Mittwoch, 29. Juli 2015

[Kinderbuch-Rezension] Pebby Art - Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 212 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (22. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1502355086
ISBN-13: 978-1502355089
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,3 x 20,3 cm

Inhalt gem. Amazon:
Klara ist entsetzt: Sie soll ihre Ferien zusammen mit ihren Eltern bei Großtante Agnes verbringen. Wie langweilig! Dabei hatten ihre Eltern ihr einen Mallorca-Urlaub versprochen.
Doch dann entwickelt sich alles anders als erwartet: Klaras Herz macht Hüpfer, als sie entdeckt, dass ihre Großtante Pferde hat und dann ist da auch noch dieser coole Junge namens Joey. Doch was Klaras Ferien völlig durcheinanderbringt, ist ihr Stoffesel Klausmüller, der plötzlich mit ihr redet und auch sonst sehr lebendig ist.
Nun scheinen die Ferien doch noch zu einem amüsanten und schönen Urlaub zu werden, wäre da nicht eines Tages ein Pferd zu wenig auf der Weide: Favorit ist verschwunden und das Abenteuer nimmt seinen Lauf – und dann entdeckt Klausmüller auch noch eine magische Brille …
Ein Buch für alle, die sich gerne von frechen Eseln in ein Abenteuer ziehen lassen und Action, Spannung und Humor lieben - und ein bisschen Fantasy.
Die Lesealterempfehlung liegt bei ab acht Jahren.

Zum Buch:
Das kann doch nicht wahr sein, denkt sich Klara. Ihre Eltern haben ihr einen Sommerurlaub auf Mallorca versprochen, aber nun soll es zu Tante Agnes gehen, der Tante ihrer Mutter. Diese hatte ihre Eltern um Hilfe gebeten. 
Klaras Stimmung ist auf dem Nullpunkt und als sie auch noch merkt, dass Tante Agnes so gar nichts mit Kindern anfangen kann, denkt sie, dass das wohl die langweiligsten Ferien ihres Lebens werden würden.
Ihr einziger Trost ist, dass Klausmüller mitgekommen ist, ihr Plüschesel. Als dieser dann auch noch anfängt zu sprechen, kann Klara es nicht fassen. Dann entdeckt sie, dass Tante Agnes Pferde hat und ihre Freude kennt keine Grenzen, denn die liebt sie ja über alles. Schnell freundet sie sich mit Joey an, der die Pferde betreut. Sie  unternehmen viel gemeinsam, reiten auch zusammen aus. Dann müssen sie eines morgens feststellen, dass von der Weide ein Fohlen verschwunden ist. Ist es nur weggelaufen oder wurde es entführt? 
Klara, Joey und Klausmüller lässt das keine Ruhe und sie ermitteln zum Verbleib des Fohlens...

Wer kennt sie nicht, die Tröster der Kindheit. Die Plüschtiere, die immer zuhören, allen Kummer und Tränen aufsaugen und nie ein böses Wort verlieren. Wieviel Geheimnisse haben sie gehört und doch immer geschwiegen.
Für Klara ist das ihr Esel Klausmüller. Sie bekam ihn mit 9 Jahren und seit 2 Jahren ist er nun ihr Freund in allen Stunden.
Wie verwundert sie nun ist, dass er plötzlich sprechen kann, muss man nicht extra erwähnen. Aber nicht nur das, er hat auch eine Vorliebe für Kekse entwickelt.
Der gefürchtete Urlaub bei Tante Agnes entwickelt sich jedoch ganz anders als gedacht. Nicht nur, dass Tante Agnes Pferde hat, nein, ein netter Junge betreut sie auch noch. Gemeinsam mit ihm verbringt sie herrliche Stunden. Sie reiten gemeinsam aus und auch beim Ställe ausmisten hilft sie ihm.
Klausmüller ist immer mit dabei. Nur auf dem Pferd mitreiten, das gefällt ihm so gar nicht, da wird ihm doch glatt schlecht. Lieber läuft er nebenher.
Die Ferienidylle bekommt einen Knacks, als das Fohlen verschwindet. Tante Agnes und auch die Polizei tendieren dazu, dass es sich aus dem Staub gemacht hat, aber Klara und Joey sehen das ein wenig anders. Sie finden Fuß- und Reifenspuren, die da gar nichts zu suchen haben.

Klausmüller ist der eigentliche Held und Sympathisant des Buches. Wer wünscht sich nicht ein Kuscheltier, das mit einem spricht.
Klausmüller scheint den Schalk gefressen zu haben. Zu jeder Schandtat bereit, scheint er auch immer Unsinn im Kopf zu haben. Wenn es mal völlig daneben geht, kann man sich ja immer noch steif stellen und wie ein normales Plüschtier auftreten.

Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahre gedacht. Das richtige Alter, um die Abenteuer von Klausmüller schon selbst erlesen zu können oder auch noch vorgelesen zu bekommen. Auf jeden Fall ist der Spaß mit Klausmüller gesichert.

Es ist ein tolles Kinderbuch mit Protagonisten, die man einfach knuddeln möchte, das Spaß verspricht und auch mit Spannung aufwarten kann. Es wird auf keinen Fall langweilig.

Die Autorin hat Klausmüller auch selbst wieder einige Male mit Zeichnungen im Buch verewigt.
Ich hatte meinen Spaß mit Klausmüller, Klara und Joey, auch wenn ich der Zielgruppe schon seit Jahren entwachsen bin.
Aber ich empfehle es sehr gern weiter.  

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Amazon):
Pebby Art liebt humorvolle und spannende Geschichten. Und es begann damals, als sie noch die Grundschule in Ibbenbüren besuchte, dass sie das Schreibfieber packte und sie dazu brachte, ihre Katze in einer Geschichte zu verarbeiten. Etwas später war der Hund ihrer Freundin dran. 
Mittlerweile verhilft sie auch fremden Tieren zu liebevollen Charakterzügen, selbst Stofftieren haucht sie Leben ein, so geschehen in "Auf und weg!" und in "Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd". In ihrem Werk "Lieber Gott, wo steckst denn du?" machen sich zwei Hamster auf die Suche nach dem lieben Gott. 
Pebby Art hat ein literaturwissenschaftliches Studium absolviert. Sie hat ein Zertifikat der Axel Andersson Akademie aus Hamburg für die Belegung des Belletristikkurses. Da sie zusätzlich gerne den Zeichenstift schwingt, hat sie auch noch einen einjährigen Kurs zum Comic- und Karrikaturzeichnen absolviert. So sind sämtliche Zeichnungen ihrer Bücher ihrer Zeichenfeder entsprungen. 
Pebby Art ist verheiratet, hat drei Kinder, ein Pferd und eine Katze (zum Bedauern des jüngsten Sprosses und zur Freude der Katze hat sie keinen Hund). 
Und damit das Schreibfieber im Umlauf bleibt und auch der Zeichenstift nicht zu kurz kommt, unterstützt sie als Dozentin Schreib- und Zeichenbegeisterte.

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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin 




bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Pebby Art hat gesagt…

Hallo Monika, ein ganz liebes Dankeschön an dich, dass du die Eindrücke, die Klausmüller bei dir hinterlassen hat, in eine tolle Rezension verpackt hast.
Klausmüller schwingt bestimmt gerade wieder auf einer Lampe durch die Gegend und hat das breiteste Grinsen drauf;).
Vielen lieben Dank!
Und liebe Grüße
Pebby