Samstag, 31. Oktober 2015

[Rezension] Eliza Graham - Das Geheimnis von Fairfleet



Leseprobe



Eckdaten:
Blanvalet Taschenbuch Nr.38280
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 412
2014
Ausstattung/Bilder: 2014. 416 S.
Deutsch
Abmessung: 188mm x 116mm x 35mm
Gewicht: 342g
ISBN-13: 9783442382804
ISBN-10: 3442382807

Inhalt gem. blanvalet:
Die Krankenschwester Rosamund Hunter nimmt eine Anstellung im Landhaus Fairfleet an, um den im Sterben liegenden Besitzer Benny Gault zu pflegen. Sie verrät dabei nicht, dass sie selbst in dem Haus aufwuchs und nun zurückgekehrt ist, um sich den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch auch Benny hat ein Geheimnis: In den 30er Jahren floh er als Kind aus seiner deutschen Heimat und fand Zuflucht auf Fairfleet. Doch er zahlte einen hohen Preis für seine Freiheit. Und nun ist der Moment gekommen, sich endlich der Wahrheit zu stellen …

Zum Buch:
Fairfleet, ein altes Gemäuer voller Geheimnisse.
Als man Rosamund Hunter, einer ausgebildeten Krankenschwester und Sterbebegleiterin, anbietet, den Besitzer Benny Gault bis zu seinem Tode zu pflegen, fällt es ihr erst nicht leicht, Ja zu sagen. Sie selber verbindet mit Fairfleet schöne Erinnerungen aus frühester Kindheit, die mit einem furchtbaren Erlebnis endeten.
Benny Gault, der Besitzer des Anwesens, liegt im Sterben. Er kämpft Zeit seines Lebens mit einem Geheimnis, das ihn schwer belastet.
Werden diese beiden Menschen jemals mit ihrer Vergangenheit abschließen können? ...

Rosamund Hunter kommt nach so unendlich vielen Jahren wieder nach Fairfleet. Das Anwesen gehörte einst ihrer Großmutter, Lady Harriet Dorner, bei der sie einige Zeit mit ihrer Mutter und dem Bruder lebte. Als diese verstarb, fielen sie in ein tiefes Loch, wurde sie doch von allen geliebt und verehrt. Von da an war ihre Mutter für Fairfleet verantwortlich, was sie zunehmend überforderte, weil schon allein die Erbschaftssteuern nicht aufzubringen waren. Ein wenig Besserung erhofften sie sich nach dem Einstellen eines Gärtners, was eine weitere schwerwiegende Entscheidung zur Folge hatte.
Nun wieder dort vor Ort sucht sie nach einem geheimnisvollen Brief aus der Vergangenheit.

Benny Gault kam 1939 mit einem Kindertransport von Deutschland nach England. Eine Organisation ermöglichte es, jüdische Kinder in Sicherheit zu bringen. Benny landet mit ein paar anderen Jungen in Fairfleet bei Lord und Lady Donner. Lady Harriet Donner war bedeutend jünger als ihr Mann und liebte das Fliegen als Pilotin. Während des Krieges brachte sie verschiedene Maschinen zu ihrem Bestimmungsort und war somit viel unterwegs. Trotz allem interessierte sie sich immer für die Jungen und versuchte. Lord und Lady Donner sorgten dafür, dass die Jungen eine vernünftige Ausbildung in England bekamen. Für Benny war es die schönste Zeit seines Lebens.

Viele Jahre später erhält er die Möglichkeit, Fairfleet zu kaufen. Er packt die Gelegenheit beim Schopf, hat er doch Fairfleet immer für sein eigentliches Zuhause gehalten. Und doch verbindet ihn mit Fairfleet ein Geheimnis, das ihn auch nach so vielen Jahren noch immer beschäftigt und nicht ruhen lässt.

Die beiden Protagonisten treffen in der Gegenwart aufeinander, Benny liegt im Sterben und Rosamund wird ihn bis zu seinem Tod begleiten. Sie verstehen sich und sie beginnen einander zu vertrauen, was soweit geht, dass jeder dem anderen sein Geheimnis offenbart.

Es ist ein wunderbares Buch, in dem die Autorin gekonnt zwei Vergangenheitsstränge mit der Gegenwart verknüpft. 
Als Leser nimmt man Anteil am Schicksal des Jungen Benny, der als Jude aus Deutschland verschickt wurde, um ihn zu schützen und zu retten. Benny trifft auf Lady Donner, die er verehrt und vergöttert und würde alles für sie tun.
Ebenso nimmt man teil am Leben von Rosamund, die eine Zeit bei ihrer Großmutter Lady Donner lebte. Als Leser habe ich mit ihr gehofft und gebangt, dass es ihnen gelingen möge, Fairfleet zu erhalten, aber das Schicksal hatte anderes mit ihnen vor.

Das Leben geht doch so manches Mal seine eigenen Wege. Bennys und Rosamunds Leben war jeweils eng mit Fairfleet verbunden und veränderte beider Leben nachhaltig.
Dieses zu erleben und als Leser hautnah dabei zu sein, hat man die Gelegenheit mit diesem Buch.
Die Autorin hat einen mitreißerischen Schreibstil, so dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte.
Während des Lesens hatte ich so meine eigene Ahnung, was Benny anging, was sich dann auch bestätigte, das tat dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch.

Ich mag ja Bücher, in denen es um Geheimnisse aus der Vergangenheit geht. Dieses war ein wenig anders. Hier galt es kein lange verlorenes Geheimnis zu enträtseln, da die betroffenen Personen noch lebten und es selbst entschlüsseln konnten.
Aber es hat Spaß gemacht, in die Vergangenheit einzutauchen und über Geheimnisse zu lesen.
Wem das genau so viel Freude macht wie mir, dem empfehle ich dieses Buch sehr gern weiter. 

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von blanvalet)
Eliza Graham ist Autorin und Journalistin. Für ihren ersten Roman Weil du mich liebst suchte sie über fünf Jahre lang einen Verleger, bis er mit großem Erfolg in England erschien. Auch in Deutschland eroberte sie damit die Bestsellerlisten. Eliza Graham lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und ihrem Hund in Oxfordshire, nordwestlich von London.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 30. Oktober 2015

[Rezension] Nele Neuhaus - Die Lebenden und die Toten (Band 7)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 560
ISBN: 978-3548287768
Erscheinungstermin: 25. Septenber 2015 
Format: Taschenbuch
Verlag: Ullstein


Klappentext gem. Ullstein:
Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will gerade in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben? Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet – und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur.


Rezension:
Eigentlich wollte Pia Kirchhoff den Dezember 2012 ruhig angehen lassen und mit ihrem frisch angetrauten Mann auf Hochzeitsreise gehen. Noch haben es beide nicht publik gemacht, dass sie geheiratet haben, sodass ihr Umfeld lediglich davon ausgeht, dass Pia ihren "Freund" auf einer Dienstreise begleitet. Doch so sehr sie auch mit den Vorbereitungen beschäftigt ist, kann sie sich nicht von der Arbeit lösen, denn in dieser so besinnlichen Zeit kurz vor Weihnachten, so eigentlich alle auf friedvolle Familientage eingestellt sind, wird eine Frau beim Gassigang mit dem Hund ihrer Tochter erschossen. Vom Täter fehlt jede Spur. Während der Ermittlungen kommt heraus, dass weder das Opfer, noch dessen Umfeld, Feinde hatte.

Kurz darauf ereignet sich ein weiterer Mord. Eine ältere Frau wird während des Weihnachtsplätzchenbackens durch die Scheibe ihres Küchenfensters erschossen. Doch sie war zu diesem Zeitpunkt, im Gegensatz zum vorherigen Opfer, nicht allein. Ihre Tochter hielt sich mit in der Küche auf, wurde jedoch vom Täter nicht gesehen. Hat das der jungen Frau das Leben gerettet? Auch hier stehen die Ermittler vor einem Rätsel, denn wie schon zuvor scheint auch bei diesem Opfer niemand ein Motiv gehabt zu haben. Deren Tochter jedoch beschließt, hinter die Gründe zu kommen, warum ihre Mutter sterben musste.

Erst im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Opfer, wenn auch nicht direkt, so doch indirekt eine Gemeinsamkeit hatten. Alle hatten in ihrem Umfeld Menschen, die vor zehn Jahren indirekt mit einer jungen Frau zu tun hatten, die auf Grund eines Hirnschlags verstarb und deren Organe freigegeben wurden. Ein drittes Opfer, ein junger Mann, der das Herz der jungen Frau erhielt, bekräftigt die Ermittlungsergebnisse der Polizei, doch wer ist der Täter und warum mordet dieser. Pia Kirchhoff stürzt sich, zusammen mit ihrem Chef Oliver von Bodenstein in den Fall, denn auf Grund des hohen Krankenstandes und ihrer Verantwortung den Opfern gegenüber, kann sie einfach nicht in Urlaub fahren. Zum Glück hat sie in Christoph einen sehr verständnisvollen Partner, doch ihr erklärtes Ziel ist es, den Opfer Gerechtigkeit widerfahren zu lassen ...


7. Band der Bodenstein/Kirchhoff-Reihe! Der Plot wurde realistisch und spannend erarbeitet. Faszinierend empfand ich, dass sich die Autorin diesmal mit dem sowieso schon umstrittenen Thema der Organspende auseinander gesetzt hat. Besonders begeistert hat mich, dass sich die Geschichte erst nach und nach auflöst und schlussendlich in einer menschlichen Tragödie von vor zehn Jahren gipfelt, welche schlussendlich u. a. der Auslöser für die derzeitigen Taten gab. Die Figuren wurden wieder authentisch erarbeitet, wobei ich nach wie vor hell auf begeistert von Pia Kirchhoff bin, die auf Grund ihres Pflichtbewusstseins gegenüber den Opfern sogar bereit ist, ihre Hochzeitsreise zu verschieben, um ihre Kollegen bei den Ermittlungen zu unterstützen. Oliver von Bodenstein hingegen wirkt auf mich immer undurchsichtiger - wie bereits schon einmal geschrieben: sollte er den Serientod sterben, weine ich ihm bestimmt keine Träne nach und hoffe doch nur, dass er einen guten Mordfall abgibt! Den Schreibstil empfand ich als geradezu fesselnd, sodass ich mich nur mit Mühe zwischendurch von dem Buch trennen konnte. Jetzt ist die Zeit des Wartens angebrochen, ich hoffe jedoch, dass ein weiterer Band der Reihe nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Bewertung


Von Nele Neuhaus bereits gelesen und rezensiert: (Es ist erst alles sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)



Die Autorin: 
Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern. (übernommen von Ullstein)


Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier

Wie ich zu dem Buch kam:
Diesen Band habe ich mir aus der Bücherei geliehen.

[Rezension] Nele Neuhaus - Böser Wolf (Band 6)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 480
ISBN: 978-3548285894
Erscheinungstermin: 11. Oktober 2013 
Format: Taschenbuch
Verlag: Ullstein


Klappentext gem. Ullstein:
An einem heißen Tag im Juni wird die Leiche einer 16-Jährigen aus dem Main bei Eddersheim geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, und niemand vermisst sie. Auch nach Wochen hat das K 11 keinen Hinweis auf ihre Identität. Die Spuren führen unter anderem zu einer Fernsehmoderatorin, die bei ihren Recherchen den falschen Leuten zu nahe gekommen ist. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität. Und dann wird der Fall persönlich.


Rezension:
Nach einer kleinen alkoholreichen Feier findet eine Gruppe Jugendliche die Leiche einer jungen Frau. Erst gehen sie davon aus, dass es sich um ein Mädchen aus ihrer Gruppe handelt, doch die herbeigerufene Polizei und vor allem der Rechtsmediziner können in diesem Punkt Entwarnung geben, denn die aufgefundene Tote ist nicht erst seit wenigen Stunden tot, sondern schon etwas länger. Erstaunlicherweise wird kein Mädchen dieses Alters bzw. Aussehens im Umkreis vermisst. Bei der Obduktion kommt heraus, dass das Mädchen gefangen gehalten worden sein muss, denn ihre körperliche Verfassung bezeugt, dass sie lange kein Tageslicht gesehen hat und gefundene Stoffreste in ihrem Magen lassen darauf schließen, dass sie hungern musste.

Da Oliver von Bodenstein kurzfristig nicht erreichbar ist, übernimmt Pia Kirchhoff stellvertretend den Fall. Sie selbst war gerade auf einem Klassentreffen, als der Einsatzbefehl sie erreichte und hatte gehofft, dort alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen und tatsächlich trifft sie sich kurz darauf mit einer alten Schulfreundin, die sie um Hilfe bittet. Bei einem Unfall in der Schule wurden bei der ärztlichen Untersuchung Anzeichen von Missbrauch bei ihrer Tochter festgestellt. Pia versucht ihrer Freundin beizustehen, so gut es geht, doch auch die Ermittlungen erfordern ihre ganze Aufmerksamkeit, denn auch nach Wochen und auch nach einer Öffentlichkeitsfahndung, kennt niemand das Opfer aus dem Main.

Derweil ermittelt die Journalistin Johanna Herzmann an einer überaus brisanten Story, die einigen (gutbürgerlichen) Leuten so gar nicht passen würde. Tatsächlich kommt sie in ihren Ermittlungen so weit, dass sie bestimmten Leuten gefährlich nahe kommt, sodass diese beschließen, sie vorerst aus dem Spiel zu nehmen. Sie wird brutal vergewaltigt und zum Sterben in ihrem Kofferraum liegen gelassen - doch Johanna ist zäh und überlebt schwerverletzt. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Recherchen von Johanna direkt zum toten Mädchen im Main führen ...


6. Band der Bodenstein/Kirchhoff-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Tatsache, dass es den Ermittlern partout nicht möglich war herauszufinden, um wen es sich bei der Leiche im Fluss handelte und erst durch weitere Verbrechen auf die Spur der Täter kommen, eine Tatsache, die ich äußerst erschreckend finde, denn hätte es diese anderen Verbrechen nicht gegeben, wäre das Mädchen für immer ein unbekanntes Mordopfer gewesen. Die Figuren wurden realistisch und facettenreich erarbeitet, wobei ich hier gerade von der Figur der Pia Kirchhoff wieder mehr als begeistert war, denn obwohl sie durchaus auch ein eigenes Leben führt, sie nie den Blick darauf verliert, den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Leider wurde mir auch in diesem Band Oliver von Bodenstein nicht wirklich sympathischer. Sollte er in einem weiteren Band den Serientod sterben, werde ich ihm wohl keine Träne nachweinen. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich mich kaum von dem Buch lösen konnte.


Bewertung


Von Nele Neuhaus bereits gelesen und rezensiert: (Es ist erst alles sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)


Die Autorin: 
Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern. (übernommen von Ullstein)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier

Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir gebraucht über den Internet gekauft.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

[Rezension] Sebastian Fitzek - Passagier 23



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 432
ISBN: 978-3-426-19919-0
Erscheinungstermin:
30. Oktober 2014
Format: Hardcover
Verlag:
Droemer


Klappentext gem. Droemer-Knaur:
Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...


Rezension:
Martin Schwartz ist das, was man lebensmüde nennen kann und das nicht ohne Grund. Vor fünf Jahren verschwanden seine Frau und sein Sohn auf dem Kreuzfahrtschiff "Sultan of the Seas" spurlos. Sie waren 2 der 20 Passagiere, die jährlich auf Kreuzfahrtschiffen spurlos verschwinden und nie wieder auftauchen. Seit diesem Tag nimmt Martin nicht mehr wirklich am Leben teil. In seinem Job ist er der Mann, der für Himmelfahrtkommandos genommen wird, denn er hat, außer seinem Leben und an diesem liegt ihm nicht wirklich was, nichts zu verlieren. So wird er immer wieder als verdeckter Ermittler eingesetzt.

Das alles ändert sich jedoch, als eine alte Frau Kontakt mit ihm aufnimmt. Sie selbst ist Dauergast auf der "Sultan of the Seas" und hat vor ein paar Tagen eine Entdeckung gemacht, die auch Martin sehr interessieren wird. Doch will sie ihn nur persönlich einweihen. Obwohl Martin sich geschworen hat, nie wieder ein Kreuzfahrtschiff zu betreten, bucht er eine Kabine an Bord und hört sich an, was die Frau zu sagen hat. Vor zwei Monaten verschwand ein junges Mädchen mitsamt seiner Mutter von Bord - doch jetzt ist das Kind wieder da und sie hatte einen Teddy in der Hand, einen Teddy, den Martin sofort erkennt - ist es doch das Stofftier seines Sohnes. Was wird auf der Sultan gespielt, wo war das Mädchen während der letzten Wochen und wie kam sie an das Kuscheltier seines Sohnes, der vor über fünf Jahren verschwunden ist?

Martin nimmt, mit Einverständnis des Schiffseigners, die Ermittlungen auf, doch ihm bleiben nur wenige Tage Zeit. Wenn er nicht herausfindet, was mit dem Kind passiert ist und wo es in den letzten Wochen war, wird man dafür sorgen, dass niemand je wieder von diesem Kind erfährt, denn auch jetzt wurde die Zahl der Mitwissenden sehr gering gehalten. Wenn Martin es nicht schafft, das Rätsel um den Verbleib des Kindes zu lösen, wird diese, soviel ist ihm klar, das Schiff nicht lebend verlassen. Zwar erhält er Hilfe in Form der Schiffsärztin, doch werden ihm auch Steine in den Weg gelegt und dennoch ist da diese Hoffnung, die Hoffnung herauszufinden, was genau  mit seinem Sohn vor fünf Jahren geschah. Ob er, sollte er das Rätsel um das Mädchen lösen, jemals seinen Frieden mit den Erlebnissen der Vergangenheit machen kann?


Was geschah mit seiner Familie? Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Ich muss gestehen, ich war erst etwas unsicher, ob ich das Buch lesen sollte, denn so sehr ich Sebastian Fitzek als Autor schätze, ist die Thematik "Meer" nicht unbedingt etwas, das Lesegenuss für mich verspricht, doch ich konnte mich auch dieser Story nicht entziehen. Besonders gut hat mir gefallen, dass er nach und nach offenbar wird, was wirklich auf der Sultan gespielt wird und wie sich erst zum Schluss auflöst, wer hinter dem Tod von Martins Familie steckt. Die Figuren facettenreich und realistisch erarbeitet. Besonders ans Herz gewachsen ist mir natürlich Protagonist Martin, der trotzdem er keinerlei Hoffnung hat, seine eigene Familie wieder zu bekommen, alles daran setzt herauszufinden, was mit dem Mädchen passiert ist, um dieses endgültig zu retten und in Sicherheit zu wissen. Den Schreibstil kann ich nur als packend beschreiben, sodass ich mich zwischendurch kaum von dem Buch lösen konnte. Abschließend kann ich sagen, dass auch dieses Fitzeksche Werk wieder einmal ein Lese-Hochgenuss war.


Bewertung

Von Sebastian Fitzek bereits gelesen und rezensiert: (Es ist erst alles sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)




Der Autor:
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist. (übernommen von Lübbe)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Dieses Buch habe ich mir in der örtlichen Bücherei ausgeliehen.

[Lesung] Julie Kagawa stellt "Talon - Drachenzeit" vor

Mittwoch Abend - endlich ist es soweit, ein ersehnter Termin stand an. Keine geringere als Julie Kagawa war in der Stadt und selbstverständlich hatte sich das Katzenpersonal angemeldet - das wollten wir uns nicht entgehen lassen. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Heyne fliegt, der alles organisiert und uns eingeladen hatte.

Mein Haus am See

Pünktlich machten wir uns auf den Weg, doch nur 50 % des Katzenpersonals waren pünktlich vor Ort - die anderen 50 %, nennen wir es mal Kerry, suchte verzweifelt nach einem Parkplatz, denn dieses Mal war die Location Mein Haus am See und ehrlich, Parkplätze sind da absolute Mangelware, trotz Parkraumbewirtschaftung. Kleeblatt war pünktlich vor Ort und konnte Kerry immer mal wieder beobachten, wie sie völlig verzweifelt durch die Gegend kurvte, um endlich einen Parkplatz zu ergattern. Nun ja, es war absehbar, dass Kerry es nicht pünktlich schaffen würde, aber befreundete Blogger und Kleeblatt waren ja vor Ort, von daher waren Plätze in der ersten Reihe sicher ^^

kurz vor Beginn


Derweil begann die Lesung. Erst wurde Julie Kagawa vorgestellt und es wurde nett geplaudert. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch Kerry endlich zur Location (mitsamt ihren Büchern) vorgekämpft und zu ihrem Platz in der ersten Reihe geschmuggelt. So erfuhren wir zum Beispiel, dass sie für Jugendliche schreibt, weil diese Zeit im Leben eines Menschen einfach die aufregendste in ihren Augen ist, denn gerade in dieser Lebensspanne erlebt man so vieles zum ersten Mal (Kuss / Liebe / Herzschmerz), aber sie bekannte auch, dass ihr "realistisches" (sprich, ohne Fantasy-Elemente) Schreiben einfach nicht liegt. Inspirieren lässt sie sich gerne durch Animes und Videospiele, denen sie oft und gerne fröhnt.


Julie Kagawa


In ihrem neuen Buch "Talon - Drachenzeit", geht es, wie bereits im Titel erkenntlich ist, um Drachen. Diese faszinieren Julie Kagawa ungemein, da sie sowohl von Grund auf böse, aber auch gut sein können - hier ist in der Literatur einfach alles möglich und von daher viel Spielraum für ihre Geschichten vorhanden.  

Julie Kagawa steht Rede und Antwort


Anschließend wurde uns ein Abschnitt aus dem Buch vom Schauspieler Denis Abrahams vorgetragen. Er hat sehr mitreißend gelesen und die Betonung, einfach traumhaft. Von dem Mann mal ein Hörbuch hören - warum nicht? ^^ In dieser Passage lernten wir Garret kennen und auch, dass es in seinem Leben alles andere als ruhig zugeht.

Denis Abrahams lesend


Danach wurde noch kurz geplaudert und anschließend las Julie Kagawa einen eigenen Part (natürlich in englischer Sprache). In dieser Passage konnte das Publikum die Bekanntschaft mit Ember und Riley machen.

Im Anschluss konnten die Anwesenden Fragen stellen - und das wurde fleißig genutzt. So erfuhren wir, dass der Autorin die Cover ihrer Feen-/Prinz-/Talon-Bücher (ihr wisst schon, die Augen-Cover) sehr gut gefallen. Ebenso erfuhren wir, dass die Talon-Rechte an Universal Pictures verkauft wurden - es besteht also die Möglichkeit, dass diese Buchreihe verfilmt wird, mal schauen, was daraus wird.

Abschließend musste Julie Kagawa tapfer sein - die Signierstunde stand an und glaubt uns, die Leute waren mit reichlich Bücher (Kerry war mit ihren sechs Büchern ein guter Durchschnitt) bewaffnet. Zum Glück standen wir weit vorne in der Schlange, sodass wir nicht allzu lange warten mussten.

Julie Kagawa beim Signieren von einem von Kerrys Büchern


An dieser Stelle möchten wir uns beim Verlag Heyne fliegt für die Einladung und bei allen Anwesenden für diesen tollen Abend bedanken.

Kerry und Kleeblatt

Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Rezension] Liza Patrick - Secrets of Jade - Mit den Augen der Liebe



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: fabulus Verlag (26. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3944788338
ISBN-13: 978-3944788333
Größe und/oder Gewicht: 15,6 x 3,5 x 21,8 cm

Inhalt gem. Fabulus:
Die junge Studentin Jade verliebt sich in Joshua – und kann sich die Wucht ihrer Gefühle nicht erklären. Doch ihre Liebe wird mit gleicher Intensität erwidert. Joshua ist ein Jade-Mensch aus dem Edelsteinzirkel. Dieser will das Aussterben der Jade-Menschen verhindern und den Kreis der wenigen noch lebenden Mitglieder vergrößern. Trägt auch Jade diese besonderen Gene in sich? Kräfte innerhalb des Kreises stehen einer Liaison zwischen Joshua und Jade ablehnend gegenüber und wollen die beiden getrennt sehen. Auch die Liebe von Jade zu Joshua steht vor Zerreißproben. Können sie ihre Liebe bewahren und leben? Mit großer Eindringlichkeit erzählt die Autorin diese besondere Liebesgeschichte, deren Ausgang keinen Leser unberührt lässt.

Zum Buch:
Jade, eine junge Studentin, soll gem. ihrer Eltern auf eigenen Beinen stehen, obwohl Geld keine Rolle spielt. Sie sucht sich einen Nebenjob als Kellnerin, was denen nicht ganz passt.
Nachts träumt sie in letzter Zeit von einem Mann mit grünen Augen, immer und immer wieder. Die Augen lassen ihr auch am Tag keine Ruhe und plötzlich sieht sie ihn, nur leider fällt sie gerade da in Ohnmacht.
Er erscheint ihr weiterhin in ihren Träumen und eines Tages trifft sie ihn, Joshua. Er erzählt ihr, dass auch er seit Jahren von ihr träumte und sie suchte.
Zwischen den beiden ist es Liebe auf den sprichwörtlichen ersten Blick.
Von ihrer Großmutter erhält Jade ein Tagebuch, aus welchem sie erfährt, dass sich das Schicksal der Großmutter ihren ähnelte. Auch sie träumte seinerzeit von einem Mann. Aber das Schicksal meinte es nicht gut mit ihnen.
Denn beide waren Jademenschen, die vom Aussterben bedroht sind. Aber es gibt auch Menschen, die nicht wollen, dass sich Jademenschen finden und lieben.
Das muss leider auch Jade erkennen, denn irgendwer will verhindern, dass sie Joshua liebt...

Irgendetwas geht vor, es gibt jemanden, der verhindern will, dass sie mit Joshua eine Einheit bildet. 
Jade erfährt, dass die Menschen in Edelsteine eingeteilt werden und sie in die Gruppe der Jademenschen fällt. Diese sind jedoch vom Aussterben bedroht und von daher sind reine Jademenschen sehr selten.
Sie erfährt von einem Zirkel, dem auch ihre Großmutter angehört, wie auch Joshua. Aber es muss auch einen Verräter unter ihnen geben. Wem kann man trauen?

Es ist eine etwas andere Liebesgeschichte. Eine Liebe, die nach Meinung von ein paar Personen nicht sein soll und aus diesem Grund verhindert werden soll.

Das Cover und der mintfarbene Schnitt des Buches sind wahre Eyecatcher, sie ziehen das Auge an und fordern den Leser heraus, es in die Hand zu nehmen und darin lesen zu wollen.
Nach dem Rückentext bekommt man auch tatsächlich Lust, genau dieses zu tun. 
Mich hat dieses Buch noch zusätzlich angesprochen, da es in Irland spielt. Die genannten Örtlichkeiten waren mir vertraut und ich träumte mich während des Lesens zurück an die Küste und dem Downpatrick Head, wo ich mir schon den Wind um die Nase habe wehen lassen.
Aber außer den paar genannten Örtlichkeiten hätte das Buch auch in jedem anderen Land spielen können, es gab keine direkte Verbindung zum Land.

Die Protagonisten kamen ein wenig flach daher. Über ein oberflächliches Kennenlernen hinaus kam man als Leser leider nicht, es fehlte ihnen an Tiefe. Eine der Protagonistinnen war die Granny von Jade, aber was war mit den Eltern? Diese wurden nur kurz am Rand erwähnt und spielten ansonsten keine Rolle. 
Andere Fragen, die sich stellten, blieben auch nach dem Ende des Buches ungeklärt.
Dieses Buch ließ mich ein wenig enttäuscht zurück, mit einigen Fragezeichen im Kopf.
Das finde ich sehr schade, denn ich hatte mir viel davon versprochen und blieb doch ein wenig ratlos zurück.  

Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen vom Fabulus-Verlag)
Die Autorin lebt und arbeitet in Deutschland und Irland.
*Sie schreibt, seit sie schreiben kann und liest mindestens genauso lange. (*Angaben der Autorin)
In dem Roman „Sectrets of Jade“ geht Liza Patrick der Frage nach, ob Menschen füreinander bestimmt sein können.
Die packende Handlung führt ihre Leser von Irland bis ins nördliche Finnland.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Katrin Koppold - Sternschnuppen 02: Zeit für Eisblumen



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: rororo (25. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499269864
ISBN-13: 978-3499269868
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,5 x 19 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
"Manchmal muss man ganz schön weit reisen, um nach Hause zu finden."
Nach der Geburt ihres Sohnes gerät das Leben der Moderedakteurin Fee völlig aus den Fugen. Der Job stresst, die Designerkleider zwicken, und Fees Freund Sam scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen. Als sie in Zwangsurlaub geschickt wird, reicht es ihr. Mit Mutter Milla und Sohn Paul im Schlepptau macht sich Fee auf ins winterliche Irland. Dort hofft sie, auf den Straßenmusiker David zu treffen, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte. Ist er der fehlende Funke in Fees Leben?

Zum Buch:
Felicitas, Fee genannt, ist die Mutter vom 11 Monate alten Paul und die Lebensgefährtin von Sam. Sie hatte Depressionen und Panikattacken und auch im Beruf, wo sie einst eine erfolgreiche Mitarbeiterin beim Fernsehen war, deren Kolumne wöchentlich ausgestrahlt wurde, klappt nichts mehr so richtig. Sie vergisst wichtige Termine und macht weitreichende Fehler. Eine Kollegin versucht sie rauszudrängen und sie auf die Mutterrolle zu begrenzen. Das hat zur Folge, dass ihr Chef sie für 2 Monate beurlaubt. Zeit, in der sie nicht weiß, was sie mit ihr anstellen soll.
Sam ist ihr in keinster Weise eine Hilfe. Sollte er ursprünglich die Apotheke seiner Eltern übernehmen, überlegte es sich anders und macht nun auf Lehrer. Obwohl er zeitiger zu Hause ist als Fee, denkt er nicht daran, sie im Haushalt  zu unterstützen. Es kommt, wie es kommen muss, es knallt und Fee will nun ihr Leben allein gestalten, mit Paul, ohne Sam.

Ihr nächstes Ziel sieht sie nun in Irland, wo der Straßenmusikant lebt, mit dem sie einmal eine heiße Nacht verbracht hatte und den sie nie vergessen hatte. Mit ihrer Mutter Milla und Paul im Gepäck macht sie sich auf die Suche nach David. Wird es ihr gelingen, ihn dort aufzutreiben? ...

Es sieht so aus, als hätte sich momentan alles in Fees Leben gegen sie verschworen. Kaum in Irland angekommen, muss sie feststellen, dass sie ihren Führerschein vergessen hat, demzufolge sie auch keinen Mietwagen bekommt.
Die Suche nach David gestaltet sich auch schwieriger als gedacht, denn unter der Adresse, die er ihr seinerzeit hat zukommen lassen, ist er seit langem nicht mehr anzutreffen.
Aber Fee gibt nicht auf, sie geht jeder Spur nach, die sich ihr zeigt, in der Hoffnung, ihn zu finden. Es stellt sich aber auch die Frage, was ist, wenn sie ihn findet? Wird er sich an sie erinnern und wenn ja, wie soll es weitergehen? Was verspricht sie sich von der Suche? Einen Kick, ein Kribbeln im Bauch, wie sie es damals verspürte. Das schlechte Gewissen von dem Seitensprung hat sie auch nach Jahren noch nicht ganz verlassen, so dass sie einem eventuellen Treffen eher mit gemischten Gefühlen entgegen sieht.

Der Trip nach Irland wird für die beiden Frauen nicht nur eine Reise in Fees Vergangenheit, sondern eine Reise der Besinnung und Ruhe. Milla hat keine Kenntnis über das wahre Ziel ihrer Tochter. Sie selber war froh, aus ihrem Zuhause herauskommen zu können, denn auch dort lief nicht mehr alles glatt. 

Für Fee ist es eine Reise in die Vergangenheit, an die der Leser ebenfalls durch Rückerinnerungen teilhaben kann, wodurch man auch Fee ein wenig besser verstehen kann.

Die Autorin Katrin Koppold lässt den nunmehr 2. Roman der Sternschnuppenreihe in Irland spielen, einem Land, in dem sie selbst längere Zeit lebte und deren Schönheiten sie dem Leser gekonnt wiedergeben konnte. Durch meine mehrmaligen Reisen nach Irland fühlte ich mich wieder dorthin versetzt, habe in Erinnerungen geschwelt und mich mit Fee und ihrer Mutter dort wie zu Hause gefühlt. Es ist wahrhaft ein Land, in dem man zur Ruhe kommen kann, so wie es auch mit Fee geschehen wird. Es bremst einen und lässt die Hektik an einem abprallen.
Fee besinnt sich dort und wird die Weichen für ihr weiteres Leben dort stellen.

Es ist, wie schon Teil 1, ein warmherziger, liebevoll geschriebener Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen mag. Man taucht ein in die Welt von Fee und verlässt diese erst, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Ist man soweit, möchte man noch weiter lesen, weil er einen mitnimmt und nicht mehr loslässt.

Ich mochte Fee nicht von Anfang an, da ich die Suche nach einem One-Night-Stand ein wenig befremdlich fand. Die Verschönung eines Erlebnisses, das plötzlich soviel wichtiger war als ihr gegenwärtiges Leben.
Aber sie sammelte Pluspunkte, so dass ich gegen Ende des Buches mit ihr und ihren Entscheidungen konform ging.

Mir hat es viel Spaß gemacht, Fee auf ihrer Suche zu begleiten. Ich habe mit ihr gelebt, geliebt, gebangt und gelitten. Ich habe sie in ein Land begleitet, das ich liebe und das die Autorin fast greifbar beschrieben hat.
Ein wunderschöner Roman, den ich sehr gern weiterempfehle.

Reiheninfo:
Sternschnuppen 01: Aussicht auf Sternschnuppen
Sternschnuppen 02: Zeit für Eisblumen
Sternschnuppen 03: Sehnsucht nach Zimtsternen
Sternschnuppen 04: Hoffnung auf Kirschblüten

Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Katrin Koppold arbeitete nach ihrer Schulzeit als Journalistin, Fitnesstrainerin, TV-Darstellerin und Pferdepflegerin auf einem Gestüt in Irland, bevor sie sich dazu entschloss, sesshaft zu werden. Heute wohnt sie mit ihrer Familie und ihren zwei Katzen bei München. Als E-Book-Autorin hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben.

Von Katrin Koppold wurden gelesen und rezensiert:
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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 27. Oktober 2015

[Hörbuch-Rezension] Gaby Köster / Till Hoheneder - Ein Schnupfen hätte auch gereicht





Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl der Printausgabe: 256
ISBN: 978-3-8371-1299-3
Erscheinungstermin: 20. September 2011
Format:
CD
Länge: 420 min
Verlag: Random House Audio


Klappentext: gem. Random House Audio
Gaby Köster gehört seit Jahren zu den bekanntesten und erfolgreichsten Gesichtern der deutschen Comedy-Szene. Aber auf dem Höhepunkt ihrer Karriere passiert das, womit keiner rechnet: Sie erleidet einen schweren Schlaganfall. Ihre bewegende Geschichte ist die einer Ausnahme-Künstlerin und einer starken Frau, die trotz ihres schweren Schicksals nicht aufgibt und ihre neue Chance im Leben nutzt. Ein Hörbuch, das einen berührt, immer wieder zum Lachen bringt und gerade deshalb so viel Mut macht!


Rezension:
Gaby Köser - wer kennt sie nicht? Einst bekannt aus "Sieben Tage - Sieben Köpfe" und "Ritas Welt" wurde es plötzlich ruhig um sie. Die Frau, die gefühlt ständig im Fernsehen zu sehen war, verschwand plötzlich aus der Öffentlichkeit, denn am 8. Januar 2008 begann ihr zweites Leben, ihr Leben danach - nach dem Schlaganfall. Bis  zu diesem Zeitpunkt stand sie immer unter Strom, hetzte von einem Termin zum nächsten und versuchte, es allen recht zu machen - nur sich selbst und vor allem ihrem Körper nicht. 

Am 8. Januar 2008 endete jedoch das Leben, das sie bis zu diesem Zeitpunkt kannte. Sie fühlte sich nicht gut, wollte es an diesem Tag ruhiger angehen lassen und kam schlussendlich nach Wochen im Krankenhaus wieder zu sich. Sie erlitt einen schweren Schlaganfall und musste buchstäblich noch einmal von vorne beginnen. Langsam kämpfte sie sich ins Leben zurück, angeschlagen, aber nicht geschlagen. In dieser Zeit musste sie erkennen, wer ihre wahren Freunde sind und dass es sich lohnt, trotz der Strapazen, trotz der Schmerzen, den Kampf um ein eigenständig bestimmtes Leben zu führen.

Doch der Leser/Hörer erfährt auch mehr über die Ulknudel aus Köln. Aufgewachsen in eher unkonventionellen Familienverhältnissen hatte sie ein sehr inniges Verhältnis zu ihren Eltern, verlor ihren Vater jedoch recht früh. Auch ihr Lebensweg war nicht klar vorgezeichnet, anstatt Ausbildung und Karriere, wählte sie den Weg des geringeren Widerstandes, bediente in Kneipen und feierte gern und viel. Das Glück jedoch war immer auf ihrer Seite - denn in einer Kneipe wurde sie fürs Radio entdeckt und später kam dann noch das Fernsehen. Doch was ist aller Ruhm wert, wenn man sich selbst kaputtmacht?


Wenn sich plötzlich alles ändert! Ich muss gestehen, ich bin jetzt nicht der größte Gaby-Köster-Fan und kenne die Sendung "Sieben Tage - Sieben Köpfe" zum Beispiel gar nicht, jedoch habe ich ab und an "Ritas Welt" ganz gerne gesehen und von daher war sie mir ein Begriff und ich wollte mit ihren eigenen Worten aus ihrem Leben erfahren, deswegen entschied ich mich für das Hörbuch. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mir hier doch etwas anderes erwartet hatte. Zum Abschluss des Hörbuches kommt noch Till Hoheneder (der mir gar kein Begriff ist) zu Wort, der mir ihr zusammen an dem Buch gearbeitet hat und auch vor dem Schlaganfall ein enger Freund von Frau Köster war. Ganz ehrlich, auf den Part hätte ich jedoch locker verzichten können.





Bewertung
Die Autoren: 
Gaby Köster: 1961 geboren und aufgewachsen in Köln-Nippes wurde Gaby Köster 1988 von Jürgen Becker entdeckt und spielte sich über unzählige Auftritte live, im Radio und TV in die erste Reihe der deutschen Kabarett-Szene. Für Erfolgsformate wie „7 Tage - 7 Köpfe“ und „Ritas Welt“ erhält sie alle bedeutenden Preise (u.a. Deutscher Fernsehpreis, Grimme-Preis, Deutscher Comedy-Preis). 2007 startete ihr drittes und erfolgreichstes Solo-Programm „Wer Sahne will, muss Kühe schütteln!“. Im Januar 2008 erleidet Gaby Köster einen Schlaganfall, der sie zu einer dreijährigen Karrierepause zwingt. (übernommen von Random House)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Till Hoheneder, geboren 1965 und seitdem wohnhaft in Hamm (Westfalen) wurde kurz nach dem Abitur mit dem Comedy-Duo „Till & Obel“ deutschlandweit bekannt. 2011 erhielt er den Deutschen Comedy-Preis. Heute ist Hoheneder einer der gefragtesten Comedy-Autoren Deutschlands. (übernommen von Random House)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam: 
Das Hörbuch habe ich mir aus der Bibliothek ausgeliehen.

[Rezension] Michael Tsokos - Die Klaviatur des Todes



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3426276020
Erscheinungstermin: 1. März 2013
Format: Hardcover
Verlag: Droemer


Klappentext gem. Droemer:
Ein tätowierter Männertorso in einem Koffer –
wer ist der Tote, und wie kam er ums Leben? Eine ­grausam verstümmelte Frauenleiche – war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen – standen die beiden auf der Todesliste des russischen Geheimdiensts?
Der renommierte Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden hinzugezogen, wenn sie bei ihrer Aufklärungsarbeit rechtsmedizinische Expertise benötigen. Hier stellt er seine spektakulärsten Fälle vor.


Rezension:
Prof. Michael Tsokos ist der führende Rechtsmediziner Deutschlands. In diesem Buch zeigt er das Facettenreichtum seines Berufsbildes bzw. des Todes allgemein auf. Für Laien verständlich, berichtet er von der Geschichte der Rechtsmedizin und das Deutschland noch immer eines der führenden Länder in dieser Wissenschaft ist. Doch er belässt es nicht nur bei der Theorie. Anhand vieler Beispiele berichtet er über seine Arbeit und wie diese den Ermittlungsbehörden hilft, einen Täter für einen Mord zu ermitteln.

So berichtet er zum Beispiel von einem Leichenfund bzw. vom Fund von Leichenteilen in mehreren Koffern. Zuerst wird der Torso gefunden, anschließend die Extremitäten - nur der Kopf bleibt vorerst verschwunden. Eine genaue Todesursache kann anhand der gefundenen Leichenteile nicht festgestellt werden und auch die Identität des Opfers ist noch unbekannt. Doch der Mann hatte unverkennbare Merkmale - er war stark tätowiert. Tatsächlich gelingt es den ermittelnden Behörden auf einer entsprechenden Convention, anhand von Fotos, das Opfer zu identifizieren und so schlussendlich dem Täter Schritt für Schritt näher zu kommen, doch erst der Fund des Kopfes offenbart das genaue Ausmaß des Verbrechens.

Doch nicht nur von Gewalttaten berichtet Michael Tsokos. Auch mit Selbsttötungen und Unfällen hat er zu tun. So zum Beispiel Tötungen bzw. Unfälle durch Kohlenmonoxid, einem geruchslosen Gas, durch das auf tragische Weise versehentlich viele Menschen (gerade zu Zeiten, als es noch keine Zentralheizungen gab) umkamen, was jedoch auch von vielen Menschen genutzt wurde und nach wie vor wird, um den Freitod zu wählen, ja erschreckender noch, es gibt sogar Communitys im Internet, die sich mit (bevorstehenden) Selbstmorden auseinander setzen und wo sich die User zu einem gemeinschaftlichen Selbstmord verabreden können.


Erschreckende Wirklichkeit! Dieses Buch ist mit unter nicht nur ein "normales" Sachbuch, es ist tatsächlich eine Sammlung dessen, was gesehen ist und zeigt deutlich auf, was Menschen anderen Menschen antun können, teils aus den niedersten Beweggründen. Neben den oben genannten Fällen erschreckte mir vor allem ein Fall, der in diesem Buch beschrieben wurde, über eine Frau, die an ihrem Sohn das Münchhausen-Stellvertretersyndrom ausübte und dieses Kind so mehr als einmal in akute Lebensgefahr brachte. Fakt ist, die geschilderten Fälle muteten so unglaublich an, dass ich mir immer wieder während des Lesens sagen musste "Es ist real, es ist keine Fiktion" und es führte mir vor Augen, wie niederträchtig manche Menschen sein können, doch eines ist gewiss, dank der Arbeit der Rechtsmediziner bleiben diese Taten nicht unentdeckt und die Täter können zur Rechenschaft gezogen werden.

Bewertung

Von Michael Tsokos bereits gelesen und rezensiert: (Es ist erst alles sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)



Der Autor:

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.
(Text übernommen vom Droemer-Verlag)

Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich geschenkt bekommen.

Montag, 26. Oktober 2015

[Rezension] Ulrike Rylance - Penny Pepper 03: Chaos in der Schule



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (22. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423761296
ISBN-13: 978-3423761291
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 7 - 11 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 1,7 x 22,5 cm

Inhalt gem. dtv:
Beim Talentwettbewerb an Pennys Schule geht alles schief: Die rechnende Ratte Rudi ist nicht mehr in ihrem Käfig, statt flotter Rockmusik ertönen bayerische Volkslieder, und gerade als Dschastin seine Spürhund-Fähigkeiten unter Beweis stellen will, rennt eine schwarze Katze auf die Bühne und löst ein Riesenchaos aus. Mega-peinlich, schließlich ist sogar ein Fernsehteam vor Ort! Dass das alles Zufall ist, können Penny und Co. bald nicht mehr glauben. Aber wer könnte ein Interesse daran haben, die Show zu sabotieren?

Zum Buch:
Ein Fernsehteam hat sich in der Schule angemeldet, das beim Talentwettbewerb filmen wird. Alle sind aufgeregt und viele haben besonderes einstudiert, damit sie mit ihrer Darbietung ins Fernsehen kommen.
Es gibt Artisten, Musiker, Sängerinnen und viele mehr, die etwas einstudiert haben. Penny Pepper und ihre Freundinnen sind natürlich auch dabei. Sie wollen mit dem Hund Dschastin antreten, der verschiedenes vorführen soll.
Aber die Vorführungen werden ein Desaster, eine Ratte verschwindet, Kostüme gehen kaputt, die Vorführtechnik versagt und selbst Dschastin macht, was er will. Sabotage, etwas anderes kann es nicht sein.
Penny Pepper und ihre drei Freundinnen, die ja inzwischen Erfahrungen im Detektivspiel haben, machen sich an die Arbeit und versuchen herauszufinden, wer die Veranstaltung sabotiert.
Ihre ersten Gedanken sind die, dass die Parallelklasse schuld daran ist, denn sie stehen grinsend daneben. Aber nachdem selbst diese sabotiert wurden, ändern sie ihre Meinung.
Werden sie herausfinden, wer die Veranstaltung sabotiert hat und warum? ...

Penny Pepper und ihre drei Freundinnen Marie, Flora und Ida sind wieder voll in ihrem Element, als es heißt, einen Fall aufzuklären.
Bei einem Talentwettbewerb in ihrer Schule wurden alle Beiträge sabotiert. Das reinste Chaos tritt ein. Eine Trompete war mit einer Socke verstopft, die Mikrofone gingen nicht, weil ein Kabel fehlte, ein Gummitwist riss und vieles andere mehr. Bald war klar, dass es auch nicht die Parallelklasse war, aber wer dann?

Durch Überlegungen, logischem Denken, der gewissenhaften Durchsuchung des Tatortes lokalisiert sich langsam ein Verdacht. Aber wie sollen sie die Beweise erbringen? Natürlich gibt es dafür auch eine Lösung, die die Detektive erfolgreich werden lassen.
Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, mit welch einfachen Dingen und Methoden Penny und ihre Freundinnen die Täter entlarven.

Wie schon in den beiden vorhergehenden Bänden wird die Geschichte mit wunderbaren Zeichnungen in einem Schulheft untermalt. Wieder in unterschiedlichen Schriftarten, in Kästchen und vielen Ausrufezeichen kann man die Geschichte nicht nur lesen, sondern auch sehen und sich an den Zeichnungen erfreuen.
Natürlich ist auch Pennys verrücktes Diktiergerät wieder für den ein oder anderen Schmunzler verantwortlich.
Viele alte Bekannte sind wieder dabei, wie beispielsweise Popel Ole.

Die Geschichte hält den Leser gefangen, schließlich möchte man ja wissen, wer für das ganze Chaos verantwortlich ist und warum?
Penny Pepper und ihre Detektivband lösen natürlich den Fall mit Bravour.
Es macht Spaß, die Mädels bei ihren Ermittlungen zu begleiten und zu beobachten.

Das Buch ist nicht nur unterhaltend, sondern auch erklärend. Viele Begriffe, die für die angestrebte Altersklasse noch nicht so geläufig sind, werden hier gesondert erklärt, wie beispielsweise das Wort Kongress.

Es ist ein Buch für das Lesealter von 7 - 11 Jahren und ich denke, dass das passt.
Da mir das Buch sehr gut gefallen hat, empfehle ich es gern weiter. 


Reiheninfo:
Penny Pepper 01: Alles kein Problem
Penny Pepper 02: Alarm auf der Achterbahn
Penny Pepper 03: Chaos in der Schule


Bewertung: 


Zur Autorin:
(Text übernommen vom dtv)
Ulrike Rylance, geboren 1968, studierte Anglistik und Germanistik in Leipzig und London. Sie arbeitete während des Studiums als Assistant Teacher in Wales und in Manchester. Nach dem Studium lebte sie zehn Jahre in London und arbeitete als Deutschlehrerin für Kinder und Erwachsene. 2001 zog sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern nach Seattle, USA.






An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


bedanken, die mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. 

Von Ulrike Rylance / Herwig wurden gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt