Montag, 6. April 2015

[Rezension] Brigitte Teufl-Heimhilcher - Tante Fritzi - Forever clever


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 174 Seiten
Verlag: Brigitte Teufl-Heimhilcher; Auflage: 1 (28. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3950347860
ISBN-13: 978-3950347869
Größe und/oder Gewicht: 14 x 1 x 21,6 cm

Inhalt gem. Amazon:
Ob Chorwettbewerb, Weihnachtsbazar oder Faschingsfest – in Tante Fritzi Pensionistenheim ist immer was los. Außerdem ist da noch Konstantin, der ehemalige Anwalt, mit dem Fritzi sich ganz hervorragend versteht. Außerdem wäre dessen Sohn Michael genau der Richtige für ihre Nichte Babette, dummer Weise will die diesen Stinkstiefel von einem Architekten heiraten. Aber noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, denn der Architekt scheint Fritzi ganz und gar nicht vertrauenswürdig. Mit Konstantins Hilfe heftet sie sich an seine Fersen …

Zum Buch:
Für Fritzi ist es Zeit, neue Wege zu beschreiten. Sie verkauft ihr Haus und zieht aus gesundheitlichen Gründen in ein Seniorenheim. Als einzige Angehörige hat sie nur noch Babette, ihre Nichte, die sie nach dem Tod derer Eltern gemeinsam mit ihrem Mann groß gezogen hat. Babette ist immer für sie da.
Aber sie hat auch einen Freund, einen Architekten, den sie heiraten will. Sie ist verrückt nach ihm, nur Tante Fritzi kommt mit ihm nicht ganz klar. Er hat etwas an sich, was sie misstrauisch macht. Aber was soll sie machen, ihre Nichte liebt ihn, so dass sie gute Miene zum bösen Spiel macht...

Es ist nicht leicht, sich von allem allzu vertrauten zu lösen. Fritzi geht den Schritt und zieht in eine Seniorenheim. Sie trifft dort auf die verschiedensten Menschen und nicht jeden kann man gleich richtig zuordnen. Aber sie trifft auch auf gleichgesinnte, mit denen sie sofort auf einer Wellenlinie liegt.
Als sie den Pensionär Konstantin, ein ehemaliger Rechtsanwalt, kennenlernt und durch ihn seinen Sohn Michael, keimt in ihr die Hoffnung, dass doch das der richtige Mann für Babette wäre.  Diese hält jedoch zu ihrem Verlobten Horst und lässt sich nicht beirren. Heiraten wollen die beiden erst, wenn das Haus, das sie gemeinsam bauen, fertig ist. Aber irgendwie wird es nicht fertig und die Auflagen, die von Ämtern auferlegt wurden, machen Fritzi langsam misstrauisch, denn sie selbst hat ihr Leben lang eine Baufirma geleitet. Mit Konstantin und Michael gehen sie der Sache auf den Grund.

Mit dieser Lektüre hält man einen unterhaltsamen Roman in den Händen, der mehr oder weniger im Seniorenheim spielt. Auch wenn von viele Aktivitäten im Haus erzählt und auf das Leben dort näher eingegangen wird, ist es kein langweiliger Roman, in dem es nur um die ältere Generation geht.
Er zeigt, wie unternehmungslustig auch Pensionäre noch sein können und dass sie trotz allem noch aktiv am Leben teilnehmen, auch an das von anderen.
Fritzi ist eine ausgesprochen sympathische Protagonistin, die man einfach mögen muss.
Sie interessiert sich nicht nur für sich, sondern steht auch für andere ein. Sie ist aktiv am Leben im Seniorenheim beteiligt und genießt die Gelegenheiten und Möglichkeiten, die sich dort ihr erschließen. Für ihre Nichte Babette ist sie immer da, sogar, wenn diese es nicht wünscht. Aber wer möchte schon zusehen, wenn sie das Gefühl haben, diese würden ins Unglück laufen. Da muss man handeln und Fritzi war schon immer ein Mensch der Tat.

Auch wenn vorhersehbar ist, wie die Geschichte sich entwickeln wird und man nicht wirklich überrascht wird, macht es Spaß, als Leser daran teilzuhaben.
Gerne habe ich beobachtet, wie Fritzi versucht, Michael und Babette zu verkuppeln, natürlich so, dass es niemand bemerken soll. 

Das Buch ist schnell gelesen, des öfteren mit einem grinsenden Gesicht, weil die Einfälle von Fritzi doch mehr als durchschaubar sind. 
Als Leser beendet man das Buch mit dem guten Gefühl zu wissen, dass auch das Leben im Seniorenheim unterhaltsam sein kann und nicht langweilig sein muss. Man findet dort Freunde und verbringt gemeinsam Zeit, niemand muss allein sein, wenn er nicht will. 
Ein Buch zur Unterhaltung und auch zum Nachdenken.


Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von ihrer HP)
Geboren: 1955, im Zeichen des Zwillings
Wohnort: Wien
Beruf: Immobilienbewerter und Autorin
Verheiratet
Lebensmotto: Jeder Mensch kann glücklich sein, wenn er nur will.
Lesestoff: unterhaltsame Belletristik, Gesellschaftsroman
Literarische Vorbilder: Utta Danella, Erich Kästner, Georgette Heyer
Sportliche Aktivitäten: Spaziergänge mit und ohne Golfschläger.
Hobbies: Kochen, Essen, Kommunizieren.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Von Brigitte Teufl-Heimhilcher wurden gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Keine Kommentare: