Montag, 16. Februar 2015

[Rezension] Kerstin Hohlfeld / Leif Lasse Andersson - Ich heirate einen Arsch


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426516349
ISBN-13: 978-3426516348
Größe und/oder Gewicht: 14 x 2,5 x 19 cm

Inhalt gem. Knaur:
Luisa ist jung und ehrgeizig, und sie hat einen hinreißenden Arsch, denkt Björn. Björn ist Chefredakteur, Luisas Boss, und ein echter Arsch, denkt Luisa. Zwei wie sie können gar nicht zusammenkommen – tun sie aber doch, und damit ist das Chaos vorprogrammiert, denn Luisa ist nicht das willige Weibchen, das sonst Björns Beuteschema ist. Und Björn, der geübte Womanizer, merkt auf einmal, dass er von Luisa mehr will als nur ihren …

Zum Buch:
Luisa macht gerade ein Praktikum bei der Zeitschrift "Marion" und hofft auf einen Festvertrag. Aber dieser Traum geht nicht in Erfüllung, man schickt sie wieder auf Arbeitssuche.
Als sie im Verlagsgebäude in ihrem neuen gelben Kleid und auf Highheels durch die Gegend stöckelt, begegnet ihr Björn, Chefredakteur der "Monday", was sie zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wusste. 
Björn, ein Mann, der seit seiner Scheidung nichts anbrennen lässt, ist sofort auf diesen geilen Arsch im gelben Kleid fixiert, als er sie trifft und hat nur noch einen Gedanken, wie er sie in sein Bett bekommen kann.
Er bietet ihr einen Job an, den Luisa auch annimmt und von da an ist im Leben von Luisa und Björn nichts mehr wie es war ...

Das Buch beginnt mit der Hochzeit von Luisa und Björn, so dass schon mal von vornherein klar ist, in welche Richtung sich die Liebesgeschichte bewegen wird.
Obwohl Björn nur das eine will, nämlich Luisa in sein Bett zu zerren, muss er feststellen, dass Luisa tatsächlich nicht eine von vielen sein wird, sondern für ihn DIE Eine werden wird. Aber wird er auch bereit sein, den Frauen abzuschwören und nur noch bei der einen bleiben? 
Er ist zufrieden mit seinem Leben, wenn er auch ab und an das Gefühl der Einsamkeit verspürt, aber es hat nach seiner Exfrau Melanie nie wieder eine Frau gegeben, die ihn hätte halten können. Als dann plötzlich Luisa in sein Leben stolpert, muss er sich entscheiden, was er will.

Luisa, Single, wurde von ihrem Freund nach jahrelanger Beziehung verlassen, weil er sich mit ihr langweilte. Das beschäftigt diese nach wie vor, so dass sie nach dem ein oder anderen Missverständnis, das zwischen Luisa und Björn herrscht, glaubt, auch er würde sich mit ihr langweilen.
Recht schnell verliebt sie sich in Björn, der nicht nur ihr Chef ist, sondern auch noch beträchtlich älter ist. Sie glaubt nicht daran, dass der stadtbekannte Womanizer es ernst mit ihr meint. Sein Konsum an Frauen ist ihm weit vorausgeeilt und sie hat nicht das Bedürfnis, eine weitere kurze Eroberung von ihm zu werden.

Aber leicht wird ihnen ihre Beziehung nicht gemacht, denn es gibt Neider und die versuchen, das Glück, das die beiden versuchen sich aufzubauen, zu zerstören.

Das Buch wurde von zwei Autoren abwechselnd aus der Sicht von Björn und der von Luisa geschrieben. Die Kapitel wurden jeweils mit den Symbolen für die Frau bzw. dem Mann gekennzeichnet, so dass der Leser gleich im Bild ist, wessen Geschichte man gerade zu lesen bekommt. Aber nicht nur die Symbole zeigen den Wechsel, denn selbst die Schriftart ist dem jeweiligen Protagonisten zugeordnet.

Es ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, eine Geschichte voller Missverständnisse, voller Misstrauen und auch Eifersucht. Es wird nicht langweilig, da immer etwas los ist, es kehrt einfach keine Ruhe bei den beiden ein.
Neben dem Auf und Ab zwischen den beiden gab es auch ab und an mal etwas zum Schmunzeln, so dass alles ein wenig aufgelockert wurde.

Die Geschichte, die mich gefesselt hatte, endet nicht so, wie ich es erwartet habe. Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass sie eine Fortsetzung findet und das nach Möglichkeit recht bald.   


Bewertung:


Zu den Autoren:
(Text übernommen vom Ullstein-Verlag)
Kerstin Hohlfeld, geboren 1965 in Magdeburg, studierte von 1985 bis 1991 Theologie in Naumburg und Berlin. Danach bekam sie erst einmal drei Kinder und sah lieber davon ab, für die Kirche zu arbeiten. Sie verlegte sich aufs Schreiben und veröffentlichte bereits mehrere Romane.









(übernommen vom Knaur-Verlag)

Leif Lasse Andersson (51) debütierte im Februar 2013 mit "Midleifcrisis – Als meine Frau mich hinauswarf und ich mit 117 anderen schlief". Der biographische Roman schoss in den Amazon-Kindle-Charts in wenigen Tagen in die Top 10 und fand in nur 4 Monaten rund 30.000 Leser. Leif Lasse Andersson ist ein Pseudonym. Der Autor hinter diesem Pseudonym arbeitet seit 20 Jahren als Redakteur, zehn Jahre davon in der Chefetage einer großen deutschen Zeitung.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Kerstin Hohlfeld sowie bei der 


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Von Kerstin Hohlfeld wurden gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


1 Kommentar:

Julia Müller hat gesagt…

huhu :)
ich bin ja etwas verliebt in den Titel ^^
Tolle Rezi, hat mir viel Lust auf den Inhalt gemacht.
Liebe Grüße
Julia