Freitag, 4. Juli 2014

[Rezension] Margot S. Baumann - memento mori!



Leseprobe



Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 689 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 159 Seiten
Verlag: neobooks Self-Publishing (26. September 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00KDD56GC

Inhalt gem. Amazon:
Was kann ein Kind ertragen? Und wie lange, bis es sich wehrt? 
Abbé Kilian tötet als Fünfjähriger seinen Vater. Der Staat macht es sich einfach und schiebt den Jungen in ein Erziehungsheim ins Tessin ab. Weit weg von zu Hause und seiner geliebten Mutter erfährt der Kleine, dass es noch schlimmere Menschen als seinen prügelnden Vater gibt. 
Kann sich ein Kind mit einer solchen Vergangenheit wieder fangen, oder führt sein Weg unvermeidlich ins Verderben?

Zum Buch:
Während einer Veranstaltung, bei der Peer van Lanten einen Literaturvortrag hält, verschwindet er. Nach einer Pause ist er nicht mehr auffindbar. 
Sein Neffe Sven Kocher, mit dem er gemeinsam eine Agentur betreibt, benachrichtigt die Polizei und die Suche läuft an.
Er bleibt verschwunden und die Suche konzentriert sich auf die Fragen, ob sein Neffe Sven etwas damit zu tun hat oder es sich um einen Racheakt aus der Literaturszene handelt.

Der Thriller spielt sich in mehreren Handlungssträngen ab. 
Parallel zu den Ereignissen um Peer van Lanten und seinem Neffen Sven Kocher erfährt der Leser von dem Möchtegernautoren Abbé Kilian.
Dieser hatte bei Peers Agentur einen Roman eingereicht und versucht recht massiv, diesen dort unterzubringen. Peer und Sven jedoch halten diesen für Mist und nehmen ihn nicht an. Abbé hält das ganze für einen Scherz, kann er doch nicht verstehen, dass es jemanden gibt, dem seine geistigen Ergüsse nicht gefallen. Er ist so von sich überzeugt, dass man als Leser sehr bald erkennt, dass das ungesund ist.
In Rückblenden erfährt der Leser von der verkorksten Kindheit des Abbé Kilian und man fragt sich, wieviel Leid kann der Mensch ertragen.
Was wird man für ein Mensch, wenn man solch Grausamkeiten schon als Kind erleben musste?

Die Journalistin Laura Seiffert ist ehrgeizig und würde alles für eine wahrhaft große Story geben. Sie sieht in dem Fall des Verschwindens von Peer van Lanten ihre Chance und heftet sich an die Spuren von Sven Kocher, dem Neffen. Wie weit allerdings würde sie wirklich für eine Megastory gehen?

Mit diesem Thriller versucht sich die Autorin Margot S. Baumann mal in einem ganz anderen Genre.
Anhand von Rückblenden macht sie den Thriller und die gesamte Handlung transparent. 
Als Leser ist man interessiert daran zu erfahren, wie alles zusammenhängt, wer der Mörder ist. Man wird in die Geschichte hineingezogen und mitgerissen.
Durch die Rückblenden wird man in eine düstere Atmosphäre gezogen, die geprägt ist von Grausamkeiten an einem Kind, die letztendlich auch in Wahnvorstellungen ausarten. Ein Albtraum schlechthin.

Die Geschichte ist gut durchdacht und am Ende mit all den Rückblicken in sich stimmig.
Mit ihren 159 Seiten ist sie auch sehr schnell gelesen. 
Wer mal schnell zwischendurch einen Thriller lesen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

Bewertung:



Zur Autorin:
Die Autorin über sich selbst: 
Meine Laufbahn als Dichterin begann in der zweiten Klasse, als ich der Lehrerin erzählte, meine Eltern hätten mich Fahrenden abgekauft. Als Kind immer auf der Grenze zwischen Realität und Phantasie balancierend, schuf ich mir bereits früh eine eigene Welt, in der meine selbstverfassten Geschichten einen wichtigen Platz einnahmen.
 Mit meinen Gedichten möchte ich dem Leser eine andere Sichtweise auf Alltägliches vermitteln. Dabei versuche ich ihm gleichzeitig eine Emotion zu entlocken. Sei es ein Seufzen, ein Schmunzeln oder eine Zeitreise zu einer fernen Erinnerung. Ich sehe mich als Erzählerin, die mit Worten Bilder im Kopf entstehen lassen möchte, die den Leser für einen kurzen Augenblick in eine andere Welt entführen und ihn zugleich unterhalten.
In den letzten Jahren habe ich mich von der Lyrik entfernt und mehr der Prosa zugewandt. Diese Gattung lässt mir mehr Raum, um meine Geschichten zu erzählen. Und das Tolle am Romane schreiben ist, dass ich meinen Protagonisten befehlen kann: spring! Interessant wird es aber erst dann, wenn sie mich fragen: warum?
Heute schreibe ich Romane über Liebe, Verrat, Geheimnisse und Sehnsuchtsorte. Für meine Werke erhielt ich nationale und internationale Preise. Ich mag raue Küsten, schroffe Felswände, Musik, Hunde, das Leben im Allgemeinen, meine Familie und träume von einem Cottage am Meer.


Von Margot S. Baumann wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin bedanken, die mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt  hat

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Margot hat gesagt…

Lieben Dank fürs Lesen und Deine Meinung dazu, Monika.

Beste Grüsse
Margot