Mittwoch, 10. August 2016

[Rezension] Sandra Öhl - Kitty Kathstone



Leseprobe





Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 444 Seiten
Verlag: Mr. Bumblebee's House; Auflage: 1. (15. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3950400303
ISBN-13: 978-3950400304
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 4,3 x 22,3 cm

Inhalt gem. Amazon:
Sie ist schlagfertig und zieht Schwierigkeiten an, wie das Licht die Motten. Da ist es auch kein Wunder, dass ausgerechnet an Kittys fünfzehntem Geburtstag alles schief läuft. Und als wären es nicht genug Katastrophen für einen Tag (nebst dem spurlosen Verschwinden ihres Vaters), eröffnen ihr ihre zurückhaltende Mutter und die resolute Großmutter das lange totgeschwiegene Familiengeheimnis. (Nichts Neues, denkt Ihr? Naja, seid Euch da mal nicht so sicher.) Kitty findet sich schneller, als ihr lieb ist in einer Welt voller Mythen wieder, bevölkert von Gorgonen, Formwandlern, japanischen Einhörnern, Walküren und anderen unglaublichen Wesen, in der es aber vor allem um eines geht: Gemeinsam mit 14 Guardians und jahrtausendealten Steinen, das Gleichgewicht des Universums zu bewahren. Ein fantastisch-komisches Abenteuer, das einen mit viel Humor, Spannung, Familiensinn, einem Quentchen Philosophie und einer schlagfertigen Protagonistin von Little´s Law über die schwarze Stadt Khara Khoto bis nach Berlin führt. Ach ja, und dann gibt es da noch einen Jungen mit leuchtenden, bernsteinfarbenen Augen und natürlich meine Wenigkeit, die diese unglaubliche Begebenheit erzählt.
Ihr ergebener Sir Larry Oehl.

Zum Buch:
Kitty Kathstone ist 15 Jahr alt, ein impulsives Mädchen, das sich immer wieder selbst in Schwierigkeiten bringt. Ihr Hang nach Gerechtigkeit lässt sie dabei immer über das Ziel hinausschießen.
Als sie nun in kürzester Zeit ein weiteres Mal einer Schule verwiesen wird, weiß die Mutter sich keinen Rat mehr und lässt ihre eigene Mutter kommen.
Beide versuchen nun, Kitty begreiflich zu machen, dass es da ein Familiengeheimnis gäbe, dem auch sie unterworfen wäre. 
Die Kathstones sind nämlich keine gewöhnlichen Menschen, sondern Werkatzen. Kitty glaubt nicht richtig zu hören und nimmt das nicht für voll. Aber das alles hat auch weitere Konsequenzen, sie muss auf eine Schule gehen, die ihre magischen Anlagen fördern soll. Diese Schule ist ausgerechnet die, die sie für die Schule von Irren bezeichnet.
Ihre Großmutter nimmt sie an die Hand und bringt sie zur neuen Schule. Dort angekommen, glaubt Kitty ihren Augen nicht zu trauen, tummeln sich dort Wesen, die sie bislang nur aus Romanen kennt. Zwerge, Formwandler, Gorgonen, Drachen, selbst Einhörner sind dort zu finden.
Ihr wird Nora zur Seite gestellt, die sich um sie kümmern soll und mit der gemeinsam sie ein Zimmer hat.
Kitty tut sich schwer in der Eingewöhnung, ist dort doch alles ein wenig gaga.
Dann verschwindet ihre Großmutter und gemeinsam mit Nora macht sie sich auf die Suche...

Bevor Kitty auf diese Schule kam wusste sie nichts von den Gefahren, die der Welt drohen. Auf diese Schule gehen alle magische Wesen, und zumindest während der Ausbildung vertragen sich diese auch untereinander, um sich für die Aufgabe vorzubereiten, das Gleichgewicht der Welt zu erhalten.
Auch wusste sie nicht, dass sie eine Werkatze ist, die bei den Guardians eine wesentliche Rolle zu spielen hat. 
Sie ist sauer auf Mutter und Großmutter, dass diese sie so viele Jahre unwissend gelassen haben. 
Nun wird sie förmlich ohne Kenntnisse des Schwimmens ins Wasser geschmissen und muss sich zurechtfinden. Niemand hat Zeit oder die Muße, ihr zu erklären, was sie zu wissen wünscht.

Mit Nora an ihrer Seite beginnt sie langsam zu begreifen, was für eine Schule das ist und was man von ihr erwartet. Nora ist eine Formwandlerin und eine Streberin erster Güte. Sie will es zu was bringen, muss nun aber befürchten, durch ihre Freundschaft zu Kitty ihr Ziel nicht mehr erreichen zu können. Zu oft bringt Kitty die beiden in Situationen, die Nora zittern lassen.

Die Autorin Sandra Öhl lässt dieses Buch zu einer wahren Ansammlung illustrer und magischer Figuren werden. Gorgonen, Einhörner, Zwerge, Drachen, Walküren und viele mehr bringt sie in dem Buch unter und zeichnet damit eine Welt, die uns als Leser mehr als fremd ist.
Das Buch erinnert mich ein wenig an Harry Potter, es gibt magische Momente und Fantasy pur.
Auch wenn an der Schule Ruhe zwischen den Rassen währt, ist diese im realen Leben nicht gegeben. Dort verschwinden Reliquien und müssen Steine beschützt werden. Kittys Großmutter ist in allem mittendrin und Kitty dann selbst auch.

Dieser Roman ist nicht nur von Magie umwoben, auch menschliche Gefühle finden ihren Platz. Schmetterlinge tanzen im Bauch und die Sehnsucht nach einem bestimmten Jungen rauben Kitty auch so manche Stunde.
In diesem Buch ist für jeden etwas dabei.

Das Cover ist ein Eyecatcher, es zieht den potenziellen Leser förmlich an. Ein Cover, dessen Buch man in die Hand nehmen und darin blättern muss.

Leider muss ich auch ein wenig Kritik am Buch üben. Es finden sich beim Lesen zu viele Rechtschreib- und Grammatikfehler, die einem die Lust auf diese tolle Geschichte ein wenig vermiesen. Hier hat das Korrektorat völlig versagt. Wenn es nicht einmal merkt, dass vorn im Buch die Homepage des Verlages falsch geschrieben ist, ist das mehr als ein Flüchtigkeitsfehler.

Ich habe lange überlegt, welche Bewertung ich abgeben möchte. Durch die vielen Fehler habe ich mich für 3,5 Sterne entschieden, aber in dem Fall zugunsten des Angeklagten auf 4 Sterne erhöht.

Eine tolle Story, die neugierig auf Band 2 macht, denn die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende, jetzt geht es erst richtig los.

Bewertung:

Zur Autorin:
(übernommen von Amazon)
Sandra Öhl wurde 1975 in Linz geboren und lebt momentan mit ihrer Familie nach längerem Aufenthalt in Wien wieder in Oberösterreich. Seit Abschluss des Regie-, Drehbuch- und Produktionsstudiums arbeitet sie als freier Regisseur im Bereich Werbung und Spielfilm. Nach diversen Drehbüchern ist Kitty Kathstone ihre erste Romanreihe im Bereich all age fantasy.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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