Mittwoch, 17. Dezember 2014

[Rezension] Thomas Letocha - Oma Else 02: Oma Else startet durch




Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442481104
ISBN-13: 978-3442481101
Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2 x 18,8 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Zusammen mit ihrem guten Freund Mario genießt Oma Else ihr Leben am Mittelmeer. Doch dann kehrt Mario nach Deutschland zurück, und damit ist das Dolce Vita vorbei. Als Mario sein Hab und Gut von seinem Freund Hardy abholen lässt, kommt Else ins Grübeln: Was soll sie allein in der Fremde? Also packt sie ihre Sachen und steigt zu Hardy in den alten VW-Bus. So beginnt eine turbulente Reise vom Mittelmeer über die Alpen in den Norden Deutschlands. Und nicht nur wegen Hardys rasantem Fahrstil kommt wieder Schwung in Elses Leben ...

Zum Buch:
Oma Else hat sich mit Mario im Süden eingerichtet. Es gefällt ihnen gut, sie bewohnen gemeinsam ein Haus und kommen beide gut miteinander aus.
Eines Tages kündigt ihr Mario an, dass er nach Hause muss, kurzfristig, er würde wiederkommen.
Kaum ist er weg, erhält Oma Else auch kein Lebenszeichen mehr von ihm. Kein Anruf, keine Antwort auf ihre SMS oder ihre Nachrichten auf der Mailbox. Irgendetwas ist dort im Argen, denkt sich Oma Else.
Da findet sie eines Tages in ihrem Häuschen einen Mann vor, der behauptet, von Mario geschickt worden zu sein. Er hatte die Aufgabe, ein paar Sachen abzuholen, aber genaueres wüsste er auch nicht. 
Dieser Mann heißt Hans, aber da Oma Else sich keine Namen mehr merken kann, bekommen die Leute eigene Namen. Aus Hans wird Hardy, nach einem Schauspieler, dessen Nachnamen sie auch nicht mehr weiß.

Letztendlich macht sich Oma Else gemeinsam mit Hardy auf den Weg, da sie nicht allein in dem Haus bleiben will. Die Fahrt ist lang und da kann schon so das ein oder andere passieren ...

Oma Else ist immer noch rüstig, obwohl sie bereits über 80 Jahre alt ist. Viele Dinge gehen etwas langsamer, schließlich muss man sich mit seinem nicht mehr ganz jugendlichen Körper arrangieren. Die neue Hüfte mag keine schnellen und heftigen Bewegungen wie auch das gesamte Knochengerüst nicht mehr. Aber sie kommt klar und ist immer noch gut beieinander.
So scheut sie sich auch nicht, mit Hardy auf große Fahrt zu gehen. Selbst Trampen ist auf der Fahrt mit inbegriffen, denn man klaut ihnen ihren fahrbaren Untersatz.
Aber Oma Else scheint unverwüstlich zu sein, obwohl sie sich des öfteren in ausgesprochen peinliche und skurrile Situationen bringt.

Auch dieses Buch beginnt, wie schon Teil 1, mit einer scheinbar ausweglosen Situation, in die sich Oma Else manövriert hatte.
Von dort aus rückblickend wird die Geschichte erzählt, wie Oma Else es geschafft hat, in diese zu geraten.

Leider hat mich dieser Teil nicht mehr so überzeugt, wie der Vorgängerband. Rückblickend muss ich sagen, dass die eigentliche Geschichte aus meiner Sicht in ein Kapitel gepasst hätte. Die anderen Seiten des ca. 190 Seiten langen Buches wurden gefüllt mit Oma Elses Erinnerungen, Überlegungen und Meinungen. Ich will nicht sagen, dass es langweilig war, aber es passierte nicht genug, um mich bei der Stange zu halten. Ich habe für diese paar Seiten länger zu lesen gebraucht, als für ein Buch mit 500 Seiten. Schade, denn ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut.

Obwohl Oma Else noch immer eine sympathische Protagonistin ist und das Herz am rechten Fleck hat, konnte sie mich dieses Mal leider nicht als glückliche Leserin zurücklassen.


Reiheninfo:
Oma Else 01: Oma Else kann's nicht lassen
Oma Else 02: Oma Else startet durch

Bewertung:

Zum Autor:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Thomas Letocha studierte Jazzklavier und Komposition sowie Medientechnik. Als Autor und Regisseur realisierte er zahlreiche Fernsehportraits und Dokumentationen und arbeitete als Producer und Realisator von Werbe- und Industriefilmen. Seit 20 Jahren arbeitet er als Drehbuchautor, immer in Zusammenarbeit mit Andreas Föhr. Über 200 Drehbücher sind für das deutsche Fernsehen verfilmt worden.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Von Thomas Letocha wurden gelesen und rezensiert:



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