Dienstag, 21. Juni 2016

[Rezension] Markus Tillmanns - Basaltblitz: Superhelden (Band 4)



Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1826 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 175 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B01FT38U1I



Klappentext gem. Amazon:
Nicht genug, dass Nick versehentlich einen Kometen gegessen hat - das hat ihn auch in den Superhelden Basaltblitz verwandelt.

Als dann noch Horden von Superschurken auftauchen, wird es wahrhaft brandgefährlich.

Zwischen alten und neuen Feinden, bedrängt von Verrat und übermächtigen Gegnern, nimmt Basaltblitz den Kampf auf: um sein Leben und das seines besten Freundes.


Rezension:
Nick hat es derzeit wirklich nicht leid. Okay, vorher war es auch  nicht einfacher, immerhin war er schon immer der Prügelknabe für die Schläger der Schule, doch seitdem er versehentlich einen Kometen gegessen hat und über Superkräfte verfügt, hat sich sein Leben noch zusätzlich verkompliziert. Immerhin muss er seine Tarnung aufrechterhalten und ist von daher noch immer der Prügelknabe von einst und auch wenn er Basaltblitz ist, muss er gegen Schläger bzw. Superschurken kämpfen. Dabei war er doch einfach nur ein normaler Schüler. Zu allem Übel ist auch noch sein Dackel Schnüffkes in die Geschehnisse involviert worden, sodass aus dem einigen gutmütigen Familienhund ein Wer-Monster geworden ist, dass sich bei Vollmond in eine große, starke, grüne Bestie verwandelt.

Lediglich in Be hat Nick einen Vertrauten, doch diese Doppelidentität fordert einen hohen Preis von Nick. Auf Grund seiner Einsätze als Basaltblitz fehlte er des Öfteren im Unterricht und nunmehr steht ihm eine Unterredung mit Direktor Moldenhauer bevor. Nick weiß, dass er bereit ist, alles zu tun, damit seine Mutter nichts von seinem Fehlverhalten in der Schule erfährt bzw. damit er selbst nicht von der Schule fliegt. Tatsächlich hat Nick beinahe mehr Glück als Verstand, muss sich allerdings einverstanden erklären, zweimal wöchentlich eine Sitzung bei der Schulpsychologin Dr. Maskuli-Schnipp zu besuchen und was noch schlimmer ist, er muss sich von Bruce Darrell fernhalten, seinem besten Freund Be.

Warum Be in den Augen des Direktors der falsche Umgang für Nick ist, ist ihm nicht ganz klar, denn immerhin ist Be sein einziger Freund und wahrt sein Geheimnis um Basaltblitz. Doch was weiß Nick eigentlich über Bes Vergangenheit? Nichts! Doch Nick hat keine Zeit, sich mit seinen eigenen Problemen zu befassen, denn die Superschurken stecken u. a. ein Krankenhaus in Brand und hinterlassen Botschaften für Basaltblitz - dass er sich ihnen stellen soll. Nick und auch Be ist klar, dass die Superschurken nicht aufgeben werden, ehe sie sich nicht mit Basaltblitz gemessen haben und ihn vorzugsweise besiegen. Er hat keine Wahl, das ist Nick klar, denn wenn er sich diesem Kampf nicht stellt, können weiterhin Menschenleben in Gefahr sein und irgendwann wird ein Mensch sein Leben verlieren. Basaltblitz muss sich diesem Kampf stellen, doch wem kann er überhaupt noch trauen?


Der 4. Band der Basaltblitz-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Das Hauptthema dieses Bandes ist Vertrauen bzw. Misstrauen, gerade gegenüber Nicks einzigem Verbündeten empfand ich diese Thematik sehr reizvoll erarbeitet. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich in Szene gesetzt. Nach wie vor ist die Figur des Bruce sehr geheimnisvoll, denn trotz der Geschehnisse dieses Bandes offenbart sich noch immer nicht seine Vergangenheit und ganz ehrlich, ich bin mehr als gespannt, was dieser Junge bisher so erfolgreich verbirgt. Den Schreibstil kann ich nur als packend beschreiben, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe - ich konnte mich einfach nicht davon trennen. Nun hoffe ich, dass der Nachfolgeband bald erscheint.


Bewertung

Von Markus Tillmanns bisher gelesen und rezensiert: (Das Banner wird erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)



Der Autor über sich:
„Sie wissen, warum wir Sie anhalten?“ Das Gesicht hinter der Frage scheint aus einem amerikanischen Polizeiverhör zu stammen. Und es gehört definitiv dem bösen Cop.
Ich überlege fieberhaft. Aber es will mir nichts einfallen. Ich bin noch zu abgelenkt.
„Verdammt, machen Sie die Scheibe richtig runter!“
Ich drücke den elektrischen Fensteröffner. Surrend verschwindet das Glas vollständig.
Der Polizist schneidet mir mit dem Taschenlampenstrahl ins Auge. Dann leuchtet er das Innere des Peugeot aus. „Was zum Teufel ist denn hier passiert?“
Ich bin mir nicht sicher. Die Tasche auf dem Beifahrersitz ist offen. Da war eine Windbö. Meine Sachen haben sich explosionsartig im Wagen verteilt. Ein Blatt meines neuen Manuskriptes hängt am Innenspiegel. „Ich weiß nicht genau“, sage ich unsicher. Ich war vorhin sehr abgelenkt. Und ich bin über irgendeine … Unebenheit gefahren.
„Sie wissen, warum wir Sie anhalten!“
Oh Gott, das wird doch nicht …? Vor dem inneren Auge sehe ich einen Film ablaufen, wie ich zwei Waisenkinder im Dunkeln überfahren habe. Nachts auf Landstraßen spielen hier immer Zwillinge. Es ist geradezu unheimlich.
„Was zum Teufel ist d a s da?“ Der Mann deutet auf meinen Kopf.
Ich fasse mir in die Haare. Sie kleben zusammen. „Ein Kaugummi“, sage ich. Froh, endlich einmal eine Frage beantworten zu können.
Der Polizist guckt nicht so, als ob er die Freude teilen würde. Er dreht sich zu seinem Kollegen um. „Wen haben wir denn da gerade noch erwischt?“ Die harten Augen kommen zurück. „Zeigen Sie jetzt die Fahrerlaubnis!“
Ich werfe rasch einen Blick in den Rückspiegel, um das Entsetzliche zu sehen. Aber das Blaulicht überall blendet mich.
„Den Führerschein!“
„Ja, ja. Sofort.“ Ich fasse in die Innentasche meiner Jacke. Da ist: nichts.
Nein!
 „Wird´s bald!“
„Ich … Sofort.“ Ich greife in die beiden Seitentaschen. Halstabletten, Öko-Purex-Taschentücher, ein Einkaufszettel von letztem Sommer. Kein Führerschein.
Oh, scheiße!
„Ich … es tut mir leid. Ich kann die Fahrerlaubnis nicht finden.“
Die unbarmherzige Lampe kommt zurück und sticht mir in die Augen. „Ach, so ist das.“
Der Mann reicht mir etwas herein. Führerschein. Tillmanns, Markus.
„Ist Ihnen hinten rausgesegelt. Machen Sie doch wenigstens e i n e Scheibe hoch.“
Ich nicke. Und drücke den elektrischen Fensterheber.
Surrend schließt sich das Glas wieder. (übernommen von HP)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Keine Kommentare: