Samstag, 10. Januar 2015

[Rezension] Melisa Schwermer - Injektion (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 756 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 182 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00J2FQ7AG


Klappentext gem. Amazon:
Verraten und verkauft: Das romantische Wochenende in einer idyllischen Berghütte entwickelt sich für Angelika zum Schrecken ohne Ende.
Zu spät bereut sie, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen hat: Hilflos ist sie einem Mann ausgeliefert, der keine Skrupel kennt.
In eine Privatklinik entführt, erlebt die junge Frau ihren schlimmsten Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint …


Rezension:
Angela Kiefer freut sich sehr auf das kommende Wochenende, denn es wird ein romantischer Kurzurlaub  mit ihrem Freund Jörg. Zwar sind die beiden noch nicht lange zusammen, aber Angela ist mehr als angetan von Jörg und freut sich auf die stille Zweisamkeit mit ihm. Eine Berghütte ist ihr Ziel. Angela ist schon vor Ort und muss leider auf Jörg warten, der erst einen Tag später anreisen kann, aber immerhin kann sie es sich dort schon einmal gemütlich machen.

Tja, wenn es nur nicht so einsam wäre auf dieser Berghütte, wenn sie dort nicht so alleine wäre, wenn es dort nicht so dunkel wäre, wenn sie nicht eine Vorliebe für härtere Literatur hätte, wenn sie nicht jemand vor dem Fenster gesehen - ja, wenn das alles nicht wäre, wäre sie doch deutlich entspannter. Aber es nützt alles nichts, da muss sie durch, es ist ja nur eine Nacht - aber so eine Nacht auf einer einsamen Berghütte kann lang sein.

Als sie wach wird, passiert ihr ein Missgeschick, dass förmlich seinesgleichen sucht. Sie erstickt fast an einem Stück trockenen Brotes, doch wie der Zufall es will, fährt just in diesem Moment ein Auto vor, sodass Hilfe naht - denkt sie, denn das Auto fährt sie an. Sie kommt im Krankenhaus wieder zu sich, augenscheinlich durch den Unfall gelähmt, denn sie kann sich nicht bewegen. Pfleger Bernd kümmert sich um sie und sie ist trotz allem froh, denn Jörg ist da. Was jedoch augenscheinlich wie ihre Rettung aussieht, wird sich noch als ihre Hölle herausstellen ...


1. Band der Injektions-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich und mit einer ordentlichen Prise Sadismus erarbeitet. Besonders hat mir hier die beklemmende Stimmung gefallen, in die die Protagonistin immer wieder verfällt und ehrlich, es war für mich fast genauso beängstigend wie für sie. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders gut hat mir Protagonistin Angela mit ihrer "inneren Pessimistin" gefallen, die Worte, die diese ihr immer wieder suggeriert hat - einfach herrlich und auch so ist Angela nicht auf den Kopf gefallen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass Buch hat mir beklemmend-schöne Stunden bereitet.

Bewertung

Von Melisa Schwermer wurde bereits gelesen und rezensiert:
Die Autorin:
Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren. Dies wäre für so manchen Hessen schon Horror genug. Nicht so für Melisa Schwermer.
Als Tochter eines Lehrers und einer Heilpädagogin entscheid sich Melisa Schwermer für die Rebellion gegen die Ansichten und Forderungen ihrer Eltern und somit gegen das Abitur. Nach einer Ausbildung als Industriekauffrau kam allerdings schnell die Einsicht und so besuchte sie ein Abendgymansium, um dort ihr Abitur nachzuholen. Ein Studium der Germanistik und Philosophie folgten. Momentan bereitet sich Melisa Schwermer auf das erste Staatsexamen vor und versucht sich nun auf dem Markt der Bücher. Dies stellt die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches dar.
Schon als Kind träumte sie davon, das Schreiben zu ihrem Beruf zu machen. Anstatt etwas Selbstgebasteltem, verschenkte sie selbst geschriebene Geschichten zu Geburtstagen. Nachdem sie sich eine Weile gar nicht mehr dem Schreiben widmete, arbeitet sie nun mit um so mehr Leidenschaft an ihren alten und neuen Werken.
Sie liebt seit ihrer Kindheit die Beschäftigung mit dem Gruseligen. Angefangen bei den Büchern über Rüdiger, den kleinen Vampir, hörte sie lieber die Schallplatte des Musicals “Phantom der Oper” anstelle von Biene Maja Kassetten. Heimlich stibitzte sie Bücher von Stephen King aus dem Regal ihrer Eltern und las sie dann an einem Stück durch. Heute zählt vor allem Richard Laymon zu ihren absoluten Lieblingen.
Doch auch andere Medien haben es ihr angetan. Besonders Horrorfilme aus den 60er und 70er Jahren faszinieren sie. Um nicht komplett auf den Oma-Abstellgleis geschoben zu werden, liebt sie es, sich mit Zombies in Computerspielen herumzuschlagen.
Wenn es ihre Zeit zulässt, besucht sie liebend gerne Konzerte und Festivals. Hier hat es ihr vor allem die Rock- und Punk-Musik angetan. Als Favoriten wären hier “The Killers”, “Rise Against”, “Turbostaat”, “Juliette Lewis and the Licks” und “Block Party” zu nennen. Aber auch die Synthie-Pop Größe Depeche Mode hat es ihr angetan.
Doch auch eine zarte Seite hat sie zu bieten, sie ist engagiert im Tierschutz, spendet regelmäßig an einen kleinen Verein der sich um Straßentiere in Madrid kümmert, liebt das Kochen und Backen und schwimmt leidenschaftlich gerne.
Melisa Schwermer ist die Angestellte von zwei schwarzen Hauskatzen, welche sie abgöttisch liebt. Seit frühesten Kindertagen hat sie eine starke Verbindung zu Tieren. Sie verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit im Pferde- und Kuhstall. Sie selbst hatte eine Schlange, die leider vor ein paar Jahren verstarb und ihr Leben lang Katzen.
Ihren Lebensunterhalt verdient sie momentan als Angestellte Lehrkraft im Rahmen des TVöD an einer Berufsschule. Außerdem schreibt sie Kurzgeschichten, Gedichte, Kriminalromane und Horror/Thriller. Ihre erste Veröffentlichung als Indie-Autorin konnte sie dank NeoBooks im Dezember 2012 feiern. Ihre Horror-Novelle “Der Käfer” folgte 2013. (übernommen von HP)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das E-Book habe ich mir bei amazon "gezogen".

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