Donnerstag, 4. Februar 2016

[Rezension] Kirsten M. Mulach - Das vegane Kochbuch meiner Oma



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 112
ISBN: 978-3-572-08194-3  
Erscheinungstermin: 5. Oktober 2015  
Format: Hardcover
Verlag: Bassermann Inspiration


Klappentext gem. Bassermann Inspiration
Als Kirsten Mulach, die schon seit vielen Jahren vegan lebt, beim Verkauf des alten Familienhauses auf dem Dachboden das Kochbuch ihrer Oma fand, hielt sie einen Schatz in den Händen. Überrascht stellte sie fest, dass viele Gerichte darin vegan waren. Sie kochte die Speisen nach und entdeckte eine neue vegane Wirklichkeit: ohne Soja und Seitan, ohne Ersatz- und Fakeprodukte, ohne fettreiche, übersüßte oder importierte Fertigprodukte.

Stattdessen wird genommen, was Feld und Garten zu bieten haben. Frisch verarbeitet entstehen so Gerichte, die unvergleichlich gut und dabei ganz einfach zuzubereiten sind. Mit Omas Kochbuch kam Kirsten Mulach wieder zurück zum puren, echten Geschmack und zu mehr Vitalität.


Rezension:
Vorweg ist zu sagen: ich lebe selbst vegan und war doch schon etwas irritiert, als in den letzten Jahren in Kochbüchern immer wieder Fleischersatzprodukte entdeckte, doch dieses Buch ist anders und kommt ganz ohne industrielle Ersatzprodukte aus.

Unterteilt ist das Buch in die Abschnitte

- Frühstück
- Mittagstisch
- Kaffeezeit und
- Abendbrot

Kaum hatte ich das Buch in den Händen, wurden auch gleich die Klebezettel gezückt, um zu markieren, was ich unbedingt nachkochen bzw. nachbacken wollte. Positiv überrascht war ich, dass ebenfalls die Zubereitung bestimmter Basics wie zum Beispiel Reis- oder Mandelmilch aufgeführt sind, die man zwar heute in fast jedem Laden kaufen kann, diese jedoch teils chemische Zusätze aufweisen, die natürlich in den im Buch benannten nicht vorkommen, ganz einfach, weil es diese zu den Zeiten einfach noch nicht gab.

Die Rezepte gehen einmal quer durch den heimischen Obst- und Gemüsegarten, was ich sehr angenehm fand, da hier ein saisonales Kochen möglich ist. Ich zum Beispiel habe das Buch im Frühwinter bekommen und natürlich gleich die Gunst der Stunde genutzt und ein Rezept mit Maronen gemacht, welches es zu dieser Zeit gab und mit denen ich sowieso schon immer was machen wollte.

Saisonale Rezepte durch den heimischen Obst- und Gemüsegarten! Abschließend kann ich sagen, dass es sich um ein sehr breit gefächertes und saisonales Koch- und Backbuch handelt, welches einem die Möglichkeit gibt, fast vergessene Gerichte aus alter Zeit nachzukochen bzw. -backen. Leider muss ich an dieser Stelle anmerken, dass ich einige Gerichte schon ziemlich (zeit)aufwendig in der Zubereitung fand, was ich im heutigen (doch eher hektischen) Alltag als schwer händelbar fand, sodass ich einige Sachen erst nachkochen bzw. nachbacken konnte, als ich Urlaub hatte.

Hier noch ein paar Fotos von Gerichten, die ich nachgekocht / nachgebacken habe - bitte seht von der mangelnden Qualität der Bilder bzw. der Bildpräsentationen ab - ich bin definitiv ein Laie und kein Profi ;-)

Kastanienschnitten - S. 82 (die sahen im Buch deutlich besser aus als meine bescheidene Auslegung, aber lecker waren sie)

 
Geditschte Gedatschte (S. 50) mit gebratener Aubergine - verdammt lecker

(zitroniger) Hefezopf - S. 28 (irgendwie habe ich das mit dem Flechten hier nicht ganz hinbekommen und ich muss gestehen - es war mein erster Hefezopfversuch)

Bewertung

Die Autorin: 
Seit vielen Jahren ist Kirsten Mulach Veganerin - und sie fühlt sich dabei rundum wohl. Bei ihrem veganen Catering in Hamburg ist es ihr wichtig, natürliche Produkte zu verwenden, auf Soja, Tofu und Seitan verzichtet sie. Denn Lebensmittel, die einen komplizierten industiellen Herstellungsprozess durchlaufen müssen, können in ihren Augen nicht wirklich gut für den Menschen sein. (übernommen von Randomhouse)

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag


bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

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