Dienstag, 23. Juni 2015

[Rezension] Amanda Frost - Vom Tod geliebt (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1127 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 322 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00X5ZE008



Klappentext gem. Amazon:
Was könnte eine erfolgreiche Fantasy-Autorin mehr begeistern als ein Zusammentreffen mit einem Wesen der Unterwelt? Natürlich nichts! So ist Olivia hin und weg, als sie den smarten Alexander kennenlernt, der von sich selbst behauptet, der Tod persönlich zu sein. Als sie jedoch herausfindet, dass er sie belogen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Was sie allerdings nicht weiß: Die einzige Chance, Alexanders Leben zu retten, ist ihre Liebe!

Ist der Tod das Ende oder erst der Anfang?


Rezension:
Der 32-jährige Alexander Winter ist Kampfpilot und ein Adrenalinjunkie. Bei einem Beinahe-Crash kommt er gerade noch einmal mit viel Glück davon, ein Kollege von ihm stirbt. Nun ja, mit Glück hatte das ehrlich gesagt wenig zu tun, denn ein "Fürst der Finsternis" hat einfach mal Mist gebaut, denn eigentlich ist Alexanders Zeit bereits abgelaufen. Thanatos, der Gott der Zwischenwelt, ist natürlich wenig begeistert, dass schon wieder einer seiner Fürsten versagt hat, sodass Plan B in Kraft treten muss - Krebs. An dieser Erkrankung starb auch schon Alexanders Vater, es könnte also in der Familie liegen.

Als Alexander von seiner Diagnose erfährt, ist er am Boden zerstört. Er ist doch jung, steht voll im Leben, hat einen Schlag bei den Frauen weg und er soll auf absehbare Zeit sterben? Was wird aus Jessy, seiner 6-jährigen Tochter, die bereits ohne Mutter aufwachsen muss? Zwar kümmert sich seine Mutter um sie, wenn er zu Auslandseinsätzen unterwegs ist, aber wird sie es schaffen, Jessy alleine großzuziehen?

Auch Alexanders Schwester Lena ist schockiert, als sie davon erfährt und offenbart sich ihrer Freundin Lilly samt Ehemann Sebastian. Diese suchen sodann Alexander auf und weihen ihn ein in ihr großes Geheimnis, denn sowohl Lilly, als auch Sebastian sind nicht mehr am Leben. Denn Sebastian war vor nicht allzu langer Zeit selbst ein "Fürst der Finsternis" und sollte Lilly das Leben nehmen, doch er verliebte sich in sie und brachte es nicht übers Herz. Schlussendlich starb Lilly durch eigene Hand, doch ein Ringpaar, welches beide tragen, ermöglicht es ihnen, weiter auf der Erde zu leben und ihr Leben zu genießen. Lilly weiß, dass eine Cousine, die Schriftstellerin Olivia Moore, ebenfalls einen dieser Ringe besitzt und womöglich hat sie ja einen zweiten. Sie hätte die Möglichkeit, diesen zu verschenken, doch es muss ein Geschenk aus Liebe sein und so könnte Alexander den Tod überlisten. Alexander, von je her ein Frauenheld, reist voller Optimismus zu besagter Olivia, um ihr Herz zu erobern. Dass sie augenscheinlich mit ihren roten Haaren so gar nicht seinem rassigen Typ entspricht, ist hierbei nebensächlich und dank Sebastian hat er Vorteile, die andere Männer nicht haben, denn Olivia ist fasziniert vom Tod und kann die "Fürsten der Finsternis" dank ihrem Ring sehen, sodass er, wenn er sich als ein solcher ausgibt, ihr Herz ja wohl im Sturm erobern kann. Hier hat er allerdings die Rechnung ohne die eigensinnige Olivia gemacht ...


Der 2. Band der Tod-Reihe! Der Plot wurde unterhaltend und mit einer Prise Humor und Drama erarbeitet. Besonders hat mir gefallen, was sich Alexander alles hat einfallen lassen, um Olivia von sich zu überzeugen und gerade auch, warum er all dies getan hat und ehrlich, ich habe mich gefreut, Lilly und Sebastian aus dem 1. Band wieder zu lesen. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mich hier gerade die Figuren des Alexander und der Olivia sehr gefallen haben. Alexander ist gerade zu Beginn des Buches ein augenscheinlicher Macho, wie er im Buche steht und dennoch ein fürsorglicher Vater. Klar liegt auf der Hand, warum er am Leben bleiben will und anfangs wäre er förmlich bereit, über Leichen zu gehen bzw. Gefühle anderer mit Füßen zu treten, doch je besser er sein "Opfer" kennenlernt, desto mehr ändert sich seine Sicht auf die Welt und das Leben. Olivia selbst empfand ich als ausgesprochen faszinierend. Eine Frau, die sich mit dem Schreiben von Büchern ihren Lebensunterhalt verdient, kann einem ja  nur sympathisch sein und auf den ersten Blick ist sie ausgesprochen taff, doch tief in ihr drin ist sie so ganz anders, als es auf den ersten Blick scheint und dies ist es, was Alexander nach und nach zu Tage fördert. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen berauschend zu lesen, was hauptsächlich am sehr flüssigen Schreibstil lag und an der wundervollen Interaktion zwischen den Figuren. Jetzt heißt es wieder gespannt warten, denn ein Band kommt noch und in diesem will der Herr der Hölle sein "Unwesen" auf der Erde treiben - es bleibt also spannend.

Bewertung
Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert:

Die Autorin: 
Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 




bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

1 Kommentar:

Sabine Büchersüchtig hat gesagt…

Hallo Kerry,

mir hat der 2. Tod-Band auch wieder sehr gefallen - ich warte mit dir gespannt auf das Finale. :)

Liebe Grüße
Sabine