Freitag, 15. Januar 2016

[Rezension] Dani Atkins - Die Nacht schreibt uns neu



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Knaur TB (17. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426517698
ISBN-13: 978-3426517697
Originaltitel: The Story of Us
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,4 x 19,6 cm

Inhalt gem. Knaur:
Dani Atkins hat es wieder getan! Sie hat eine Liebesgeschichte geschrieben, die sich fast so spannend wie ein Thriller liest. Und sie hat Figuren geschaffen, die uns schon mit den ersten Sätzen ans Herz wachsen – so sehr, dass Taschentücher unbedingt zur Grundausstattung beim Lesen gehören sollten: Emma macht sich bereit für ihren großen Tag. Die Wimperntusche in ihrer Hand zittert ein wenig, aber ein bisschen Nervosität ist ganz normal, oder? Beim Blick in den Spiegel tasten Emmas Finger automatisch nach der alten Narbe dicht unter ihrem Haaransatz. Das sichtbare Andenken an die Nacht, die ihr Leben verändert hat. Und nicht nur ihres. Emma erinnert sich: an den furchtbaren Unfall auf dem Heimweg von ihrem Junggesellinnenabschied, an den Tod ihrer besten Freundin Amy, an ihren Retter Jack, an Richards liebevolle Reaktion, als sie ihn gebeten hat, die Hochzeit zu verschieben. Und an alles, was danach kam. Schließlich klopft es an der Tür. Jemand ist gekommen, um Emma nach unten zu führen. Wer? Lassen Sie sich überraschen!

Zum Buch:
Emma ist überglücklich, wird sie doch demnächst ihre große Liebe Richard heiraten. Natürlich gehört zum Procedere auch ein Junggesellinnenabschied dazu, den sie gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen Amy und Caroline sowie anderen begehen. Die drei Freundinnen fahren gemeinsam nach Hause, Caroline fährt, da sie als Einzige nüchtern war. Da geschieht das Unglück, plötzlich steht ein Hirsch auf der Fahrbahn, Caroline versucht ihm auszuweichen und fährt eine Böschung hinab. Amy, die sich gerade abgeschnallt hatte, wird dabei aus dem Auto geschleudert.
Emma ist mit den Beinen vom Vordersitz eingekeilt worden, so dass es ihr nicht möglich ist, das Auto aus eigener Kraft zu verlassen. 
Da kommt durch ein vorbeifahrendes Auto Hilfe. Jack, der Fahrer, sieht sofort die Gefahr, in der sich Emma befindet, denn es läuft bereits Benzin aus. Mit allergrößter Kraft gelingt es ihm, Emma aus dem kurz darauf in Flammen aufgehendem Auto zu befreien. Caroline war auf der Suche nach Amy und findet diese schwer verletzt vor.
Bevor jedoch die Hilfe in Form von Sanitätern kommen, dankt diese Emma für ihre Liebe und dass sie ihr verziehen habe, worauf sich Emma keinen Reim machen konnte.
Amy stirbt kurz darauf und nichts wird mehr so sein, wie es einmal war...

Es ist Emmas großer Tag und sie erinnert sich. Die Erinnerung geht zurück zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem Amy starb und diese ihr etwas vor ihrem Tod offenbarte, mit dem Emma nie gerechnet hätte.
Sie erinnert sich auch an das, was danach geschah. Ihre Verbundenheit, die sie Jack gegenüber empfand, ihrem Retter. 
Jack ist Autor und kommt aus den USA. Da er momentan an einem Roman schreibt, der in England spielt, hat er sich für kurze Zeit ein Cottage gemietet, um die Gegend zu erkunden und in sich aufzunehmen. Auch er fühlt sich zu Emma hingezogen, will diese Nähe jedoch nicht zulassen, da er anderweitige Verpflichtungen hat.

Es entwickelt sich eine Dreiecksbeziehung zwischen Emma, Richard und Jack. Emma gibt Richard sehr bald den Laufpass, der das jedoch nicht wahrhaben will, denn er liebt Emma und kann sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Er kämpft um sie und hat dabei jede Unterstützung, die er sich denken kann - Emmas Eltern und die ihrer Freundin Caroline und dessen Freund.
Dagegen versucht Emma sich klar zu werden, was genau sie an Jack fasziniert und anzieht.

Nachdem ich das Debüt der Autorin gelesen habe, war es für mich klar, dass ich auch den Nachfolger von ihr lesen würde.
Dieser ist ein wenig anders gestrickt, drückt nicht mehr ganz so auf die Tränendrüse wie ihr Vorgänger, enthält aber auch traurige und besinnliche Momente.
Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht Emmas im Rückblick. Zwischen den einzelnen Teilen, die noch in Kapitel unterteilt sind, hat der Leser kurz Gelegenheit, etwas von Emmas großem Tag zu hören, ohne dass dabei Namen genannt werden.
Es bleibt sehr lange in der Schwebe, für wen von den beiden Männern sich Emma letztendlich entscheiden wird. 
Das Ende und somit die Auflösung brachte dann doch noch eine Überraschung zutage, mit der man so nicht gerechnet hatte.

In dem Buch werden mehrere Themen angesprochen. Von Liebe und Vertrauen zu Pflichtbewusstsein, Verantwortungsgefühl, Freundschaft bis hin zum Verrat und dem Mut des Verzeihens. Aber auch die Alzheimer-Krankheit spielt hier eine große Rolle samt ihrer Begleiterscheinungen. 
Es ist ein Buch voller Liebe, aber auch der dazugehörenden Missverständnisse. Ein Buch, in dem es auf und ab geht, das den Leser aber auch mitnimmt auf eine Reise der Erinnerung.

Bewertung:



Zur Autorin:
(Text übernommen von Knaur)
Dani Atkins, 1958 in London geboren und aufgewachsen, lebt heute mit ihrem Mann in einem Dorf im ländlichen Herfordshire. Sie hat zwei erwachsene Kinder. „Die Achse meiner Welt“ ist ihr Romandebüt.

Von Dani Atkins wurden gelesen und rezensiert:

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Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim




bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Kidakatash hat gesagt…

Hallo,

vielleicht sollte ich das Buch dann doch auf den Wunschzettel packen. Der Klappentext und das Cover sprachen mich schon sehr an, aber deine Rezension gibt eigentlich den Ausschlag dafür, es doch mehr im Auge zu behalten. :) Danke dafür!

Liebe Grüße
Julia