Freitag, 12. Februar 2016

[Rezension] Eva Maria Farohi - Septembersonne



Leseprobe




Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2509 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 61 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00YVABYSM

Inhalt gem. Amazon:
Die Juwelierin Monika arbeitet seit ihrer Scheidung als Schmuckverkäuferin in einem Warenhaus. Auf einer Pauschalreise nach Mallorca trifft sie den verwitweten Mallorquiner Antonio. Er zeigt ihr die Schönheiten der Insel: einsame Buchten und entlegene Strände, das Landesinnere und die Insel Cabrera …
Monika lebt in Antonios Gegenwart auf. Sie beschließt, ihr Leben zu ändern und sich einen interessanteren Job zu suchen. Auch Antonio ist Monika nicht gleichgültig. Als er ihr allerdings vorschlägt, nach Mallorca zu übersiedeln, ist sie dazu nicht bereit.
Die Trennung scheint unvermeidbar.

Zum Buch:
An einen Urlaub auf Mallorca war nicht zu denken, und doch kam Monika zu dieser Reise schneller als gedacht. Ihr Kollegin, die die Reise bereits gebucht hatte, konnte aufgrund eines Familienproblems die Reise nicht antreten und hat Monika gefragt, ob sie nicht stattdessen fahren würde. Nach reiflicher Überlegung und Überredung willigte sie ein.
Hier auf Mallorca hat sie Zeit, über sich und ihr Leben nachzudenken. Sie ist geschieden und konnte nach der Scheidung auch ihren Beruf als Juwelierin nicht mehr ausüben. Nun arbeitet sie als Schmuckverkäuferin und ist damit nicht glücklich.
Auf Mallorca lernt sie Antonio kennen. Er ist Witwer und glaubt nicht mehr daran, dass er noch einmal richtig glücklich werden könnte.
Sie verbringen beide viel Zeit miteinander und langsam kommen sie sich näher...

Was für ein schöner Urlaubsroman. Die Beschreibungen der Insel lassen den Leser sich regelrecht nach Mallorca versetzen. Obwohl ich noch nie auf der Insel war, fühlte ich mich dort nicht fremd. Man spürt die Liebe, die die Autorin der Insel entgegenbringt.
Antonio führt Monika auf seiner Insel herum, zeigt ihr die ruhigen Plätze und die Schönheiten, die einen alles vergessen lassen. Monika genießt die Zeit, lebt wieder auf und die Gedanken kreisen um die Frage, was wäre, wenn. Auch Antonio beginnt wieder aufzuleben und an ein neues Leben zu glauben. Aber kann das gutgehen? Monika lebt in Deutschland, Antonio auf der Insel. Würde Monika ihren Job aufgeben wollen, obwohl sie ihn nicht unbedingt mag?

Die beiden Protagonisten sind zwei einsame Menschen, die eine durch eine Scheidung, der andere durch den Tod. Sie kommen zurecht und doch fehlt etwas im Leben. Dass sie es gemeinsam auf Mallorca finden, daran hätte niemand geglaubt, als sie sich das erste Mal begegneten.

Es ist eine Kurzgeschichte. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, die Protagonisten näher kennenzulernen, was ich aber bei jeder Kurzgeschichte bedaure. Kaum hat man sich mit ihnen angefreundet, muss man sich leider schon wieder von ihnen verabschieden.
Die Autorin erzählt eine schöne Liebesgeschichte von Protagonisten, die nie aufgehört haben zu träumen und an die Liebe zu glauben, auch wenn sie das nie zugegeben hätten. Neben ihrer Liebesgeschichte lernt der Leser ein klein wenig von der Insel kennen, denn man ist hautnah dabei, wenn Antonio Monika die Schönheiten seiner Heimat zeigt. Egal, ob es eine Grotte ist, oder einfach nur ein einsamer Strand.
Die 61 Seiten hat man schnell durchgelesen und ist enttäuscht, dass sie schon zu Ende ist. Da wäre durchaus noch Potenzial gewesen, sie ein wenig auszubauen.

Auf jeden Fall fühlte ich mich mit dem Buch gut unterhalten, wenn auch nur für kurze Zeit.
Für ein Buch mal eben zwischendurch oder zum Faulenzen am Strand durchaus empfehlenswert.


Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von Amazon)
Eva-Maria Farohi wurde in Wien geboren. Nach dem Besuch des Konservatoriums arbeitete sie als Schauspielerin und Malerin. Sie übersiedelte 2003 nach Mallorca, wo sie sechs Jahre lang lebte. Die Schönheit der Insel, die Erlebnisse, Begegnungen und Freundschaften mit den Mallorquinern spiegeln sich in ihren Geschichten und Romanen wider. Seit 2009 lebt sie mit ihrem Mann in Österreich.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin

Eva Maria Farohi 

bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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