Samstag, 31. August 2013

[Leseliste] von Kleeblatt für September 2013

Ich. Muss. Unbedingt. Kürzer. Treten !!!
Ich. Muss. Unbedingt. Kürzer. Treten !!!
Ich. Muss. Unbedingt. Kürzer. Treten !!!

Nicht zu glauben, ich hätte nicht gedacht, dass die Liste vom letzten Monat noch zu toppen gewesen wäre, aber wie man sieht, sie ist es.
Das könnte glatt die Liste für mehrere Monate sein und doch sind es NUR die Bücher, die ich unbedingt lesen sollte und auch möchte.
Nicht mal, wenn ich einen ganzen Monat Urlaub hätte, wäre es zu schaffen.
Mal sehen, wieviel ich letztendlich diesen Monat von der Liste streichen kann.
58 Bücher... ich komme gar nicht drüber weg. Wünscht mir mal gutes Gelingen :-)



Noch zu lesende Bücher: 42 von 61

Rezensionsexemplare:
Mannel, Beatrix - Die Insel des Mondes
Krock, Jeanine - Gib mir deine Seele

Krätschmar, Tania - Die Wassergärtnerin
Krätschmar, Tania - Seerosensommer
Mitchell, Evelyn - Wenn du die Augen schließt
Longworth, Mary L. - Mord in der Rue Dumas
Jary, Micaela - Die Bucht des blauen Feuers
Reed, Jaime - Cambion Chronicles 01: Violett die Nacht
Turney, Lesley - Das Dornenhaus
Beerwald, Sina - Mordsmöwen 
George, Nina - Das Lavendelzimmer
McInerney, Monica - Die Frauen von Clare Valley
Beck, Lilli - Liebe verlernt man nicht 
Teufl-Heimhilcher, Brigitte - Humor und Hausverstand erwünscht 
Klepper, Beate - Büchners Braut
Jary, Micaela - Das Bild der Erinnerung 
Letocha, Thomas - Oma Else kann's nicht lassen
Ullrich, Hortense - Hühner Voodoo
Bucciarelli, Elisabetta - Vergani 02: Ich will dir glauben
Lanfermann, Mechthild - Emma / Edgar 02: Wer ohne Liebe ist
Hagedorn, Janna - Friesenherz
Millar, Sam - Karl Kane 01: Die Bestien von Belfast

Folsom, Tom - Dennis Hopper
Bleimaier, Roland - Der Detektiv
Bindig, Dieter - Der Verhörspezialist
Buder, Christian - Die Eistoten
Herwig, Ulrike - Sag beim Abschied leise Blödmann 
Alvtegen, Karin - Eine zweite Chance
Thompson Walker, Karen - Ein Jahr voller Wunder
Rekel, Gerhard J. - Die chinesische Dame 
Koch, Manfred - Kaltfront 
Neuwirth, Günter - Neumondnacht 
Mertz, Andrea - Raven: The Shadow Force 
Wilkins, Kimberley - Das Haus am Leuchtturm 
Childress, Mark - Haben Sie das von Georgia gehört? 
Ritzer / Przybilla - Die Affäre Mollath
Desai, Kishwar - Die Überlebende: Ein Fall für Simran Singh


Bücher für die Blanvalet - Challenge:
Child, Lee - Outlaw

Harkness, Deborah - Wo die Nacht beginnt
Slaughter, Karin - Harter Schnitt
Slaughter, Karin - Tote Augen
Slaughter, Karin - Letzte Worte

E-Books:

Stenzel, C. - Abstand
Boe, Elli - Gestrandet auf Mallorca 
Groger, Gabi - Verrückt nach Brause 
Hoppe, Rosita - Das Glück fährt Taxi 
Hoppe, Rosita - Nur ein Traum! 
Stienen, Rike - Kein Traumprinz ist einer zuwenig
Anderson, L. S. - Zeit der Fliegen 
Grünig, Michaela - Wie ich Brad Pitt entführte
Neupauer, Melanie - Verliebt verlobt, verflucht 
Covi, Miriam - Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich 
Grimm, Ramona - Blinde Verführung 

Roth, Mila - Katzenfische

Bücher für zwischendurch:

Stienen, Rike - Sixpack zum Verlieben
Lanfermann, Mechthild - Emma / Edgar 01: Wer im Trüben fischt
Ruscher, Barbara - Fuck the Möhrchen
Krätschmar, Tania - Winterherz

Für das Themenlesen von Lovelybooks
Hohlfeld, Kerstin - Winterwünsche
Hohlfeld, Kerstin - Glückskekssommer
Hohlfeld, Kerstin - Herbsttagebuch 


Bücher für Leserunden


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Kai Meyer - Arkadien brennt (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 399
ISBN: 978-3-551-58202-7
Erscheinungstermin: 28. September 2010
Format: Hardcover

Verlag: Carlsen


Klappentext: gem. Carlsen:
Menschen, die sich in Tiere verwandeln. Blutfehden zwischen Mafiaclans. Die verbotene Liebe zu Alessandro ... Rosa braucht dringend Abstand zu den Ereignissen auf Sizilien. Auf den Spuren ihres alten Lebens reist sie zurück nach New York. Aber auch dort kommt sie nicht zur Ruhe. Die mächtigen Stellvertreter der amerikanischen Clans erwarten sie bereits. Dann stößt Rosa auf beunruhigende Details über ihre Vergangenheit. Und über ihren toten Vater. Aber warum spielt dabei immer wieder Alessandro eine Rolle? In Rosa keimt ein schrecklicher Verdacht ...


Rezension: 
Vor zwei Wochen ist Rosa Alcantara 18 geworden und somit auch offiziell das Oberhaupt des Alcantara-Clans. Doch der Preis war hoch, um dort hin zu gelangen, wo sie jetzt und eigentlich wollte sie etwas ganz anderes: Alessandro. Nur ihn, mehr will sie gar nicht vom Leben, doch nach dem Tod ihrer Tante Florinda und ihrer Schwester Zoe ist sie die einzig verliebende Alcantara und als solche nunmehr das Familienoberhaupt, ob sie will oder nicht. Zoe, ihre Schwester, die in ihren Armen gestorben ist, hat ihr offenbart, dass ihr Vater Davide etwas mit der TABULA zu tun hatte, doch was genau, konnte sie nicht mehr offenbaren. Nun ist Rosa auf den Weg nach Amerika, zu ihrer Mutter, denn wenn etwas über das Verhältnis von Davide zur TABULA wissen kann, dann ihre Mutter.

Vor vier Monaten erst war sie nach Sizilien geflohen, geflohen vor ihrer Vergangenheit, die sie dennoch auf Sizilien einholte. Doch etwas gutes hat Sizilien: Alessandro. Das er ausgerechnet der Anführer des Carnevare-Clans ist, dafür können weder er noch Rosa etwas und auch gegen den Widerstand ihrer Familien halten sie an einander fest, denn sie wissen, was auch geschieht, sie können es nur gemeinsam durchstehen. Doch ausgerechnet in New York läuft Rosa Michele Carnevare über den Weg, ein Verwandter Alessandros, der jedoch Jagd auf sie macht, da er der Meinung ist, dass Rosa jemanden beauftragt hat, seine Familie nach und nach auszulöschen. In den letzten Wochen wurden immer Familienmitglieder Micheles ermordet und für ihn gibt es nur einen Feind: die Alcantaras.

Nur mit Hilfe gelingt es Rosa im letzten Moment, zu fliehen und Schutz bei ihrer Mutter Gemma zu finden. Doch nach einer Aussprache muss sie einsehen, ihr Vater schien nicht der gewesen zu sein, für den sie ihn hielt und auch Gemma kann ihr nichts über TABULA erzählen. Unverrichteter Dinge kehrt Rosa nach Sizilien und zu Alessandro zurück. Hier wird ihr kurze Zeit später vom Anwalt des Alvantara-Clans ein Video zugespielt, auf dem genau zu erkennen ist, dass auf der Party vor 16 Monaten, auf der Rosa vergewaltigt wurde, auch Alessandro anwesend war. Weiß er etwas und verschweigt es ihr? Rosa weiß nicht mehr, wem sie voll vertrauen kann, doch sie weiß, wer ihre Fragen beantworten kann: Valerie Paige, die sie damals mit zu dieser verhängnisvollen Party mitnahm und das Video mit ihrem Handy drehte. Weiß sie noch mehr über die damaligen Vorgänge und wenn ja, warum hat sie geschwiegen?


Der 2. Band der Arkadien-Trilogie! Der Plot wurde abwechslungsreich und spannend gestaltet und hielt einige Offenbarungen und Wendungen bereit, mit denen ich definitiv nicht gerechnet hatte. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei ich mir allerdings immer noch unsicher bin, wo und wie genau ich Alessandro einordnen soll. Liebt er Rosa wirklich oder spielt er ein falsches Spiel mit ihr? Den Schreibstil empfand ich als spannend und angenehm zu lesen, sodass ich mich förmlich genötigt sah, diesen Band am Stück zu lesen. Auf jeden Fall kann ich jetzt schon sagen, dass ich wahnsinnig froh bin, bereits den 3. Band der Trilogie "Arkadien fällt" zu besitzen, denn jetzt, wo der Showdown kurz bevor steht, kann ich es kaum erwarten zu erfahren, wie alles endet.


Bewertung

Von Kai Meyer bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor:
Kai Meyer, geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt. (übernommen von Carlsen)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.
 
Wie ich zu dem Buch kam:
Schon lange hatte ich mit dieser Buchreihe geliebäugelt und als ich die Chance hatte, Band 1 und 2 im Hardcover günstig als Mängelexemplare zu erstehen, habe ich natürlich sofort zugeschlagen.

Freitag, 30. August 2013

[Rezension] Ulrike Herwig - Mein Gott, Wanda



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Marion von Schröder (13. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3547711843
ISBN-13: 978-3547711844
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 3,2 cm

Inhalt gem. Marion von Schröder-Verlag:
Schweißband und Stützstrumpf – drei Freundinnen krempeln die Ärmel hoch
Wanda, 63, hat gerade ihren Teeladen verkauft und freut sich auf eine Australien-Reise in attraktiver Herrenbegleitung. Da hat ihr Sohn einen Skiunfall und bittet sie, nach seinem Fitnessclub zu sehen. Wanda muss wählen: Kängurus oder Schweißgeruch? Abenteuer oder Familie? Mit ihren Freundinnen Biggi und Marianne inspiziert sie den Club. Biggi wischt gleich mal feucht durch, und Marianne streicht die Eiweißdrinks von der Karte, zu ungesund! Eins steht fest: Hier muss etwas passieren. Schweren Herzens packt Wanda die Koffer wieder aus. Wie soll sie mit den muskulösen Stammgästen zurechtkommen und wie den Club wieder in Schwung bringen?

Zum Buch:
Wanda, die früher einen Teeladen hatte, hat diesen verkauft und ist frühzeitig in Rente gegangen. Manchen Tag hat sie diesen Schritt schon bereut, aber wer konnte denn ahnen, dass Nichtstun so anstrengend sein kann. Es gibt Tage, da langweilt sie sich und weiß nicht, wie sie diese überstehen soll.
Als ihr das Angebot gemacht wird, mit in Urlaub nach Australien zu fliegen, ist sie sofort Feuer und Flamme und sagt zu.
Währenddessen sie schon in den Vorbereitungen zur Reise ist, hat ihr Sohn Stefan beim Snowboarden einen Unfall und ist für längere Zeit ans Bett gefesselt.
Wanda, die sofort zu ihm ins Krankenhaus eilt, glaubt nicht richtig zu hören, als Stefan sie bittet, sich doch in der Zeit seiner Abwesenheit ein wenig ums Fitnesscenter zu kümmern. Es würde ausreichen, wenn sie aufschließt und abends wieder abschließt, Enrico würde sich um den Rest kümmern.
Schweren Herzens bläst Wanda ihre Reise ab, um Stefan zu helfen, ohne zu ahnen, was dabei auf sie zukommt, denn von Enrico fehlt jede Spur …

Manches Mal sollte man sich wirklich gut überlegen, was man sich wünscht. Wanda ist oft, seit sie in Rente gegangen ist, die Decke vor lauter Langeweile auf den Kopf gefallen. Ihr Leben und ihre Freizeit ändern sich jedoch schlagartig, als sie von ihrem Sohn Stefan gebeten wird, doch ein Auge auf sein Fitnesscenter zu werfen.
Ihr erster Rundgang durch eben dieses lässt sie die Hände über den Kopf schlagen. Zu wenig Kunden, ein ziemlich verlotterter Laden, Selbstbedienung im Kühlschrank durch die Kunden, Anschreibsystem und Schulden.
Aber Wanda wäre nicht Wanda, wenn sie sich da nicht voll reinknien würde und das sogar mit Hilfe ihrer Freundinnen und ihrer Tochter, die Buchhalterin ist.
Es stehen einige grundlegende Änderungen, von denen Stefan vorerst nichts wissen darf.

Ulrike Herwig hat mich bereits mit ihrem Buch „Tante Martha im Gepäck“ gut unterhalten, aber nach dieser Lektüre bin ich nun Fan der Autorin.
Wieder einmal ist es die ältere Generation, die die Hand am Ruder hat. Nichts liegt der Autorin ferner, als Mutti im Rentenalter vor den Fernseher zu setzen. Nein, im Gegenteil, jetzt geht es erst richtig los.
Wanda und ihre Freundinnen Marianne und Biggi legen so richtig los, als hätten sie nur auf solch eine Gelegenheit gewartet. Unerschrocken und mutig stellen sie sich sogar dem ein oder anderen Kunden entgegen, alles zum Wohle des Fitnesscenters, wohl gemerkt.

Auf ausgesprochen humorvolle Art wird das Generationsproblem, hier in einem Fitnesscenter, angesprochen. Wo sich normalerweise nur junge Leute tummeln, gibt es auch ein Plätzchen für die Älteren, die das sehr gern annehmen.
Das Engagement der drei Damen, vervollkommnet später noch mit Franziska, Wandas Tochter, ist unglaublich, aber durchweg nachvollziehbar. Die Damen können aus einem Erfahrungsschatz vieler Jahre schöpfen und versuchen auf ihre Art, den Klub zu retten bzw. zu erhalten.

Ein Buch so ganz nach meinem Geschmack. Der Humor ist vom feinsten, die Damen sind einfach nur zum drücken und die Kunden des Klubs – Originale, die ihresgleichen suchen. Man sollte nicht in Eile sein, wenn man das Buch beginnt, denn es fällt verdammt schwer, es wieder beiseite zu legen. Ich konnte es nicht.

Bewertung: 



Zur Autorin:
(Text übernommen vom Ullstein-Verlag)
Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin. Seit 2001 lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Seattle, USA. Um sich nicht den ganzen Tag über die verrückten amerikanischen Moms wundern zu müssen, zieht sich Ulrike Herwig so oft es geht an ihren Schreibtisch zurück. Außerdem regnet es ganz schön oft in Seattle, und da will man sowieso nicht vor die Tür. Ideal für eine Autorin!





An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


bedanken, die mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. 


Von Ulrike Rylance / Herwig wurden gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Ulrike Herwig - Tante Martha im Gepäck



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (13. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548284582
ISBN-13: 978-3548284583
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2,6 cm

Inhalt gem. Ullstein-Verlag:
Nie wieder Urlaub ohne Tante Martha!
Karen Thieme freut sich auf die Sommerferien, da sitzt plötzlich Tante Martha auf der Rückbank des Familienkombis. So viel Nähe sollte eigentlich nicht sein. Doch Tante Martha stellt die Schottlandreise auf den Kopf. Sie zockt Truckfahrer beim Pokern ab, kennt sich überraschend gut mit Whisky aus und bringt die Familie in einem hochherrschaftlichen Castle unter. Und Martha hat noch mehr Trümpfe im Ärmel!

Zum Buch:
Das gibt es doch gar nicht. Karen Thieme, die kurz davor steht, mit ihrem Mann Bernd und den 2 Kindern in Urlaub nach Schottland zu fahren, macht noch einmal kurz Stopp bei ihrer Großtante Martha, um sich von ihr zu verabschieden.
Da steht diese in einem Schottenrock und mit gepackten Koffern an der Tür und bestimmt, dass sie mitfährt. Karen und Bernd trauen sich nicht ernsthaft, etwas dagegen zu sagen, denn Tante Martha droht sofort damit, sie zu enterben. Also machen sie gute Miene zum bösen Spiel. Und überhaupt, was soll denn heißen, dass sie in Schottland etwas zu erledigen hätte? Das kann ja noch heiter werden…

Wer hätte gedacht, dass Tante Martha gar nicht die alte, senile, fast bettlägerige Tante ist, wie Familie Thieme das immer gedacht hatte?  Zugegeben, man hatte sich auch nicht wirklich für die Erbtante interessiert, ist immer nur mal kurz einen Anstandsbesuch machen gegangen.
Wie taff Tante Martha in Wirklichkeit ist, müssen Thiemes recht schnell feststellen. Was anfänglich mit Zufall kommentiert wird, denn woher in aller Welt sollte sie z.B. wissen, in welche Richtung man fahren sollte, entpuppt sich so nach und nach zum Insiderwissen. Familie lernt ihre Tante Martha kennen und fällt fast aus allen Wolken.

Lange habe ich mich nicht mehr so amüsiert, wie mit diesem Buch. Schon allein die Idee, mit einer 80-jährigen senilen alten Frau unfreiwillig in den Urlaub fahren zu müssen und das bis nach Schottland, finde ich ausgesprochen gelungen.
Tante Martha ist der absolute Sahnebonbon in der Geschichte.
Auch als Leser hatte ich anfänglich so meine Bedenken, aber je öfter man Martha in Aktion erlebte, um so mehr schloss ich sie in mein Herz. 
Mit Überraschungseffekten konnte sie auf der ganzen Linie punkten.

Hier wird ein Generationsproblem mal von einer ganz anderen Seite aufgerollt. Nicht jeder, der alt ist, ist wirklich alt. Manchmal sind die Rollen vertauscht und die Jüngeren sind die, die verklemmt sind.

Ein Buch zum Schmunzeln und mit herrlicher Situationskomik, so dass man als Leser gar nicht am Lachen herumkommt. Wenn ich nur daran denke, wie Tante Martha einen Trucker beim Pokern abzockt, einfach nur genial.

Die Autorin Ulrike Herwig hat sich für diese Reise mit Tante Martha wirklich was einfallen lassen. 
Die Kinder Mark und Lindsay „freunden“ sich mit Tante Martha schneller an, als Karen und Mark, die sich damit ein wenig schwer tun.

Es ist für Tante Martha eine Reise in die Vergangenheit und für mich eine absolute Traumreise mit liebenswerten Protagonisten.
Ich wäre bei dieser Reise sehr gern dabei gewesen und hätte Martha kennengelernt.
Ein Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehle.

Bewertung:


Zur Autorin:
(Text übernommen vom Ullstein-Verlag)
Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin. Seit 2001 lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Seattle, USA. Um sich nicht den ganzen Tag über die verrückten amerikanischen Moms wundern zu müssen, zieht sich Ulrike Herwig so oft es geht an ihren Schreibtisch zurück. Außerdem regnet es ganz schön oft in Seattle, und da will man sowieso nicht vor die Tür. Ideal für eine Autorin!






An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin

bedanken, die mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. 



Von Ulrike Rylance / Herwig wurden gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 29. August 2013

[TTT] - Top Ten Thursday #129

Es ist wieder Donnerstag und auch diese Woche hat sich Alice im Bücherland wieder was tolles ausgedacht





Diese Woche lautet das Thema:

"10 Bücher, deren Titel mit einem V beginnen"


V, V, V, mmhhh, ja, ähm, V, da sollte doch eigentlich was gehen, oder? Ich meine die Silbe Ver- kommt ja ziemlich häufig im deutschen Wortschatz vor, mal schauen, ob das auch bei meinem Bücher der Fall ist ^^




So, nach näherer Betrachtung meiner Bücherliste kann ich sagen, es wäre noch viel mehr gegangen, mit V habe ich anscheinend nicht gerade wenig Bücher. Nun hoffe ich, dass ich eine gut gemischte Auswahl an bekannten und weniger bekannten Büchern zusammen gestellt habe.


Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 28. August 2013

(Rezension] Frank Schmitter - Der Tote von der Isar



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: btb Verlag (10. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442745446
ISBN-13: 978-3442745449
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,6 cm

Inhalt gem. btb-Verlag:
Er gab sich für jemanden aus, der er nicht war. Bis seine Leiche an der Isar gefunden wurde …
Der Fund einer Leiche am Isarufer gibt dem Münchner Ermittler Gerald van Loren Rätsel auf. Der Tote trägt die Kleidung eines Obdachlosen, doch der Obduktionsbericht und seine körperliche Verfassung sagen etwas anderes. Auf eine Vermisstenanzeige meldet sich schließlich die Witwe des Unbekannten, und es stellt sich heraus, dass dieser ein einflussreicher Münchner Anwalt war …

Zum Buch:
Ein scheinbar Obdachloser wird an der Isar gefunden. Erst bei der Obduktion stellt man fest, dass der Tote vom Zustand her alles andere als obdachlos ist.
Niemand vermisst ihn, so dass erst durch ein Bild vom Toten in der Zeitung dessen Identität geklärt werden kann. Es ist der Rechtsanwalt Arndt Baumann. 
Die Frage, wieso Arndt Baumann als Obdachloser gekleidet war und wer ihn umgebracht hat, beschäftigt die Kommissare Gerald van Loren und sein Kollege Batzko.
Alles führt zu einer geheimnisvollen Wohnung.

Obwohl es bereits der 2. Teil mit Kommissar Gerald von Loren ist, ist dieser Krimi für mich das erste gelesene Werk des Autors.

Durchgehend kann der Autor die Spannung halten, die er gleich zu Beginn erzeugt hat. Lange tappt man bei den Ermittlungen im Dunkeln, vermutet mal den einen, mal den anderen Verdächtigten. Immer neue Aspekte kommen ins Spiel und erst mit Ende des Buches erscheint der Krimi als „rund“, als stimmig. Solange bleibt der Leser im Ungewissen mit seinen Vermutungen.

Die beiden Ermittler sind ein ermittlungstechnisch starkes Team, das sich ergänzt. 
Während Gerald von Loren Beziehungsprobleme mit seiner Frau hat, die sich gerade auf einem Selbstfindungstrip befindet und mit dem Sohn zu ihrer Mutter geflüchtet ist, bekommt er unaufgefordert Ratschläge von Batzko.

Sie ermitteln in alle Richtungen und sind auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Dabei treffen sie auf die unterschiedlichsten Charaktere und auf einen Hinweis, der sie vor neue Rätsel stellt.

Die beiden Protagonisten sind sympathisch, die Polizeiarbeit und –recherche sind glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt.
Trotz immer neu aufkommender Aspekte und Verwicklungen verlieren sie nie ihr Ziel aus den Augen. 

Man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, um in die Geschichte hineinzukommen, sie steht für sich allein.
Ein empfehlenswerter Roman, bei dem die Spannung konstant bleibt.

Bewertung:




Zum Autor:

(Text vom btb-Verlag)Frank Schmitter, 1957 in Nordrhein-Westfalen geboren und aufgewachsen, betreut seit 2005 das Literaturarchiv der Stadt München. Bevor er sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, veröffentlichte er Lyrik und Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften. Der Autor lebt heute mit seiner Familie in Ismaning bei München.
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Angélique Mundt - Nacht ohne Angst



Leseprobe

Buchtrailer 

Eckdaten:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: btb Verlag (10. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442746264
ISBN-13: 978-3442746262
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,6 cm

Inhalt gem. btb-Verlag:
Es ist ein schmaler Grat zwischen Gut und Böse, zwischen Normalität und Wahnsinn …
In der Hamburger Universitätspsychiatrie wird eine Patientin erhängt aufgefunden. Die zuständige Therapeutin Tessa Ravens kann nicht glauben, dass es sich um Selbstmord handelt. Als eine weitere Patientin brutal ermordet wird, scheint sich ihre Befürchtung zu bestätigen. Und auch Hauptkommissar Torben Koster merkt schnell, dass er hier mit gewöhnlichen Ermittlungsmethoden nicht weit kommt. An Verdächtigen mangelt es nicht, doch welchen Aussagen kann man wirklich trauen und was davon ist paranoide Wahnvorstellung? Er ist auf Tessas Unterstützung angewiesen, doch die Suche nach dem Mörder wird für beide zur Zerreißprobe …

Zum Buch:
Als eine Patientin in der Klinik erhängt aufgefunden wird, ist Tessa Raven, die behandelnde Ärztin so ziemlich die Einzige, die nicht an Selbstmord glaubt. Sie ist sich sicher, dass es sich um Mord handelt, denn warum sollte die Patientin sich umbringen, gerade jetzt, wo die neuen Medikamente so gut angeschlagen haben?
Kurz darauf gibt es eine weitere Tote, bei der es sich eindeutig um Mord handelt.
Wer ist für die Morde verantwortlich?
Der Kommissar Torben Koster und sein Kollege Liebetrau, von ihm Liebchen genannt, übernehmen die Ermittlungen. Im Umgang mit den Patienten müssen sie eng mit Tessa zusammenarbeiten, der das Wohl der Patienten über alles geht.
Verdächtige gibt es einige, aber Motive? …

Wer kann besser Geschehnisse aus einer Psychiatrie wiedergeben, als Beteiligte, die dort gearbeitet haben?
Die Autorin Angélique Mundt hat Psychologie studiert und längere Zeit in der Psychiatrie als Ärztin gearbeitet.
Schon von daher kann man davon ausgehen, dass die Krankheitsbilder der Patienten, Behandlungsmethoden und das ganze Umfeld in der Psychiatrie realitätsnah wiedergegeben wurden.

Die Autorin lässt in der Klinik in der Abteilung der Psychiatrie einen Mord geschehen.
Während der Ermittlungen kommen sich Torben Korber und Tessa näher. Jeder der beiden hat eine Vergangenheit  und sein „Päckchen“ zu tragen, das sie mit sich rumschleppen. Trotzdem sie es sich nicht leicht machen, geht es ein wenig schnell mit der Liebesbeziehung der beiden. Das hätte man meiner Meinung ein wenig ruhiger angehen können.

Bei den Ermittlungen im Mordfall ist lange Zeit alles offen. Die Autorin geht langsam an die Sache ran, bietet aus jeweils einer anderen Sicht einen neuen Verdächtigen, so dass man als Leser selbst Vermutungen anstrebt, die wie bei mir in die falsche Richtung gingen. Immer neue Erkenntnisse kommen hinzu und lassen die Hypothesen auseinanderbrechen, die man sich gemacht hat. So bleibt der Leser bis zum Schluss neugierig und fiebert der Lösung entgegen.

Die Autorin baut zu Beginn eine Spannungskurve auf, die auch fast gleichförmig durch den Roman geht. Höhen oder Tiefen sind eher selten, so dass der Roman auf einer Ebene bleibt.
Die Protagonisten Tessa und Torben sind sympathisch und als Leser kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen.

Es ist das Erstlingswerk der Autorin und man kann jetzt schon gespannt sein, wie sie ihre Figuren in weiteren Folgen ausbauen wird.

Bewertung:




Zur Autorin:
(Text vom btb-Verlag)
Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitet ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen "Erste Hilfe für die Seele" leistet. Über diese Aufgabe sagt sie: "An der Situation kann ich nichts ändern. Aber ich kann den Menschen helfen sie zu überstehen."

Nacht ohne Angst ist ihr erster Roman und Start einer Serie um die Psychotherapeutin Tessa Ravens und Hauptkommissar Torben Koster. Angélique Mundt lebt in Hamburg.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 27. August 2013

[Rezension] Kiersten White - Tears ´n´ Kisses (Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-785-57240-5
Erscheinungstermin: 17. Juni 2013 (1. Auflage)
Format:
Hardcover
Verlag: Loewe


Klappentext gem. Loewe:
Von wegen normal! Eigentlich ist Evie vollauf damit beschäftigt, Weihnachtsgeschenke zu besorgen und den großen Winterball zu planen. Doch wie soll sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren, wenn sie auf einmal das Gerichtsverfahren gegen ihre Ersatz-Mum Raquel verhindern, ihren Freund Lend aus den Fängen der Dunklen Elfenkönigin befreien und sich entscheiden muss, ob sie nun dieses verpiepte Tor in eine andere Dimension öffnen soll oder nicht.
Dort hindurch will nämlich die gesamte Mannschaft der Paranormalen. Doch was, wenn Lend ebenfalls mitgeht und die Erde verlässt?
Plötzlich ist Evies Entscheidung noch viel schwieriger als gedacht.


Rezension:
Eigentlich könnte es so einfach sein - Evie liebt Lend und Lend liebt Evie und beide lebten glücklich bis an Ende ihrer Tage. Tja, so schön und einfach ist es aber nun einmal nicht wenn man Evie Green ist oder unter den Paranormalen auf der Erde besser bekannt als das Leere Wesen. Als wäre das Leben nicht schon schlimm genug, musste Evie erst kürzlich erfahren, dass sie einem Experiment der Feen entstammt und ihr Vater eine Fee ist. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, sitzt ihr nach wie vor das IBKP (Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler) im Nacken. Doch Evie hat die Nase einfach mal so was von voll, alles was sie will, ist doch nur ein stinknormales Leben. Dann muss sie jedoch mit erschrecken, dass Raquel, ihre Vorsetzte beim IBKP und so was wie ihre Ersatz-Mutter durch eine Anne-Laurie LeFevre ersetzt wurde. Für Evie endgültig ein Grund, mit der IBKP zu brechen.

Als wäre das nicht alles schon stressig genug, tritt auch noch ihre hoffentlich zukünftige Schwiegermutter Cresseda an sie heran. Doch ihre Bitte reißt Evie förmlich den Boden unter den Füßen weg. Sie soll ein Tor öffnen, damit alle Paranormalen, die nicht ursprünglich von der Erde stammen, was so ziemlich alle außer Zombies, Werwölfen und Vampiren sind, wieder in ihre eigene Welt zurückkehren können. Natürlich ist hierbei positiv zu bewerten, dass endliche die vermalledeiten Feen aus ihrem Leben verschwinden würden, aber auch Lend, als Halbwasserwesen, ist ja eigentlich nicht für diese Welt bestimmt. Evie ist sich keineswegs sicher, ob sie das Tor öffnen soll, zumal sie hierfür erst Paranormalen die Seelen nehmen müsste, diese also töten, um genügend Kraft zu sammeln und es nicht ausgeschlossen wäre, dass sie selbst bei dem Versuch, ein Tor zu öffnen, sterben würde.

Dann jedoch wird Evie von der Dunklen Königin, der Königin der bösen Feen angegriffen. Um sie zu retten, begibt sich Lend in ihre Gefangenschaft ins Feenreich und lässt Evie verzweifelt zurück. Nun aber weiß sie, was zu tun ist. Sie würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um Lend zurück zu bekommen und so ähnlich ist es auch, denn sie muss sich mit ihrem Ex-Freund, der Fee Reth, verbünden, denn nur so kann sie Lend aus dem Feenreich retten. Wie durch ein Wunder gelingt diese wahnwitzige Rettungsaktion, doch verpiept noch mal, irgendwer hat Lend mit einem Fluch belegt. Immer wenn er mit Evie in einem Raum ist, schläft er tief und fest ein. Es wird an der Zeit, ein für alle mal mit diesem vermaledeiten Feenvolk aufzuräumen, koste es, was es wolle ...


Der 3. Band der Lebe-lieber-übersinnlich-Trilogie! Der Plot wurde wieder ausgesprochen abwechslungsreich erarbeitet, wobei ich hier wieder ausgesprochen erheitert war, welche Unwegsamkeiten sich Evie so alles in den Weg stellen und wie sie es schafft, trotz ihrer recht konfusen Art, diese immer wieder zu nehmen bzw. zu umschiffen. Die Figuren wurden wieder facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt, wobei mir hier, ich muss es zugeben, Reth am Besten gefallen hat. Irgendwie, ich weiß auch nicht, eigentlich ist er ja nicht so ein netter, aber, ich mag ihn unheimlich und so manche Handlung von ihm, konnte ich durchaus nachvollziehen. Den Schreibstil empfand ich wieder als herrlich erfrischend zu lesen und muss jetzt leider zu der verpiepten Erkenntnis kommen, dass die Trilogie mit diesem Band endet, verpiept noch mal.
Bewertung
 
Von Kiersten White bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:
Kiersten White hat einen großen Mann und zwei kleine Kinder. Sie lebt in San Diego, nahe dem Meer, wo sie ihre Tage vollkommen normal verbringt. Diese Fülle an Normalität hat dazu geführt, dass sie alle paranormalen Dinge absolut faszinierend findet – unter anderem Feen, Vampire und Popkultur. (übernommen vom Loewe)

Zum Blog der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Dieses Buch, übrigens ein MUST-HAVE-BUCH, bekam ich von Sabine zu meinem diesjährigen Geburtstag geschenkt. Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, wie wahnsinnig ich mich gefreut habe, als ich es aus der Packstation befreit hatte. An dieser Stelle nochmals Tausend Dank Sabine!