Mittwoch, 18. September 2013

[Rezension] Gabi Groger - Verrückt nach Brause



Leseprobe



Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 247 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 98 Seiten
Verlag: Gabi Groger; Auflage: 1 (5. Mai 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00CNTVXDY

Inhalt gem. Amazon:
Ist öliger Abgang ein Kündigungsgrund?
Bin ich beinahe hochbegabt?
Bekommt man für Männer eine Abwrackprämie?
Diese und andere Fragen stellt sich Birgit Fischer, Enddreißigerin und alleinerziehende Mutter von Sohn Tom und Labrador Ben. Ihren turbulenten Alltag meistert sie zwischen Kind, Hund und Büro mit viel Humor. Dabei lässt sie kein Fettnäpfchen aus.
Als sie das Internet für sich entdeckt, erlebt sie Heiteres und Skurriles mit der Spezies Mann. Aber ob sie dort auch ihren Traumprinzen findet?...

Zum Buch:
Birgit Fischer geht auf die 40 zu und ist allein erziehende Mutter eines Sohnes. Die große Liebe ließ bis dahin auf sich warten, so dass sie auf der Suche nach Mr. Right ist. Da entdeckt sie das Internet für sich und die Möglichkeit, dort Männer kennenzulernen. Ihr Jagdtrieb ist geweckt, aber es ist nicht alles Gold, was glänzt ...

Auf der Suche nach dem Richtigen begleitet der Leser die Protagonistin Birgit. 
Die Autorin legt hier eine locker gehaltene Geschichte aus dem Alltagsleben der Protagonistin vor. Das alles ist im Tagebuchstil, jedoch humorvoll geschrieben.
Für tiefergehende Charakterisierung der Protagonisten blieb auf Grund der 98 Seiten nicht viel Gelegenheit, so dass diese ein wenig flach auf mich wirkten. 

Die Autorin hat leider nicht alle losen Enden zum Ende gebracht, z.B. die Beziehung ihrer Eltern untereinander. Mit Andeutungen wurde der Leser dann recht kurz gehalten, so dass ich es nur zur Kenntnis nehmen konnte.

Was mich wirklich gestört hat und deshalb auch der Punkteabzug, ist die Tatsache, dass sich die Autorin recht kurz gefasst hat. Das Gerüst des Romans stand, aber es wurde meines Erachtens nicht genug aufgefüllt. Die Sätze waren mir persönlich oftmals zu kurz und bündig. Wo man in anderen Romanen noch Erklärungen und Ausschmückungen als "Füllung" hat, war hier oftmals nichts. Es ließ sich für mich nicht so flüssig lesen. Ich lass mich gern vom Autoren einlullen und berieseln und bin oftmals erstaunt, was ein Autor alles sieht, wenn er beispielsweise ein Gartentor beschreibt ... sowas fehlte hier und das finde ich schade. An der Stelle wäre ein bisschen mehr besser gewesen.

Auch muss ich sagen, dass das Cover mich leider so gar nicht anspricht. Es sagt nichts aus und macht vor allem auch nicht neugierig auf das, was mir das Buch sagen soll.

Es ist das Erstlingswerk der Autorin und ich wünsche ihr für die Zukunft alles Gute, auf das die kommenden Werke besser werden. Ich würde es gern noch einmal mit einem anderen Werk von ihr versuchen.

Bewertung:


Zur Autorin:
Gabi Groger wurde 1970 im Bergischen Land geboren. Dort lebt sie auch heute noch mit ihrem Ehemann, ihren beiden Kindern und drei Hunden.
Sie war, ebenso wie ihre Protagonistin, jahrelang alleine mit Kind, Hund und Beruf.
Erst spät hat sie die Liebe zum Schreiben entdeckt. Mit "Verrückt nach Brause" stellt sie ihren Debütroman vor.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Gabi Groger bedanken, die mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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