Donnerstag, 21. November 2013

[Rezension] Jean Effel - Heitere Schöpfungsgeschcihte für fröhliche Erdenbürger


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 192
ISBN: 978-3-498-09576-5
Erscheinungstermin:
24. Januar 2011  
Format: Hardcover
Verlag: Rowohlt


Klappentext gem. Amazon:
Hier faßt Jean Effel seine bekannten "Paradiesischen Bildbücher" zusammen. Wer sie noch nicht kannte, hat hier das Vergnügen der ersten Begegnung. Wer sie kennt, genießt sie in handlichem Format wieder und hat etwas Hübsches zum Verschenken. Die Genesis rollt nunmehr als ein geschlossenes Unternehmen ab: erst wird von einem sehr lieben "Liebes Gott" die Welt geschaffen, dann Adam, der dumpfe Edenkloß, und schließlich, damit Adam nicht allein sei, seine hübsche Gefährtin Eva. Das Ganze ist, zeichnerisch aufs liebenswürdigste erzählt, der Anfang des Weltenlaufs. In einem weiteren Bildband "Adam und Eva im Paradies" begleitet Effels Zeichenstift das Leben im Garten Eden und den Sündenfall. Eine charmante Parodie auf unsere älteste unbewältigte Vergangenheit


Rezension:
Der Zeichner und Autor Jean Effel hat sich dran gemacht und bildhaft dargestellt, wie der große Schöpfer, stilecht mit Glatze, aber Rauschebart, mit Hilfe seiner kleinen Engel die Welt erschaffen hat. Dass der Teufel im Detail liegt, hat Jean Effel auch nicht vergessen

Das Buch ist unterteilt in "Die Erschaffung der Welt", "Die Erschaffung Adams" und "Die Erschaffung Evas". Jean Effel zeigt auch auf, dass nicht von Anfang an alles so klappte, wie es sollte. Bestimmt Wesen gab es nur als Unikat, vieles musste er seinen Schöpfungen erst noch beibringen und bestimmte Tiere waren so gar nicht geplant, sondern eher Zufälle, z. B. entstand das typische Bulldoggen-Gesicht durch den Tritt eines Esels.

Auf jeden Fall eine amüsante und ganz neue Art, sich mit dem Thema Schöpfung auseinander zu setzen.

Bewertung


Der Autor: 
Der französische Autor und Zeichner Jean Effel, geboren 1908 in Paris, war als Theaterautor und Maler tätig, bevor er erfolgreich Illustrationen an französische Zeitungen verkaufte.
Einen Namen machte er sich durch eine 1945 begonnene Sammlung von mehreren hundert thematisch zusammenhängenden Karikaturen und Cartoons unter dem Titel „Die Erschaffung der Welt“, in der er augenzwinkernd und detailreich die Mühen und Tücken schildert, denen Gott sich gegenüber sah, als er sich an sein großes Werk machte. Jean Effel starb 1982 in Paris. (übernommen von Rowohlt)


Wie ich zu dem Buch kam:
Dieses Buch benötigte ich im Rahmen eine Challenge und habe es mir fix organisiert.


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