Montag, 28. Januar 2013

[Rezension] Christine Kling - Knochenzirkel




Leseprobe


Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1809 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 458 Seiten
Verlag: Kulturverlag Polzer (30. Oktober 2012)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B009Z48FTU

Inhalt gem. Amazon:
Lieben Sie das Lesen von großartigen Abenteuer-Thrillern, die mit spannenden Geschichten über von Nazis geraubten Goldschätzen, Verfolgungsjagden im Dschungel, heißen Sexszenen, verräterischen Wasserfällen, verschlüsselten Nachrichten in verstaubten Büchern und einer Geheimgesellschaft mit dem Ziel der Weltherrschaft erfüllt sind?
Christine Kling´s neuer Karibik-Thriller, “Knochenzirkel”, ist genau so eine fesselnde Abenteuergeschichte, welche auf einem tatsächlichen Geheimnis des 2. Weltkriegs basiert. Das französische U-Boot Surcouf, einstmals das größte U-Boot der Welt, verließ Bermuda 1942 und verschwand ohne jede Spur. In diesem Puls-beschleunigenden Thriller entwirft Kling eine mögliche Lösung für dieses ungelöste Rätsel.
Solo-Seglerin Maggie Riley ist an Bord ihres 40 Fuß Segelbootes, als sie einen gutaussehenden, aber leicht verrückten Verschwörungs-Theorie besessenen Schatzsucher und Archäologen aufnimmt – als er gerade nackt von der Karibik-Insel Guadeloupe fortschwimmen will. Schnell bringt sie in Erfahrung, dass er auf der Suche nach dem Wrack eines mysteriösem U-Boots ist. Cole Thatcher, so heißt er, behauptet, dass das U-Boot sowohl Millionen in Goldmünzen als auch geheime Dokumente eines “innersten Zirkels” des Geheimbundes „Skulls and Bones“ enthält, dessen Ziel darin besteht, Amerika in einem kontinuierlichen Kriegszustand zu belassen, um selbst davon zu profitieren. Cole hofft auf die Mithilfe Riley's, um die Journale seines Vaters entschlüsseln zu können, die Hinweise auf den Verbleib des Wracks enthalten.

Zum Buch:
Maggie Riley, Ex-Marine, nimmt bei einem Segelturn durch die Karibik einen nackten Mann an Bord, der sich später als Cole Thatcher entpuppt.
Er erzählt ihr von einer abenteuerlichen Suche nach einem 1942 in diesen Breitengraden verschwundenen französischem U-Boot, welches Geheimdokumente und Gold an Bord haben soll. Aufgrund von codierten Tagebuchaufzeichnungen seines ermordeten Vaters ist er zusammen mit einem Freund unterwegs auf der Suche nach diesem U-Boot.
Maggie, die ihn anfangs für einen fanatischen Spinner hält, zumal er auch noch von einer Verschwörungstheorie erzählt und dass er verfolgt wird, hilft ihm bei der Decodierung der Unterlagen und begibt sich damit ebenfalls in höchste Gefahr.

Tatsache ist, dass es das größte U-Boot, die Surcouf, tatsächlich gegeben haben soll, ebenso, dass sie seit 1942 verschollen ist.
Um diese historische Tatsache hat die Autorin Christine Kling ihre eigene kleine Verschwörungstherorie entwickelt und die hat es in sich.

Der Abenteuer-Thriller spielt in 2 Zeitebenen, 1942 auf dem U-Boot selbst und  2008 in der Karibik auf der Suche nach dem U-Boot. 

Die Ereignisse auf dem U-Boot erstrecken sich vom Auslaufen bis zum Untergang. An Bord sind außer der französischen Besatzung auch drei Engländer. Auch dort überschlagen sich die Ereignisse.

In der Gegenwart im Jahre 2008 geht es um die Suche nach dem verschwundenen U-Boot. 
Maggie, die nach einem traumatisierten Zwischenfall in Panama bei den Marines ausgetreten ist, hat noch immer an der Vergangenheit und den damaligen Ereignissen zu knabbern. Zusätzlich macht ihr der Tod ihres geliebten Bruders Michael zu schaffen, ebenso wie die Tatsache, dass ihr Vater an Demenz erkrankt ist. 
Sie befindet sich gerade auf einem Segelturn in der Karibik und will sich unter anderem auch mit ihrem ehemaligen Geliebten treffen, der nach dem Panamazwischenfall spurlos verschwunden war. Sie will wissen, was damals passierte.
Da zieht sie eines Tages Cole aus dem Wasser, der ihr von einer Verschwörungstheorie erzählt und von der Suche nach einem U-Boot.
Auch wenn sie ihn nicht ernst nimmt, hilft sie ihm, die Tagebücher seines Vaters zu decodieren.
Je mehr sie an Informationen aus den Tagebüchern entschlüsseln können, umso klarer wird ihr Blick auf eine Verschwörung, die sich nicht nur um die Suche nach dem U-Boot drehen, sondern bei der es um Macht, Geheimdienste und die Erlangung der Weltherrschaft geht.

Christine Kling hat einen ausgesprochen spannenden Abenteuer-Thriller geschrieben, der den Leser in einen unglaublichen Strudel von Macht und Gier zieht. Gleich mit Beginn wird Spannung aufgebaut, die sich steigert und den Leser mit einem Fragezeichen im Kopf das Buch beenden lässt.
Die Kapitel sind kurz gehalten und durch die eindeutigen Überschriften fällt es dem Leser nicht schwer, den jeweiligen Ort und die Zeit zuzuordnen, so dass man sich sehr gut orientieren kann.
Nachdem ich anfangs das Gefühl hatte, die vielen Personen nicht zuordnen zu können, fand ich mich nach dem Einlesen sehr gut zurecht.
Oftmals beendet die Autorin die Kapitel mit einzelnen Cliffhangern, um im folgenden Kapitel den Ort oder die Zeit zu wechseln. Auch dadurch ist es ihr gelungen, die Spannung immer zu halten.

Die Geschichte ist gut durchdacht und auch umgesetzt. Zum Ende des Buches erscheint alles schlüssig und glaubhaft. Die vielen Ansatzpunkte rundeten sich ab und bildeten eine Einheit. 
Das war Spannung pur, vermischt mit Verschwörungstheorien, Machtbesessenheit und Gier, Mord und auch einer Liebesgeschichte.

Aber ein Pfötchen muss ich leider abziehen. Der Grund ist die sehr schlechte Rechtschreibung und Grammatik. Es war wirklich sehr schlimm.
Ich kann nur empfehlen, das E-Book daraufhin noch einmal gründlichst zu überarbeiten.


Bewertung:




Zur Autorin:
Obwohl sie in Missoula, Montana geboren wurde, wuchs Christine Kling in Südkalifornien in den 1960er Jahren auf. Strände und Wasser waren ein fester Bestandteil ihres Lebens. Schon als Teenager nahm sie das erste Mal ein Ruder in die Hand und ihre Begeisterung für Schiffe war geboren.
Schon früh schrieb und veröffentlichte sie Geschichten über ihre Abenteuer mit dem Fahrrad und dem Boot.
Während sie 1993 mit ihrer Familie wieder zu segeln begann, schrieb sie auch ihren ersten Roman.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim 


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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