Donnerstag, 7. August 2014

[Rezension] Sandra Girod - Nenn mich nicht Hasi!



Leseprobe




Eckdaten:
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (24. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764505133
ISBN-13: 978-3764505134
Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3 cm

Inhalt gem. Blanvalet:
Angela wohnt mit ihrem Mann Jan-Rudi und den beiden Kindern Knöpfchen und Luca in der Hamburger Vorstadt. Alles verläuft in geordneten Bahnen – bis die spießigen Nachbarn einen Luxus-Kaninchenstall in ihrem Garten errichten und Angela klar wird: Ihr Leben ist stinklangweilig! Eine Affäre scheint die Lösung zu sein, und wer würde sich dafür besser anbieten als Arwid, der flirtende Fleischer vom Wochenmarkt, der auch noch wie ein hanseatischer Brad Pitt aussieht? Doch einen romantikfreien Kurztrip mit der Norwegen-Fähre und eine verwirrende Nacht am Elbstrand später muss Angela erkennen: In der Liebe hat meistens das Chaos das letzte Wort …

Zum Buch:
Anjela, wie Angela gern selbst ausgesprochen wird, ist Hausfrau und Mutter von 2 Kindern. Luca geht bereits in die Schule und Knöpfchen ist zwei und wird zu Hause von der Mutter betreut.
Jan-Rudi, ihr Mann, ist Mathematiker, hat aber vergessen, wie man eine benutzte Tasse in den Geschirrspüler packt.
Der Alltag ist in ihre Ehe hereingebrochen und die Langeweile macht sich breit.
Da wird ihre Nachbarhaushälfte von neuen Mietern bezogen, die im Garten ein Freiluftgehege mit zwei Hasen aufstellen.
Irgendwie stehen Veränderungen an und Angela kann sie förmlich spüren. Auch in ihrem Leben muss sich etwas ändern, vielleicht, denkt sie, sollte sie es mal mit einem anderen Mann versuchen. Gesagt, getan, nur wer soll es sein? Der Sprüche klopfende Metzger, ein ehemaliger Freund oder eine Zufallsbekanntschaft? ...

Angela ist in dem Alter, wo die erste Liebe verpufft ist und der Alltag sich in ihrer Ehe eingeschlichen hat. Das kann es doch nicht gewesen sein, denkt Angela. Während ihr Mann früh das Haus verlässt, um arbeiten zu gehen, räumt sie ihm die Wäsche hinterher, hält das Haus in Schuss und betreut die Kinder.
Sie möchte es gern wieder einmal romantisch und ein wenig prickeln kann auch gern dabei sein.
Während ihre beiden Freundinnen das Leben recht locker nehmen, die eine nimmt es mit der Treue zum Ehemann nicht so genau und die andere ist seit Jahren Dauersingle, möchte auch Angela wieder einmal etwas erleben.
Da kommt ihr doch der nette flirtende Metzger Arwid gerade recht, als er ihr neben ihrer Ware auch eine Visitenkarte mit seiner Handynummer in die Tüte packt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Oder soll sie sich doch wieder auf Victor einlassen, den sie damals vor Jahren von einem Tag auf den anderen verlassen hatte. Aber auch Frederick, eine Zufallsbekanntschaft, den sie auf einer Fähre kennenlernt, käme ihr gerade recht. Wer soll es sein? 

Angela ist eine gut aussehende Frau, nach der die Männer sich umdrehen. Wenn sie wollte, könnte sie alle Nase lang eine Affäre haben. Bis jetzt kam ihr dieser Gedanke nie, aber irgendetwas hat ihr diesen Floh ins Ohr gesetzt. War es etwa die Heilpraktikerin, die diese Schwingungen freigesetzt hatte? Schwingungen, die die Männer empfänglich für sie machen?

Voller Humor und Situationskomik erzählt die Autorin Sandra Girod von Angelas Versuchen, ein wenig Abwechslung in ihr Leben zu bringen. Sie sprüht nur so vor Energie, wenn es darum geht, Angela das Leben schwer zu machen bzw. sie wieder in eines der hingestellten Fettnäpfchen treten zu lassen.

Mit ihren Freundinnen kommt Angela gut klar, aber keine von ihnen sieht sich genötigt, warnend darauf hinzuweisen, dass eine Affäre auch Konsequenzen nach sich ziehen kann. Echte Freundinnen sollten alle Aspekte dabei ausleuchten und nicht nur gutheißen, was Angela vorhat. 
Das fand ich ein wenig schade.
Obwohl ich mit dem Humor der Autorin auf einer Wellenlänge liege, wurde es mir einige Male zu viel. Es wurden so viele gute Sprüche gebracht, dass die, die ich mir merken wollte, in der Fülle untergegangen sind. Für mich wäre an der Stelle weniger mehr gewesen.

Eines machte das Buch mit Sicherheit - es unterhielt mich gut und ich saß mehr als einmal dümmlich vor mich hin grinsend in der S-Bahn und erfreute mich an der Situationskomik. Einige der Sprüche kannte ich schon, aber es gab auch genug neue, an denen ich mich ergötzen konnte.
Dieses Buch ist ein Gute-Laune-Buch, das unterhält und auch noch zum lachen verführt.
Eine ideale Lektüre für den Urlaub, den Strand oder auch einfach nur um abzuschalten.

Bewertung:


Zur Autorin:

(übernommen von Blanvalet)
Sandra Girod, geboren 1963 und aufgewachsen in Schleswig-Holstein, ist Journalistin und arbeitete unter anderem für die BZ, Petra, Für Sie und als Leitende Redakteurin bei Laura. Nenn mich nicht Hasi! ist ihr erster Roman. Sandra Girod lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Hamburg.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Sandra Girod und beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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