Mittwoch, 18. Dezember 2013

[Rezension] Dagmar Hollenstein - Ich, Svennie Glückspilz



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Books on Demand GmbH; Auflage: 1 (1. November 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3837011860
ISBN-13: 978-3837011869
Größe und/oder Gewicht: 0,8 x 20 x 12,5 cm

Inhalt gem. Amazon:
Svennie Glückspilz ist ein aaarmer kleiner kranker Kaaater, aber auch ein höchst gerissener Zwerg, eine nörgelnde Nervensäge und vor allem ein charmantes, sehr cleveres Persönchen. Mit Pepp und hintergründigem Witz schildert Svennie Situationen aus seinem Leben - natürlich aus Katzensicht. Dabei läßt er keine Peinlichkeit und kein Fettnäpfchen aus. Er erzählt seine Geschichten auf eine heitere, unbekümmerte und leicht unverschämte Art und Weise, so dass man ihn einfach ins Herz schließen muss.

Zum Buch:
Svennies eigentliches Leben begann in einer Jauchegrube. Aus der wurde er nämlich gerettet und bei Dagmar, seinem neuen Dosenöffner fand er ein schönes und liebevolles Zuhause.
Svennie ist aber nicht nur ein kleiner schwarzer Kater, er ist auch ein sehr kranker Kater.
Einige Krankheiten, wie Würmer, Milben und Konsorten konnten erfolgreich bekämpft werden. Anderes nicht. So entstand aus einem Katzenschnupfen eine Virusimmunschwäche, die nie ganz heilen sollte.
Immer wieder hat er Bläschen und Entzündungen im Maul und auf der Zunge, die die Nahrungsaufnahme und Medikamentengabe erschwerten. Viele Tierarztbesuche zogen sich durch sein Leben.
Und trotz allem scheint Svennie ein rundum zufriedener, quirliger Frechdachs gewesen zu sein ...

Die Geschichte wird aus der Sicht von Svennie erzählt. Die Autorin hat nur aufgeschrieben, was ihr kleiner tapferer Kater alles erlebte und sich dachte. Er erzählt von seiner Krankheit, seinen Arztbesuchen und vor allem auch über das Leben bei seinen Dosenöffnern. Natürlich ist er dort nicht der einzige Kater, er hat einige Katzenfreunde dort, mit denen er hervorragend spielen kann. Er kann es sich aber auch nicht verkneifen, sie zu ärgern. Man spürt richtig, wie gut es ihm dort geht.
Dass die Krankheitsschübe ihn schwächen und beeinträchtigen kann man zwischen den Zeilen lesen. Er versucht tapfer zu sein und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Sein Personal tut alles für ihn, um ihn möglichst lange am Leben zu erhalten und dieses lebenswert zu machen. Viele andere "Tierfreunde" hätten ihn schon beizeiten gehen lassen, aber Dagmar gibt nicht auf, sie kämpft gemeinsam mit ihm bis zum Schluss. Große Unterstützung erfährt sie durch eine fähige Ärztin, die auch immer mit Rat und Tat zur Seite steht und Svennie wie einen eigenen Kater behandelt.

Es ist ein rührendes, ans Herz gehendes Buch. Obwohl ich wusste, wie es ausgeht, habe ich bei jeder Behandlung mit Svennie gehofft, dass es der Durchbruch auf Heilung für ihn sein möge. 
Selbst von der anderen Seite des Regenbogens erfährt man noch von Svennie, wie es ihm geht.

Ich hatte dieses Buch sehr lange auf meiner Wunschliste und war nun froh, es endlich in meinem Besitz zu haben.
Es ist ein trauriges, aber wunderschönes Buch über einen Kater, der zwar krank war, aber sich nie unterkriegen ließ und seine Dosenöffner, die ihn nie aufgegeben haben.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Amazon)
Dosi* Dagmar Hollenstein, Jahrgang 1965, lebt seit 25 Jahren mit Katzen zusammen, die krank oder behindert sind oder die als Wegwerfprodukte unserer Gesellschaft am Straßenrand, im Wald oder auf Rastplätzen gefunden wurden. Auch Svennie Glückspilz hat sie in den vier Jahren seines Lebens ein Zuhause gegeben. Das Buch mit seinen wahren Geschichten ist eine Erinnerung an einen außergewöhnlichen kleinen Kater, für den sie auf diesem Weg ein liebevolles, unvergängliches Andenken geschaffen hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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