Sonntag, 31. März 2013

[Leseliste] von Kleeblatt für April 2013


Der März ist jetzt lesetechnisch nicht so schlecht gelaufen, trotz Messe, aber wie schon vorauszusehen war, war es nicht möglich, die Liste abzuarbeiten.
Auch für den April habe ich wieder eine ellenlange Liste vorliegen, die schon optisch gesehen, nicht machbar ist.
Bin ja selbst gespannt, was ich davon am Ende des Monats abhaken kann.
Lassen wir uns überraschen.

   
Noch zu lesende Bücher: 14

Rezensionsexemplare:
Weber, Rebekka - Der Zauber der Eidechse 
Szillat, Antje - Die Tiefen deines Herzens 
Wekwerth, Rainer - Das Labyrinth erwacht 
Itterheim, Jessica & Diana - Engel 02: Tanz der Engel

MacMahon, Kathleen - Liebe im Zeichen des Nordlichts
Teufl-Heimhilcher, Brigitte - Die andere Schwester des Papstes
Diamond, Lucy - Der Sommer mit meiner Schwester
Fey, Stephanie - Carina Kyreleis 02: Die Verstummten

Rees, Rod - Die Mission – Demi-Monde: Welt außer Kontrolle 1
Hünnemeyer, Angela - Flo … Momente des Lebens
Rosman, Ann - Die Wächter von Marstrand
Predicatori, Paola - Der Regen in deinem Zimmer
Thiele, Markus - Dreizehn Tage am Meer
Schwab, Elke - Eisige Rache
Skov, Leonora Christina - Das Turmzimmer
Harvey, Sarah - Bitte nicht füttern

Bücher für die Blanvalet - Challenge:
Roberts, Nora - Die letzte Zeugin
Cabot, Meg - Jenseits
Child, Lee - Outlaw


E-Books:

Orlowski, Britta - St. Elwine 01 / 03: Rückkehr nach St. Elwine 
Orlowski, Britta - St. Elwine 02 / 03: Pampelmusenduft 
Orlowski, Britta - St. Elwine 03 / 03: Zitronentagetes 
Wilde, Norah - Rasputins Erbe


Für das Themenlesen von Lovelybooks


Bücher für Leserunden
Fischer, Katarina - Im Zweifel südwärts
Schier, Petra - Mord im Dirnenhaus

Bücher für zwischendurch:

Scheunemann, Frauke - Dackelblick
Scheunemann, Frauke - Katzenjammer
Scheunemann, Frauke - Welpenalarm


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Neuzugänge] der 13. KW 2013

Und wieder ist eine Woche ins Land gegangen. Leider ist der Winter noch nicht gegangen, so dass wir hier in Berlin auch weiße Ostern haben.
Das alles aber stört uns nicht, wenn es heißt, neuen Büchern ein schönes Zuhause zu geben.
Es ist nicht viel, was dazugekommen ist, aber ganz ohne ging halt wie üblich nicht.

Hier seht ihr unsere Neuzugänge:

Kerrys Neuzugänge:  
 

Kleeblatts Neuzugänge:  

Houck, Colleen - Eine unsterbliche Liebe 02: Pfad des Tigers 
Houck, Colleen - Eine unsterbliche Liebe 03: Fluch des Tigers
Scheunemann, Frauke - Herkules 02: Katzenjammer 

Durch Anklicken auf das Buch erhaltet ihr die nötigen Infos



Wir wünschen euch noch ein paar schöne Ostertage und viel Zeit zum Lesen
Kerry und Kleeblatt

Samstag, 30. März 2013

[Aktion] 52 Bücher 2013/2014 - Die 10. Woche

Es ist ja kein Geheimnis - ich quatsche viel und auch vor dem geschriebenen Wort mache ich nicht halt und ich liebe Buch-Aktionen. Also die idealen Voraussetzungen, um bei

mitzumachen.

Jede Woche (am Sonntag) wird es eine neue Aufgabe geben - rund um das Thema Buch. Diese ist dann durch einen Blog-Post zu erfüllen (was hiermit geschieht).


Das Thema der 10. Woche ist: Ein Buch, das man wunderbar unter ein Tischbein schieben kann, damit der Tisch nicht mehr wackelt


Oh weh, da gibt es gleich ein paar Bücher, die in diese Kategorie fallen, die ich da hätte. Selbstredend nimmt man für solche Aktionen keines seiner Lieblingsbücher, aber: auch ein paar schlechte fallen mir prompt ein. Wer jetzt denkt, dass ich schon wieder "Die Bücherdiebin" benenne, könnte richtig liegen, aber: Ich habe da noch ein paar andere Bücher, die mich nicht überzeugen konnten ^^ Von daher benenne ich diese Woche:




Sicherlich ist den wenigsten von euch dieses Buch bekannt und mal ehrlich, meiner Meinung nach muss es das auch nicht.
 

So, das soll es auch schon gewesen sein - hiermit erkläre ich die 10. Wochen-Aufgabe als beendet und bin gespannt, was mich nächste Woche erwartet.

Liebe Grüße

Kerry

Freitag, 29. März 2013

(Rezension] Petra Schier - Adelina 01: Tod im Beginenhaus




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: rororo; Auflage: 6 (1. November 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499239477
ISBN-13: 978-3499239472
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 2,8 cm

Inhalt gem. Rowohlt-Verlag:
Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nutzt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht, und den will sie beweisen, so sehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will die ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch?

Zum Buch:
Seit Adelinas Mutter gestorben ist, versorgt sie den Haushalt, hilft ihrem Vater in dessen Apotheke und kümmert sich liebevoll um ihren geistig behinderten Bruder.
In ihrer freien Zeit hilft sie im Beginenhaus bei der Versorgung der Kranken.
Um sich ein wenig Geld zu verdienen, vermieten sie ein Zimmer an den neu hinzugezogenen Medicus Neklas Burda.
Ihr Vater, der langsam ein wenig verwirrt wird, will Adelina verheiratet wissen, was dieser so gar nicht gefällt.
Als im Beginenhaus ein älterer Mann stirbt, wird dem noch nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber als es in kürzester Zeit weitere Tode gibt, hat Adelina den Verdacht, dass es sich um Vergiftungen mit Schirling handelt. Die Verantwortliche im Beginenhaus kann das nicht glauben.
Es geschehen weitere Morde und Adelina beginnt nachzuforschen, wem daran gelegen sein könnte, wenn das Beginenhaus geschlossen wird, denn genau das droht, da allgemein von einem Seuchenherd ausgegangen wird.
Nur der Medicus Neklas glaubt ebenfalls an die Theorie von Adelina und hilft ihr bei der Suche nach dem Mörder ...

Kaum zu glauben, dass es sich hier um das Erstlingswerk der Autorin Petra Schier handelt. Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen und man kann selbst bei diesem Werk schon ihre Handschrift erkennen.

Wieder hat sie sich mit einem Roman in die Vergangenheit begeben, in das Köln um 1395.
Adelina, die Protagonistin ist eine Frau, die sich nicht nur um dem Herd kümmert, wie es zu damaliger Zeit die Rolle der Frauen war.
Sie ist gebildet, kann lesen und unterstützt ihren Vater in der Apotheke. Als er immer verwirrter wird, übernimmt sie immer mehr Arbeiten ihres Vaters.

Der Männerwelt hat sie abgeschworen, nachdem ihr damaliger Verlobter es vorgezogen hatte, die Verlobung kurz vor der Hochzeit zu lösen.
Als jedoch der Medicus Neklas Burda in ihr Leben tritt, beginnt sie, Gefühle für ihn zu entwickeln, die sie sich jedoch nicht gewährt und zulässt, denn sie hütet ein Geheimnis und glaubt nicht daran, dass sie noch geliebt werden kann, wenn es jemand erfährt.

Adelina ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Sie ist sympathisch, hilfsbereit und sehr aufopferungsbereit. Selbst als der Verdacht einer Seuche im Beginenhaus besteht, ist sie noch immer bereit, dort zu helfen, ungeachtet dessen, ob sie sich selbst anstecken kann oder nicht. Sie selbst glaubt nicht an eine Seuche, sondern ist der festen Überzeugung, dass es sich um Morde handelt.
Sie ist sprachgewandt und sehr überzeugend, so dass sie Neklas auf ihre Seite zieht und sie schließlich mit ihm gemeinsam ermittelt, wer die Toten auf dem Gewissen hat.
Eines ist ihr klar, es muss eine sehr skrupellose Person sein, die nicht einmal vor Kindern halt macht.

Wie von Petra Schier gewohnt, hat sie ihren Roman sehr gut recherchiert. Sie führt den Leser in ein frühes Köln, das er durch ihre Augen bildlich vor sich erstehen lassen kann.
Gekonnt verbindet sie die persönliche Ereignisse um die Protagonistin mit den Ermittlungen an den Todesfällen.
Schon mit dem Prolog macht sie den Leser auf die Geschichte neugierig.
Sie baut Spannung auf und kann ihn bis zum Ende halten. Auch wenn ich beizeiten einen Verdacht hatte, war ich doch nach der Lösung des Falls überrascht.

Petra Schier überzeugt schon mit ihrem Erstlingswerk, was ihre Recherchen angeht. Sie führt den Leser in ein Köln, dass man nur noch aus Geschichtsbüchern kennt. Sie macht den Leser mit diesem Köln vertraut und bringt ihm ein Stück Geschichte der Stadt Köln nahe. Selbst einige historisch belegte Protagonisten findet man in ihrem Roman wieder, so dass die ganze Geschichte noch authentischer wird.

Ich hatte eine angenehme Lesezeit mit ihrem ersten Teil der Reihe um Adelina, der Apothekerstochter und ich freue mich schon darauf, den Folgeband zu lesen.


Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. 


Die Bibliographie von Petra Schier und unsere Rezensionen findet ihr HIER

Von Petra Schier wurden von uns bereits gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Tine Armbruster - Wandel der Zeit 01: Savannah - Liebe gegen jede Regel




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 295 Seiten
Verlag: AAVAA Verlag UG; Auflage: 1., Aufl. (22. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3845901322
ISBN-13: 978-3845901329
Größe und/oder Gewicht: 20 x 14,2 x 1,4 cm

Inhalt gem. Aavaa-Verlag:
Savannah ist eine Wandlerin.
Zugegeben, mit einer kleinen vampirischen Eigenheit.
Schon ewig liebt sie Nic, obwohl er sie noch nie zuvor gesehen hat. Jetzt ist es an der Zeit, sich einer Liebe zu stellen, die es so nie hätte geben dürfen.
Die Ferien sind vorbei und Nicolas kommt nach langer Verletzungspause zurück an seine Highschool.
Ausgerechnet er wird für die „Neue“ als Fremdenführer in der Schule auserkoren. Seine Abneigung der Unbekannten gegenüber verfliegt schnell, denn Savannah entfacht etwas in ihm. Etwas, woran er schon lange nicht mehr glaubte.
Wahre bedingungslose Liebe.
Doch diese Liebe wird schon bald auf harte Proben gestellt. Denn Savannah enthüllt ihm, Stück für Stück, immer mehr verbotene Details aus ihrem Leben. Dinge, die kein Mensch je erfahren sollte. Aber auch sein eigenes Leben verfügt über ein Mysterium, das selbst er noch nicht kennt.
Schon bald teilen die beiden mehr als nur ein Geheimnis miteinander …

Zum Buch:
Sie führt ein ungewöhnliches Leben, was nicht so ungewöhnlich ist, wenn man weiß, dass sie ein Wandlerin ist. Das heißt für sie, dass sie alle 4 Jahre eine andere Identität annehmen muss.
Schon in ihrer Kinderzeit hatte sie sich in Nic verliebt, dem sie in immer neuer Gestalt erschien, er aber hat sie nie beachtet. 
Nach einer erneuten Wandlung kommt sie als Savannah und neue Schülerin in seine Schule. Ausgerechnet Nic, der gerade 3 Monate wegen eines Unfalls pausieren musste, wird ihr als Betreuer, der ihr alles in der Schule zeigen soll, zugeteilt.
Nur dieses Mal ist alles anders. Nic, der sich von seiner Freundin getrennt hatte, wollte so schnell keine neue Beziehung haben. Aber mit Savannah wirft er alle Bedenken über Bord und verliebt sich in sie.
Als sie ihm offenbart, was sie ist, nämlich eine Gestaltwandlerin und Vampirin, glaubt er an einen schlechten Scherz, muss sich aber eines besseren belehren lassen. Trotz der Unterschiede, sie Wandlerin, er Mensch, lieben sie sich.
Diese Liebe soll aber nicht sein, denn jede Wandlerin bekommt ihren Lebenspartner bereits mit ihrer Geburt zugeteilt. Und der Verlobte von Savannah findet das alles gar nicht lustig und geht massiv dagegen an ...

Was für ein wunderbares Debüt der Autorin Tine Armbruster. Sie legt hier einen absolut bezaubernden Jugendroman mit Fantasyeinschlag vor, der lesenswert ist.
Mit Savannah und Nic hat sie 2 Protagonisten geschaffen, die mir sehr sympathisch sind. Sie empfinden beide eine starke Liebe zueinander, die sie hoffen lassen, dass sie alle bestehenden Hindernisse aus dem Weg räumen können. Savannah ist bereit, mit Nic zusammenzubleiben und wenn er alt und grau ist, nach ihm zu sterben. Gestaltwandler sind in der Lage zu sterben, indem sie die Nahrungszufuhr verweigern und einmal angefangen, lässt sich das nicht mehr rückgängig machen.
Als sie von ihrem Verlobten entführt wurde, ist Nic verzweifelt und versucht mit aller Macht herauszufinden, wo sie ist.

Ausgesprochen liebevoll lässt die Autorin ihre Protagonisten miteinander umgehen. Durch bislang unbekannte Fähigkeiten sind die beiden in der Lage, sich trotz Trennung zu verständigen. Wie sich dieses Vorhandensein der Fähigkeiten später erklärt, macht dieses Buch zum Erlebnis. Es kommt Hoffnung auf, dass die beiden doch noch zueinanderfinden.

Savannahs Verlobter ist der einzige Protagonist, mit dem man nicht warm werden kann und mit dem man es auch nicht möchte. Besitzergreifend und hinterlistig wie er ist, ist er einem nur zuwider. Aber in seinem Fall kann man nur sagen, Unrecht kommt zu Fall.

Die Mutter von Savannah ist eine Protagonistin, die ich ebenfalls ins Herz geschlossen habe. Sie hat großes Vertrauen zu ihrer Tochter, wenn es um das Zusammensein mit Nic geht. Das haben definitiv nicht viele Mütter von Töchtern in dem Alter. Auch wenn sie später nicht aktiv an der Suche nach ihrer Tochter beteiligt ist, versucht sie Nic zu helfen, diese zu finden.

Ein wundervoller Roman voller Liebe und Vertrauen.
Er wird erzählt aus der Sicht von Nic, was ich außergewöhnlich fand. Savannahs Gedanken sind nur anhand ihrer Tagebucheinträge ersichtlich.
Ein Buch, dass den Leser in die Geschichte hineinzieht und nicht mehr loslässt. Ich zumindest konnte nicht aufhören, nachdem ich mich eingelesen hatte. Ich wurde immer weitergetrieben, die Spannung hielt an bis zum Schluss. Das Buch beiseite zu legen, ging gar nicht, schließlich wollte ich wissen, wie es weiter- bzw. wie es ausgeht.

Das Cover des Buches finde ich sowohl vom Motiv wie auch von der Farbgestaltung absolut gelungen. Leider lag mir das Buch nur als E-Book vor.
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie und ich für  meinen Teil kann nur hoffen, dass der 2. Band nicht allzu lange auf sich warten lässt. 

Ein Buch, das ich Jugendlichen wirklich gern weiterempfehle, die Fantasy mögen.


Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen vom Aavaa-Verlag)
Wandel der Zeit, ist der Debütroman von Martina (genannt Tine) Armbruster. Sie wurde als Älteste von zwei Kindern 1970 in Karlsruhe geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie mit ihren Eltern, der Schwester und jeder Menge Getier in einem kleinen Örtchen nahe Karlsruhe.

Mittlerweile lebt sie, selbst Mutter von zwei Kindern, mit ihrem Ehemann, zwei altersschwachen Katzen und einem durchgeknallten kleinen Hund in der Nähe von Bretten.
In frühester Jugend begann sie eigene erfundene Geschichten niederzuschreiben, was sie aber in der bewegten Teenagerphase wieder aus den Augen verlor. Nun ist Lesen seit ewigen Zeiten eines ihrer besonderen Hobbys, damit – so findet die Autorin – lässt sich neben Musik einfach am besten vom Alltag abschalten. Außerdem entfachte es ihre alte Leidenschaft neu.
Von der Idee gepackt, Vampire und Gestaltwandler zu einer Spezies zu vereinen, begann sie irgendwann, ihre Gedanken auf Schmierblättern festzuhalten. Mit der Zeit wurden daraus so viele Kritzeleien, dass sie anfing, diese Aufzeichnungen zu einer Geschichte zusammenzufügen.
Tja, das war’s … So entstand ihr erster Urban Fantasy Roman – Wandel der Zeit.  Weitere Werke sind in Arbeit.



An dieser Stelle  möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 28. März 2013

[TTT] - Top Ten Thursday #109

Es ist wieder Donnerstag und auch diese Woche hat sich Alice im Bücherland wieder was tolles ausgedacht





Diese Woche lautet das Thema:

"10 Bücher, deren Titel mit einem D beginnen"


Auch diese Woche kommt wieder die Bücherliste zum Zuge. Mal schauen, was diese so zu bieten hat:



Auch diese Woche empfang ich das Thema - dank Bücherliste, gelobt sei sie - wieder ausgesprochen leicht umzusetzen und auch völlig problemlos gestaltete es sich, wieder 10 verschiedene Autoren mit ihren Büchern zu benennen. Von mir aus kann es gerne so weiter gehen ^^

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 27. März 2013

Charlie wird 8 Jahre jung

Jepp, ihr hab richtig gelesen - heute bin ich Chef des Blogs (wobei hier anzumerken ist, dass ich in meiner Familie IMMER Chef bin), denn heute ist mein Ehrentag. 

 

Hier noch mal fix ein paar Eckdaten zu meiner Person:



Name: Charlie


auch genannt: Großer, Süßer, Liebling, Chef, Frechdachs


Geburtstag: 27.03.2005


meine Aussage: Liebling kommt von lieb haben, nicht von lieb sein!


Personals Aussage:
"Ich habe mir sagen lassen, dass Katzen mit dem Alter ruhiger werden - ich warte bei Charlie täglich drauf" -- da kann sie lange warten ^^


Hobby: Unsinn machen, Kuscheln, Schlafen


Unarten: Wäsche abhängen, obwohl die noch nicht trocken ist


Stärken: wenn das Personal mal krank ist, passe ich im Bett neben ihr auf, dass es ihr gut geht


Könnt ihr euch noch an meinen letzten Geburtstag erinnern? Da hatte mir doch mein Personal ein Körbchen geschenkt - das war vielleicht ein Drama, denn: Ich liebte das Körbchen, lag immer darin, habe dort geschlummert oder gedöst, eigentlich war alles perfekt, bis auf die Tatsache: Ich verlor meine Haare auf meinem Bauch. Wir sind dann ganz fix zur Tierärztin und die hat mir Spezialfutter verordnet - 10 Wochen lang habe ich keinen Snack, kein Nassfutter, nix was auch nur ansatzweise lecker war, bekommen *schnief*. Auch meine beiden Brüder mussten durch die "Fütterungszeiten" durch, aber ich war der einzige, der abgenommen hat - ein ganzes Kilo und ich habe mein Gewicht gehalten. Nachdem es meinem Bauch wieder gut ging, bekam ich ein ganz tolles neues Körbchen, in welchen im auf dem Foto oben liegen und das hat meinem Bauch nix getan, sondern ist ganz lieb zu ihm. 

Trotz allem habe ich das Personal aber in diesem Jahr aufgefordert, Abstand von Körbchenkäufen für mich zu nehmen - ich nehme lieber was, was in mein Bäuchlein rein soll ^^ und mal ehrlich, das Personal hat sich nicht lumpen lassen. Eigentlich wollte sie Senior-Futter kaufen, weil ich ab heute ja zu den Senioren gehören soll - nur da ich davon noch nichts gehört habe und ich auch gar nicht daran denke, in nächster Zeit ruhiger zu werden, gab es das


meine Schenkis vom Personal

Und weil ich ein ganz ein lieber und unheimlich toller Kater bin (nein, ich bin nicht eingebildet, dass sind Eigenschaften, die mir jeden Tag mitgeteilt werden) bekomme ich selbstredend auch noch vom Ersatz-Personal Kleeblatt Schenkis

wunderschöne Futternäpfe, Snacks, Futter und Tunfisch *lecker*

Immer wenn mein Personal von mir erzählt, glauben die wenigsten, dass ich noch immer sehr lebhaft bin, aber: Mein kleiner Bruder muss jeden Abend mindestens 5 Minuten Hasch-Mich spielen - Widerspruch zwecklos, zumal ich hier der Chef bin


das Foto ist ganz frisch von gestern Abend - ich habe übrigens gewonnen ^^

Ach ja, neben Unsinn machen und meinen Bruder auf Trapp halten, kuschel ich für mein Leben gern - ich bin ganz doll anhänglich, wovon das Personal im Hochsommer irgendwie nicht so begeistert ist (ich glaube das hat was mit irgendwelchen Haaren zu tun - und dabei habe ich so viele, da gebe ich doch gerne welche ab, ich kuschel allerdings auch sehr gerne, wenn sie gerade aus der Dusche kommt). Abends liest das Personal immer noch sehr gerne und wir sind uns mittlerweile einig, dass sie auf dem Bett lesen muss, damit ich eine meiner liebsten Schlafpositionen einnehmen kann


ich auf des Personals Rücken - da ist es voll gemütlich

So, jetzt ist aber Schluss - ich habe beschlossen, den heutigen Tag zu genießen und heute Abend muss das Personal ganz dringend ganz fix von Arbeit kommen - dann ist nämlich Kuscheltime angesagt.


Ich wünsche euch und mir einen wunderschönen und gemütlichen Tag

Charlie

Dienstag, 26. März 2013

[Rezension] Claudia Romes - Jacks Briefe




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 151 Seiten
Verlag: AAVAA Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3845905581
ISBN-13: 978-3845905587
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 14,8 x 1,4 cm

Inhalt gem. Aavaa-Verlag:
Als Jane in den schottischen Highlands auf die Kiste mit den Briefen aus dem 18. Jahrhundert stößt, hat sie nur einen Wunsch-möglichst viel über die Menschen zu erfahren, die jene Zeilen einst geschrieben und gelesen haben. Gemeinsam mit dem Historiker James liest sie die Briefe und erkennt schnell, die eigenen Parallelen mit der Frau, an die sie gerichtet waren. Beide Leser sind fasziniert von der tragischen Liebesgeschichte zwischen Katelyn und Jack, die sich hinter den Zeilen verbirgt und bangen bei jedem einzelnen Brief, um ein Happy End des Paares. Schon bald steht fest, dass Janes Fund kein Zufall war, genauso wenig wie ihre Begegnung miteinander.

Zum Buch:
Jane findet während eines Spazierganges Briefe aus dem 18. Jh., die sie dem Historiker James zeigt. 
Beim Lesen der Briefe erfahren sie über die Liebe von Jack und Katelyn:
Hauptmann William Campbell leitete den Angriff auf den Clan der Hamiltons in Glencoe, bei dem alle Häuser niedergebrannt und der Clan vernichtet wurde. Bis auf einen kleinen Jungen, Jack, der Sohn des Clanoberhauptes, den er laufen lässt. 
Jack rennt in den Wald, um sich in Sicherheit zu bringen. Nach kurzer Zeit macht er die Bekanntschaft mit Katelyn, die mit ihrer Gouvernante auf einem Spaziergang ist. Sie gibt ihm zu essen und es dauert nicht lange, bis ihr Vater, William Campbell dahinterkommt. Um sein schlechtes Gewissen wegen des Überfalls zu beruhigen, nimmt er Jack bei sich zu Hause als seinen Ziehsohn auf.
Jack und Katelyn wachsen wie Geschwister auf, sie spielen miteinander, lernen zusammen und verbringen viel Zeit miteinander.
Kurz bevor Katelyn in die Gesellschaft eingeführt werden soll, beginnt Jack seine Ausbildung in der Armee, die ihm dank der Beziehungen des Hauptmanns möglich geworden ist.
Als Jack und Katelyn getrennt sind, beginnt Jack, ihr zu schreiben. Nun erkennen die beiden auch, dass sie sich lieben.
Katelyns Mutter jedoch hat große Pläne mit ihrer Tochter, sie möchte, dass diese die zukünftige Herzogin von Frybury wird und Duncan heiratet, den sie bei einem Ball kennengelernt hatte. 
Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht. Sie bemerkt die Zuneigung, die Jack ihrer Tochter entgegenbringt und versucht mittels eines bösen Planes, den verhassten Jack von ihrer Tochter zu trennen.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf ...

Die Autorin Claudia Romes nimmt das Massaker von Glencoe im Jahre 1692 in Schottland als Ausgangspunkt für ihren Roman.
Der Clan der MacDonalds wurde angegriffen, hier im Roman hat sie daraus den Clan der Hamiltons gemacht, was ich persönlich sehr schade finde. Ein Campbell hat den Angriff geleitet, wenn auch nicht William, aber das läuft sicher unter schriftstellerischer Freiheit.

In dem Roman lässt die Autorin beim Angreifer William Campbell Gefühle von Schuld aufkommen. Er nimmt Jack bei sich auf und liebt ihn wie einen Sohn. Jack geht zur Schule und soll sich später auf eine Laufbahn bei der Armee konzentrieren, was auch in seinem Sinne ist.
Als Jack  und Katelyn voneinander getrennt sind, schreiben sie sich Briefe, in denen sie von ihrer Liebe zueinander sprechen. Sie gehen soweit zu planen, ein gemeinsames Leben zu führen, jedoch wissend, dass es unwahrscheinlich ist, eine Beziehung miteinander führen zu können. 
Jack wurde von den meisten Bediensteten immer nur als Clanjunge gesehen, auch wenn er bei den Herrschaften lebte. Katelyns Mutter sah in Jack immer nur ein lästiges Anhängsel, das ihr Mann ins Haus gebracht hat und hasst ihn.
Sie hält alle Fäden in der Hand, um Katelyn zu verheiraten und Jack zu vernichten.
Kurz vor der Heirat reißt Katelyn jedoch aus und flieht zu Jack, der im Krieg ist.

Diese Buch ist der erste Roman der Autorin. Viel zu kurz erzählt sie von der Liebe zwischen Jack und Katelyn.
Der Plot ist gut ausgearbeitet, hätte aber meiner Meinung nach noch mit mehr Leben gefüllt werden können. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, aber sie endet nach nur 150 Seiten. Ich für meinen Teil hätte gern ein wenig mehr von den beiden erfahren.

Anhand der gefundenen Briefe versuchen Jane und James in der Gegenwart zu recherchieren, was den beiden Liebenden widerfahren sein könnte, Dabei kommen sie sich selbst auch näher. 
Diese Abschnitte mit den beiden sind leider ebenfalls sehr knapp gehalten, so dass der Leser an der Stelle seine eigene Fantasie nutzen muss.

Von Jane und James erfährt der Leser nicht viel, die Protagonisten Jack und Katelyn hingegen sind sehr gut gezeichnet. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und für die beiden auf ein Happy End gehofft.

Ein leider sehr kurzweiliger Roman, jedoch  mit einem Hauch Geschichte und viel Liebe.  


Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom Aavaa-Verlag)
Claudia Romes wurde 1984 in Bonn geboren. Sie arbeitet als Krankenschwester, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Ihre Liebe zum Schreiben begleitet sie seit frühster Kindheit. Sie hat bereits mehrere Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht und schreibt in den unterschiedlichsten Genres. “Jacks Briefe” ist der erste Teil ihrer historical romance Buchreihe.

Von Claudia Romes wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle  möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 25. März 2013

[Rezension] Ann Rosman - Karin Adler 02: Die Tote auf dem Opferstein




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (18. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746629217
ISBN-13: 978-3746629216
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,6 cm

Inhalt gem. Aufbau-Verlag:
Eine enthauptete Leiche im mittelalterlichen Gewand und ein abgehackter Kopf in einem alten Klostergarten – und dann gehören Kopf und Körper noch nicht einmal zusammen. Karin Adler ist kaum aus ihrem Segelurlaub an der schwedischen Westküste zurück, als die Insel Marstrand von einer Serie grausamer Frauenmorde erschüttert wird, die an Hexenprozesse erinnern. Der bodenständigen Kommissarin liegt jeder Aberglaube fern, doch dieser Fall bringt auch sie ins Grübeln.

Zum Buch:
Als eine Schulklasse eine enthauptete Tote sitzend über einem Opferstein findet, wird Karin Adler, die zwar noch Urlaub hat, mit den Ermittlungen betraut. Parallel dazu wird ein Kopf, auf einem Gartenzaun aufgespießt, gefunden. Der anfängliche Verdacht, der Kopf würde zum Rumpf gehören, bestätigt sich nicht.
Wer sind diese beiden Toten und wer hat sie umgebracht?
Karin Adler und ihr Team ermitteln in alle Richtungen.
Sie müssen mit Ermittlungen weit zurück in die Vergangenheit gehen, aber was haben die vor Jahrhunderten durchgeführten Hexenprozesse mit den heutigen Morden zu tun? ...

Dieser Krimi ist bereits der 2. Teil um die Ermittlerin Karin Adler. Man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, um diesen zu verstehen, aber ich hätte mir gewünscht, ich hätte ihn gelesen, weil mir einige Informationen zu Personen, die scheinbar schon im 1. Teil vorkamen, hier fehlten.

Der Roman spielt in 3 Zeitebenen. Einmal zur Zeit der Hexenprozesse, wo vom Schicksal der verwitweten Malin gesprochen wurde. Sie wurde hingerichtet und zeitgleich die Mutter vom Pfarrer, die ebenfalls wegen Hexerei angeklagt war, freigesprochen, weil der Pfarrer seine Stellung mit einbrachte.
Eine weitere Zeitebene beginnt im Jahr 1958, in dem die Leidensgeschichte eines kleines Jungen ohne Namen erzählt wird, den seine Mutter nur im Keller hält.
Durch eigene Kapitel in Kursivschrift kann der Leser mitverfolgen, wie der kleine Junge aus seinem Elend befreit wird und wie sein Leben verläuft. Er erhält den Namen Asko und wird mit seinen Freunden Marianne und Kristian sein Leben lang befreundet sein.
Die 3. Zeitebene befindet sich in der Gegenwart, in der die Morde verübt wurden.

Wie die drei Zeitschienen miteinander zusammenhängen, erschließt sich dem Leser erst nach und nach. Die Autorin verknüpft diese miteinander und lässt den Leser recht lange im Unklaren über den Mörder und das Motivs der Morde.
Sie bringt den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte, so dass lange unklar ist, in welche Richtung man denken muss.

Außer den Ermittlungen zu den Mordfällen erfährt der Leser auch, was sich im Privatleben von Karin Adler abspielt. Sie macht die Bekanntschaft mit Johan, der ihr aufgrund seiner Mitgliedschaft im Heimatverein die rituellen Orte der Vergangenheit zeigt. Sie verbringt viel Zeit mit ihm, bis sie auch auf seinen Namen im Rahmen ihrer Ermittlungen stößt.

Zu Beginn des Krimis wird Spannung aufgebaut, die sich weiter steigert.
Zum Ende stellt man zufrieden fest, dass alle losen Enden zu einem gesamten Schluss kommen.

In ihrem Nachwort schreibt die Autorin, welche geschichtlichen Ereignisse ihr als Vorbild dienten. Um diese hat sie einen in sich stimmigen und sehr gut recherchierten Krimi geschrieben.
Was mich während des Lesens massiv gestört hatte war, dass alle Personen geduzt wurden. Ich weiß nicht, ob das in Schweden so üblich ist, ich fand es befremdend.

Der Leser hat mit diesem Buch nicht nur einen Krimi in der Hand, er erhält auch einen kleinen Einblick in die unrühmliche Geschichte der Insel im Zusammenhang mit den Hexenprozessen.

Bewertung:




Zum Autor:
(übernommen vom Aufbau-Verlag)
Ann Rosman ist passionierte Seglerin, deren Touren sie bis zu den Äußeren Hebriden geführt haben. Sie hat Universitätsabschlüsse in Computertechnologie und Betriebswirtschaft und lebt auf der Insel Marstrand.


Auf diesem Weg möchte ich mich recht herzlich beim Aufbau Verlag bedanken,


der mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Von Ann Rosman wurden von uns gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt