Samstag, 31. Januar 2015

[Rezension] Dick Houston - Bulu. Ein kleiner Hund, der Leben rettet



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 272
ISBN: 978-3-499-63033-0
Erscheinungstermin: 1
. September 2014
Preis:
9,99 EUR (D)
Format:
Taschenbuch
Verlag: Rowohlt


Klappentext gem. Rowohlt:
Bulu, auf einer Farm in Sambia geboren, ist von Anfang an anders als andere Hunde: ungewöhnlich ruhig und scheinbar verschlossen. Niemand will ihn, doch für Anna und Steve, die aus England in den afrikanischen Busch gezogen sind, ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie taufen den Welpen Bulu – der wilde Hund. Und tatsächlich macht der kleine Jack-Russell-Mischling seinem Namen alle Ehre. Während er im Busch aufwächst, blüht er auf und entdeckt seine Berufung als Beschützer von verwaisten Tierbabys. Unerschrocken verteidigt er sie gegen Giftschlangen oder Krokodile – bis zu einer schicksalhaften Begegnung mit einem Löwen ...


Rezension:
Steve und Anna sind ehemalige Polizisten aus England, die sich kennenlernten und einen Traum hatten - sie wollten Wildtieren in Afrika helfen. Nach einem schweren Unfall von Steve stand für sie fest: jeder Tag könnte ihr letzter sein, von daher bringt es nichts, über das "Morgen" nachzudenken und zu planen, wichtig ist, im "Jetzt" zu leben und seine Träume zu verwirklichen. So beschlossen beide, nach Sambia auszuwandern und dort ein Wildtierschutzzentrum zu bauen. Ihren Hund mussten sie, auf Grund seines Alters, in England bei Annas Mutter zurücklassen.

Doch der Wunsch nach einem neuen Weggefährten blieb - auch wenn sie immer gewarnt wurden, dass Hunde in der Wildnis nicht lange überlebten, zu viele Gefahren durch große oder giftige (Raub-)Tiere. Tatsächlich gab es auf einer ehemaligen Alligator-Farm in der Nähe einen Wurf Welpen. Fünf Stück waren es und bis auf einen waren bereits alle schon vermittelt, doch dieser eine war anders als seine Geschwister, von daher waren seine Chancen ein Heim zu finden, gerade in der Wildnis Sambias, eher gering. Doch Steve und Anna schauten ihn sich trotzdem an und sie verliebte sich augenblicklich in den kleinen weißen Welpen mit einem Punkt auf den Rücken. Er durfte mit zu ihnen und bekam den Namen "Bulu", was das Wort "Wildhund" in der lokalen Nyanjasprache war.

Erstaunlicherweise lebte sich der kleine Bulu sehr schnell und sehr gut ein und seine "Andersartigkeit" zeichnete sich in seinem ganzen Wesen aus, denn als Anna und Steve anfingen, verwaiste Wildtiere aufzunehmen, war es Bulu, der diesen half, in der (vorübergehenden) Welt der Menschen zurecht zu kommen - er wurde ein "Ziehvater", u. a. von Warzenschweinen, Meerkatzen und Pavianen. Bulu hatte ein Gespür für verwaiste Jungtiere, denn auch er brachte auf seinen Streifzügen welche mit nach Hause. Doch Sambia ist nicht nur schön, sondern auch sehr gefährlich, gerade für einen kleinen, mutigen Hund, der es mit Elefanten, Krokodilen und Löwen zu tun bekommt und trotz dieser Gefahren, die in Sambia täglich lauern, liebt dieser kleine Hund seine Freiheit.


Ein kleiner Hund, der viele Leben rettete und für immer veränderte. Dieses Buch erzählt die Geschichte eines kleinen, ungewöhnlichen Mischlingshundes mitten in der Wildnis Sambias. Es schildert, wie er zu seinen Menschen kam und was er mit diesen alles erlebte. Der Schreibstil war dermaßen realistisch, dass ich zwischendrin fast das Gefühl hatte, ich würde selbst mit diesem kleinen, außergewöhnlichen Hund durch den Busch streifen und auf Abenteuerjagd gehen. Dieses Buch ist definitiv nicht nur was für Hundefreunde!

Bewertung

Der Autor:
Dick Houston wurde in Ohio geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens in Afrika als Wildführer, Lehrer und Autor. Als Safariführer organisierte er Reisen durch die Sahara, die Regenwälder Zentralafrikas und den afrikanischen Busch. U. a. für die New York Times und die Los Angeles Times schrieb er über afrikanische Themen. Houston ist Mitbegründer von Elefence International, einer gemeinnützigen Organisation zum Schutz von Elefanten in Sambia. (übernommen von Rowohlt)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag

http://www.rowohlt.de/

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

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