Samstag, 17. Januar 2015

[Rezension] Heike Blum - Ich töte für dich


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 384 
ISBN: 978-3-865-32418-4
Erscheinungstermin:
23. Juli 2014  
Format: Taschenbuch
Verlag: Pendragon


Klappentext gem. Pendragon:
Pass auf, was du dir wünschst …
Es könnte wahr werden!
Muriel Ballinger rettet einem Mann das Leben. Kurz darauf wird Muriels verhasste Chefin erschossen. Als wenig später weitere Menschen aus ihrer Vergangenheit und ihrer nächsten Umgebung eiskalt hingerichtet werden, gerät ihr Leben aus den Fugen. Für die Polizei ist sie die Hauptverdächtige. Dabei hat sie keine Ahnung, warum das alles passiert und wer der Mörder ist.
Muriel sieht nur eine Chance: Sie muss den Killer finden.


Rezension:
Die 36-jährige Münchnerin Muriel Ballinger hat es derzeit nicht leicht. Mit ihrem Liebhaber Philip Stuck läuft es nicht gut, da sie für ihn nur eine Affäre ist, sie aber gerne mehr wollen würde und auch beruflich liegt so einiges im Argen. Eigentlich arbeitet Muriel gerne bei der Bank, wenn da nicht ihre neue Chefin Silke Hennef-Hudau wäre, die ihre Angestellten alles andere als fair behandelt und gerade Muriel ist am meisten durch das durch Silke fabrizierte Bossing betroffen.

Eines Abends trifft sie in einem Café Emir Lala, den sie, da es ihm augenscheinlich nicht gut geht, nach Hause fährt. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt ist, dass es sich bei Emir um einen Auftragskiller handelt, der nun in ihrer Schuld steht, ohne ihre Hilfe, wovon sie nichts wusste, wäre er gestorben. Durch "Zufall" treffen sie sich wieder und Muriel, die einfach mal mit jemandem reden muss, offenbart sich ihm. Es tut ihr gut, mal alles rauszulassen, weiß sie doch nicht, wem sie sich offenbart.

Kurze Zeit später wird Silke Hennef-Hudau ermordet in ihrem Haus aufgefunden. Doch sie ist nur die erste. Auch ein Lehrer, der Muriel zu Schulzeiten gequält hat, muss kurz darauf daran glauben, doch dies ist nur der Anfang. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und kommt bei diesen, eindeutig einer Mordserie zuzuordnenden Morden, auf einen gemeinsamen Nenner: Muriel Ballinger. Diese steht unter dringendem Tatverdacht, denn niemand glaubt ihr, dass sie unschuldig ist. Lediglich ihre Nachbarin Sophie ist von Muriels Unschuld überzeugt und tut alles, um ihre Unschuld zu beweisen, doch wird es ihr gelingen?


Viele Menschen leben nur noch, weil ich mir keinen Killer leisten kann, aber was wäre wenn? Der Plot des Buches wurde authentisch und spannend erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser hier auch die Hintergründe erfährt, wie es dazu kam, dass aus einem unbescholtenen Mann ein Auftragsmörder wurde und ganz ehrlich, das Ende fand ich ja sowas von genial, aber nein, ich verrate nichts. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mir hier gerade die Figur des Emir sehr gut gefallen hat. Ich konnte ihn und seine Taten jederzeit nachvollziehen und ja, ich weiß, dass er ein böser Mensch ist, weil Auftragskiller, trotzdem, ich fand ihn toll. In die Figur der Muriel konnte ich mich leider nicht so hineinversetzen, irgendwie sprang da der Funke nicht über. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch am Stück lesen musste, ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht, aber ehrlich, mit so einem Ende hätte ich im Leben nicht gerechnet.

Bewertung

Die Autorin:
Heike Blum, geboren in Niedersachsen, lebte viele Jahre in München, bevor sie mit ihrem Mann aufs Land zog. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und war in einer Bank und in der Erwachsenenbildung tätig. »Ich töte für dich« ist ihr zweiter Kriminalroman. (übernommen von Pendragon)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Verlag


bedanken, der mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

1 Kommentar:

Numinala hat gesagt…

mir hat es auch ganz gut gefallen - mal was anderes.
lg von der numi