Montag, 4. August 2014

[Rezension] Annette Hennig - ... und immer war es Liebe 01: Agnes Geheimnis



Leseprobe
Trailer zum Buch 


Eckdaten:
Taschenbuch: 286 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (25. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1500286702
ISBN-13: 978-1500286705
Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,9 x 1,8 cm

Inhalt gem. Amazon:
Nina ist Mutter von drei Kindern, Ehefrau und Hausfrau. Sie liebt ihr Leben, hat es sich immer so erträumt. Bis zu dem Tag, als nach 32 Jahren ein verhängnisvoller Brief ihre heile Welt wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen lässt. Sie wagt einen Neuanfang, verlässt Mann und Heim. Zu allem Überfluss erfährt sie von einem lange gehüteten Geheimnis ihrer geliebten Oma Agnes, das ihr gerade neu begonnenes Leben abermals auf den Kopf stellt. Schafft Nina es, allen widrigen Umständen zum Trotz, wieder glücklich zu werden?

Zum Buch:
Agnes 1978: Sie blickt auf fast 70 Jahre Leben zurück. Sie wollte schon von klein auf immer nur Hausfrau und Mutter sein und das hat sie auch gelebt.
Aber Agnes blickt auch schon viele Jahre auf ein Geheimnis zurück, das sie ihrer Enkelin Nina vermachen wird. Es bedrängt sie arg und sie hofft, dass Nina, ihre Lieblingsenkelin, sie nicht später einmal dafür hassen wird.

Nina 2010: Nina ist, wie ihre Großmutter, ebenfalls Hausfrau und Mutter. Mehr wollte auch sie nicht. Ihre Kinder sind aus dem Haus, sie ist fast 50 Jahre und so langsam fällt ihr die Decke auf den Kopf. Sie nimmt sich vor, halbtags zu arbeiten, um der Langeweile zu entgehen, indem sie abends auf ihren Mann Paul wartet.
Da erhält sie eines Tages einen Brief, der alles, woran sie glaubte, zunichte macht, ihr Leben mit Paul sieht für sie wie eine Lüge aus.
Als sie das gemeinsame Haus verlässt und zu ihrer Schwester zieht, nimmt sie nur die Bibliothek ihrer geliebten Großmutter Agnes mit und zwei Truhen, die auf dem Boden standen. In diesen findet sie die Tagebücher ihrer Großmutter und kann nicht fassen, was sie dort zu lesen bekommt...

Gleich mit Beginn des Romans gelingt es der Autorin mühelos, Spannung aufzubauen.
Es gibt zwei große Geheimnisse, das eine betrifft Paul, Ninas Mann, und das andere Agnes, Ninas Großmutter.
Es hat mich ehrlich gesagt, wahnsinnig gemacht, bis ca. zur Hälfte des Buches immer nur mit Andeutungen leben zu müssen. Die Autorin ging immer soweit, dass man als Leser fast etwas erfahren hätte, dann schwenkte sie wieder ab. Da war es egal, um welches Geheimnis es ging, für den Leser blieben die Geheimnisse im Dunkeln.
So nach und nach wurden die Geheimnisse gelüftet. Aber jetzt galt es, etwas mit dem Wissen anzufangen.
Nina, die beide Geheimnisse direkt betreffen, wuchs über sich selbst hinaus. Sie war nicht mehr wiederzuerkennen. Eine Frau, die alles für ihren Mann getan hat, selbst auf vieles verzichtet hatte, stand auf wie Phoenix aus der Asche und meisterte alles mit Bravour.
Entschlossen und energisch geht sie die Probleme an, obwohl es ihr nicht leicht fällt.

Die Protagonistin ist eine sympathische Frau, die glaubwürdig in ihren Handlungen ist. Eine starke Frau, die erst durch widrige Umstände selbst erfahren muss, zu was sie in der Lage ist und wie stark und selbstbewusst sie eigentlich ist.

Die Autorin hat einen fantastischen Plot vorgelegt und diesen wunderbar umgesetzt. Ich konnte dieses Buch nicht aus den Händen legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Zusammenhänge waren und vor allem natürlich, wie es ausgehen wird.

Unglaublich, dass die Autorin mit diesem Roman es nicht geschafft hat, eine Agentur für ihr Buch zu finden.
Mich hat die Autorin mit ihrem Debütroman überzeugt und ich warte sehnsüchtig auf Teil 2.
Für Leser wie mich, die gerne in Familiengeheimnissen schmökern, gibt es eine absolute Leseempfehlung.  

Reiheninfo:
Und immer war es Liebe 01: Agnes Geheimnis
Und immer war es Liebe 02: Das Geheimnis der Uhr
Und immer war es Liebe 03: Das Geheimnis des Briefes


Bewertung:


Zur Autorin:
Annette Hennig über sich selbst findet ihr HIER 


Von Annette Hennig wurden gelesen und rezensiert:

An dieser Stelle  möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


                           Annette Hennig 

bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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