Donnerstag, 21. November 2013

[Rezension] Diana Gabaldon - Echo der Hoffnung (Band 7)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 1013
ISBN: 978-3-442-37213-3
Erscheinungstermin:
16. Mai 2011 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch
Verlag: blanvalet


Klappentext gem. blanvalet:
1777 – die Zeichen stehen schlecht für einen Sieg der Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten. Nur Claire Randall, die Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und ihr geliebter Mann, der schottische Rebell Jamie Fraser, wissen, wie er ausgehen wird … Jamie weigert sich, zur Waffe zu greifen, doch er will mit dem gedruckten Wort in die revolutionären Kämpfe eingreifen. Dazu braucht er seine Druckerpresse, und die steht immer noch in Edinburgh. Während es in den Straßen der amerikanischen Kolonien schon nach Pulverdampf riecht, macht sich Jamie bereit für eine Rückkehr in die schottischen Highlands, mit Claire an seiner Seite.


Rezension:
Das Heim von Jamie und Claire Fraser ist abgebrannt. Beide wussten, dass dies geschehen wird, denn ihre Tochter hatte sie gewarnt, dass sie in der Zukunft einen entsprechenden Bericht über den Brand gelesen hat. In diesem Bericht stand jedoch, dass ihre Eltern ebenfalls bei dem Brand umgekommen sind - doch durch Briannas Warnung, konnten diese zwar nicht verhindern, dass das Haus abbrennt, aber ihr Leben und das der übrigen Bewohner konnte gerettet werden.

Sowohl Jamie wie auch Claire wissen, dass der amerikanische Bürgerkrieg kurz bevorsteht und wollen Jamies Druckerpresse aus Schottland nach Amerika holen, denn Jamie hat sich entschlossen, diesmal nicht in den Kampf zu ziehen (zumal er auch nicht mehr der jüngste ist), sondern seinen Beitrag am bevorstehenden Krieg hinter der Druckerpresse zu führen. Noch ahnen sie nicht, dass es eine gefährliche und abenteuerliche Reise wird, bis sie nach Schottland kommen.

Derweil dient Jamies unehelicher Sohn Leutnant William Ransom, Graf von Ellesmere, in der Armee und was Jamie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Sie werden auf verschiedenen Seiten kämpfen. Doch bevor es soweit kommt, muss auch William sich beweisen und wird unter anderem als Kundschafter eingesetzt. Hierbei lernt er ein Quäker-Geschwisterpaar kennen, das ihn nachhaltig beeindruckt, jedoch nichts kann ihn von seinem Ziel abbringen: Seinem König zu dienen und sich glorreich in der Schlacht zu behaupten.

Auch im Jahr 1980 geht es turbulent zu. Brianna und ihr Ehemann Roger sind zusammen mit den Kindern nach Schottland gezogen und versuchen ihren Alltag so gut es geht zu stemmen. Während Roger noch nicht so genau weiß, was er mit seinem gegenwärtigen Leben anfangen will, nimmt Brianna das Ruder in die Hand und sucht sich einen Job. Um ihre Sehnsucht nach ihren Eltern wenigstens etwas zu lindern, lesen sie nach und nach die Briefe, die ihnen Jamie und Claire hinterlassen haben. Dann jedoch überschlagen sich die Ereignisse ...


Der 7. Band der Highland-Saga! Der Plot wurde realistisch und detailliert dargestellt, an und an sogar etwas zu detailliert für mich, was jedoch der Geschichte an sich keinen Abbruch getan hat. Besonders gut hat mir gefallen, dass dieser Band sowohl aus der Sicht von Jamie und Claire, aus Williams Sicht und aus der Sicht von Brianna und Roger erzählt wird. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei mich hier immer wieder fasziniert, dass man an Figuren, die man zu kennen glaubt, immer wieder neue Seiten entdecken kann. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei ich mir zwischendrin ab und an etwas mehr Spannung gewünscht hätte.

Bewertung


Die Autorin: 
Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman „Feuer und Stein” wurde international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans der Highland-Saga wurden.
Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir von meiner Mutter geliehen.

1 Kommentar:

Chimiko hat gesagt…

Hach ♥
Ich freu mich schon auf den nächsten Band. Obwohl mir sowohl der aktuelle Lord-John-Band als auch der mit den Kurzgeschichten noch fehlen. Na ja... einen davon gibts an Weihnachten ;)

Alles Liebe, Chimiko