Samstag, 28. Februar 2015

[Rezension] Martin Krist - Engelsgleich (Band 4)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 576
ISBN: 978-3-548-28639-6
Erscheinungstermin:
5. Dezember 2014 (1. Auflage)
Preis: 9
,99 EUR 
Format:
Taschenbuch
Verlag:
Ullstein


Klappentext gem. Ullstein:
In Berlin wird Hauptkommissar Paul Kalkbrenner zu einem Tatort gerufen. Auf einem Fabrikgelände wurde der verstümmelte Leichnam einer jungen Frau entdeckt. Unweit davon befinden sich stinkende Kloakebecken. Fassungslos müssen Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth zusehen, wie eine Leiche nach der anderen aus den Gruben geholt wird. Ist unter ihnen auch die verschwundene Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane Kluge verzweifelt gesucht wird? 


Rezension:
Juliane "Juli" Kluge ist mit der Welt zufrieden und sie ist glücklich. Zusammen mit ihrer Lebenspartnerin Yvonne, einer studierten Gartenbau-Ingenieurin, lebt sie in einem eigenen Haus und bereichert wird die Familie selbst durch Kater Chuck und ihre drei Pflegekinder. Zwar ist das Verhältnis zu ihren Eltern nach ihrem Coming-Out sehr angespannt, aber in ihrer eigenen Familie ist alles in Ordnung. Yvonne hat eine eigene Firma mit sechs Angestellten, wohingegen Juli als Teilzeit-Lektorin in einem kleinen Verlag arbeitet. Kurz gesagt: Alles läuft bestens bei Familie Kluge, auch finanziell gibt es keine Sorgen. Doch dann verschwindet ihre 15-jährige Pflegetochter Merle Schwarz spurlos. Sie wollte den Abend bei einer Freundin, nur wenige Straßen entfernt, verbringen - kam dort jedoch niemals an. Für Juli bricht eine Welt zusammen. Zwar liebt sie alle ihre Pflegekinder, doch Merle hat einen besonderen Platz in ihrem Herzen, gerade weil sie "anders" ist als die Norm. Von diesem Tag an beherrscht Juli nur noch ein Gedanke: Sie muss Merle finden, koste es, was es wolle.

Markus Kühn hingegen hat ganz andere Sorgen und zwar krimineller Natur. Er hat es im Leben nicht wirklich zu was gebracht und hält sich mit kriminellen Gelegenheitsjobs über Wasser. Derzeit vertickt er Drogen, hauptsächlich Meth, für Zorkan Zorkanowicz. Dort hat er sich bereits bewährt, doch Markus, der nicht auf den Kopf gefallen ist, will mehr, er will höher hinaus. Sein Ziel ist es, endlich so weit in der Drogenorganisation aufzusteigen, dass er keine finanziellen Sorgen mehr fürchten muss. Doch dann lernt er Ilanka kennen und mit ihr sind plötzlich alle seine Pläne in Gefahr.

Auch Kriminalkommissar Paul Kalkbrenner kommt nicht zur Ruhe in seinem Leben. Erst muss er Knall auf Fall erfahren, dass seine Tochter Jessy schwanger ist und das Kind, trotz geplantem Auslandsstipendium, behalten will und das obwohl ihr Freund Leif sie auf Grund des Kindes verlassen hat und dann wird er auch noch zu einem Fabrikgebäude gerufen, in dem eine Leiche gefunden wird. Bei der Toten handelt es sich um eine junge Frau, die augenscheinlich vor Ort erschossen wurde - von einem Täter oder Motiv fehlt jede Spur, ja es steht noch nicht einmal fest, wer die junge Frau überhaupt ist, denn sie hatte keine Papiere bei sich. Dann wird auf dem Gelände der Firma Albidus, auf dem bereits die Leiche der jungen Frau gefunden wurde, eine weitere schreckliche Entdeckung gemacht. In Güllegruben auf dem Gelände werden weitere Leichen gefunden - allesamt Kinder und Jugendliche, elf Stück an der Zahl, drei Mädchen und acht Jungen, alle augenscheinlich ermordet, auf grausame und bestialische Art. Auf Grund seines letzten Falles weiß Kalkbrenner, dass in einer Stadt wie Berlin auch das Undenkbare möglich ist und beginnt mit den Ermittlungen. Fest steht, die Leichen lagen nicht erst seit gestern in den Gruben, doch niemand, wirklich NIEMAND vermisst auch nur eines dieser Kinder. Wie soll er die Mörder finden, wenn er noch nicht einmal weiß, um wen es sich bei den Opfern handelt?


Der 4. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe! Der Plot wurde wieder packend und dramatisch erarbeitet. In diesem Band hat mir besonders gut gefallen, dass die Geschichte aus drei Gesichtspunkten erzählt wird, die augenscheinlich wenig miteinander zu tun haben und erst ganz zum Ende löst sich alles auf und ergibt es klares Bild, mit anderen Worten, ich war wie im Rausch, ich war regelrecht angefixt, wie sich das Ganze auflösen würde und ehrlich, ich wäre von allein nur zu Teilen zu einem richtigen Ergebnis gekommen. Die Figuren wurden wieder authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders gut hat mir hier die Figur der Juli gefallen, die bereit ist, alles zu opfern, um die Wahrheit über das Verschwinden ihrer Tochter zu erfahren. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, ich hätte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt - ich war regelrecht im Rausch. Nun heißt es leider warten, bis ein neuer Band rund um Kommissar Paul Kalkbrenner erscheint, wobei ich an dieser Stelle hoffe, dass der nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Bewertung

Von Martin Krist bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:
Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften und lebt seit 1998 als Schriftsteller in Berlin. (übernommen von Ullstein)







 


Zur Homepage von Marcel Feige kommt ihr hier.


Zur Homepage von Martin Krist kommt ihr hier.




Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag



und


bedanken, die mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt haben.

Freitag, 27. Februar 2015

[Rezension] Martina André - Totentanz



Leseprobe

Recherchetrailer 


Eckdaten:
Taschenbuch: 638 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (7. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352008752
ISBN-13: 978-3352008757
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 4,8 x 21,6 cm

Inhalt gem. Aufbau:
Im Reich der Toten
Florenz 2014: Gabrielle Falconi befindet sich auf der Flucht vor ihrem Exmann, dem Chef eines skrupellosen Mafiaclans. Er will ihren Tod, um an das Vermögen ihrer fünfjährigen Tochter Luisa zu gelangen, die eines Tages das Imperium ihres verstorbenen Großvaters „Don“ Salvatore Leonardo erben wird, der ebenfalls ein bedeutender Mafiaboss war. Nachdem Gabrielle ihr Kind in Schottland in Sicherheit gebracht hat, schlägt die Mafia gnadenlos zu und versenkt sie mitsamt ihrem gepanzerten Wagen im Lago di Bilancino. Während Gabrielle unter Wasser mit dem Tod ringt, taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, der ihr helfen will. Doch statt der erhofften Rettung findet sie sich plötzlich in einer bedrohlichen Zwischenwelt wieder, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt.
Florenz 1477: Damian de' Castello geht nach der grausamen Hinrichtung seines Vaters einen Pakt mit dem Teufel ein, indem er sich von Jacopo de‘ Pazzi, einem Widersacher Lorenzo de‘ Medicis, als Auftragsmörder anheuern lässt. Eine Entscheidung, für die er durch die Hölle muss und durch die er alles verliert, was ihm je etwas bedeutet hat. Wird er seinen Schwur, die Frau, die er liebt und das gemeinsame Kind wiederzufinden, jemals wahr machen können?

Zum Buch:
Gabrielle, Tochter eines Mafiabosses, ist mit ihrer Tochter auf der Flucht vor ihrem Exmann. Sie selbst hat das Erbe ihres Vaters abgelehnt, so dass es bei Volljährigkeit auf ihre Tochter geht. Es geht um viel Geld, das ihr Exmann, selbst ein Mafiaboss, für sich beanspruchen möchte. Also muss Gabrielle sterben.
Nachdem sie ihre Tochter vor ihrem Exmann versteckt hat, fällt sie einem Attentat zum Opfer. Sie kommt mit dem Auto von der Straße ab und versinkt mit ihm im Wasser. Als ihre Sinne schwinden, sieht sie einen gut aussehenden Mann, den sie später auch im Krankenhaus wiedersieht.
Der Mann heißt Damian und hat sie schon seit dem 15. Jh. gesucht, einer Zeit, wo er mit ihr verheiratet war. Er nimmt sie mit zurück in die Vergangenheit ...

Wahrheit oder Traum? Gabrielle sieht tief unten im Wasser einen Mann. Wie kann das sein? Als sie im Krankenhaus aufwacht, ist er auch wieder da.

Damian lebte im 15. Jh. mit seiner großen Liebe zu Zeiten von Lorenzo de Medici in Florenz zusammen. Sein Vater wurde hingerichtet und er lässt sich von Jacopo de Pazzi als Auftragskiller anheuern. Er wird es eines Tages bereuen, denn ihm wird das Liebste genommen.
Er hat den Ehrgeiz, seine Liebe wiederzufinden, auch wenn einige Jahrhunderte ins Land gehen werden. In Gabrielle aus dem Jahr 2014 scheint er sie gefunden zu haben.

Martina André versteht es wieder einmal gekonnt, Vergangenes mit der Gegenwart zu verbinden. Ich liebe solche Romane, die nicht nur unterhalten, sondern auch noch in der Lage sind, Wissen zu vermitteln.
Vor einigen Jahren hatte ich einiges über die Zeit der Medici gelesen, weil mich diese Epoche angesprochen hat. So konnte ich bereits in "Morgenrot" von Alexandra Ripley über Lorenzo de Medici und der Pazziverschwörung lesen.

Die Autorin Martina André hat wie gehabt wieder gründlich für ihren Roman recherchiert und es glaubhaft aufgearbeitet.
Sie erzählt in ihrem Buch zwei Geschichten. Die eine spielt in der Gegenwart und handelt von Gabrielle, die von ihrem Mann umgebracht werden soll, damit er an das Geld der Tochter kommen kann.
Die andere erzählt Damians Geschichte im 15. Jh. unter der Herrschaft der de Medici in Florenz. 
Auch wenn es erst nicht so aussieht, aber die beiden Geschichten verbinden sich und ergeben ein Ganzes.

Trotz einiger Wiederholungen, die durchaus Sinn machen, wurde das Buch zu keiner Zeit langatmig oder langweilig. Martina André versteht es, den Leser zu fesseln. Sie hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Hat man sich einmal eingelesen, will man das Buch nicht mehr weglegen, kann nicht schnell genug wissen, wie es ausgehen wird.

Die beiden sympathischen Protagonisten überzeugen, auch wenn Damian ein recht unstetes Leben hatte und man nicht unbedingt gutheißen möchte, was er getan hat.

Das Buch ließ sich sehr gut lesen, was man auch dem sicheren Gespür der Autorin für Unterhaltung, Spannung und Geschichtlichem zugute halten muss.

Das Buch empfehle ich sehr gern weiter.



Bewertung:




Zur Autorin:
(Text von Aufbau)
Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Der französisch klingende Nachname ist ein Pseudonym und stammt von ihrer Urgroßmutter, die hugenottische Wurzeln in die Familiengeschichte miteinbrachte. Sie hat mit „Die Gegenpäpstin“ sowie den Romanen „Das Rätsel der Templer“ und „Die Rückkehr der Templer“ drei Bestseller vorgelegt. Außerdem sind von ihr lieferbar: „Schamanenfeuer“, „Die Teufelshure“ und„Das Geheimnis des Templers“. Ihr neuer Roman „Totentanz“ erscheint im Frühjahr 2014. Martina André lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh/Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist

mehr über die Autorin erfahrt ihr HIER


Von Martina André wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin
bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 26. Februar 2015

[Rezension] Martin Krist - Trieb (Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 718
ASIN: B00BZ0OU78
Erscheinungstermin:
9. August 2013
Format: E-Book
Verlag:
Ullstein
 

Klappentext gem. Ullstein:
Paul Kalkbrenner, Mordkommissar in Berlin-Mitte, hat am selben Tag seine Scheidung und den Umzug in die neue Wohnung hinter sich gebracht und möchte einfach nur die Füße hochlegen. Doch dann wird in einem Nobelhotel ein angesehener Geschäftsmann erschossen aufgefunden, der seltsamerweise unter falschem Namen eingecheckt hatte. Der kleine Tabori aus Albanien, der von zu Hause ausgerissen ist, verirrt sich im winterlichen Berlin. Auf der Suche nach seinem Cousin helfen ihm die falschen Freunde. Zur gleichen Zeit wird ein Staatssekretär ermordet, ausgerechnet ein Informant des Journalisten Hardy Sackowitz. Der wähnte sich einem Politskandal auf der Spur. In Wahrheit kommt er einer Szene auf die Schliche, die in ihrer Perfidität lieber im Dunkeln bleiben möchte – um jeden Preis!


Rezension:
Drei Monate sind vergangen, seit Kriminalhauptkommissar Paul Kalkbrenner den Mord an einem Hauptschullehrer aufklären konnte. Viel hat sich in der Zeit getan. Die Scheidung von seiner Frau Ellen ist just am Tage seines Umzuges in seine Junggesellenwohnung gültig, doch zur Ruhe kommen bzw. „ankommen“ im Singleleben kann er nicht, denn im Berliner Nobelhotel „Adler“ wird die Leiche von Peter Friedrichs aufgefunden. Der Geschäftsmann hatte vor Ort einen Termin und hatte auch gleich ein Zimmer in dem Hotel genommen, in welchem er kurz darauf erschossen aufgefunden wurde. Schnell stehen Ungereimtheiten fest: Anscheinend hatte das Opfer, bevor er erschossen wurde, eine Handgreiflichkeit mit jemanden und vor allem: Peter Friedrichs ist nicht Peter Friedrichs, denn einen solchen, auch unter seiner im Hotel angegebenen Adresse in Potsdam, gibt es nicht. Wer ist also der Tote?

Reporter Harald „Hardy“ Sackowitz ermittelt derweil für eine Skandal-Reportage zum Thema „Gammelfleisch“, so denkt er zumindest. Vor kurzem starb Staatssekretär Jan-Sönken Schulze durch einen Schlaganfall – nur das ihm ein Informant mitgeteilt hat, dass Schulze nicht durch einen Schlaganfall, sondern durch Selbstmord starb.  Als Polizeireporter hat er natürlich von dem Toten im „Adler“ gehört, doch erstaunt muss er feststellen, dass es anscheinend eine Verbindung zwischen Schulze und dem Unbekannten, dessen Identität sich jedoch relativ schnell herausstellt, besteht. Hardy wühlt weiter, trotz und gegen die Anweisung seines Chefs, denn sein Bauchgefühl sagt ihm, dass es ich um einen riesigen Skandal handeln muss, immerhin ist bereits jemand dafür ermordet worden. Was weiß Magda Michels, die ehemalige Bürovorsteherin von Schulze über die ganze Angelegenheit? Hardy ahnt nicht, in welche Gefahr er sich durch seine Recherchen begibt.

Derweil landet der kleine Tabori aus einem Dorf in Albanien am Berliner Hauptbahnhof. Der 10-jährige Junge ist von Zuhause weggelaufen, um in Deutschland, wie sein Cousin Ryon, Geld zu verdienen, denn in Deutschland liegt die „Arbeit auf der Straße“ und die Verdienstmöglichkeiten sind hier, auch für ein Kind, deutlich besser, als in seiner Heimat. Schnell muss er jedoch feststellen, dass es sich nicht ganz so einfach verhält, zumal Tabori kaum ein Wort Deutsch spricht. Durch Zufall lernt er Aidan kennen. Dieser ist ein Ausreißer und hält sich mit dem Putzen von Autoscheiben über Wasser. Aidan, der nicht länger allein den Gefahren auf der Straße trotzen will, nimmt sich Taboris an und die beiden werden Freunde. Doch dann werden sie getrennt und Tabori ist auf sich allein gestellt. Wir er es schaffen, in dieser großen Stadt zu überleben?


Der 3. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe! Der Plot wurde wieder authentisch und spannend erarbeitet. Besonders gut haben mir die Passagen mit dem kleinen Tabori gefallen, denn durch ihn war es mir möglich, meine Heimatstadt nochmals mit ganz anderen Augen zu sehen, was zwar nicht immer besonders angenehm oder schön sein mag, aber dennoch die Realität. Die Figuren wurden wieder facettenreich und realistisch erarbeitet. In diesem Band hat der kleine Tabori, der eine größere Nebenrolle in dem Buch einnimmt, mein Herz erobert. Ich fand es wundervoll dargestellt, wie dieser kleine Junge mit den Herausforderungen und Wagnissen der Großstadt zurechtkommt, gerade weil er auf einem kleinen Dorf stammt, war dies ausgesprochen faszinierend zu beobachten und auch wenn er nicht sonderlich gebildet sein mag, dieser kleine Junge hat einen gesunden Menschenverstand und ganz ehrlich, man muss ihn einfach gern haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der das Buch gelesen hat und nicht mit Tabori fühlte. Den Schreibstil kann ich nur zum wiederholten Male als fesselnd beschreiben, mich hat das Buch und natürlich die Geschichte um Tabori, Hardy und Paul einfach nicht mehr losgelassen und bereits freue ich mich sehr auf die Lektüre des Nachfolgebandes.


Bewertung

Von Martin Krist bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:

Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften und lebt seit 1998 als Schriftsteller in Berlin. (übernommen von Ullstein)







 


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Wie ich zu dem Buch kam:
Da ich die Bücher von Martin Krist sehr gerne lese, war natürlich auch dieses Buch eine absolute Pflichtlektüre.

[TTT] - Top Ten Thursday #197


Auch in dieser Woche mache ich wieder beim Top Ten Thursday, organisiert von Steffis Bücher Bloggeria, mit.
 
 
http://buecher-bloggeria.blogspot.de/

 
Diese Woche lautet das Thema:
"10 Bücher, in denen dir die Wetter- oder Umgebungsbeschreibung besonders aufgefallen sind"   
 
Nun ja, das ist jetzt nicht wirklich das Hauptaugenmerk, dass mir bei Büchern im Gedächtnis bleibt (zumindest wettermäßig), von daher gibt es heute eine Aufstellung in Sachen "Umgebungsbeschreibung". Da sich bei meiner Aufstellung einige Fantasy-Welten eingeschlichen haben, schreibe ich euch mal noch hin, wo die jeweiligen Bücher spielen.
    
 
So, das ist sie, meine Aufstellung dieser Woche. Auf Grund der Fülle der Bücher gehe ich diese Woche mal nicht von Gemeinsamkeiten mit anderen Teilnehmern aus.
   
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 25. Februar 2015

[Rezension] Annette Kruhl - Tausche Ex gegen Sex








Eckdaten:
Broschiert: 368 Seiten
Verlag: Droemer HC (1. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426226308
ISBN-13: 978-3426226308
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,2 x 21,1 cm

Inhalt gem. Droemer:
Die Berliner Kabarettistin Annette Kruhl schrieb mehrere Jahre für erfolgreiche TV-Comedy-Formate wie "Die Dreisten Drei", "Mensch Markus" und "Weibsbilder". In ihrem ersten Roman nimmt sie das Paarungsverhalten deutscher Großstädter unter die Lupe und spricht aus, was Frauen wirklich fühlen: Als Marlene beim ersten One-Night-Stand ihres Lebens den besten Sex seit Jahren hat, beschließt sie, dass 14 Jahre Ehe mehr als genug sind. Kurzerhand verabschiedet sie sich von Doppelbett und kuscheligen Kaminabenden und stürzt sich in den Großstadt-Single-Freiwild-Markt. Dort erkennt sie allerdings bald, dass der Tausch von Ex gegen Sex nicht immer des Problems Lösung ist und vor allem nicht immer in postkoital genossener Zufriedenheit endet.

Zum Buch:
Marlene, fast 40 Jahre alt, ist eine moderne Frau. Zu Hause zu bleiben und die Kinder zu hüten, reichen ihr nicht. Sie ist Musikerin und vertont u.a. auch Filme. Als sie bei einer Filmpremiere mit dem 23-jährigen Hauptdarsteller Gabriel einen One-Night-Stand hat, muss sie feststellen, dass das der beste Sex ihres bisherigen Lebens war.
Nach einem folgenden katastrophalen Weihnachtsfest mit ihren Schwiegereltern hat sie genug, genug von ihrem Mann, genug von der Ehe.
Kurzerhand zieht sie aus und lebt fortan in ihrem Atelier.
Sie ist wieder Single, fühlt sich unbesiegbar und die Männer nimmt sie, wie sie es gern hätte, ohne Verpflichtung, ohne Treueschwüre.
Aber lässt sich so eine neue Liebe finden? ...

Einmal losgelassen, kennt Marlene keine Tabus mehr. Kein Mann ist vor ihr sicher, keine Gelegenheit, einen Mann kennenzulernen, wird ausgelassen. Bars, Online-Dating und auch mal eine Erotikparty darf es sein, warum nicht. Alles ausprobieren ist die neue Devise von Marlene.
Sie trifft dabei auf die verschiedensten Typen von Männern. Gelangweilte Ehemänner, aufgerissene Typen an der Bar und eine Liebe aus längst vergangenen Zeiten. Vor Jahren hatte sie sich nie getraut, mit ihm was anzufangen, sie war ja verheiratet, aber lieber spät als gar nicht.
Nicht alle Treffen sind befriedigend, einige sogar überraschend.
Auch ein geheimnisvoller Mann spielt eine Rolle.

Marlene stürzt sich voller Eifer ins Berliner Nacht- und Partyleben, lebt ihre Sexualität aus und kann sich dabei geben, wie sie ist.

Marlene merkt mit fast 40, dass sie nicht das Leben lebt, das sie gern möchte, was sie nun durch das Ausbrechen aus ihrer Ehe ändert.
Was unterscheidet eine Frau von einem Mann, wenn sie mal fremd geht?
Sie ist eine Schlampe, bei ihm kann sowas ja mal passieren? Wo sind die Grenzen und warum wird so unterschiedlich geurteilt?

Annette Kruhl hat mit ihrem Debütroman nicht nur zur Unterhaltung beigetragen, sondern hintergründig auch ein paar Dinge angesprochen, die zum Nachdenken anregen. Warum wird mit zweierlei Maß gemessen? 
Ist es möglich, mit 40 nochmal voll durchzustarten? Nicht beruflich, wie manch einer denken möge, sondern im privaten Leben? Der bisherige Sex ließ zu wünschen übrig? Was nun? So tun, als wäre man abgestumpft und es macht einem nichts aus oder nochmal den Nervenkitzel und das Fliegen der Schmetterlinge spüren? 

Marlene hat es gewagt, den Sprung aus der Ehe, den Sprung ins Vergnügen. Ob es sich gelohnt hat und ob sie den Mann fürs Leben gefunden hat, das möge jeder selbst nachlesen.


Bewertung:  




Zum Autor:
(Text übernommen vom Droemer-Verlag)
Annette Kruhl ist Kabarettistin, Autorin, Songwriterin und Musikerin. Seit 1995 steht sie mit eigenen Musikkabarettprogrammen auf der Bühne und schrieb mehrere Jahre lang u.a. für die TV-Comedy-Formate "Die Dreisten Drei", "Mensch Markus" und "Weibsbilder". Annette Kruhl absolvierte ein Germanistik-Studium und eine private Schauspielausbildung. Seit 1990 lebt die gebürtige Bielefelderin in ihrer Wahlheimat Berlin. "Tausche Ex gegen Sex" ist ihr erster Roman.





An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der 


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 24. Februar 2015

[Rezension] Martin Krist - Gier (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 670
ASIN: B00BZ0OU7S
Erscheinungstermin:
12. Juli 2013
Format: E-Book
Verlag:
Ullstein
 

Klappentext gem. Ullstein:
Endlich Urlaub. Kommissar Paul Kalkbrenner hatte die Auszeit an der Ostsee bitter nötig und freut sich, als auch noch seine Tochter Jessy ihren Besuch ankündigt. Doch da erreicht ihn ein Notruf seiner Kollegen im Kommissariat Berlin-Mitte. An einer Hauptschule im Berliner Problembezirk Neukölln wurde der Lehrer Matthias Brodbeck ermordet. Wenige Tage vor den Senatswahlen bestimmt eine Schlagzeile Politik und Medien: Gewalt an Schulen eskaliert! Die beiden Schüler Lukaz und Asim, die des Lehrermords verdächtigt werden, sind untergetaucht. Die Ermittlungen führen ins Nichts, und Kalkbrenner muss den Fall übernehmen. Er findet bald heraus: Sowohl Brodbeck als auch seine Frau Judith hatten Kontakt zu einer stadtbekannten Rotlichtgröße, in deren Machenschaften auch ranghohe Politiker verstrickt sind.

Rezension:
Nur wenige Wochen sind vergangen, seit Kriminalhauptkommissar Paul Kalkbrenner unter dramatischen Umständen den Mordserie rund um die Obdachlosen im Berliner Untergrund aufklären konnte. Auf Grund dieser Umstände wurden ihm acht Wochen Urlaub verordnet, die er an der Ostsee verbringen will. Bereits fünf Wochen ist er vor Ort und er merkt, wie er langsam wieder zur "Normalität" zurückkehrt und endlich abschließen kann. Doch ein Anruf seines Vorgesetzten beendet nach fünf Wochen diesen Urlaub abrupt.

Matthias Brodbeck, Lehrer an der Berthold-Hauptschule in Berlin-Neukölln, wurde in seinem eigenen Klassenzimmer erschossen. Eine Zeugin sah den 15-jährigen Lukaz Vurikovici und den 17-jährigen Asim Kapkin vom Tatort fliehen. Beide waren Schüler Brodbecks und hatten einige Dispute mit ihm, doch reicht dieser Zwist als Mordmotiv aus? Paul Kalkbrenner wird zusammen mit seinem neuen Kollegen Kriminalhauptkommissar Sebastian Berger auf den Fall angesetzt. Gerade im Hinblick auf die in wenigen Tagen stattfindenden Senatswahlen werden diese Ermittlungen mit Argusaugen beobachtet.

Schnell steht für Kalkbrenner fest, dass die beiden Jungen, die vom Tatort flohen, nicht die Täter sind, denn noch eine weitere Person war vor Ort. Doch wo sind die Jungen abgeblieben? Trotz intensiver Recherche gelingt es Kalkbrenner nicht, ihrer habhaft zu werden, es scheint, als wären sie vom Erdboden verschwunden. Derweil macht Kalkbrenner eine schockierende Entdeckung: Die Ehefrau des Opfers ist niemand anderes als seine Jugendliebe Judith. Zwar hat sich Kalkbrenners Verhältnis zu seiner Tochter deutlich verbessert und auch eine Annäherung an seine Frau findet wieder statt, doch die Nähe zu Judith lässt alte Gefühle aufwallen, von denen Paul nicht einmal ahnte, dass diese noch in ihm stecken. Auch bei den Ermittlungen kommt er nicht wirklich weiter. Wer hatte einen Grund, einen einfachen Hauptschullehrer zu töten? Was wusste der Mann? War er in irgendwelche kriminellen Machenschaften verwickelt? Dieser Verdacht liegt nahe, denn aus dem Mord an dem Lehrer wird alsbald eine Mordserie im Rotlichtmilieu und Kalbrenner und Berger haben bald mehr Mordopfer und ungeklärte Motive, als ihnen lieb ist. Was steckt hinter all diesen Morden, was ist der gemeinsame Nenner? Erst wenn Paul diesen findet, kommt er dem Täter auf der Spur, doch dieser scheint von mächtigen Freunden geschützt zu werden ...


Der 2. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe! Der Plot wurde wieder spannend und realistisch erarbeitet. Besonders gut hat mir in diesem Buch die Darstellung der Verbindung zwischen Politik und organisiertem Verbrechen gefallen, wobei ich mich hier ernsthaft frage: wie viel davon ist wirklich nur erdacht? Die Figuren wurden wieder authentisch erarbeitet, wobei ich allerdings gestehen muss, dass Protagonist Paul Kalkbrenner noch immer nicht voll und ganz meine Sympathie genießt. Ich bin gespannt, ob sich das im Laufe der nächsten Bände ändern wird. Als absolut sympathisch empfinde ich allerdings die Figur der Jessy Kalkbrenner erarbeitet, mit der jungen Frau kann ich mich sofort identifizieren, denn sie ist ein echtes Berliner Mädel. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd erarbeitet, sodass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte, denn ich musste einfach wissen, wie es sich auflöst. Nun bin ich aber gespannt, was der Autor mit Paul Kalkbrenner noch so für mich bereithält.

Bewertung

Von Martin Krist bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor:
Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften und lebt seit 1998 als Schriftsteller in Berlin. (übernommen von Ullstein)







 


Zur Homepage von Marcel Feige kommt ihr hier.


Zur Homepage von Martin Krist kommt ihr hier.




Wie ich zu dem Buch kam:
Da ich die Bücher von Martin Krist sehr gerne lese, war natürlich auch dieses Buch eine absolute Pflichtlektüre.

[Rezension] Martin Krist - Wut (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 453
ASIN: B00BZ0OU5K
Erscheinungstermin:
10. Juni 2013
Format: E-Book
Verlag:
Ullstein
 

Klappentext gem. Ullstein:
Kommissar Paul Kalkbrenner hat die Schnauze voll. Von der Berliner Sommerhitze und von Idioten, die nicht gestehen wollen und ihn so daran hindern, auch nur einmal pünktlich zu einer Verabredung mit seiner Tochter Jessy zu kommen. Was die Laune seiner Noch-Ehefrau Ellen nicht verbessert. Als in der U-Bahnstation Potsdamer Platz die übel zugerichteten Leichen einer Prostituierten und ihres Zuhälters gefunden warden, glaubt Kalkbrenner an einen Mord im Milieu. Wenig später taucht ein toter Bauarbeiter auf, und der Fall scheint klar: Ein Zeuge wurde beseitigt. Erst ein weiterer U-Bahn-Mord zeigt, dass ein perverser Serienmörder umgeht. Ausgerechnet jetzt, da alle Welt wegen eines Umweltgipfels auf Berlin schaut. Mit Hilfe des jungen Leif, der bei Obdachlosen Sozialdienst leistet, kommt Kalkbrenner einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, das in den Tunneln und Bunkern unter der Stadt verborgen ist …


Rezension:
Paul Kalkbrenner ist Anfang 40 und lebt in Berlin. Er ist Kriminalhauptkommissar im Kriminalkommissariat Berlin-Mitte und sein Job geht ihm über alles, was in den letzten Jahren sehr zur Entfremdung von seiner Familie geführt hat. Zu seiner 21-jährigen Tochter Jessica "Jessy" hat er kein besonders gutes Verhältnis mehr, was jedoch hauptsächlich daran liegt, dass er einfach nie da ist und auch seine 22-jährige Ehe ist an seinem Beruf gescheitert. Die Trennung von seiner Frau Ellen fand vor einigen Wochen statt und eine Scheidung scheint unausweichlich. Doch anstatt für seine Familie zu kämpfen, stürzt sich Kalkbrenner weiterhin in seine Arbeit.

Tatsächlich lässt sein nächster Fall nicht lange auf sich warten. Eine Prostituierte und ihr Zuhälter sind in einem Berliner U-Bahn-Tunnel gestorben. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass die Frau vor ihrem Tod schwer misshandelt wurde, aber tatsächlich an den Folgen des Zusammenpralls mit der U-Bahn starb, wo hingegen ihr Zuhälter tödlich zusammengeschlagen wurde und bereits tot war, bevor die U-Bahn ihn erreichte. Für Kalkbrenner ist dies eine eher ungewöhnliche Situation, sind es doch gewöhnlich die Prosituierten, die sterben, doch hier scheint es sich bei dem Tod der jungen Frau tatsächlich um eine Art "Unfall" zu handeln, während der Tod des Zuhälters beabsichtigt war. Erschwerend kommt hinzu, dass am nächsten Tag die Leiche eines Bauarbeiters gefunden wird, der ebenso tödlich zusammengeschlagen wurde, wie der Zuhälter. Was hat das zu bedeuten, was haben die drei Personen miteinander zu tun? Paul Kalkbrenner nimmt zusammen mit seinem Assistenten Hans-Hermann Hängo die Ermittlungen auf.

Derweil hat BWL-Student Leif Nehring ganz andere Probleme. Auf Grund von Drogenbesitz wurde er zu 60 Sozialstunden verurteilt, welche er in der Sozialstation "Obdachlose e. V." ableisten muss. Am meisten wurmt den jungen Mann, dass das im eigentlichen Sinne noch nicht mal seine Drogen waren, mit denen er erwischt wurde. Als er bei der Ableistung seiner Sozialstunden zufällig auf den Dealer trifft, dem er sein ganzes "Unglück" zu verdanken hat, folgt er diesem und wird Zeuge dessen Ermordung. Leif kann in letzter Sekunde fliehen, doch eines ist gewiss - der Killer hat ihn gesehen, auch wenn er höchstwahrscheinlich nicht weiß, wer Leif ist - zumindest noch nicht. Als wenig später die Leiche des Dealers gefunden wird, werden auch Fingerabdrücke von Leif am Tatort gefunden - und nun sind beide Seiten hinter ihm her, der Killer und die Polizei. Leif, der mit Garantie kein Unschuldslamm ist, weiß weder ein noch aus, denn er hat niemanden, an den er sich wenden kann. Wer wird ihn zuerst finden, der Killer oder die Polizei und wird es ihm gelingen, seine Unschuld zu beweisen?


Der 1. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe! Der Plot wurde ausgesprochen spannend und bildgewaltig erarbeitet. Was ich besonders faszinierend fand war die Tatsache, dass viele der Szenen im Berliner Untergrund und Obdachlosenmilieu spielten und ich mir hier diese Szenen jederzeit bildhaft vor Augen führen konnte. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet und obwohl weder Paul Kalbrenner, noch Leif Nehring anfangs große Sympathieträger sind, haben sie es doch geschafft, dass ich sie in mein Herz geschlossen habe und mit ihnen gebibbert habe, wie sich die ganze Geschichte auflösen wird. Den Schreibstil kann ich nur als ausgesprochen fesselnd beschreiben, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und ich es am Stück gelesen habe. Als abschließendes Fazit kann ich nur sagen, dass mir das Buch wundervolle Lesestunden bereitet hat und ich von Paul Kalkbrenner noch so einiges erwarten darf.

Bewertung

Von Martin Krist bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor:
Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften und lebt seit 1998 als Schriftsteller in Berlin. (übernommen von Ullstein)







 


Zur Homepage von Marcel Feige kommt ihr hier.


Zur Homepage von Martin Krist kommt ihr hier.




Wie ich zu dem Buch kam:
Da ich die Bücher von Martin Krist sehr gerne lese, war natürlich auch dieses Buch eine absolute Pflichtlektüre.

Montag, 23. Februar 2015

[Rezension] Veit Etzold - Spiel 02: Spiel der Angst



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (14. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863960491
ISBN-13: 978-3863960490
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,2 x 21,6 cm

Inhalt gem. Ink Egmont:
Ein Jahr ist vergangen, seit ein Psychopath Emily mit seinen morbiden Spielchen beinah in den Wahnsinn getrieben hat. Mit ihrer großen Liebe Ryan hat sie in New York ein neues Leben begonnen, und alles scheint perfekt. Aber dann erreichen sie bedrohliche Botschaften, die schreckliche Erinnerungen in ihr wachrufen. Ist ihr Peiniger etwa doch nicht tot? Dann verschwindet Ryan auf einmal spurlos, und Emily erhält eine SMS, die sie zu einem mörderischen Wettkampf herausfordert. Eine hochdramatische Hetzjagd durch die Metropole lässt Emilys schlimmste Albträume wahr werden. Doch wenn sie Ryan retten will, muss sie durchhalten …

Zum Buch:
Ein Jahr ist es nun schon her, seit der Psychopath Jonathan Harper sie durch London gejagt hatte. Aber das ist lange her und seit Emily weiß, dass er bei einem Zugunglück ums Leben kam, lebt sie ruhiger.
Sie ist mit ihrer großen Liebe Ryan nach New York gezogen, um dort zu studieren.
Da erhält sie eines Tages eine Nachricht, die alle Schrecken des letzten Jahres wieder wach rufen.
Ist sie von dem Psychopathen? Hat er das Zugunglück überlebt? Ist es ein Trittbrettfahrer?
Beginnt etwa Emilys Albtraum von Neuem? ...

Emily wiegte sich mit Ryan seit einem Jahr in New York in Sicherheit. Der Albtraum war vorbei, der Psychopath tot.
So dachte sie zumindest, bis sie durch eine Nachricht eines Besseren belehrt.
Er ist wieder da und er jagt sie... wieder und wieder.

Der Albtraum ist zurück und dieses Mal wird sie durch die Straßen von New York gejagt. Die Angst ist immer dabei, denn der nächste, der dem Psychopathen in die Hände fallen könnte, könnte ihr Ryan sein.

Emily hat großes Glück, denn ihre englische Freundin Julia, die gemeinsam mit ihr den Albtraum in London durchmachte, setzt sich sofort in den Flieger, um Emily zu helfen. Eine weitere Hilfe bei der Bewältigung der ausgetüftelten Aufgaben ist ihre Kommilitonin Lisa. Sie ist versiert bei Recherchen, die mittels Computer erfolgen können.
Gemeinsam versuchen sie, die gestellten Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu lösen, was nicht nur einmal mehr als knapp abläuft.

Emily ist gereift in dem letzten Jahr. Sie liebt Ryan und kann sich mit zusammen ein gemeinsames Leben vorstellen.
Sie wirkt sympathisch, konzentriert und versucht, ruhig zu bleiben.

Die Jagd durch New York, auf die sie von dem Psychopathen Jonathan immer und immer wieder geschickt wird, ist für Emily zwar ein Albtraum, für den Leser jedoch eine Offenbarung.
Immer wieder war ich während des Lesens beeindruckt vom Autor Veit Etzold. Wie muss ein Hirn gestrickt sein, das sich solche verzwickten Aufgaben ausdenkt?
Wie quer muss man denken, um auf diese Lösungen zu kommen? Ich gestehe, ich war und bin es noch ... fasziniert.
Die Recherchen für das Buch scheinen mir nicht ganz einfach gewesen zu sein, in allzu vielen Bereichen musste der Autor sich einbringen. Da ist es egal, ob es um Geschichte geht oder um die Stadt New York selbst.
Ich wäre gern bei der Findung einer dieser Aufgaben dabei gewesen, um zu sehen, wie Veit Etzold an die Sache herangegangen ist.

Mir waren die Fragen schon zu quer, nicht im Traum wäre ich auf eine der Querverweise bzw. die Lösung gekommen.
Ich ziehe meinen Hut, Herr Etzold.

Das Buch hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Einmal eingetaucht, gab es kein zurück mehr. Schon der Anfang fängt spannend an, aber der Autor versteht es, die Spannung zu halten und zu steigern. 
Das Ende überraschte schon, aber es lässt auf eine Fortsetzung hoffen?

Ich empfehle auch Teil 2 der Reihe gern weiter. 

Reiheninfo:
Spiel 01: Spiel des Lebens
Spiel 02: Spiel der Angst

Bewertung:



Zum Autor:
(Text von Bastei Lübbe)
Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er zum Kinofilm "Matrix". Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Management-Ausbildung. Veit M. Etzold lebt in Berlin. 







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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt