Dienstag, 27. August 2013

[Rezension] Peter Freund - Laura und der Ring der Feuerschlange (Band 5)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 447
ISBN: 978-3-431-03694-7
Erscheinungstermin: 6. November 2006
Format:
Hardcover
Verlag: Ehrenwirth


Klappentext gem. Lübbe:
Seit einem mysteriösen Autounfall vor vielen Jahren hält Laura ihre Mutter für tot – bis der Drache Gurgulius in ihr die Hoffnung weckt, dass Anna Leander noch leben könnte.
Um sich Gewissheit zu verschaffen, riskiert das Mädchen mit den magischen Fähigkeiten eine Traumreise in die eigene Vergangenheit. Alles deutet darauf hin, dass Anna in das düstere Reich der Schatten verbannt wurde. Doch dort kann man nur mit Hilfe des sagenumwobenen Rings der Feuerschlange eindringen. Als Laura diesen endlich entdeckt und in das Schattenreich aufbricht, ahnt sie nicht, dass das gefährlichste Abenteuer ihres Lebens auf sie wartet ...


Rezension:
Die 13-jährige Laura Leander hat es geschafft und ihren Vater Marius aus der Gefangenschaft des Schwarzen Fürsten Borboron befreit. Erst vor wenigen Wochen sind sie und ihr Vater auf die Erde zurück gekehrt und die Freude ist natürlich riesengroß. Auch ihr 12-jähriger Bruder Lukas ist mehr als nur froh, seinen Vater nach dessen monatelanger Gefangenschaft wieder in die Arme schließen zu können. Von seinen Kollegen im Internat Ravenstein, dem Internatsdirektor Professor Aurelius Morgenstern, dem Sportlehrer Percy Valiant und Miss Mary Morgain wird er ebenfalls herzlich aufgenommen und auch sein alter Posten als Geschichtslehrer ist noch vakant, dafür hatte Professor Morgenstern all die Monate gesorgt. Weniger begeistert von Marius Rückkehr sind natürlich die Bösen unter den Lehrern, allen voran Dr. Quintus Schwarz, der gemeine Physiklehrer des Internats und Rebekka Taxus, die intrigante Mathelehrerin.

Es ist auch fast so etwas wie Familienalltag im Hause Leander eingezogen. Seitdem Marius wieder da ist, bemüht sich Sayelle Leander-Rüchlin, die Stiefmutter von Laura und Lukas, ausgesprochen führsorglich um ihre Stiefkinder. Laura und Lukas jedoch trauen Sayelle nach wie vor nicht über den Weg, zu viele Verdachtsmomente hat es gegeben, aus denen fast eindeutig belegt werden kann, dass sie auf der Seite der Dunklen steht.

Als wäre das nicht schon alles stressig genug, macht Laura an einem Spukhaus, nicht weit vom Internat entfernt, die Bekanntschaft mit einer riesigen schwarzen Katze, die ihr alles andere als wohl gesonnen scheint. Sind die Dunklen nach wie vor hinter ihr her und bedrohen sie nunmehr auf neue Weise auf der Erde? Doch nicht nur das beschäftigt Laura. Immer wieder wird sie von Erinnerungen heimgesucht, die mit dem tödlichen Unfall ihrer Mutter Anna vor acht Jahren zusammenhängen. Es stellt sich die Frage: War es ein Unfall und ist Anna überhaupt gestorben? Laura begibt sich auf eine Traumreise, um endgültig das Geheimnis um ihre Mutter zu offenbaren und macht dabei eine erschreckende Entdeckung ...


Der 5. Band der Laura-Leander-Reihe! Das Buch beginnt wenige Wochen nach dem Ende des 4. Bandes "Laura und der Fluch der Drachenkönige". Der Plot wurde wieder ausgesprochen abwechslungsreich und spannend erarbeitet, wobei sich die Handlung in diesem Band zu einem großen Teil in der Vergangenheit und Traumwelt verlagert. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet, wobei in diesem Band das Hauptaugenmerk wieder auf Laura liegt bzw. auf die zwei Generationen Frauen vor ihr. Es offenbart sich die Herkunft ihrer Familie und warum ausgerechnet Laura zum Kreis der Wächter gehört und welch großer Preis zu zahlen war. Besonders gut hat mir hier gefallen, wie der Leser deutlich Lauras weitere Reife mitverfolgen kann, denn, auch wenn sie beileibe nach wie vor ein Teenager ist, ist sie doch auf Grund ihrer bisherigen Abenteuer reifer, als andere Mädchen dieses Alters und dennoch, um das Geheimnis um ihre Mutter zu lüften, muss sie erneut über sich hinauswachsen. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen fesselnd zu lesen und ich freue mich schon jetzt auf den 6. Band der Reihe "Laura und das Labyrinth des Lichts", den ich im Übrigen gerade lese.
Bewertung

Von Peter Freund bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:
Peter Freund war viele Jahre in der Film- und Fernsehbranche tätig, zunächst als Leiter und Manager verschiedener Kinos in Berlin, dann im Filmverleih und seit 1993 als Producer. Als Autor, Dramaturg und Produzent ist er für zahlreiche Fernsehproduktionen verantwortlich. Peter Freund ist verheiratet, lebt und arbeitet in Berlin. Viele seiner Figuren erfand er für seine inzwischen erwachsenen Kinder, die nicht genug bekommen konnten von seinen fantastischen Einfällen.Mit "Laura und das Geheimnis von Aventerra", "Laura und das Siegel der Sieben Monde", "Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx" sowie "Laura und der Fluch der Drachenkönige" schuf er sich weltweit eine große Fan-Gemeinde. Seine Bücher erscheinen in 17 Ländern. "Mit Laura und der Ring der Feuerschlange" erreichte der Autor sogar Platz 2 der Bestsellerliste Kinder- und Jugendbuch. (übernommen vom Lübbe)

Zur Homepage der Buchreihe kommt ihr hier.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe auf einem Grabbel-Tisch Band 2, 3 und 6 dieser Reihe entdeckt und sofort zugeschlagen. Die übrigen Bände habe ich mir nach und nach organisiert, weil ich mit dem Lesen erst beginnen wollte, wenn ich die Reihe komplett habe.

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