine Seelenverwandte noch wartet, weiß er, dass Sex vor der Ehe für ihn nicht infrage kommt. Es fällt ihm schwer, denn Marlene hat es ihm angetan.
Es ist eine beschauliche Gemeinschaft, so dass es unfassbar erscheint, dass einer aus der Gemeinde, durch ein Fleischermesser erstochen, tot aufgefunden wird. Es bleibt nicht bei dem einen Toten, aber welcher Zusammenhang besteht zwischen ihnen, denn bei den Toten ist jeweils eine Visitenkarte von Marlene mit am Tatort zu finden.
Die Suche nach dem Mörder beginnt, aber ist Marlene wirklich so unschuldig, wie es scheint?...

Blutpsalm ist ein Ladythriller, in dem ein Liebesroman mit Thrillerelementen vereint wurde. Knisternde Erotik ergänzt das Ganze.
Neben der Liebesgeschichte zwischen Marlene und Jonathan gilt es, einen Mörder zu finden. Es wurden Männer getötet, die auch alle Kunden von Marlene waren.

Das Buch ist hauptsächlich ein Liebesroman, kriminalistische Aspekte kommen eher am Rande vor. Die knisternde Spannung ist spürbar, die Thrilleranteile halten sich in Grenzen.
Ungewöhnlich war für mich die Tatsache, dass schon zur Hälfte des Buches klar war, wer die Toten auf dem Gewissen hatte. Obwohl es von da an ein wenig an Spannung fehlte, war die weitere Entwicklung der Story absolut lesenswert.

Es gab ein paar Überraschungen und viele kleine fiese Cliffhanger, die ein wenig die Spannung einheizten.
Die Liebesszenen ließen sich gut lesen und wirkten zu keiner Zeit obszön oder anstößig. 

Das Buch lässt sich mit seinen knapp über 200 Seiten gut und flüssig lesen. Die Kapitel sind kurz gehalten und enden des öfteren mit einem Cliffhanger. 
Man kann gar nicht aufhören zu lesen, will man doch alles wissen, zumal es auch im Leben von Jonathan und Marlene Dinge gibt, die erst noch erzählt werden wollen.
Das einzige, was mich wirklich an dem Buch gestört hat, war die sehr kleine Schrift. Es hat mir, trotz Brille, schon einiges abverlangt, denn ich empfand es als sehr anstrengend zu lesen.
Schon beim anfänglichen Durchblättern war ich ein wenig zurückgeschreckt, aber es hieß dann doch, Augen zu und durch.
Das Cover finde ich sehr gelungen und passend zur Geschichte.

Ein Buch, das man schnell man zwischendurch lesen kann und mit dem man sich gut unterhalten fühlt.

Bewertung:



Zur Autorin
(übernommen von Amazon)
Wenn Meredith Winter (*1981 geb. in Lüneburg) 
nicht gerade Alleinunterhalter für Ihre drei Kinder spielt, 
schreibt sie keltische Songs, schaut nachts in die Sterne, 
frönt ihr Dasein als Cineast & Serienjunkie und liest selbst massenhaft Bücher.

Von Meredith Winter wurden gelesen und rezensiert:
 


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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