Montag, 21. April 2014

[Rezension] Abby Clements - Viviens himmlisches Eiscafé



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (21. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442480434
ISBN-13: 978-3442480432
Originaltitel: Vivien's Heavenly Ice Cream Shop
Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,8 x 3,2 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Als Imogen und Anna das wunderschöne Eiscafé ihrer Großmutter an der Strandpromenade von Brighton erben, stellt sie das vor eine schier unlösbare Aufgabe. Das alte Café quillt zwar über vor Charme – keineswegs jedoch vor Gästen. Die beiden Schwestern setzen alles daran, Viviens Erbe zu retten und ihm zu altem Glanz zu verhelfen. Also fliegt Anna nach Italien, um an einem Gourmet-Eiscreme-Kurs teilzunehmen, und ihre Rezepte verzaubern bald nicht nur die Kunden, sondern auch einen ganz besonderen Mann ...

Zum Buch:
Imogen ist Fotografin und lebt derzeit in Thailand. Sie liebt dieses Land und kann sich zum Leben keinen schönen Flecken Erde vorstellen. Sie macht viele Unterwasserfotografien, um mit diesen eine Ausstellung bestreiten zu können.
Als ihre Großmutter Vivien plötzlich stirbt, reist sie zur Beerdigung nach England. Ihrem Freund verspricht sie, in 14 Tagen wieder zurück zu sein.
Anna, Imogens Schwester, hat sich gerade eine Eigentumswohnung gekauft, die sie sich mühsam erarbeitet  hat. Sie freut sich, dass ihr Freund Jon mit ihr gemeinsam dort einziehen wird.

Ihre Großmutter Vivien besaß ein Eiscafé, das sie viele Jahre gemeinsam mit ihrem Mann betrieben hatte und allein weiterführte, als er starb.
Dieses Eiscafé vererbt sie ihren beiden Enkelinnen und ein Startkapital, damit sie es ein wenig auf Vordermann bringen können.
Weder Anna noch Imogen hätten damit gerechnet, das Eiscafé zu erben. Imogen kann und will es nicht betreiben, will sie doch nach 14 Tagen zurück nach Thailand. Anna hat einen festen Job, könnte sich aber vorstellen, diesen aufzugeben, um das Café zu betreiben.
Nach einem ersten gemeinsamen Besuch im Café sind beide vom vorhandenen Zustand entsetzt, hat es doch so gar nichts mehr von dem einstigen Charme, den es früher versprüht hatte.
Es gäbe eine Alternative, sie könnten es ihrer Tante Francoise vermachen, die nur allzu gern daraus ein Restaurant mit französischem Flair machen würde.

Letztendlich entscheiden sie sich jedoch, das Café wieder auf Vordermann zu bringen und es zum Gedenken an ihre Großmutter als "Viviens himmlisches Eiscafé" neu zu eröffnen. 
Imogen hat ihre Rückreise nach Thailand um ein halbes Jahr verschoben und Anna kündigte ihren Job. 
Aber ob das so eine gute Idee war? Denn wer braucht in diesem Ort schon ein Eiscafé, in dem nichts besonderes geboten wird? ...

Nach der anfänglichen Flaute sind Ideen gefragt. Den Vorschlag, Anna nach Italien zu schicken, um dort die Herstellung von Eis zu erlernen, setzen sie alsbald in die Tat um. 
Imogen wird derweil die Stellung halten und das Café vorübergehend allein betreiben.
Ist das der Anfang vom Ende? ...

Nach der anfänglichen Panik, ein Café geerbt zu bekommen und davon absolut keine Ahnung zu haben, lässt die beiden Schwestern Anna und Imogen nicht lange zaudern und die Herausforderung annehmen.
Als Leser ist man nah dabei, wenn es gilt, Entscheidungen zu treffen. So enthusiastisch die beiden anfangs auch sind, es will ihnen nicht recht gelingen. Erst die Idee, dass Anna nach Italien gehen soll, um die Eisherstellung von der Pike auf zu erlernen, lässt die beiden hoffen.

Die beiden Schwestern muss man einfach ins Herz schließen. Sie stellen sich aus Liebe ihrer Großmutter gegenüber dieser Aufgabe und wollen dieses Café wieder eröffnen. Hilfe und Unterstützung finden sie nicht nur bei ihren Eltern, sondern auch von den Freunden ihrer Großmutter.
Obwohl nicht alles glatt läuft bei ihnen, geben sie ihr Ziel nicht auf, lernen neue Freunde kennen und lernen, sich selbst zu vertrauen. 
Sie krempeln ihr Leben um, auch wenn es heißt, Abstriche zu machen.
Selbst ihre privaten Leben und Träume werden vollständig umgekrempelt.

Wie schon im Buch "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" der Autorin finden sich hier ebenfalls im Anschluss Rezepte. Wer sich entschlossen hat, auch einmal Eis selbst herzustellen, dem dienen diese zur Anregung und Nacharbeitung.

Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. In Pastellfarben, mit Eisbechern, Stieleis, Waffelhörnchen, Früchten und Herzchen stimmt es hervorragend auf das Buch ein und macht neugierig.

Ich habe mich mit dem Buch hervorragend unterhalten. Durch den lockeren Schreibstil der Autorin flogen die Zeilen nur so dahin und ließen mich das Buch nicht eher aus der Hand legen, als bis ich es durchgelesen hatte.

Wer gern leichte, unterhaltsame Lektüre sucht, dem möchte ich dieses Buch sehr gern empfehlen. 

Bewertung:

Zur Autorin:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Abby Clements arbeitete in einem Verlag, bevor sie sich selbst dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrem Verlobten im Norden von London und liebt gemütliche Sonntage, Achtzigerjahre-Filme und Dackel.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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