Samstag, 14. Mai 2016

[Rezension] Ulrike Rylance - Mein Mathedesaster oder der lange Weg zum ersten Kuss



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (19. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423761407
ISBN-13: 978-3423761406
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 13 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 1,9 x 21,6 cm

Inhalt gem. Amazon:
Das 7. Schuljahr fängt vielversprechend an: Lilly darf den offiziellen Schulblog verfassen. Doch die Sache entpuppt sich schnell als ziemlich öde. Denn was wirklich wichtig ist, hat im Schulblog nichts verloren. Darum verfasst sie zusätzlich diese streng geheime Version, in der zum Beispiel steht, wer die Hotlist bei den Jungen anführt (Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Hendrik und Freddy) oder wie man lästige Verehrer los wird und sich gleichzeitig an blöden Zicken rächt. Nichts als die Wahrheit eben!

Zum Buch:
Lilly ist ein 13-jähriges Mädchen, das auf dem Schiller-Gymnasium in die 7. Klasse geht. Für die Schule darf sie nunmehr auch den offiziellen Blog führen, was ihr sehr viel Spaß macht. Natürlich darf sie dort nur schreiben, was auch genehm ist, heikle Sachen leider nicht. Dabei sind doch die das interessante, aber dieses Wissen ist ja nicht aus der Welt. So ganz nebenbei führt sie noch ein "geheimes Tagebuch", in dem die relevanten Ereignisse aufgeschrieben werden.
Dann sind an ihrer Schule auch noch 2 tolle Typen, Hendrik und Freddy, wobei sie Freddy favorisiert. Aber was kann man machen, damit sich ein Freddy für sie interessiert? Ist da die Teilnahme an der Matheolympiade zielführend? ...

Lilly ist die Protagonistin des Buches und führt den Leser durch das Schuljahr der 7. Klasse. Da ist eine ganze Menge los und die Autorin Ulrike Rylance lässt den Leser an allem teilhaben.
Lilly hat sich in Freddy verguckt, ein toller Typ. Was soll man aber tun, damit er sich auch für sie interessiert? Sie ist alles andere als ein Leuchte in Mathe, aber trotz allem meldet sie sich für die Matheolympiade an. Ob das mal gut geht?

Lilly ist mit ihrem "geheimen Tagebuch" immer am Nerv der Zeit. Wer ist in wen verliebt, warum ist die Schulsekretärin dieses Jahr nicht vor Ort, wie küsst man und wie verhält man sich beim ersten Kuss?
Schwierige Fragen, die es zu lösen gilt.

Diese Fragen und noch viele andere finden ihre Antwort in vorliegendem "geheimen Tagebuch". Lilly unterhält den Leser auf ihre eigene Art und Weise. Das Tagebuch ist gespickt mit vielen Informationen rund um das Leben in einer 7. Klasse, den privaten "Katastrophen" und rund um die Liebe.
Unterhaltsam geschrieben im Sprachstil einer 13-jährigen. Durch die Sprache fühlte ich mich zurückversetzt in die Zeit als ich so alt war.
Auch da spielten die Jungs eine große Rolle, wer ist der beste, was muss man tun, um ihn auf sich aufmerksam zu machen und die Frage um den ersten Kuss. Es ist halt so, dass man für den ersten Kuss nur eine Chance hat und die will man natürlich bravorös meistern.
Ich saß mehr oder weniger mit einem Dauergrinsen da und amüsierte mich. 

Die Autorin wartet in ihrem auch mit viel Situationskomik auf, bei der man mehr als einmal schmunzeln kann.

Das Buch wurde wundervoll von der Grafikerin Carla Nagel illustratorisch aufgewertet. Schon allein das Cover macht Lust darauf, sich das Buch näher anzusehen.
Es ist im Stil der Penny-Pepper-Bücher der Autorin gestaltet worden.
Es wird mit unterschiedlichen Schriftarten gearbeitet, wichtige Sachen werden natürlich voll fett geschrieben. Zeichnungen von Protagonisten in bestimmten Situationen, Blümchen, Kästchen und und und. 
Als Leser mag man nicht nur jedes Wort lesen, man guckt sich auch jedes Bild an und die Bemerkungen dazu, man möchte ja schließlich nichts verpassen.

Ob das nun mit dem ersten Kuss überhaupt geklappt hat, möchte ich euch nicht verraten, ich kann nur sagen, es lohnt sich, es selbst zu lesen.
Das Buch spricht die 10 - 13-jährigen an und ich bin fest überzeugt, dass sie das Buch lieben werden. Ich gehöre zwar nicht mehr in die Alterskategorie, aber mit hat es sehr gut gefallen, deshalb empfehle ich es auch sehr gern weiter.

Bewertung: 


Zur Autorin:
(Text übernommen vom dtv)
Ulrike Rylance, geboren 1968, studierte Anglistik und Germanistik in Leipzig und London. Sie arbeitete während des Studiums als Assistant Teacher in Wales und in Manchester. Nach dem Studium lebte sie zehn Jahre in London und arbeitete als Deutschlehrerin für Kinder und Erwachsene. 2001 zog sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern nach Seattle, USA.






An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


bedanken, die mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. 

Von Ulrike Rylance / Herwig wurden gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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