Donnerstag, 15. Januar 2015

[Rezension] Manu Wirtz - Murilega: Die Legionärskatze


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1208 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 200 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: 
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Klappentext gem. Amazon:
Wie kam die Katze ins Rheinland?
Auf den Spuren der römischen Legionen gelangt die Kätzin Murilega zu Lucius Ovinius Secundus, einem Unteroffizier aus der Garnisonsstadt Mogontiacum. Als Beneficiarier kommt Lucius einem gefährlichen Geldfälscherring auf die Spur, der Verbindungen in die höchsten Kreise hat. Die Menge an Falschmünzen läßt den Geldwert in der Germania Superior sinken. Die Folge sind Unruhen bei den Provinzialen und den Anwohnern jenseits des Limes. Tatkräftige Unterstützung bei seiner Jagd bekommt Lucius von Muri, wie er seine Katze fortan nennt.

Ein Katzenkrimi vom Feinsten, der Freunde der Vierbeiner zugleich abtauchen lässt in die Zeit der Antike, in der die Katze bei uns zum neuen, geliebten Haustier wurde!


Rezension:
121 unserer Zeitrechnung: Lucius Ovinius Secundus ist auf den Weg nach Ulmena. Dort soll er als Beneficiarius seinen Dienst tun. Für ihn ist es ein Sprungbrett auf der Karriereleiter, denn anschließend besteht die Möglichkeit für ihn, eine höhere Laufbahn als Offizier anzustreben, vielleicht sogar in Rom. Ihm zur Seite stehen ihm bei der Bewältigung seiner Aufgaben, die mehr oder weniger Polizeiarbeit in der Gegend umfassen, der Sklave Aineas, der für die Zollgebühren und Steuerangelegenheiten verantwortlich ist, die Legionäre Claudius Tiberius und Vitus Lanatix sowie der Koch Caelius. Dieser ist Besitzer einer Katze, die er beim Würfeln gewonnen hat. Vor Ort wird die Truppe unterstützt von Arnulf und Sunno.

Lucius Ovinius ist fasziniert von der Katze, denn solche Tiere sind sehr selten und sehr teuer. Vor einiger Zeit muss sie aus Ägypten geschmuggelt worden sein. Er gibt ihr den Namen Murilega und sie beschließt, dass er und nur er zu ihrem Rudel gehört. Vor Ort werden die Neuankömmlinge gut aufgenommen, auch Baldruus, der Dorfälteste des Dorfes Ulmena ist ihnen freundlich gesinnt.

Doch mit der Ruhe vor Ort ist es bald vorbei, als Lucius Ovinius vermehrt auf Falschgeld trifft. Eine Abwechslung neben den üblichen Schmuggelaktivitäten und dennoch besorgniserregend, denn es taucht immer mehr Falschgeld auf und droht ernsthaft, der Wirtschaft vor Ort zu schaden. Warum wollen seine Vorgesetzten nicht, dass er in dieser Sache weiter ermittelt? Wer oder was steckt dahinter? Lucius Ovinius macht sich dennoch an die Ermittlungen, ihm zur Seite stehen hier Aineas und natürlich Murilega, die mehr ist, als nur eine gewöhnliche Katze ...


Murilega ermittelt! Der Plot wurde wieder spannend und authentisch erarbeitet. Besonders gut haben mir hier die Schilderungen des damaligen Lebens gefallen, denn aus der heutigen Perspektive ist es so ohne weiteres schwer vorstellbar, wie es war, in kleinen Dörfern oder Gemeinschaften zu leben. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders gut hat mir hier die Figur des Lucius Ovinius gefallen, der nicht bereit ist, klein bei zu geben, wenn er der Meinung ist, Schaden von der Gesellschaft fern zu halten und clever und nett ist er noch dazu. Auch Murilega wurde ausgesprochen sympathisch erarbeitet, die Katze hätte auch bei mir ein Heim gefunden. Den Schreibstil empfand ich als spannend und fesselnd zu lesen, sodass ich auch dieses Buch am Stück gelesen habe.


Bewertung: 

Von Manu Wirtz bereits gelesen und rezensiert:


Die Autorin:
Manu Wirtz ist Jahrgang 1959 und gebürtige Solingerin. Nach einer Lehre absolvierte sie an der Bergischen Universität Wuppertal ein Studium zur Kommunikationsdesignerin. Seit Jahren arbeitet sie im Marketing, in der Werbung, für Buchverlage und Druckereien. Daneben ist sie Autorin zahlreicher Artikel über Computerkunst, Marketing oder Rettungshundearbeit. Manu Wirtz lebt in der Eifel mit ihrem Ehemann und der Katze Jule. (übernommen von HP)

Die Homepage der Autorin findet ihr hier


Wie ich zu dem Buch kam: 
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei

bedanken, die mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

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