Dienstag, 20. Januar 2015

[Rezension] Kerstin Pflieger - Sternenseelen: Wenn die Nacht beginnt (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 416 
ISBN: 978-3-442-47707-4
Erscheinungstermin:
15. April 2013
Format: Broschiert
Verlag:
Goldmann


Klappentext gem. Goldmann:
Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …


Rezension:
Die 17-jährige Lilliana, kurz Lilly genannt, hat es mit ihrer Mutter Moni nicht unbedingt einfach. Der Liebe wegen ziehen sie von Stuttgart in ein Kaff in den Odenwald. Seit dem Tod ihres Vaters ist die für Lilly leider traurige Routine, denn ihre Mutter ver- und entliebt sich öfter mal und das bedeutet für Lilly etwa alle zwei bis drei Jahre einen Umzug. Dieses Mal ist Thomas der Grund für den Umzug, doch Lilly bekommt dadurch erstmalig Geschwister, denn Thomas hat einen Sohn, Samuel, Lillys neuer Stiefbruder, der auch noch in ihrem Alter ist. Zumindest jobtechnisch sieht es ganz gut aus. Thomas ist Lehrer im Internat Aurinshöhe und Moni wird dort im Sekretariat arbeiten. Durch die Anstellung ihrer Eltern ist es Lilly und Samuel möglich, dort mittels eines Stipendiums am Unterricht teilzunehmen.

Nur von wenigen wird Lilly freundlich aufgenommen, denn immerhin ist sie nur mittels eines Stipendiums vor Ort und nicht wie die Mehrheit der Schüler dank reicher Eltern. In Michelle und Amy findet sie schnell Freundinnen, in Calista schnell eine Feindin, denn dieser geht es nur um sozialen Status. Doch so schlimm kann die Schule nicht sein, denn der ein oder andere entzückende Junge ist ebenfalls vor Ort, so zum Beispiel Raphael. Lilly ist vom ersten Moment an beeindruckt von ihm, doch dieser behandelt sie absolut gleichgültig. Auch Raphaels bester Freund Felias ist durchaus beeindruckend, doch ist dieser Lilly gegenüber eindeutig feindselig eingestellt. Auch die Rektorin des Internates, Madame Favelkap, scheint wenig angetan von der neuen Schülerin.

Irgendwas jedoch ist komisch an Raphael. Wenn sie ihm nach Einbruch der Dämmerung begegnet, ist er nett zu ihr, doch tagsüber ignoriert er sie vollkommen. An einem Abend kommen Lilly und Samuel aus der örtlichen Dorfdisco und laufen die Landstraße entlang. Als er einen Moment lang nicht aufpasst, wird er von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Doch irgendwas geschieht mit ihm, denn er ist nicht tot, ja, er ist sogar unverletzt. Nach dieser Nacht jedoch ist etwas anders: Samuel ist anders und Raphael sucht immer mehr ihre Nähe, zumindest, wenn die Sonne untergegangen ist. Was wird hier nur gespielt?


1. Band der Sternenseelen-Reihe! Der Plot wurde fantasievoll und abwechslungsreich erarbeitet, ich muss jedoch sagen, dass dieser mich in sehr großen Teilen sehr an den 1. Band der Twilight-Reihe erinnert hat. Die Figuren wurden durchaus facettenreich erarbeitet, jedoch konnte tatsächlich nur Ansgar, eine der Nebenfiguren, mein Herz erreichen. Die Protagonisten schafften es leider nicht, dass ich mit ihnen gebangt oder gehofft habe, irgendwie fehlte etwas, sodass ich mit ihnen leider nicht warm wurde. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, doch leider konnte dieser die anderen Mankos nicht wettmachen.

Bewertung

Von Kerstin Pflieger bereits gelesen und rezensiert:


Die Autorin:
Kerstin Pflieger lernte schon früh durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen und entdeckte so auch ihre Liebe zum Schreiben. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Für ihren Roman »Die Alchemie der Unsterblichkeit« wurde sie in der Kategorie »Bestes deutschsprachiges Debut« mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
 

 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


1 Kommentar:

Favola hat gesagt…

Hey Kerry

Ich muss ja beschämt zugeben, dass dieses Buch auch noch auf meinem SuB schlummert. Und ehrlich gesagt, reizt es mich gar nicht mehr .... und dann noch die durchwachsenen Meinungen .... und von dir auch 'nur' drei Pfötchen .... Ich sollte mich wohl einfach mal dazu aufraffen.

lg Favola