Freitag, 12. Juni 2015

{Rezension] Kerstin Hohlfeld - Rosa Redlich 04: Kirschlütenfrühling



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 247 Seiten
Verlag: Gmeiner, A; Auflage: 1 (4. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839216443
ISBN-13: 978-3839216446
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2 x 20 cm

Inhalt gem. Gmeiner:
EINFACH ROSA  Gar nicht so leicht für Rosa, die Schneiderei zu managen, während ihre Chefin Margret zur Kur fährt. Noch dazu, wenn gleichzeitig eine Punkerin namens Koma mit ihrer Truppe die Gegend unsicher macht. Rosa nähert sich der Frau an, die bei genauerem Hinsehen eher unglücklich als gefährlich wirkt, und verschafft ihr einen Job in ihrem Stammlokal. Wenig später wird dort Geld gestohlen. Hat Koma ihr Vertrauen ausgenutzt? Rosa glaubt nicht daran und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter.

Zum Buch:
Rosa ist mit ihrer Arbeit in der Schneiderei von Margret glücklich und auch privat mit Basti läuft alles super. Ihre Zwillingsschwester Lila will demnächst heiraten, wofür sie das Brautkleid entworfen hat und es auch nähen wird.
Alles scheint perfekt zu sein bis zu dem Tag, an dem Margret stürzt, ins Krankenhaus muss und anschließend zur Reha geht. Die Verantwortung derweil liegt in den Armen von Rosa.
Rosa hat ein großes Herz und so kommt es, dass sie sich nicht nur um die Schneiderei kümmert, sondern recht bald auch um ein junges Mädchen, das sich "Koma" nennt. Das Gesicht voller Piercings sieht sie eher wie ein Punker aus, die sich mit ein paar Typen vor Rosas Lieblingsrestaurant, dem Schraders, rumtreibt.
Als Koma dann eines Tages zusammengeschlagen in ihrer Werkstatt landet, sorgt sie gemeinsam mit ihrem Freund Basti dafür, dass diese ins Krankenhaus kommt und nimmt sie im Anschluss auch mit zu sich nach Hause.
Rosa besorgt ihr eine Arbeit, als Aushilfskraft im Schraders, worüber Koma sehr froh ist. Aber von einem auf den anderen Tag verschwindet Koma und mit ihr die Tageseinnahmen des Restaurants.
Die Suche nach Koma beginnt und Rosa fragt sich immer wieder, ob sie mit ihrer Menschenkenntnis nicht doch völlig falsch gelegen hat... 

Der 4. und letzte Teil der Rosa Redlich-Reihe.
Es heißt Abschied nehmen von einer sympathischen Rosa, einer Frau, die mir eine Freundin geworden ist und deren Leben ich eine Weile begleiten durfte.
Rosa, die ein großes Herz hat, anderen hilft, ohne groß nachzudenken und die auch Fehler verzeihen kann.

Mit diesem Band kann sie ein letztes Mal zeigen und beweisen, dass man mit ihr eine Freundin fürs Leben hat.
Ohne zu zögern nimmt sie ein junges Mädchen, das sich offensichtlich in schlechter Gesellschaft befindet, zu sich nach Hause und betuddelt sie. Sie und Basti sind auch die Einzigen, die nicht glauben, dass sich Koma mit den Tageseinnahmen des Schraders aus dem Staub gemacht hat. Die Frage ist nur, wo ist sie geblieben und genau das versucht Rosa rauszufinden.

Ihre Chefin Margret hat nach der Kur beschlossen, noch ein wenig länger in Bayern zu bleiben, da sie dort einen Mann kennenlernte, der ihr nicht gleichgültig ist. Rosa und Jola, ihre Mitarbeiterin, freuten sich schon auf die Wiederkehr ihrer Chefin, managen den Laden aber auch ohne sie ohne Probleme. Bis sie eines Morgens feststellen müssen, dass jemand nachts ihre Werkstatt heimgesucht hatte.

Wieder einmal hat die Autorin Kerstin Hohlfeld ihre Protagonistin Rosa Redlich agieren lassen. Rosa muss man einfach ins Herz schließen, man kann gar nicht anders, ob man will oder nicht. Sie ist loyal mit einem Mutter Theresa Komplex, aber so lieben wir sie auch.
Sie ist hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. Aber sie wird merken, dass das Sprichwort "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus", sich auch bewahrheitet. Denn auch sie wird merken, was Nachbarschaftshilfe ist und froh darüber sein.

Mit dem Abschied von Rosa heißt es auch Abschied nehmen von all den anderen Protagonisten, die man im Laufe der Zeit lieb gewonnen hat. Margret, Jola, Lila, Basti, die beiden Eigentümer vom Schraders und viele andere, man hat sie alle eine Weile begleiten dürfen und muss sie nun ziehen lassen. Schön fände ich, wenn mal die ein oder andere Person kurz in eines der folgenden Bücher der Autorin vorbeischauen würde.

Sehr gut gefallen haben mir auch die Ausflüge ins Berliner Umland. So erhielt ich gemeinsam mit den Protagonisten Einblick auf künftige Ausflugsziele, die mir bis dato nicht bekannt waren, so zum Beispiel die Lamafarm.

Ein persönliches Highlight hatte ich auch noch beim Lesen der Danksagung, denn dort wurde mir persönlich gedankt. Da kommen Erinnerungen an einen Besuch bei Schraders hoch :-)

Auch der Abschlussband der Rosa Redlich-Reihe war absolut lesenswert. Ich habe mit Rosa gelebt, geliebt, mit ihr geweint und sie bei allen Hochs und Tiefs begleitet. Rosa, du wirst mir fehlen.

Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte sie nach Möglichkeit komplett lesen, denn ansonsten fehlen doch die ein oder andere Information oder der Hintergrund.

Reiheninfo:
01: Glückskekssommer
02: Herbsttagebuch
03: Winterwünsche
04: Kirschblütenfrühling

Bewertung:


Zur Autorin:
(Text übernommen vom Gmeiner-Verlag)
Kerstin Hohlfeld lebt seit über 20 Jahren in Berlin. Nach einem Theologiestudium und einer bunten Mischung von Jobs widmet sie sich seit 2011 dem Schreiben von Romanen.











An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Sabine Büchersüchtig hat gesagt…

Schöne Rezension, liebe Monika.
Ich liebe diese Reihe auch und finde es schade, dass sie schon zu Ende ist.

Liebe Grüße von
Sabine