Dienstag, 27. Mai 2014

[Rezension] Timo Fuer - Der Typ aus der Fußpilz-Werbung mit dem Nachbar-Sex-Blues



Leseprobe



Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 843 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 260 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00J47HWEC

Inhalt gem. Amazon:
„Frauen sind wie liebliche Weine – süß, aber sie verursachen Kopfschmerzen“. Timo ist Anfang 30, Werbetexter und Single. Vor fast zwei Jahren hat ihn seine Freundin Lena mit dem gemeinsamen Nachbarn Frank betrogen und ist nach nebenan gezogen. Timo denkt aber nicht daran, auszuziehen – geschweige denn, Lenas Abschiedsbrief zu öffnen oder gar zu lesen. Also wohnt er direkt neben seiner Ex und ihrem neuen Begatter – mit allen Nebenwirkungen und -geräuschen. Bisher kam er einfach nicht über Lena hinweg. Das soll sich nun radikal ändern. Während er in der Weinabteilung eines Supermarkts nach stilvollen Betäubungsmitteln sucht, fasst er den Entschluss, sein Solistendasein endlich zu genießen, und aus seinem Schneckenhaus bzw. seiner Wohnung auszubrechen. Doch der erste One-Night-Stand wird von der Polizei abgebrochen, die Frau seiner Masturbationsfantasien, Florentine, ist offensichtlich genauso hohl wie hübsch, seine Flirt-Offensive nach den mehr oder weniger hilfreichen Tipps des selbsternannten US-Flirtexperten David O’Dorian könnte besser laufen und seine bildschöne Kollegin Viviane ist einfach viel zu schüchtern. Genau wie Timo. Als wäre das noch nicht genug, rauben ihm hippe Werber-Kollegen und inkompetente Radio-DJs den allerletzten Nerv. Eigentlich hört er nur Radio, um sich morgens aufzuregen und nach einer weiteren, fast schlaflosen Nacht, wach zu werden. Teufelskreis.

Zum Buch:
Timo Feuer, Single, seit seine Freundin eine Wohnung weiter gezogen ist, zum Nachbarn und Timo nunmehr das Vergnügen hat, deren Bettvergnügen nebenan live miterleben zu dürfen.
Das ist jetzt bald 2 Jahre her, aber drüber weg ist er noch lange nicht. Auf alle Fälle ist er auch noch nicht soweit, den Abschiedsbrief von ihr zu lesen, den sie ihm durch die Tür geschoben hatte.
Er ist Werbetexter und muss als dieser auch an einem Werbefilmchen mitdrehen, weil der gebuchte Schauspieler plötzlich abgesprungen ist. Der einzige Vorteil daran ist, er darf mit einer Frau drehen, für die er schwärmt. 
Tja, und dann gibt es noch den örtlichen Radiosender, der ihm tierisch auf den Sender geht mit seinen saublöden Sprüchen und Aktionen ...

Timo ist ein Typ, der sich gern mal ein bisschen an anderen Leuten rächt. Da wird weder der Typ verschont, zu dem seine Exfreundin gezogen ist, noch der Radiosender, der ihn nervt. Den versucht er mittels eines Betruges abzuzocken, aber das kann natürlich auch nach hinten losgehen.

Humorvoll und sehr sarkastisch lässt der Autor Timo Feuer seinen gleichnamigen Protagonisten durchs Leben gehen.
Lockere Sprüche sind garantiert und laden zum Schmunzeln ein.
Die Ideenvielfalt dessen, was Timo so passiert, ist genial. 
Ich habe an der Stelle immer den Kondomautomaten vor meinem inneren Auge, der mich zum grinsen bringt.
Die Begegnungen mit den beiden Polizisten tun an der Stelle ihr übriges.

Ich muss aber gestehen, dass mir das lockere auch ab und an ein wenig zu viel des Guten war. Es nervte mich stellenweise ein wenig, weil man im Leben nicht alles humorvoll oder sarkastisch sehen kann.
Das war aber wahrscheinlich auch stimmungsabhängig, so wie ich gerade beim Lesen drauf war.

Ich habe mich auf dieses Buch eingelassen, obwohl mich weder der Titel noch das Cover überzeugten. 
Erhalten habe ich ein Buch für humorvolle Stunden, in denen man nicht nachdenken muss, das man einfach nur auf sich wirken lassen kann.

Bewertung:


Zum Autor:
leider nichts gefunden

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Autor

Timo Feuer

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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