Mittwoch, 18. Juni 2014

[Rezension] Roger Hobbs - Ghostman



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (22. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313376
ISBN-13: 978-3442313372
Originaltitel: The Ghostman
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,8 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ...
Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“.

Zum Buch:
Jack Delton, zumindest nennt er sich so, ist derjenige, der Spuren und Beweise nach Verbrechen verschwinden lässt.
Niemand kennt ihn, niemand weiß, wo er zu finden ist.
Kontakt kann nur über eine extrem abgesicherte E-Mail-Adresse aufgenommen werden.

Nach einem missglückten Banküberfall in Atlantic City wird Jack von Marcus aus dem Schlaf gerissen. Er soll für ihn einen Auftrag erledigen. Liebend gern würde Jack diesen ablehnen, aber er ist Marcus seit 5 Jahren etwas schuldig und dieser fordert diese Schuld nun ein.
Bei dem Banküberfall wurde einer der Gangster erschossen, der zweite ist verletzt flüchtig ... mit dem Geld.
Jack soll das Problem aus der Welt schaffen und das Geld finden und hat, da das Geld mit Farbbomben und GPS-Sender ausgestattet ist, 48 Stunden Zeit dafür...

Jack Delton, der unsichtbare Mann, der nicht wahrgenommen wird und den man nicht wiedererkennt. Er ist in der Lage, sich selbst, sein Aussehen, seinen Gang, seine Sprache zu verändern. Er ist einer der Besten und wird gern engagiert.
Marcus, der Jugmarker, der den Raubüberfall organisiert und erarbeitet hat, fordert bei Jack eine Schuld ein.
Bei einem seiner früheren Überfälle hat Jack einen gravierenden Fehler gemacht. Statt dass Marcus ihn umbringt, was für ihn eine typische Reaktion auf Versagen ist, lässt er ihn leben und benutzt ihn nun.

Jack fliegt nach Atlantic City und wird dort vom FBI in Empfang genommen. Da ihm nichts nachgewiesen werden kann, außer dass er aus dem Flugzeug von Marcus gestiegen ist, lässt man ihn laufen.
Er versucht, den Raubüberfall von hinten aufzurollen und gerät in die Schusslinie, denn nicht nur er will das Geld finden, auch das FBI ist daran interessiert sowie eine dritte Partei. Die "Unbekannten" hatten nach dem Überfall bereits den einen Gangster erschossen und den anderen angeschossen. Jack kommt schnell dahinter, wer sich für ihn interessiert, ihm ist nur unklar, wie sie es immer schaffen, ihn auszukundschaften. Hier wird eindeutig nicht mit offenen Karten gespielt. Das Spiel beginnt, die Zeit läuft.

Vom Klappentext und vom Plot her hört sich die Geschichte spannend und aktionsreich an.
Der Thriller soll nach meiner Kenntnis sogar verfilmt werden. Als Film kann ich ihn mir gut vorstellen. Aber oftmals geht es mir so, dass der Film zwar gut, das Buch aber nicht so gut ist.
Genau an diesem Punkt bin ich. Das Buch konnte mich nicht überzeugen.
Ich mochte den Protagonisten nicht und schon gar nicht die Typen, mit denen er zu tun hatte. Dafür, dass er immer betont, nur zu töten, wenn es nicht anders geht, hat er recht viel Tote zurückgelassen und das völlig emotionslos.
Ich konnte mich so gar nicht mit dem Protagonisten identifizieren.

Auch wenn es recht spannende Momente im Buch gab und die Spannung gesteigert wurde, so gibt es auch streckenweise Stellen, die langatmig sind und überhaupt nicht fesselnd.

Von den Protagonisten erfährt man nur, was für harte Männer das sind, aber privates oder etwas, womit man sich identifizieren konnte, leider nicht.

Das Buch erzählt sich in zwei Zeitebenen. Die Gegenwart, in der Jack seinen Job macht und "aufräumt" und in der Vergangenheit von vor 5 Jahren, wo es um den Banküberfall in Kuala Lumpur geht, bei dem Jack einen Fehler machte, der auf seine Schuld schließen lässt.

Dieser Thriller ist das Debütwerk des Autors, ein zweiter Teil ist in Arbeit.
Ein Buch, das mich leider nicht überzeugen konnte.
  

Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen von Goldmann)
Roger Hobbs ist 24 Jahre alt und hat die Rohfassung seines ersten Romans »Ghostman« bereits fertiggestellt, als er noch zum College ging. 2011 schloss er sein Studium am Reed College erfolgreich ab. Derzeit schreibt er an der Fortsetzung seines Romans. Außerdem hat ihn Warner Bros. für ein weiteres Projekt als Drehbuchautor verpflichtet. Roger Hobbs lebt in Portland, Oregon.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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