Dienstag, 6. Januar 2015

[Rezension] Nikolas Preil - Opferstadt (Band 4)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 493 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 268 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00NEEKQ5I


Klappentext gem. Amazon:
Diese Nacht wird Hamburg für immer verändern. Was als eine Mutprobe beginnt, entwickelt sich zu purem Terror, als Frank von seinen neuen Freunden zu einem Haus mitgenommen wird. Sein Vater Kommissar Kowalski ist derweil auf der Suche nach einem verschwundenen Kollegen und kommt auf die Spur eines wahnsinnigen Wissenschaftlers. Unaufhaltsam bahnt sich eine Katastrophe zur größten Freakshow an, die die Stadt je gesehen hat. Hamburg muss geopfert werden.


Rezension:
Frank Kowalski, Sohn von Kommissar Volker Kowalski, ist nicht unbedingt das, was man einen Siegertypen nennt. Von daher ist er sehr glücklich, als er mit ein paar Freunden den Tag bei Dealer Jan verbringen darf. Nachdem alle so richtig zugedröhnt sind, brechen sie zu einer Mutprobe auf. Eigentlich hat Frank so richtig Bammel, doch da gibt es noch Clara, ein Mädchen der Gruppe, in das er heimlich verliebt ist und dem er unbedingt imponieren will, also lässt er sich darauf ein.

Er soll in ein altes und verlassenes Haus einsteigen und den Beweis erbringen, dass er wirklich bis ins Haus vorgedrungen ist. Doch was er jenseits der Eingangstür erblickt, damit hätte er im Leben nicht gerechnet und ob er mit dem Leben davonkommt, steht in den Sternen. Denn eben jenes Haus ist alles andere als verlassen, in ihm "leben" Wesen, die es gar nicht geben dürfte und Frank löst mit seinem Einstieg eine Kettenreaktion aus, die alles bisherige in den Schatten stellt ...


Haus des Horrors! Der Plot in diesem Band wurde sehr spannend und auch einfühlsam erarbeitet. Mir hat besonders gut gefallen, wie der Leser Frank wahrnimmt und ganz ehrlich, ich fand es auch super, wie die 3 Gewinner, die eine Rolle in dem Buch von dem Autoren bekommen haben, abgeschlachtet wurden. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders zu Herzen ist mir das Schicksal von Frank gegangen, der nun wirklich alles andere ist, als ein Überflieger und sich für die Liebe gegen den gesunden Menschenverstand entscheidet und eine Dummheit tut, die er wirklich bereuen wird und trotzdem, irgendwie kann ich es ihm nachfühlen. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen packend, sodass ich das Buch einfach am Stück lesen musste, ich konnte es nicht aus der Hand legen.


Bewertung: 

Von Nikolas Preil bzw. Christian Sidjani oder auch Milos Never bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:
Seit seiner Kindheit liebt Nikolas Preil Horrorfilme und Horrorromane. Diese Leidenschaft brachte ihn auf Ideen, die er dann als Geschichten niederschrieb. Im April 2013 veröffentlichte er die Anthologie "Morbid: Abscheuliche Horror-Geschichten", die sich bisher 200 Male verkaufte. Da anscheinend ein Interesse an solchen Geschichten besteht, veröffentlichte er, zunächst in Serie, seinen ersten Roman "Das Ende der Nacht", dessen Erfolg ihm recht gab, mit über 300 verkauften Exemplaren innerhalb weniger Wochen.
Nikolas' Stil ist klar und direkt und er sucht sich Themen, die zumeist nicht in der Realität zu finden sind. Seine Geschichten dienen der Unterhaltung, nicht mehr, aber bestimmt auch nicht weniger. Aufgrund von expliziten Szenen sind seine Bücher erst ab 18 Jahren zu empfehlen. Nichts für Zartbesaitete. (übernommen von amazon)

Die Homepage des Autoren findet ihr hier


Wie ich zu dem Buch kam: 
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei


für die Bereitstellung des Buches bedanken.

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