Montag, 7. Juli 2014

[Rezension] Gottfried Lagler / Hans Peter Fink - Sprossen - Das Kochbuch



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 160 Seiten
Verlag: Edition Styria in Verlagsgruppe Styria (24. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3990110683
ISBN-13: 978-3990110683
Größe und/oder Gewicht: 27 x 17,6 x 1,4 cm

Inhalt gem. Styria:
Sprossen, das „grüne Gold“, schmecken nicht nur köstlich, sondern spenden auch Kraft! Gottfried Lagler, Pionier einer nachhaltigen Naturküche, spricht begeistert vom „grünen Gold“. Kein anderes Lebensmittel schenkt uns mehr Lebensfreude und Lebenskraft, so das Credo des steirischen Gastronomen. Sprossen sind Leben pur: Frische Sprossen und Knospen liefern dem Körper alles, was er an Vitaminen und Enzymen, an Spurenelementen und Mineralien braucht. Zieht man sie selbst im eigenen Haushalt, so kommt dies auch noch wesentlich günstiger als das Kochen mit gekauftem Salat und Gemüse. Gemeinsam mit dem steirischen Haubenkoch Hans Peter Fink zeigt Gottfried Lagler nun anhand von 80 Rezepten, wie wunderbar vielfältig Sprossen in der Küche einsetzbar sind, wie ihre zarten Aromen Gerichte bereichern und vervollkommnen. Gesundheit und Genuss in idealer Symbiose!

Zum Buch:
Mit dem vorliegenden Buch taucht man die Welt der Sprossen ein. Die Vielfalt der Sprossen ist enorm und ich bin ehrlich erstaunt darüber, woraus man alles Sprossen gewinnen kann. Selbst Zwiebelsprossen gibt es, das war zumindest für mich schon mal eine neue Erkenntnis.

Das Buch ist unterteilt in die folgenden Rubriken:
- Allgemeines zum Thema
- Die schnelle Sprossenküche
- Pizzen, Gebäck und Fingerfood
- Suppen, Drinks und Zwischengerichte
- Vegetarisch durch und durch
- Süße Kreationen, die es in sich haben

Zu Beginn des Buches wird die Methode der Sprossengewinnung von Pierre-Louis Vermot-Petit-Outhenin vorgestellt.
Er hat ein spezielles System geschaffen, das genau erklärt wird. 
Ich habe mich jedoch aus Kostengründen für ein etwas einfacheres entschieden, ob es jetzt richtig war, sei dahingestellt.
Meine Ergebnisse waren nur bedingt zu genießen. 
Bei Sprossen, die 3-5 Tage keimen sollten, war am 3. Tag schon ein schimmliger Pelz vorhanden, so dass mir nichts anderes übrig blieb, als diese zu entsorgen. Aber das passierte nur mit einer Mischung von Saatkörnern.
Ich habe aber auch nicht, wie der genannte Erfinder es vorschlägt, eine geistige oder mündliche liebevolle Kommunikation geführt, vielleicht lag es ja daran. Vielleicht war es auch jetzt in der Hitze dafür einfach zu warm, wer weiß. Ich habe dann, um einige Rezepte auszuprobieren, auch auf gekaufte Sprossen zurückgegriffen.

Sehr genau und detailliert wird auf die einzelnen Sprossensaaten eingegangen, was ich sehr hilfreich fand.

Die ausgewählten Rezepte sind ausführlich beschrieben und leicht nachzuarbeiten. Total leckere Rezepte findet man hier, bei denen einem schon der Magen knurrt, wenn man sie sich nur durchliest.
Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, egal, ob man nur einen Salat machen will, oder doch eher etwas zum knabbern wie beispielsweise Sprossen-Kracker.
Brote findet man ebenso wie leckere Pizzen oder Fingerfood mit Fisch oder Fleisch / Geflügel. Den verschiedenen Geschmäckern ist hier Rechnung getragen, man hat die Qual der Wahl.
Weiter angeboten werden Smoothies und Drinks, diese größenteils nicht nur für Vegetarier, sondern ebenso nachahmbar für Veganer.

Fast jedes Rezept wird mit einem fantastischen Foto optisch wiedergegeben. Kein Wunder, dass man da Appetit bekommt.

Die Rezepte, die ich nachgemacht habe, sind lecker gewesen und haben satt gemacht.
Das ist wieder ein Kochbuch aus dem Hause Styria, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.  

Bewertung:


Zu den Autoren:
(übernommen von Edition Styria)
Gottfried Lagler: 
Gottfried Lagler, geboren 1960, Kochund Kellner-Lehre im Gasthof „Zur Post“ in Nestelbach bei Graz. Seit 1990 im eigenen Betrieb, der Pizzeria Figaro in Gleisdorf, tätig – der ersten und derzeit einzigen Pizzeria Österreichs, die mit der „Grünen Haube“ ausgezeichnet wurde. 2005 Ausbildung in der Schweiz zum Sprossier der Firma Pure-Life Sprossen fürs Leben.
Hans Peter Fink:
Hans Peter Fink, geboren 1974 in Feldbach, Koch- und Kellnerlehre im Betrieb der Eltern. Von 2002 bis Anfang 2008 Küchenchef im Hotel Sacher in Wien, seit März 2008 im eigenen Betrieb Haberl & Fink’s. Bei Pichler erschienen von ihm zuletzt die Kochbücher „Edles vom Fass“ und „Kürbis“.

Von Hans Peter Fink wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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