Dienstag, 19. November 2013

[Rezension] Amanda Frost - Sei mein Stern (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1843 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 360 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00FVJHC06

Klappentext gem. Amazon:
Inzwischen hat es auch Rafaels jüngeren Bruder auf die Erde verschlagen: Simon, ein Computergenie mit begnadeter Intelligenz und einem Hang zur Alltagsuntauglichkeit. Nicht die ideale Kombination, um eine geeignete Frau aufzureißen, auch wenn man so höllisch attraktiv ist wie der spleenige Informatiker. So widmet er sich nach einigen missglückten Affären doch lieber dem Hacken von Computern. Bis er den fatalen Fehler begeht, sich mit der mächtigen deutschen Geheimdienstorganisation BSC anzulegen. Denn diese hetzt ihm postwendend ihre beste Undercoveragentin auf den Hals: Jana, eine 32-jährige skrupellose Power-Frau, die Simon in ein erbarmungsloses Katz-und-Maus-Spiel verwickelt. Bis beiden letztendlich die Kontrolle über die Geschehnisse entgleitet …


Rezension:
Simon ist ein Informatiker und Technik-Nerd, wie er im Buche steht, doch nicht nur das: Simon ist außerdem ein ausgesprochen attraktiver Außerirdischer vom Planeten Siria und Bruder von Rafael (Band 1: Gib mir meinen Stern zurück). Seit 3 Monaten ist er nun schon auf der Erde, um eine Frau zu finden, wobei hier gilt: Blondinen bevorzugt, denn solche Frauen gibt es auf seinem Heimatplaneten Siria nicht.

Das erklärte Ziel für ihn lautet: Eine Frau finden, mit der er Kinder haben kann und mit ihr nach Siria zurück kehren. Leichter gesagt als getan, denn Simons Nerd-Natur macht dieses Unterfangen nicht gerade leichter. Solange er noch auf der Suche ist, wohnt er im Hotel von Rafael und Valerie, dass diese zusammen betreiben. Natürlich kann er es nicht lassen, sämtliche technische Geräte des Hotels auf  "Vordermann" zu bringen, was sicherlich nicht allzu schlimm gewesen wäre, wenn er es dabei belassen hätte. Um jedoch den Menschen einen Spiegel vorzuhalten, wie "unsicher" ihre Technik ist, hackt er sich als "Hobby" in diverse hochgradig verschlüsselte Websites ein und hinterlässt sein Zeichen auf diesen - einen kleinen roten Mondbären.

Seine Angriffe im Cybernet bleiben nicht unentdeckt, doch als er die Website von BSC (Bundesamt für Sicherheit in der Cyberworld), einer Geheimdienstorganisation, knackt, ist das Maß voll. Carsten Roth, Leiter besagter Einrichtung, nimmt diesen Angriff auf seine Organisation persönlich und eröffnet die Jagd auf den Hacker. Mit Hilfe von Satelliten können sie Simons Standort feststellen - ein nettes Hotel in München. Jana Iwanow, Agentin des BSC und Geliebte von Roth, wird auf den Hacker angesetzt. Getarnt als Journalistin macht sie sich an die Ermittlungen und kann nach und nach einen Verdächtigen nach dem anderen ausschließen - sollte wirklich der zwar gutaussehende, aber recht naiv wirkende Simon der weltweit gesuchte Hacker sein? Auch Simon ist die junge Frau alles andere als unsympathisch, doch das mit ihr was nicht stimmt, merkt er schnell. Es kommt jedoch, wie es kommen muss - es knistert gewaltig zwischen ihnen und dennoch stehen ihnen diverse Hindernisse im Weg, allen voran Carsten Roth, Janas Auftrag und Simons Nerdhaftigkeit, der er einfach nicht zu entkommen vermag. Hat eine Beziehung hier überhaupt Chancen?


Der 2. Band der Siria-Reihe! Der Plot wurde wieder abwechslungsreich und herrlich chaotisch gestaltet, wobei hier wunderbar diverse Klischees zwischen Männern und Frauen und Nerds ausgespielt wurden - einfach nur genial erfrischend. Ich persönlich weiß nicht, ob ich Simon eher verfallen wäre oder ihn prompt auf seinen Heimatplaneten zurückgeschossen hätte, denn der Junge kann einen mit seiner Art mit unter wahnsinnig machen - und dennoch ist er so liebenswert, ich weiß nicht, wie ich gehandelt hätte. Die Figuren wurden wieder facettenreich und vielseitig erarbeitet und zu meiner großen Freude waren auch wieder Rafael und Valerie mit von der Partie. Wahnsinnig gut gestaltet fand ich neben dem macken- und marottenverseuchten Simon, Jana. Die Frau, die eine ungeheure Last mit sicher herumträgt und immer wieder gegen ihr eigenes Gewissen ankämpfen muss, hat es mir unheimlich angetan, denn so tough, wie sie sich gibt, ist sie tief in sich drinnen gar nicht. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm zu lesen, sodass ich gar keine Wahl hatte, als das Buch am Stück zu lesen, es hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Auf den nächsten Band der Reihe freue ich mich ungeheim, denn dann ist ein verwitweter Tierarzt von Siria auf der Suche nach einer Frau auf der Erde unterwegs.

Bewertung

Von Amanda Frost bereits gelesen und rezensiert:

Die Autorin: 

Amanda Frost war viele Jahre weltweit im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog - ganz wie ihre Protagonistinnen Angelina und Valerie. Der Mann an ihrer Seite ist jedoch ihres Wissens nach kein Außerirdischer. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans erfüllte sich Amanda einen lang gehegten überirdischen Traum.  (übernommen von Amazon)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

1 Kommentar:

Sabine Büchersüchtig hat gesagt…

Hallo Kerry,

ich freu mich schon auf Band 2 (und deshalb vorerst nur dein Fazit gelesen).

Liebe Grüße
Sabine