Mittwoch, 25. Mai 2016

[Rezension] Jörg Olbrich - Lemminge 02: Henni & Hörg - Zwei Missionare räumen auf



Leseprobe





Eckdaten:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (16. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734787289
ISBN-13: 978-3734787287
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1 x 20,3 cm

Inhalt gem. Amazon:
Nachdem Hilmer die fiesen Machenschaften von König Helmut aufgedeckt hat, ist er selbst zum Herrscher über das Volk der Lemminge aufgestiegen. Die Selbstmorde seiner Artgenossen sind damit aber noch nicht beendet. Weiterhin ziehen sie scharenweise zum Todesfelsen, um sich freiwillig die Klippen hinabzustürzen.
Die neuen Lehren verbreiten sich nur sehr langsam im Reich und führen unter den Lemmingen zu wenig Freude. Um den sinnlosen Selbstmorden endlich ein Ende zu bereiten, schickt Hilmer seine Berater Henni und Hörg aus, die von der Hauptstadt weit entfernt gelegenen Lemmingstädte zu missionieren. Die Brüder nehmen den Auftrag gerne an, hoffen sie doch auf das große Geschäft mit ihren Verhütungskaubonbons.
Doch so einfach, wie sich die königlichen Berater ihre Aufgabe vorgestellt haben, ist diese nicht. Ihre Artgenossen wollen vom Ende der Selbstmorde nichts wissen und schon bald müssen die beiden um ihr eigenes Leben bangen.

Zum Buch:
Dass es nicht einfach werden würde, haben sich Henni und Hörg schon gedacht. So ziehen die beiden los, um Missionsarbeit zu leisten.
Sie wollen die frohe Kunde in den weiter entfernten Lemmingstädten verbreiten, dass es kein gelobtes Land gibt und es keinen Sinn macht, sich vom Todesfelsen zu stürzen.

Die erste Hürde müssen sie schon bei ihrem Daxi nehmen. Statt eines Dachses hat man ihnen ein Stinktier vor den Karren gespannt. Die Eigenart von Stinktieren ist es aber auch, ab und an mal eine Duftwolke abzulassen, sehr zum Leidwesen von Henni und Hörg. Während sie noch beim ersten Mal in Ohnmacht geflogen sind, werden sie vorsichtiger.
Später gabeln sie auf dem Weg einen künftigen Gehilfen auf, der gegen den Gestank immun ist.

Natürlich stoßen sie mit ihrer Nachricht nicht auf frohe Gesichter, von ein paar Ausnahmen mal abgesehen.
Sie müssen gegen Widerstände angehen, Verfeindungen überstehen. Die Lemminge sind ratlos und wissen nicht, wie sie reagieren sollen.
Wenn keiner mehr durch den Todesfelsen sterben soll, wo sollen dann die vielen künftigen Generationen leben?
Aber Henni und Hörg haben ja ihre Kaubonbons dabei, die sie den Weibchen verkaufen, damit diese keinen Nachwuchs bekommen.
Es könnte also nicht besser laufen.

Dass das nicht so optimal läuft, merken sie, als ihnen ein Feind, den sie sich gemacht haben, an den Pelz gehen will. Sie gelangen in die ein oder andere brenzlige lebensbedrohliche Situation.

Henni und Hörg sind ein absolut geniales Team. Die beiden Brüder ergänzen sich, haben Humor und Verstand. Selbst in brenzligen Situationen geht ihnen ihr Sarkasmus nicht aus, sie wissen, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Die beiden gehen ihren Weg stetig weiter, lassen sich nicht unterkriegen. Mit ihren flotten und dreisten Sprüchen bringen sie auch den Leser zum schmunzeln. Henni und Hörg sind so süß, dass man sie einfach nur drücken möchte. Ich habe sie ins Herz geschlossen und freue mich schon auf ein wiederlesen in Band 3.

Reiheninfo:
Lemminge 01: Hilmer: Der Lemming, der nicht sterben wollte
Lemminge 02: Henni & Hörg: Zwei Missionare räumen auf
Lemminge 03: Heidi: Eine Feldmaus im Blutrausch

Bewertung:

Zum Autor:
leider keine Infos gefunden

Von Jörg Olbrich wurden gelesen und rezensiert:
(Das Laufbanner ist erst nach Deaktivierung des Adblockers für diese Seite sichtbar)



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Autor Jörg Olbrich bedanken, der mit das Buch zu Rezensionszwecken zukommen ließ.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Keine Kommentare: