Mittwoch, 31. Oktober 2012

[Rezension] Elisabeth Herrmann - Schattengrund



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: cbt (12. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570161269
ISBN-13: 978-3570161265
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Klappentext gem. cbt-Verlag:
Schattengrund. Als die 17-jährige Nicola das Haus ihrer verstorbenen Tante erbt, ahnt sie nicht, wie bedeutsam dieser Name für sie wird. Es ist ein einsames Haus in einem abgelegenen Dorf, in dem sie als Kind oft zu Gast war. Ein Haus, in dem die Vergangenheit schlummert. Und ein Haus, das Nicos Eltern auf keinen Fall annehmen wollen. Als die Eltern das Erbe stellvertretend für ihre Tochter ausschlagen, reißt Nico heimlich aus, um Schattengrund wiederzufinden. Und kaum hat sie die Schwelle übertreten, da scheint eine lange verdrängte Wahrheit nach ihr zu greifen. Wie konnte sie das alles bloß vergessen? Die knarrenden Treppen, den staubigen Dachboden – und das Mädchen, mit dem sie hier immer gespielt hat? Fili, ihre allerbeste Freundin. Ihre Seelenschwester. Ihre tote Freundin. Ein grauenhaftes Verbrechen hat die Mädchen damals auseinander gerissen. Aber Nico kann ihren eigenen Erinnerungen nicht trauen. Und der Täter von damals ist noch immer im Dorf.

Zum Buch:
Ein Besen, eine alte Postkarte und ein Stein, das sind die Dinge, die sie von ihrer Tante Kiana geerbt hat. Bevor Nicola, Nico genannt, sich überhaupt Gedanken über diese Dinge machen kann, lehnen ihre Eltern, die gemeinsam mit ihr beim Notar sitzen, das Erbe im Namen von Nico ab. Nico ist 17 Jahre und bis zu ihrer Volljährigkeit fehlen noch 6 Wochen, so dass die Eltern das Recht dazu haben. Als Nico dem Anwalt sagt, dass sie diese 3 Dinge als Erbe annehmen würde, erfährt sie, dass sie nunmehr auch noch das Haus "Schattengrund" im Harz geerbt hat. Dieses Erbe könnte sie antreten, wenn sie die Auflagen, die mit dem Besen, der Karte und dem Stein zusammenhängen, erfüllt. Wiederum lehnen die Eltern es kategorisch ab und Nico hat kein Mitspracherecht, da die Einspruchsfrist einen Tag vor ihrem 18. Geburtstag abläuft.
Auch wenn sie aufgrund ihrer Eltern das Erbe nicht antreten kann, ist sie neugierig geworden und will sich das Haus wenigstens einmal angesehen haben. Sie hat weder Erinnerungen an ihre Tante noch an den Ort, in dem das Haus steht. Ihre Eltern halten sich an der Stelle bedeckt und geben keinen Kommentar ab. Es erfolgen auch keine Erklärungen, warum es keinen Kontakt mehr zu Kiana gegeben hat.

Nico macht sich nach Absprache mit ihrer Freundin, die sie das Wochenende über als Alibi decken soll, auf den Weg in den Harz, um sich das Haus anzusehen. Es ist Winter, bitterkalt und ein Sturm nimmt Kurs auf den Harz.

Dort angekommen, muss Nico sehr schnell erkennen, dass die Leute sie meiden, hassen oder sogar bedrohen. Es wird so schlimm, dass sie zeitweise um ihr Leben bangen muss. Als sie nur noch weg will, wieder nach Hause, muss sie erkennen, dass dieser Weg ihr vorerst verschlossen ist, denn der angekündigte Sturm hat den Harz fest im Griff, die Räumfahrzeuge schaffen es nicht, bis ins Dorf zu gelangen.
Nico, die sich bis zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr daran erinnern konnte, was damals vor 12 Jahren, als sie zum letzten Mal dort gewesen ist, vorgefallen ist, fängt an, die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Was ist damals passiert und warum geben alle ihr und ihrer Tante Kiana die Schuld an dem Tod von ihrer kleinen Freundin Fili, die wie sie damals 6 Jahre alt war.
Leon, der ebenfalls im Ort zu Besuch ist, ist der Einzige, der ihr auf ihrer Suche nach der Vergangenheit hilft ...

Wow, war mein erster Gedanke, als ich mit dem Buch fertig war. Ursprünglich war angedacht, es kurz anzulesen, woraus nichts wurde. Es hatte mich dermaßen gepackt, dass ich alles andere beiseite geschoben habe und einen Lesetag daraus gemacht habe.

Zusammen mit der Protagonistin Nico ist der Leser sehr lange im Unklaren, warum ihre Eltern all die Jahre lang Stillschweigen über Tante Kiana und "Schattengrund" bewahrten.
Nico stellt Fragen zur Vergangenheit und lässt dadurch alte Wunden wieder aufbrechen und das Böse wieder erwachen.

Die Autorin hat hier einen Thriller geschrieben, der den Leser von Anfang an in Atem hält. Der Prolog, der 12 Jahre vor den jetzt erlebten Ereignissen spielt, lässt einen schon frösteln.
Die Spannung hält einen fest, der Spannungsbogen, der sehr zeitig aufgebaut wird, steigert sich stetig, bis er am Schluss noch einmal angezogen wird.

Die Autorin lässt ihre Geschichte im Harz spielen, einer Gegend, in der es von Sagen und Märchen nur so wimmelt, so dass sie nicht umhin konnte, sie auch in ihrem Buch eine entscheidende Rolle spielen zu lassen.
Das Ganze gemischt mit Elementen zum Gruseln, Mordversuchen, Geheimnissen und Wetterkatastrophen machen das Buch zu einem gelungenen Thriller.
Aber auch die Feundschaft, Romantik und ein wenig Verliebtsein fehlt hier nicht und machen das Buch lesenswert.

Die Protagonisten Nico und Leon sind sehr gut charakterisiert und überzeugend glaubwürdig. 
Bei der Beschreibung der Örtlichkeiten hat man als Leser das Gefühl, dort selbst zu stehen und sich umzusehen,egal ob im Dorf, im Wald oder an und in der Höhle. 

Das Buch wird als Jugendbuch für die Altersgruppe 14 - 17 Jahre deklariert, was aber Erwachsene nicht davon abhalten sollte, dieses Buch ebenso zu lesen.

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom cbt-Verlag)
Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg/Lahn, ist eine der aufregendsten Thrillerautorinnen unserer Zeit. Zum Schreiben kam sie neben ihrer Tätigkeit als Journalistin erst über Umwege - und hatte dann sofort durchschlagenden Erfolg mit ihrem Thriller "Das Kindermädchen", der von der Jury der KrimiWelt-Bestenliste als bester deutschsprachiger Krimi 2005 ausgezeichnet wurde und vom ZDF verfilmt wurde. Seitdem macht Elisabeth Herrmann Furore mit ihren Thrillern und Romanen. 2012 erhielt sie den Deutschen Krimipreis für "Die Zeugin der Toten", die ebenfalls vom ZDF verfilmt wird. Nach "Lilienblut" ist "Schattengrund" ihr zweiter Thriller für jugendliche Leser.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei 
 
und dem Verlag



bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Von Elisabeth Herrmann wurden gelesen und rezensiert:

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 30. Oktober 2012

[Rezension] J. D. Robb - Stich ins Herz (Band 21)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 512
ISBN: 978-3-442-37045-0
Erscheinungstermin: 20. Februar 2012 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Sie sind allseits geschätzt und folgen unbeirrt nur einer Mission: anderen Menschen zu helfen. Perfekte Gesichter, makellose Körper, die vollendete Schönheit – das ist ihre Berufung. Doch dann werden die beiden berühmten Schönheitschirurgen mit einem gezielten Stich ins Herz getötet. Die Waffe: ein Skalpell. Die Hauptverdächtige: ihre letzte Patientin. Doch die junge Frau ist spurlos verschwunden. Eve Dallas hat alle Hände voll zu tun, ein dunkles, schreckliches Geheimnis hinter der schillernden Fassade der Schönheitsklinik aufzudecken …


Rezension:
November 2059, kurz vor Thanksgiving in New York. Eigentlich sind Eve Dallas und ihre Partnerin Delia Peabody in das Wilfred B. Icove Zentrum für plastische und wiederaufbauende Chirurgie gekommen, um Lee-Lee Ten, eine Ikone in New York, zur Tötung von Bryhern Speegal zu befragen. Schnell ist klar, dass Speegal seine ehemalige Freundin schlimm zusammen geschlagen hat und diese ihn in Notwehr tötete. Sie selbst ist in das Zentrum geflüchtet, um sich umgehend chirurgisch behandelt zu lassen. Doch als Eve Dallas und Peabody die Klinik verlassen wollen, werden sie zu einem Mord gerufen. In seinem Büro wurde Dr. Wilfried B. Icove senior tot aufgefunden. Ihm wurde ein Skalpell mitten ins Herz gestoßen.

Ein Motiv schien niemand zu haben, überall war Icove beliebt und geschätzt, er hat die plastische Chirurgie förmlich revolutioniert und auch mit seinem Sohn, mit dem er zusammen gearbeitet hat, verstand er sich bestens. Als sein letzter Termin war Dolores Nocho-Alverez bekannt, doch nach einer kurzen Überprüfung steht fest, dass es keine Frau ihres Namens und den von ihr benannten Daten gibt. Wer ist sie wirklich? Bei einer Durchsuchung von Icove seniors Wohnung stellt Eve Unterlagen sicher, die auf medizinische Experimente hinweisen. Liegt ihr das Motiv begraben?

Eve verstärkt dahingehend die Ermittlungen, denn als sie Icove junior auf eventuelle Experimente anspricht, weiß sie sofort, dass dieser lügt, als er den Unwissenden mimt. Doch wie Eve es auch dreht und wendet, niemand scheint wirklich vom Tod des Arztes zu profitieren. Kurze Zeit später wird auch Icove junior ermordet und Eve weiß, dass sie auf der richtigen Spur ist, wenn sie weiter zu den Hintergründen der vermuteten Experimente ermittelt. Für Eve kristallisiert sich nach und nach heraus, welch perfides System Icove entwickelt hat, um junge Frauen nach seinem Vorbild zu schaffen. Ist die Unbekannte Dolores eines seiner Opfer und hat sich jetzt gerächt? Die Zeit drängt, noch immer ist die junge Frau auf der Flucht und ihr Rachefeldzug scheint noch lange nicht beendet ...


Der 21. Band der Eve-Dallas-Reihe beginnt kurze Zeit nach Ende des 20. Bandes "In den Armen der Nacht" an. Dieser Band eröffnet dem Leser einen möglichen Blick auf die Zukunft, in der Genmanipulation fast etwas Alltägliches ist und welche dramatischen Folgen es haben kann, wenn Menschen Gott spielen. Der Plot des Buches wurde sehr detailliert ausgearbeitet und wieder brillierte Protagonistin Eve Dallas durch ihre einzigartige taffe Art. Ich kann nur sagen - diese Protagonistin muss man einfach gern haben. Der Schreibstil war durchaus fesselnd, wies jedoch, vielleicht sogar auf Grund der Thematik, einige kleine Längen auf, sodass ich dieses Mal von der Vergabe der besten Punktzahl absehe. Nicht desto trotz lässt mich auch dieser Band wieder erwartungsvoll auf den nächsten Band der Reihe "Stirb, Schätzchen, stirb" zurück.



Bewertung

Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück, denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Unter dem Namen J.D. Robb veröffentlicht sie seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane. Auch in Deutschland sind ihre Bücher von den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. (Text von blanvalet übernommen).

Zur Webside der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Natürlich war es ein absoluter Pflichttermin am Erscheinungstag im Laden zu stehen und dieses Buch zu erstehen, obwohl ich mit der Reihe zum damaligen Zeitpunkt noch lange nicht auf Stand war.

[Lesung] Vincent Kliesch liest "Der Fremde"

Der Herbst hat neben Regen, Sturm und bitterer Kälte auch seine schönen Seiten - es gibt jede Menge Lesungen, die das Katzenpersonal besuchen kann und diesmal haben wir uns was ganz besonderes ausgesucht. Im Rahmen der 20. Reinickendorfer Kriminacht fand auch eine Lesung von Vincent Kliesch statt. Für Kerry ein absoluter Pflichttermin und Kleeblatt, solidarisch wie sie ist, musste mit.


Vor seinem literarischen Part musste durfte Vincent noch Rede und Antwort zu seinem persönlichen Werdegang  stehen.

Sicherlich ist dem ein oder anderen die Julius-Kern-Reihe von Vincent Kliesch bekannt, wenn nicht, sie wurden von Kerry bereits verschlungen und rezensiert und sind hier noch einmal aufgeführt.

  1. Die Reinheit des Todes
  2. Der Todeszauberer
  3. Der Prophet des Todes
Da es jedoch schwer ist, eine Lesung eines dritten Bandes zu halten (wenn davon auszugehen ist, dass ein Großteil des Publikums die ersten beiden Bände nicht kennt), war Vincent so nett, seine bis dato einzige Kurzgeschichte "Der Fremde" vorzutragen.

Bei der Arbeit - lesend

Nunmehr kann Kerry von sich behaupten, jedes veröffentlichte Werk von Vincent Kliesch entweder selbst gelesen oder vom Autoren persönlich vorgetragen bekommen zu haben. 

Selbstverständlich mussten die Julius-Kern-Reihe, die Kerry selbstredend dabei hatte, unbedingt signiert werden.


Bei der Arbeit - signierend

Kerry hat eine ganz tolle Widmung (eine Fortsetzungs-Widmung) in ihre Bücher bekommen, aber die sind ihr persönlicher Schatz und werden nicht öffentlich gezeigt *meine ganz alleine*.


Natürlich musste auch noch ein gemeinsames Bild her - unschwer zu erkenenn, dass es sehr stürmisch außerhalb der Bibliothek war, sodass Kerrys Haare - aber lassen wir das, wenigstens die Haare von Vincent saßen, wie sie sitzen sollten.

Himmel ist der Mann fotogen - oder findet ihr nicht? und niedlich und sympathisch noch dazu.

Solltet ihr also jemals die Gelegenheit haben, eine Lesung von ihm zu besuchen - tut es, ihr werdet es nicht bereuen! Wir jedenfalls wurden hervorragend unterhalten.

Kerry und Kleeblatt

Montag, 29. Oktober 2012

[Rezension] Jenny-Mai Nuyen - Noir




Leseprobe 


Eckdaten:
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Rowohlt Polaris (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862520285
ISBN-13: 978-3862520282
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm

Covertext:
Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht ...

Zum Buch:
Nachdem bei einem Unfall seine Eltern ums Leben kamen, besitzt Nino Sorokin eine besondere Gabe. Er kann den Tod von Menschen vorhersehen, so auch seinen eigenen. Er weiß, dass er mit 24 Jahren sterben wird und versucht schon seit langer Zeit, diesem Schicksal zu entgehen.
So trifft er eines Tages in einem Club auf Monsieur Sambedi, der dort Séancen durchführt. Er ist einer aus dem Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Schnell erkennt dieser die Begabung von Nino und versucht ihm weiszumachen, dass er ihm behilflich sein kann, den Tod zu überlisten.
Die Mentoren besitzen Geister und ein Geist von Sambedi ist Noir, die nur von Sambedi und Nino gesehen werden kann. Nino verliebt sich in Noir, die von Sambedi abhängig ist. 
Nino und Noir flüchten und plötzlich haben sie nicht nur Sambedi am Hacken, der sie verfolgt ...

Die Geschichte wird aus der Sicht des Protagonisten Nino erzählt, beginnend mit dem Autounfall, bei dem seine Eltern starben und er 5 Jahre als ist. 
Nach dieser Episode beginnt die eigentliche Erzählung kurz vor Vollendung seines 24. Geburtstages, der ihm durch seine Gabe als sein letzter bewusst wird. 
Zwischen den einzelnen Kapiteln sind Episoden eingeblendet, die sich im JETZT abspielen, auf die sich die Geschichte hinbewegt, bis sie übergangslos im Jetzt angekommen ist (schwer zu erklären). Warum die Autorin diese Kapitel eingefügt hatte, hat sich mir leider nicht erschlossen, zumal sie ja im Lauf der Erzählung noch einmal vorkamen.

Der Autorin ist es nicht gelungen, dass ich Sympathie für die Protagonisten empfinden konnte. Sie wirkten auf mich farblos und blass. Hintergrundwissen, sowohl über die Protagonisten wie auch über die Zusammenhänge, was die Mentoren angeht, fehlen völlig.
In der Mitte des Buches hatte ich des Öfteren das Gefühl, am Text vorbei zu lesen, ohne mir klar werden zu können, was man mir eigentlich sagen wollte.

Was mich in dem Buch penetrant gestört hat, war der unverhältmäßig hohe Konsum an Drogen. Es gab ja so gut wie keine Handlung, die ohne Drogen auskam. Dafür, dass das Buch als Jugendbuch deklariert wird, finde ich es als zuviel.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, wenn auch manchmal für mich inhaltlich unverständlich gewesen.
Wirkliche Spannung kam nicht auf, trotzdem war das Buch so geschrieben, dass ich an der Stange gehalten wurde, dass ich letztendlich wissen wollte, wie es ausgeht.
Das Ende hat mich leider auch nicht wirklich schlauer gemacht.
Schade, die Story an sich scheint Potenzial zu haben, nur mich hat die Umsetzung nicht wirklich überzeugt.
   

Bewertung:



Zur Autorin:
Geschrieben hat Jenny-Mai Nuyen schon immer. Bereits im Alter von 5 Jahren schrieb sie ihre erste Geschichte und mit 13 Jahren konnte sie bereits den ersten Roman vorweisen.
In New York studierte sie Filmwissenschaft.
Jenny-Mai, die in München aufwuchs, lebt heute in Berlin.








An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Claudia von Claudias Bücherregal sowie dem Verlag

bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 28. Oktober 2012

[Neuzugänge] der 43. KW 2012

In den ersten Gegenden liegt schon Schnee, brr.
Die Uhr wurde heute umgestellt, was uns am besten zeigt, dass es Zeit wird, sich an die langen Abenden zu gewöhnen. Was macht man an einem Abend am liebsten? Natürlich lesen, zumindest wir tun das.
Damit wir diesem Hobby weiter frönen können, brauchen wir Bücher. Genau. Deshalb haben wir auch diese Woche wieder ein paar von ihnen bei uns aufgenommen, damit sie da draußen in der kalten dunklen Welt nicht verloren gehen.

Aufgrund der Unklarkeiten, die es wegen dem Urheberrecht gibt, haben auch wir uns entschlossen, die Bilder und die Buchinformationen darüber in unseren Vorschauen mittels Link darzustellen. 

Kerry´s Neuzugänge: 


Kleeblatts Neuzugänge:

- Steinegger, Hanna - Kamel Küsse
- MacAlistair, Carrie - Ein Ritter zu Weihnachten 
- Schier, Petra - Der himmlische Weihnachtshund 
- McCullough, Colleen - Caesars Frauen: Die Morgengabe
- Ernestam, Maria - Der Kater, meine Nachbarn und ich 


Durch das Anklicken auf dem jeweiligen Bild kommt ihr zu den Informationen über das Buch


sowie

 
einfach auf das Bild klicken

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und eine schöne nächste Woche, wo es auch wieder heißt: Happy Halloween

Kerry und Kleeblatt


Samstag, 27. Oktober 2012

[Rezension] Lisa Higgins - In Liebe, Rachel




Leseprobe


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Knaur HC (3. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426652641
ISBN-13: 978-3426652640
Originaltitel: The Proper Care and Maintenance of Friendship
Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,2 x 2,8 cm

Covertext:
Mit zitternden Knien steht Kate in der offenen Luke eines Flugzeugs und klammert sich panisch fest. Keine zehn Pferde hätten sie normalerweise in den Flieger gebracht. Sie ist Mutter von drei Kindern – hallo? Doch den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Freundin Rachel, sie solle einen Fallschirmsprung wagen, kann sie schlecht ignorieren, oder? Auch auf Sarah und Jo wartet jeweils ein Abschiedsbrief Rachels – und darin ein Herzenswunsch ihrer besten Freundin, dazu bestimmt, ihr Leben auf den Kopf zu stellen …

Zum Buch:
Sie waren seit Jahren Freundinnen: Rachel, Kate, Jo und Sarah. Als Rachel stirbt, hinterlässt sie jeder ihrer Freundinnen einen Brief mit einer Bitte.
Kate, Hausfrau und Mutter von 3 Kindern soll zum Beispiel aus einem Flugzeug mit einem Fallschirm abspringen, das Problem ist nur, dass Kate Höhenangst hat. Sie fragt sich, was sich Rachel mit dieser Bitte wohl gedacht hat. Kate steht im Flugzeug vor der geöffneten Tür und hat Angst, tierische Angst und ist kurz davor, aufzugeben.
Kate springt, nicht ahnend, dass sie nie wieder dieselbe sein wird wie vor dem Sprung.

Auch Jo und Sarah erhalten jeweils einen Brief und können nicht glauben, mit welcher Bitte Rachel an sie herangetreten ist. 
Das Leben von Jo, einer Karrierefrau in der Werbebranche, und Sarah, einer Krankenschwester, die sich mittels einer Hilfsorganisation in fremden Ländern um Hilfsbedürftige kümmert, wird ebenso völlig auf den Kopf gestellt.
Keine von ihnen geht den leichten Weg, beide bemühen sich, den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Freundin zu erfüllen, auch wenn sie sich mit Situationen anfreunden müssen, die ihnen fremd sind.

Lisa Higgins legt hier ein Buch vor, das zu Herzen geht. Es handelt von Freundschaft und Liebe, die auch über den Tod hinaus geht.
Mit den Briefen an ihre Freundinnen, die diese nach ihrem Tod erhalten sollen, veranlasst Rachel sie, ihr Leben zu ändern. Keine der drei Frauen wird wieder so sein wie früher, ihr Leben wird komplett umgekrempelt.
Erstaunlich ist, wie gut Rachel ihre drei Freundinnen kannte, besser als sie sich selbst. Sie hat sich Gedanken gemacht, wo sie ansetzen muss, damit sich in deren Leben etwas tut. 
Auch wenn jede der drei Frauen eine eigene Aufgabe zu erfüllen hat, sind die drei zusammen ein Team. Sie stehen sich auch hier freundschaftlich und mit Rat und Tat gegenseitig zur Seite. In Gedanken ist Rachel immer noch ein Teil von ihnen.

Ein wenig erinnert es an Cecelia Aherns Buch "P.S. Ich liebe dich". Es gibt Briefe, die nach dem Tod von der Verstorbenen übermittelt werden und Aufgaben beinhalten. Das waren aber schon die Gemeinsamkeiten.

Die Protagonisten sind sehr sympathisch und mit ihren kleinen Macken und Schwächen auch sehr menschlich. Sie wirken sehr glaubhaft und als Leser ist es leicht, ihre Entscheidungen nachzuempfinden.

Ein Buch, das mich nachdenklich gemacht hat, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und das ich sehr gerne weiter empfehle   

Bewertung:



Zur Autorin:
(Text von Knaur)
Lisa Higgins studierte Chemie und begann während der Arbeit an ihrer Promotion, Bücher zu schreiben. Sie veröffentlichte sehr erfolgreich historische und zeitgenössische Liebesromane, die in fünfzehn Sprachen übersetzt wurden . "In Liebe, Rachel" ist ihr erster Frauenunterhaltungsroman. Lisa Higgins lebt mit ihrer Familie in New Jersey.


Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich bei der
bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 26. Oktober 2012

[Rezension] J. D. Robb - In den Armen der Nacht (Band 20)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 559
ISBN: 978-3-442-36966-9
Erscheinungstermin: 18. Juli 2011 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Mitten in der Nacht trifft bei der New Yorker Polizei der ängstliche Notruf eines kleinen Mädchens ein. Eve Dallas macht sich sofort auf den Weg, doch sie kommt zu spät: Die ganze Familie Swisher ist tot, und anscheinend waren hochprofessionelle Killer am Werk, die keine Spuren hinterlassen haben. Nur ein Familienmitglied – die neunjährige Nixie – entging dem Blutbad. Als Eve das zitternde Mädchen erblickt, ist es um sie geschehen. Um jeden Preis will sie das Kind schützen, denn Nixie schwebt als einzige Augenzeugin in höchster Gefahr …


Rezension:
Der Oktober 2059 ist mörderisch in New York. Mitten in der Nacht wird die Polizei von einem kleinen Mädchen um Hilfe gerufen. In ihr Haus sind fremde Männer eingedrungen und haben die Haushälterin getötet ... dann verlässt das Kind das Telefon. Eve Dallas, beste Ermittlerin bei der Mordkommission, wird zum Tatort gerufen und findet in dem Haus eine Spur der Verwüstung. Neben der toten Haushälterin Inga Snood finden die Beamten noch die Leichen von Keelie und Grant Swisher, ihrem 12-jährigem Sohn Coyle und der vermeintlichen 9-jährigen Nexie. Doch Eve ist klar, in dem Haus muss noch das kleine Mädchen sein, dass die Polizei informiert hat - das Kind ist bestimmt nicht zurück in sein Bett gegangen, um sich ermorden zu lassen und tatsächlich kann Eve feststellen, dass es sich bei dem ermordeten Mädchen um die 9-jährige Linnie Dyson handelt, die über Nacht bei ihrer besten Freundin Nexie war. Tatsächlich findet ausgerechnet Eve dass kleine, mit Blut überströmte Mädchen in der Dusche des Elternbades und nimmt sich ihrer an.

Eve, die sich, auf Grund ihrer traumatischen Vergangenheit, selbst in der kleinen Nexie sieht, nimmt das Kind ohne Einverständnis des Jugendamtes mit nach Hause, um sie so zu schützen, denn ihr ist klar, die Täter werden versuchen, auch noch das kleine Mädchen zu ermorden, das ihnen entkam. Lediglich Eves engster Kollegenkreis weiß, wo sich das Kind aufhält. Nexie, die in Eve ihre Beschützerin sieht, findet sich erstaunlich gut in Roarkes Haus zurecht und kommt auch, im Gegensatz zu Eve, hervorragend mit dem Butler Summerset aus. Doch Alpträume quälen die Kleine und oft ist Eve, die nach Möglichkeit die Ermittlungen von zu Haus aus leitet, mit der Kleinen überfordert.

Dann wird Meredith Newman entführt und Eve ist klar, dass sie die Mitarbeiterin des Jugendamtes, die für Nexie zuständig ist, nicht mehr retten kann. Eve ist bewusst, dass Newman, so unsympathisch sie ihr auch ist, auf das schwerste gefoltert werden wird, nur um den Aufenthaltsort von Nexie heraus zu bekommen, doch sie wird ihr Leben verlieren, ohne das Kind zu verraten, denn sie weiß nicht, wo es sich aufhält. Eve ist zwischenzeitlich klar geworden, dass die Familie Swisher nicht grundlos starb. Alles geht auf ein Gerichtsverfahren zurück, das vor sechs Jahren stattfand und in welchem Grant Swisher als Anwalt für eine misshandelte Frau auftrat und den Fall gewann. Eve weiß, wer der Täter ist und dass er noch weit mehr Menschen ermordet hat, als die fünf Personen, wegen denen sie ermittelt, doch wird es ihr gelingen, ihn und seine Gleichgesinnten zu stoppen, bevor sie die Spur von Nexie aufnehmen können?


Der 20. Band der Eve-Dallas-Reihe beginnt etwa drei Wochen nach Ende des 19. Bandes "Tanz mit dem Tod" an. Dieser Band ist in meinen Augen der persönlichste aus der Sicht von Eve Dallas, denn es spiegelt sich in dem sehr gut ausgearbeiteten Plot Eves grauenhafte Vergangenheit, die Nexie nun in der Gegenwart des Buches bevorsteht. Auf Grund des spannenden und einfühlsamen Schreibstiles, war ich förmlich gefangen in der Geschichte und muss leider feststellen, dass das Buch irgendwann zu Ende war. Wie immer überzeugt Protagonistin Eve Dallas durch ihre taffe Art, vor der auch die eigenen Leute nicht sicher sind und dennoch ist in ihr eine Unsicherheit, die einfach nicht bei einer solch starken Persönlichkeit zu erwarten ist. Dieses Buch hat mir wundervolle Lesestunden bereitet, die leider viel zu schnell vorbei waren, mich jedoch mit großen Erwartungen auf den 21. Band der Reihe "Stich ins Herz" zurücklassen.


Bewertung

Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück, denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Unter dem Namen J.D. Robb veröffentlicht sie seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane. Auch in Deutschland sind ihre Bücher von den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. (Text von blanvalet übernommen).

Zur Webside der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Natürlich war es ein absoluter Pflichttermin am Erscheinungstag im Laden zu stehen und dieses Buch zu erstehen, obwohl ich mit der Reihe zum damaligen Zeitpunkt noch lange nicht auf Stand war.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

[Rezension] J. D. Robb - Tanz mit dem Tod (Band 19)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 491
ISBN: 978-3-442-36723-8
Erscheinungstermin: 17. Januar 2011 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Eine junge Frau wird im Central Park ermordet. Ein schockierender Anblick – auch für die erfahrene Polizistin Eve Dallas. Denn der Mörder hat seinem Opfer die Augen entfernt. Und es werden noch mehr Leichen mit diesem makabren Zeichen entdeckt. Eve Dallas steht vor einem Rätsel, bis ausgerechnet eine Hellseherin Hinweise liefert. Mithilfe ihres Ehemanns Roarke kommt Eve dem Psychopathen auf die Spur und entdeckt dabei ein schreckliches Geheimnis aus ihrer Vergangenheit …


Rezension:
Es ist Herbst 2059 in New York und eigentlich läuft es für Eve Dallas gerade ziemlich gut. Ihren aktuellen Fall, den Tod eines gewissen Jasper K. McKinney konnte sie schnell als Unfall abschließen. Mit der Ruhe ist es jedoch vorbei, als Kinder in einem öffentlichen Park die Leiche von Elisa Maplewood finden. Die 32-jährige Hausangestellte wurde misshandelt, vergewaltigt und anschließend mit einer roten Kordel erwürgt. Post Mortem entfernte der Täter noch ihre Augäpfel und nahm diese an sich. Deann und Luther Vanderlea sind entsetzt, denn Elisa hat nicht nur für sie gearbeitet, sondern auch in ihrem Haus gewohnt und gerade Deann und Elisa waren sich nah wie Freundinnen. Doch das Schlimmste ist, dass Elisa ihre 4-jährige Tochter Yvonne hinterlässt, derer sich zum Glück die Vanderleas annehmen. Doch warum wurde gerade diese junge Frau Opfer eines Verbrechens, wo sie doch nur abends noch kurz mit dem Familienhund in den Park gehen wollte?

Eve ist von Anfang an klar, dass Elisa womöglich das erste Opfer ist, das gefunden wurde, sie allerdings nicht das erste Opfer des Täters gewesen sein kann, denn dafür wurde die Tat einfach zu gut, zu professionell ausgeführt. Hat der Täter womöglich vorher an anderen Frauen "geübt" und deren Leichen anderweitig entsorgt? Unverhofft taucht zu allem Übel auch noch Celina Sanchez, eine Hellseherin, auf dem Polizeirevier auf und gibt an, von der Ermordung der Toten geträumt zu haben und in der Tat kann sie Täterwissen offenbaren, dass nicht an die Presse weitergegeben wurde.

Eve, die weder an Hellseher noch Magie glaubt, ist skeptisch, lässt Sanchez jedoch durch Dr. Mira überprüfen, denn bei so wenigen Spuren, wie der Täter hinterlassen hat, muss sie jede Hilfe annehmen, die sie kriegen kann. Kurz darauf wird eine weitere Leiche aufgefunden, die Elisa vom Typ her sehr ähnlich ist. Jetzt weiß Eve, dass sie in der Vergangenheit ansetzen muss, um den Täter zu schnappen, denn auch in der Vergangenheit sind Frauen des gleichen Typs verschwunden und nicht mehr aufgetaucht. Doch wird sie es rechtzeitig schaffen, den Mörder zu stellen, bevor er sich einem nächsten Opfer wehren kann?


Der 19. Band der Eve-Dallas-Reihe schließt unmittelbar an den 18. Band "Im Tod vereint" an. Das Buch begeistert durch einen spannend und detailliert ausgearbeiteten Plot (wobei mir hier ganz besonders gut der Aspekt des Hellsehens in Verbindung mit Eves Bodenständigkeit gefallen hat sowie der überaus faszinierende Täter), in Kombination mit den ausgesprochen fesselnden Schreibstil, sodass sich das Buch förmlich von selbst gelesen hat. In diesem Band hat es Eve mit einer ihr unbekannten Welt zu tun, der Hellseherei. Die überaus bodenständige Eve hat ernste Probleme, sich auf so etwas einzulassen, obwohl ihr von allen Seiten bestätigt wird, dass die Hellseherin authentisch ist. Abschließend kann ich nur sagen, dass es für mich das reinste Vergnügen war, dieses Buch zu lesen und ich mit großer Freude der Dinge die da im 20. Band "In den Armen der Nacht" auf mich zukommen, entgegenfiebere.



Bewertung

Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück, denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Unter dem Namen J.D. Robb veröffentlicht sie seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane. Auch in Deutschland sind ihre Bücher von den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. (Text von blanvalet übernommen).

Zur Webside der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Eigentlich hatte ich das Buch spontan für meine Mutter gekauft, die zu diesem Zeitpunkt noch im Besitz der Reihe war. Bevor ich es ihr allerdings schenken konnte, war die Reihe bereits bei mir eingezogen.

[Rezension] J. D. Robb - Im Tod vereint (Band 18)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 576
ISBN: 978-3-442-36722-1
Erscheinungstermin: 10. Mai 2010 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Erst entdeckt Reva Ewing ein Foto, auf dem ihr Mann mit ihrer besten Freundin in inniger Umarmung zu sehen ist. Dann findet sie das Liebespaar ermordet im Bett. Verzweifelt wendet Reva sich an ihre Mutter, eine Mitarbeiterin von Roarke. Auf seine Bitte hin übernimmt Eve Dallas den undurchsichtigen Fall. Alles spricht für ein simples Eifersuchtsdrama, und Reva wird festgenommen. Eve jedoch ermittelt weiter und sticht in ein giftiges Wespennest aus Verrat, Intrigen und tödlichen Geheimnissen …


Rezension:
Der September 2059 hält für Reva Ewing eine böse Überraschung parat. Anonym wurde ihr ein Päckchen zugespielt, in dem sich Fotos und Videos befinden, auf denen ihr Mann zusammen mit Revas bester Freundin in eindeutigen Situationen zu sehen ist. Niemand betrügt Reva, schon gar nicht Blair Bissel, ein freischaffender Künstler, mit dem sie seit zwei Jahren verheiratet ist. Reva ist außer sich und will Blair und Felicity Kade, ihre Freundin, zur Rede stellen und sie weiß, wo sie sie finden wird: In Felicitys Haus, doch was sie nicht ahnt ist, dass sie in besagtem Haus auf die Leichen der Beiden stößt, bevor sie selbst vom Täter betäubt wird.

Als Reva wieder zu sich kommt, ruft sie in Panik ihre Mutter an, die ihr umgehend zu Hilfe eilt. Ihre Mutter, die weiß, dass Reva nie im Leben die Morde begangen hat, bittet Roarke um Hilfe, denn es ist niemand anders als Caro Ewing, Roarkes persönliche Assistentin. Roarke und seine Frau Eve machen sich umgehend auf den Weg zum Tatort und Eve übernimmt, nachdem sie den Tatort gesichert hat, die Ermittlungen. Auch ihr ist klar, dass Reva, eine gefeierte Heldin, ihren Mann und seine Geliebte nicht ermordet hat, doch alle Beweise deuten auf sie. Wer hatte einen Grund Blair und Felicity zu töten und es so aussehen zu lassen, als wäre Reva es gewesen?

Im Laufe der Ermittlungen findet Eve heraus, dass Blair nicht nur eine Geliebte hatte. Liegt hierin das Mordmotiv? Als Eve sich jedoch genauer mit der Vergangenheit der Opfer beschäftigt, stellt sie fest, dass irgendetwas mit Beiden nicht stimmte und tatsächlich führen die Spuren zu HSO (Homeland Security Organisation). Waren sowohl Blair, als auch Felicity Spione? Wem nützt ihr Tod? Dann wird die zweite Geliebte Blairs ermordet und Eve weiß, dass sie sich beeilen muss, bevor noch weitere Menschen im Umkreis von Blair Bissel ermordet werden ...


Der 18. Band der Eve-Dallas-Reihe schließt unmittelbar an den 17. Band "Das Herz des Mörders" an. Dieser Band besticht, wie bereits seine Vorgänger, durch einen sehr gut ausgearbeiteten Plot, wobei ich es dieses Mal relativ einfach fand, den Täter herauszubekommen. Ich persönlich liebe es ja, wenn der Mörder erst zum Ende hin klar ist, das erhöht für mich einfach die Spannung. Auch der 18. Band der Reihe besticht wieder durch seine überaus taffe Protagonistin, die es mit ihrer schroffen, aber auch liebenswerten Art wieder geschafft hat, mich für sich zu vereinnahmen. Der Schreibstil ist überaus fesselnd und spannend gehalten, sodass ich mich zwischendurch nur sehr ungern von dem Buch getrennt habe. Mit großen Erwartungen sehe ich dem 19. Band "Tanz mit dem Tod" entgegen.




Bewertung

Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück, denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Unter dem Namen J.D. Robb veröffentlicht sie seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane. Auch in Deutschland sind ihre Bücher von den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. (Text von blanvalet übernommen).

Zur Webside der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Ursprünglich gehörte diese Reihe mal Kleeblatt, aber nach ewigem hin und her konnte ich sie davon überzeugen, dass diese Sci-Fi-Krimi-Reihe bei einfach besser aufgehoben ist.

[TTT] - Top Ten Thursday #87

Es ist wieder Donnerstag und auch diese Woche hat sich Alice im Bücherland wieder was tolles ausgedacht 



Diese Woche lautet das Thema:
"10 London Bücher
"


Okay, leicht ist definitiv anders - denn, wer schreibt sich denn schon die Städte auf, in seine Bücher spielen? Mit Ländern kann ich ja noch dienen, aber Städte? Nee - aber ich hab mich trotzdem auf die Suche gemacht und - ich geb´s ja zu, aus Zeitnot habe ich es mir diese Woche sehr einfach gemacht, dafür hatte ich als Ausgleich letzte Woche einen echt langen TTT-Beitrag. So, hier nun meine Auswahl von 10 Büchern die (teilweise) in London spielen
 
 
 
Sicherlich habe ich diese Woche mit einigen Bücher gemeinsam, ich denke hier nur an die Edelstein-Trilogie, die bestimmt auf der ein oder anderen Liste bzw. Bild auftauchen wird.
 
Viele Grüße
 
Kerry 

Mittwoch, 24. Oktober 2012

[Rezension] Sarah Jio - An einem Tag mit dir



Leseprobe


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Diana Verlag (20. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453291336
ISBN-13: 978-3453291331
Originaltitel: The Bungalow
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 3,2 cm

Covertext:
Anne Calloway blickt auf ein langes, erfülltes Leben zurück. Doch als ein rätselhafter Brief eintrifft, werden alte Erinnerungen wach – Erinnerungen, die sie längst vergessen glaubte. An ihre Zeit als Krankenschwester, die sie als junge Frau in den Südpazifik verschlug. Und an Westry, ihre große Liebe, die vor vielen Jahrzehnten ein schmerzhaftes Ende fand. Anne bleibt keine Wahl: Sie bricht auf zu einer letzten Reise, denn die Vergangenheit birgt ein altes Unrecht, das nur sie wiedergutmachen kann.

Zum Buch:
Anne Calloway hat ihr Leben gelebt und kann auf viele erfüllte Jahre zurückblicken. Da erreicht sie eines Tages ein Brief aus Bora Bora und sie beginnt einen Tripp in die Vergangenheit, zurück ins Jahr 1942, als sie sich gemeinsam mit ihrer Freundin Kitty auf den Weg in den Pazifik gemacht hatte, um dort als Krankenschwester zu arbeiten.

Anne hatte sich gerade mit Gerard verlobt und flieht vor ihm, da sie nicht verstehen kann, warum er sich vom Wehrdienst hat freistellen lassen. Sie will noch was von der Welt sehen und fühlt sich ihrem Land verpflichtet, so dass sie sich freiwillig als Krankenschwester meldet.
Sie landet auf der Insel Bora Bora und ist von ihr verzaubert. Dort sind 2000 Soldaten und ca. 45 Krankenschwester stationiert. Nicht immer geht es dort zivilisiert zu, denn die Männer haben lange Zeit keine Frauen gesehen. Der Krieg scheint anfänglich weit weg zu sein, kommt aber mit der Zeit immer näher. 
Beim Tanzen wird Anne von einem Soldaten angemacht, ein anderer verteidigt sie. Dieser andere ist Westry, ein Soldat, der bald die Liebe ihres Lebens werden wird. 
Am Strand entdecken die beiden eine versteckte Hütte, die sie sich zu eigen machen und in der sie sich immer treffen, wenn es ihnen möglich ist. Eines Abends werden die beiden Zeugen eines Mordes, der von einem Soldaten an eine junge schwangere Einheimische begangen wird. Sie behalten darüber Stillschweigen, aber es wird nichts mehr wie es war.
Nach 9 Monaten läuft Annes Zeit auf der Insel ab und Westry muss ein weiteres Mal an die Front. Wird es für die beiden ein Happy End geben? ...

Sarah Jio hat ein wunderbares einfühlsames Buch geschrieben, das mich sehr bewegt hat.
Mittels eines Briefes gelingt es ihr, die Brücke zwischen 1942 / 43 und dem Heute zu schlagen. 
Als Anne diesen Brief erhält, denkt sie an ihre Zeit auf der Insel zurück und erzählt ihrer Enkelin davon, auch von ihrer großen Liebe Westry und wie alles endete.
Die Schreiberin des Briefes bittet um Hilfe, denn der Mordfall an die Einheimische von vor fast 70 Jahren ist noch immer nicht geklärt.

Anne, die Sympathieträgerin des Buches hat auch nach all dieser Zeit ihre große Liebe Westry nie vergessen, obwohl sie einen anderen geheiratet hatte.
Auf der Insel waren sie die Liebenden schlechthin.
Anne, verträumt und liebevoll und der hilfsbereite, loyale Westry sind ein wahres Liebespaar, die zueinander stehen.
So liebevoll und zärtlich sie miteinander umgingen, wünschte man als Leser ihnen alles Glück der Welt. Das Leben und der Neid anderer ließen dies aber nicht zu.

Der Autorin ist durch ihre bildhafte Schreibweise hervorragend gelungen, sich als Leser ebenfalls auf dieser Insel wohlzufühlen. Auch die Schrecken des Krieges waren allgegenwärtig und machen betroffen, zumal das Zusammenspiel von Schönheit und Krieg nicht zusammen zu passen scheint.

Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, war fasziniert von der Schönheit der Insel, habe mitgezittert um die Liebe von Anne und Westry, habe mit gebangt, dass Westry von seinen Einsätzen gesund zurück kam und war genauso entsetzt wie die beiden Protagonisten, als sie den Mord beobachteten. Ich hatte das Gefühl, ein Teil der Geschichte zu sein, so sehr konnte ich mich hineinversetzen. Da ich nah am Wasser gebaut bin, hatte ich das ein oder andere Mal auch Tränen in den Augen.

Für mich ist die Autorin eine Neuentdeckung und ich werde sie auf alle Fälle im Auge behalten.
Ein Buch, das ich wirklich gern weiterempfehle.


Bewertung:



Zur Autorin:
Sarah Jio ist Journalistin und schreibt für viele namhafte Zeitschriften Artikel über Gesundheit, Ernährung und Fitniss.
Ihr Romandebüt gab sie mit "Irgendwo für immer". Weitere Bücher erschienen.
Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Seattle.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim 


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 23. Oktober 2012

[Rezension] Markus Heitz - Kinder des Judas (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 720
ISBN: 978-3-426-63768-5
Erscheinungstermin:
12. Oktober 2007
Preis:
14,95 EUR (D)
Format: Taschenbuch

Verlag:
Knaur


Klappentext:
Leipzig im Jahr 2006. Sie ist die gute Seele des Krankenhauses. Sie steht denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist … Jung sein, schön, gesund – und das bis in alle Ewigkeit: Was sich für viele nach einem Traum anhört, ist für Sia schon vor langer Zeit zum Fluch geworden. Sie sehnt sich nur nach einem: einschlafen und nie wieder aufwachen müssen. Doch das darf sie nicht. Zu groß ist die Schuld, die Sia auf sich geladen hat, zu groß die Verantwortung, die sie gegenüber der Menschheit trägt. Um den Schmerz zu lindern, schreibt Sia in einer langen, einsamen Nacht ihre Geschichte nieder. Sie beginnt 1670 und erzählt von einem kleinen Mädchen, das in die dunklen Machenschaften der »Kinder des Judas« verwickelt wurde, jenes mächtigen Bündnisses von Wissenschaftlern – und Vampiren!


Rezension: 
Die 37-jährige Theresia Sarkowitz, genannt Sia, arbeitet in einem Leipziger Krankenhaus als Sitzwache. Sie wacht nachts über die Patienten, die nicht mehr lange zu leben haben und gibt den Angehörigen Bescheid, wenn es zu Ende geht, denn sie hat die Gabe, den Tod zu erahnen. Zurzeit betreut sie ein elfjähriges Mädchen namens Thea. Die Kleine ist ihr sehr ans Herz gewachsen und immer wenn sie nachts wach wird, ist Sia bei ihr und erzählt ihr die Geschichte des Mädchens Scylla, das vor langer Zeit in Serbien lebte und viele Abenteuer bestreiten musste. Was niemand weiß, Scylla ist keine Erfindung Sias, sondern ihre eigene Vergangenheit. Als ihr Halbbruder Marek in Leipzig auftaucht und sie bedroht, beschließt sie, sich endlich ihrer Vergangenheit zu stellen und Scyllas Geschichte aufzuschreiben.

Scylla wurde 1662 in einem kleinen serbischen Dorf als Jitka geboren. Zusammen mit ihrer Mutter Janja lebte sie dort, denn der Vater war bereits vor Jahren im Krieg gefallen, sodass die Frauen auf sich gestellt sind. Die Kinder im Dorf sind nicht nett zu Jitka, denn diese wurde mit einem Feuermahl geboren, ein Zeichen des Bösen. Besagtes Dorf steht unter der Herrschaft der Türken, denen Tribut zu zollen ist. Obwohl die Lage hart ist, ist es Janja bis dato immer gelungen, ihre Abgaben zu leisten. Doch eines Tages stürmen Türken das Dorf auf der Suche nach einem Dieb. Dieser hat sich ausgerechnet im Haus von Janja versteckt, ohne dass diese etwas davon wusste. Janja, der Dieb und dessen Familie werden verhaftet und weggeschafft, einzig Jitka gelingt die Flucht. Doch allein auf sich gestellt kann sie nicht überleben und niemand im Dorf scheint gewillt, dem kleinen 8-jährigen Mädchen zu helfen. Der Knecht Martin jedoch hat Mitleid mit dem Kind und nimmt es mit auf seinen Hof. Dort wird sie wenig später Karol übergeben, ihrem leiblichen Vater, der alles andere als tot ist und dennoch nicht bei seiner Familie sein konnte.

Zusammen reisen die Beiden nach Belgrad, auf der Suche nach Janja, doch Karol kann nur in Erfahrung bringen, dass diese einen tödlichen Unfall hatte. Karol beschließt, seine Tochter bei sich aufzunehmen und zu unterrichten, damit sie, wie er, in der Forschung tätig ist. Doch Jitka fühlt sich anfangs alles andere als wohl. Immer wieder sieht sie eine Gestalt, die ihr zu folgen scheint. Ist es ein Upir (Vampir), der es auf sie abgesehen hat? In einer einsamen Mühle richten sich Vater und Tochter ein neues Leben ein und Karol unterrichtet seine Tochter. Jitka jedoch ist gezeichnet durch die Ereignisse, die sie erlebt hat und beschließt, dass sie nicht mehr das Mädchens ein kann, als dass sie geboren wurden - aus ihr wird Scylla. Lange Jahre leben sie einträchtig und glücklich in der Mühle, doch nach und nach beschleicht Scylla das Gefühl, dass ihr Vater nicht unbedingt der ist, für den er sich ausgibt und es gelingt ihr, eine heimliche Zusammenkunft zwischen ihm und einigen anderen Forschern zu belauschen, die sich Cognatio nennt. Dann jedoch lernt Scylla den Hirten Guire kennen und mit der Zeit lieben und dieser junge Mann ist der Anfang vom Ende des Lebens, das sie bis dato kannte ...


Ich kann nur sagen WOW! Der Plot wurde sehr detailliert und ausgesprochen spannend ausgearbeitet, sodass der Leser zwar bereits am Anfang weiß, dass die Geschichte frühestens im Jahr 2007 enden wird, aber immer schön an der kurzen Leine gehalten wird, weil er ja unbedingt wissen muss, wie aus Jitka Scylla und später Sia wurde. Der Schreibstil ist ausgesprochen fesselnd und emphatisch gehalten, sodass ich sofort in die Geschichte eingetaucht bin und gleich von Anfang an mit der Sia deren Geschichte miterlebt habe. Protagonistin Scylla wurde ausgesprochen facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser ihre Entwicklung von ihrem 8. Lebensjahr an mitverfolgen konnte und immer wieder die Begebenheiten und Gründe dargelegt wurden, warum sich Scylla zu einer solch starken und teilweise harten Person entwickelt hat, die ihren weichen Kern überwiegend vor der Welt geheim hält. Als Fazit kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch wahnsinnig schöne und spannende Lesestunden bereitet hat und auch wenn das Buch sehr dick ist, keinerlei Längen aufkamen. Auf den nächsten Band der Reihe "Judassohn" freue ich mich bereits jetzt.

Bewertung

Der Autor:
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Kein anderer Autor wurde so oft wie er mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, weshalb er zu Recht als Großmeister der deutschen Fantasy gilt. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" drückte er der klassischen Fantasy seinen Stempel auf und eroberte mit seinen Werwolf- und Vampirthrillern auch die Urban Fantasy. Markus Heitz lebt in Homburg. (Text von Droemer-Knaur übernommen).

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 


bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.