Mittwoch, 4. Februar 2015

[Rezension] Patrizia Sabrina Prudenzi - Verdammt zur Ewigkeit: Ich komme wieder II (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 823 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 221 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00G7U8VC6


Klappentext gem. Amazon:

Eines Tages öffnen sich die Tore der Hölle für dich. Du wirst heimgesucht und kannst nichts dagegen tun...

Für Olaf ist das Gedankenlesen von Kindheit an stets ein leichtes Spiel. Eine Fähigkeit, die er immer für sich behalten hat. Aber plötzlich ist es kein Spiel mehr: Beängstigende Spuk-Phänomene quälen ihn und verwandeln sein Leben in eine Hölle. Als er sich auf die Suche nach den Ursachen macht, offenbart sich ein düsteres Geheimnis, das für jeden Menschen eine tödliche Gefahr darstellt. Wer darauf stößt, kann sich nur wünschen, endgültig sterben zu können.
Kann das alles tatsächlich nur die Folge eines jahrhundertealten Fluches sein?

Rezension:
Bruno Rieger ist tot - Olaf kann es kaum glauben. Erst hat sein Vater ihn bezüglich seines "Urlaubs" angelogen und jetzt soll er ihn niemals wieder sehen. Doch es steht fest, seine Leiche wurde gefunden und weißt merkwürdige Bissspuren auf, wie von einem Menschen. Olaf und sein Freund Jürgen machen sich an die schwere Pflicht, nach Polen zu fahren, denn dort wurde die Leiche gefunden, Bruno hat es wohl nicht bis nach Kaliningrad geschafft, und die Leiche nach Deutschland zu überführen. Ebenso den Camper, den sein Vater geliehen hatte, denn auch dieser steht noch auf einem polnischen Campingplatz. Olaf will nur noch seinen Vater neben seiner Mutter bestatten lassen, sodass sie wenigstens wieder im Tode zusammen sind.

Doch kaum vor Ort angekommen, müssen sie feststellen, dass sich der Leichnam nicht mehr im Leichenschauhaus des Krankenhauses befindet. Sie wurde bereits an einen Bestatter übergeben. Als Olaf und Jürgen bei dem Bestatter ankommen ist der Schock groß: Bruno wurde eingeäschert - eigentlich ein No-Go in einem katholischen Land wie Polen, aber tatsächlich ist von Bruno Rieger nur noch Asche übrig. Seinen Vorsatz, den Leichnam nochmals in Deutschland wegen der Bisspuren anschauen zu lassen, ist somit auch vom Tisch. Das irgendwas an der ganzen Angelegenheit nicht ganz koscher ist, ist spätestens am nächsten Tag klar, als Olaf und Jürgen erneut den Bestatter aufsuchen und nur noch leere Gewerberäume vorfinden.

Derweil haben Ottilia und Albert von Klorken in Kaliningrad ganz andere Sorgen. Zwar ist es ihnen gelungen, die Spuren am Leichnam Bruno Riegers verschwinden zu lassen, aber irgendwer scheint ihnen auf der Spur zu sein und derjenige ist ihnen näher, als es ihnen lieb ist. Außerdem wurde ihnen jemand angekündigt: Olaf wird erscheinen und alles verändern. Noch sind die von Klorkens damit beschäftigt, Schadensbegrenzung zu betreiben, doch ob dies in Gestalt von Bertrand von Klorken so eine gute Idee war, ist fraglich.

Olaf findet derweil heraus, dass sein Vater wohl schon länger auf der Suche nach "den ewigen Wandlern" war. Wer sind sie und was haben sie mit der ganzen verfahrenen Situation zu tun? Und warum ist es immer so beklemmend, wenn ihn der Geist seines Vaters besucht und was meint er mit "Ich komme wieder"?


2. Band der Verdammt-zur-Ewigkeit-Reihe! Der Plot wurde wieder spannend erarbeitet und ganz ehrlich, ich weiß noch immer nicht, wohin mich die Reise letztendlich führen wird, aber ich bleibe am Ball, da soll mal einer versuchen, mich davon abzuhalten. Dieser Band umfasst den Zeitraum vom 20. Juli 2004 - 5. August 2004. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet und dennoch, obwohl ich schon bei Band 2 von 4 bin, weiß ich immer noch nicht, woran ich bei jedem bin. Ich bin ja so gespannt, wer sich als gut und wer als böse herausstellt, derzeit ist noch alles offen. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd, sodass sich das Buch förmlich von selbst gelesen hat. Auf die letzten beiden Bände der Reihe bin ich sehr gespannt und werde sie zeitnah in Angriff nehmen.

Bewertung
Von Patrizia Sabrina Prudenzi bereits gelesen und rezensiert:


Die Autorin: 
Patrzia Sabrina Prudenzi: Ich entstamme aus einer deutsch-italienischen Ehe und wurde im Jahr 1963 in Mannheim geboren. Kindheit und frühe Jugend verbrachte ich in Italien. Nach dem Abitur habe ich in Perugia Politische Wissenschaften, später in Mannheim Wirtschaftsinformatik studiert. Heute arbeite ich als IT-Spezialistin und habe in diesem Bereich bereits einige Sachbücher publiziert. Ich habe mich schon immer als »Winterkind« bezeichnet, da mein Geburtstag im Dezember liegt. Schon als kleines Mädchen liebte ich den Herbst als den Vorboten des Winters, vor allem wenn der Nebel über den Feldern und in den Wäldern schwebt. Dann saß ich am Kaminfeuer und lauschte den zugegebenermaßen für ein Kind etwas zu gruseligen Erzählungen meiner italienischen Oma, die sich als Dorfhexe einen Namen gemacht hatte. Viele Stunden verbrachte ich in dem Mumien-Museum in der Krypta der Dorfkirche des kleinen Ortes in den italienischen Apenninen. Dort starrte ich die mumifizierten, ausgestellten Gerippe an, und stellte mir diese Menschen zu ihren Lebzeiten vor. Ihre leeren Augenhöhlen erzählten mir von ihrem Leben und von ihrer Traurigkeit, nun tot zu sein. Ich wollte nie die Knochen anfassen, weil ich Angst hatte, dass diese in mir Gefühle auslösen könnten, die mich überwältigen würden. Manchmal durfte ich dort die Touristen-Führungen machen, vor allem wenn die Erwachsene im Sommer zur Mittagszeit ein kleines Schläfchen machten. Ich merkte bald, dass ich eine Menge Erwachsene zum Gruseln bringen konnte, wenn ich, mit meiner Barbie-Puppe in der Hand, die Geschichten der Todesfälle blutig und düster ausschmückte. Schreiben war für mich in der Schule immer ein Vergnügen. Ich verschlang ein Buch nach dem anderen. Früh bildete sich mein Interesse für das Übernatürliche und das Okkulte, auch wenn ich finde, dass die Welt ein schöner Platz zum Leben ist. Ich glaube, dass meine Fähigkeit, mich in den Erfahrungen von anderen, auch fiktiven Personen, einzufühlen, sich in den dunklen Gewölben des Mumien-Museums entwickelt hat. Aus diesem erschreckenden und faszinierenden Reich der Fantasie schöpfe ich heute noch meine Erzählungen. Man kann mir ruhig glauben, wenn ich über Geister, Dämonen oder schreckliche Morde schreibe, stets das Gleiche wie meine Figuren empfinde. Wenn sie Herzklopfen oder Atemnot haben, habe ich es auch. So entstehen die extrem realistischen (manche sagen sinnlichen) Beschreibungen in meinen Texten. Ob das eine Begabung oder ein Verhängnis ist, sollst Du Leser selbst entscheiden.  (übernommen von Amazon)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 

Patrizia Sabrina Prudenzi 

bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.


Keine Kommentare: