Freitag, 5. September 2014

[Rezension] Dick Houston - Bulu. Ein kleiner Hund, der Leben rettet



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: rororo (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499630338
ISBN-13: 978-3499630330
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 2 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Eine wahre Geschichte voller Lebensweisheit – einfach anrührend!
Bulu, auf einer Farm in Sambia geboren, ist von Anfang an anders als andere Hunde: ungewöhnlich ruhig und scheinbar verschlossen. Niemand will ihn, doch für Anna und Steve, die aus England in den afrikanischen Busch gezogen sind, ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie taufen den Welpen Bulu – der wilde Hund. Und tatsächlich macht der kleine Jack-Russell-Mischling seinem Namen alle Ehre. Während er im Busch aufwächst, blüht er auf und entdeckt seine Berufung als Beschützer von verwaisten Tierbabys. Unerschrocken verteidigt er sie gegen Giftschlangen oder Krokodile – bis zu einer schicksalhaften Begegnung mit einem Löwen ...

Zum Buch:
Er lag in einem kleinen Pappkarton. Ein kleiner weißer Welpe mit einem Punkt auf dem Rücken. Der letzte von fünf Welpen, der, den niemand haben wollte. Er ist anders als die anderen, wird Anna und Steve, die von England nach Sambia umgesiedelt sind, gesagt, und aus genau diesem Grund nehmen sie den kleinen Kerl mit und nennen ihn Bulu, was in der Landessprache Wildhund heißt.
Schnell wird er der Liebling von allen, folgt Anna und Steve auf den Fersen. Seine Freiheitsliebe darf er ausleben, wenn den beiden auch manches Mal fast das Herz stehen bleibt, weil er auch bei Gefahr nicht auf sie hört.
Er wird der "Ziehvater" von einigen Tieren, die sonst niemanden haben, der sie beschützt ...

Die Geschichte von Bulu, dem Jack-Russell-Mischling, ist eine wahre Geschichte.
Anna und Steve, ehemalige Polizisten aus England siedeln nach Sambia um und gründen dort ein Wildpark-Bildungszentrum. Ihren alten Gefährten mussten sie aus Altersgründen in England zurücklassen, so dass sie sich in Sambia nach einem neuen Hund umsehen, obwohl man ihnen davon abgeraten hat, im afrikanischen Busch einen Hund zu halten. Die Gefahren sind einfach zu groß. Sie wagen es trotzdem und holen sich Bulu, einen aufgeweckten kleinen Welpen.
Obwohl niemand ihn haben wollte, entpuppt er sich für Anna und Steve Tolan zu einem absoluten Glücksgriff.

Bulu ist ein Hund mit einem großen Herzen, der sich und seine ihm anvertrauten beschützt. Er schreckt weder vor einer Cobra, noch vor Krokodilen oder Löwen zurück. 
Er wird zum Freund und Beschützer von verwaisten Tierbabys, wie den beiden Warzenschweinen Pinky und Perky, den Meerschweinbabys Max und Flint, dem Paviankind Jack und von Glühwürmchen, dem Rehkitz.
Er vermag es, die Tiere zu beruhigen und an sich zu binden. Sie folgen ihm auf Schritt und Tritt, sie lieben ihn und er liebt sie.
Aber auch Anna und Steve steht er hilfreich zur Seite und gibt sein letztes, beschützt sie mehrfach und rettet sie vor Gefahren.
Bulu ist ein Hund, der nicht erkennt, dass das, was größer als er ist, auch stärker sein kann und muss das schmerzlich lernen.

Aber es lauern auch andere Gefahren im Busch, wie beispielsweise die Tsetsefliege, die die Schlafkrankheit überträgt und für Bulu tödlich werden kann. 

Ich bin absolut kein Hundefan, aber ich muss gestehen, dass ich den kleinen Bulu ins Herz geschlossen habe. Ich bin mit ihm durch den Busch gestreift, habe gemeinsam mit ihm Anna und Steve genervt und Dummheiten angestellt. Auch habe ich um ihn gebangt und gehofft, wenn das Schicksal es das ein oder andere Mal nicht gut mit ihm gemeint hat, ich hatte sogar Tränen in den Augen.

Ein wirklich tolles Buch von einem besonderen Hund mit großem Herzen, das ich nicht nur Hundefans weiterempfehlen möchte. 

Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Dick Houston wurde in Ohio geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens in Afrika als Wildführer, Lehrer und Autor. Als Safariführer organisierte er Reisen durch die Sahara, die Regenwälder Zentralafrikas und den afrikanischen Busch. U. a. für die New York Times und die Los Angeles Times schrieb er über afrikanische Themen. Houston ist Mitbegründer von Elefence International, einer gemeinnützigen Organisation zum Schutz von Elefanten in Sambia.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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