Freitag, 31. August 2012

[Rezension] Meg Cabot - Heather Wells 03: Mord au chocolat




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Blanvalet; Auflage: 4. Auflage (12. Januar 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442371376
ISBN-13: 978-3442371372
Originaltitel: Big Boned
Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 2,4 cm

Covertext:
Heute war einfach nicht ihr Tag: Erst war sie in aller Herrgottsfrühe gejoggt (und jedes einzelne ihrer niedlichen Pfunde hatte dabei gestöhnt). Dann hatte ihr Freund Tad in letzter Sekunde seinen Antrag vertagt. Jetzt hat sie auch noch ihren Chef mit einer Kugel im Kopf vorgefunden! Übrigens schon der dritte tote Boss ... Wie kann da der sexy, aber romantisch anscheinend völlig unterentwickelte Privatdetektiv Cooper Cartwright ernsthaft glauben, dass Heather Wells sich wie versprochen aus den Mordermittlungen heraushält?

Zum Buch:
Es ist kaum zu fassen, aber Heather ist in festen Händen. Zwar nicht in den gewünschten von Cooper, aber Tad ist ja schließlich auch nicht irgendwer.
Für ihn schafft sie es sogar, früh zum Joggen aus dem Bett zu kommen. Ok, nur einmal, aber der Wille war schon mal da. Während des Joggens will Tad ihr eine Frage stellen, vertagt diese dann aber wieder. Heather hört in Gedanken schon die Hochzeitsglocken läuten, aber will sie das wirklich?
Als sie an dem Morgen dann zur Arbeit kommt, findet sie ihren ungeliebten Chef mit dem Kopf auf dem Tisch vor und das auch noch mit einer Kugel im Kopf.
Sie hat allen versprochen, keine Ermittlungen in Sachen Mord zu unternehmen, aber schafft sie es, sich dort rauszuhalten?

Dieses Buch ist der dritte und letzte Teil der Trilogie um Heather Wells.
Zu Beginn treffen wir auf eine halbwegs glückliche Heather, die nun auch endlich Jemanden gefunden hat, der sie liebt. Zugegeben, sie und Tad haben nicht viel gemeinsam, denn er ist Vegetarier und auch noch sportlich. Aber das tut der Liebe keinen Abbruch. Cooper ist für sie unerreichbar und sie hat sich damit abgefunden.
Natürlich kann sie auch bei diesem Mordfall nicht tatenlos zusehen und begibt sich mal wieder in Gefahr.

Wie schon in den beiden Vorgängern "Darf's ein bisschen mehr sein?" sowie "Schwer verliebt" stürzt sich Heather mit viel Witz, Humor und ihrem eigenen Charme in die Problembewältigung des Mordfalles.

Auch hier ist der Leser wieder live mit dabei, wenn Heather sich so ihre Gedanken macht, sei es wegen dem Mordfall oder ihrer Gedanken über ihre Beziehung mit Tad.

Diesen Teil fand ich leider nicht ganz so gelungen, es waren mir zuviele Längen drin, wo sich in keiner Richtung was bewegte. Trotzdem macht Heather als Sympathieträgerin des Buches alles wieder wett und man kann die Trilogie als gelungen sehen.

Ich hatte viel Spaß mit der chaotischen Heather und denke, dass es auch die anderen Leser haben werden.

Als Hinweis möchte ich noch bemerken, dass man die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen sollte, sonst hat man zwischendurch Lücken, wo einem Informationen fehlen.

Bewertung:





Zur Autorin:
(übernommen von Blanvalet)
Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt.


Von Meg Cabot haben wir ebenfalls gelesen und rezensiert:




Danke, dass ihr vorbei geschaut habt 

[Rezension] Meg Cabot - Heather Wells 02: Schwer verliebt




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet TB (1. Dezember 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442368340
ISBN-13: 978-3442368341
Originaltitel: Size 14 is not fat either
Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 3,4 cm

Covertext:
Zwei Dinge gehören anscheinend zusammen: Männer und Chaos! Daher hat sich Heather Wells entschlossen, beidem abzuschwören. Der einzig wahre Freund einer Frau ist ihr Schokoriegel! Auch wenn sie bei dem attraktiven, aber romantisch völlig unterentwickelten Privatdetektiv Cooper Cartwright durchaus schwach werden könnte. Als jedoch eine Studentin aus dem Wohnheim ermordet wird, stürzt Heather sich Coopers Warnungen zum Trotz doch ins Ermittlungschaos – und kommt, eher unfreiwillig, einem psychopathischen Mörder auf die Spur. Aber eine Frau mit Witz, Mut und ein paar Pfunden kann das nicht erschüttern …

Zum Buch:
Nachdem die Aufregungen um die Morde im Studentenwohnheim abgeklungen waren, ging alles seinen geregelten Gang. Bis zu dem Tag, an dem man in einem der Töpfe in der Küche den abgetrennten Kopf einer Cheerleaderin fand, der dort vor sich hin kochte.
Als Unfall konnte man es schlecht hinnehmen, so dass die Polizei tatsächlich in Richtung Mord ermittelte. Aber wie schon von früher bekannt, hat der ermittelnde Detective Canavan eine völlig andere Wahrnehmung als Heather Wells, die wieder versucht, die Ermittlungen in dem Mordfall zu beschleunigen ...

Die chaotische Heather Wells ist wieder da und ermittelt. Inzwischen hat sie sich ein paar Pfunde mehr angefuttert und ist immer noch glücklich mit ihrem Job.
Sie lebt weiterhin bei Cooper, bekommt aber noch Verstärkung, denn ihr Vater wurde nun aus dem Knast entlassen und sucht vorübergehend ein Zuhause. Es ist ihr nicht Recht, dass Cooper ihm auch Unterkunft gewährt, denn wie soll sie ihm ein romantisches Abendessen vorsetzen, wenn der Vater dabei ist? Aber da Cooper eh nicht an ihr interessiert zu sein scheint, ist es auch egal.
Jordan, ihr Exfreund ist noch immer klettig, kann und will sie noch nicht ganz aufgeben, hat aber inzwischen eine Verlobte.

Als der Kopf einer Cheerleaderin im Kochtopf gefunden wird und die Polizei sich mal wieder als unfähig erweist, kann Heather es nicht lassen und fängt wieder an, trotz Versprechen, es nicht zu tun, Fragen zu stellen. 
Sie bekommt Hilfe von Gavin, einem Studenten und widerwillig auch von Cooper.

Auch in dem zweiten Teil ist Heather die Sympathieträgerin des Buches.
Mit Witz und Humor geht sie durchs Leben und versucht, auch diesen Mordfall zu lösen. Völlig außer Acht lassend, dass sie sich dabei wieder selbst in Lebensgefahr bringt.
Ist sie erst einmal an dem Punkt, wo sie Blut geleckt hat, gibt es für sie kein Zurück mehr, da geht es nur noch vorwärts.
Ganz langsam und manchmal eher durch Zufall kommt sie der Lösung des Mordes auf die Spur, immer wieder ungläubig über die Inkompetenz der Polizei.
Durch Heathers Gedanken kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. 

Auch in diesem Band sind Humor, kriminalistischer Spürsinn, Freundschaft und ein wenig Liebe wunderbar miteinander verknüpft, ohne eins besonders hervorzuheben. 
Heather ist eine Frau wie du und ich, die man gern auch bei diesem Mordfall begleitet und die es einem leicht macht, sie zu lieben.


Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von Blanvalet)
Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt.




Von Meg Cabot haben wir ebenfalls gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Meg Cabot - Heather Wells 01: Darf's ein bisschen mehr sein?




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (8. Januar 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442366305
ISBN-13: 978-3442366309
Originaltitel: Size 12 is not Fat
Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11 x 3,6 cm

Covertext:
Keine Frage: Wenn der Mann ihrer Träume zwischen einer grazilen Gehirnchirurgin und einem rundum niedlichen Ex-Teenidol mit Hausmeisterposten wählen kann – dann bleibt der rundlichen Hausmeisterin nur das eine: ein Schokoriegel. Frohgemut entschließt sich Heather Wells daher, den ziemlich scharfen, aber romantisch anscheinend unterentwickelten Privatdetektiv Cooper Cartwright nur aus der Ferne anzuhimmeln. Das ändert sich abrupt, als ausgerechnet eine Studentin aus Heathers Haus tot im Fahrstuhlschacht aufgefunden wird. Heathers unerschrockene Mörderjagd scheint nämlich Coopers Interesse zu wecken, allerdings nur, um sie mit aller Kraft am Ermitteln zu hindern. Doch eine Frau mit Witz, Herz und Schokoriegeln hat sich noch nie bremsen lassen …

Zum Buch:
Heather Wells ist eine ehemalige Sängerin, die sich vor einiger Zeit von ihrem Freund getrennt hatte und jetzt in einem Studentenwohnheim arbeitet. Nach der Trennung von Jordan zog sie als Untermieterin bei dessen Bruder Cooper ein, der sich von der Familie distanziert hat. Er verdient seine Brötchen als Privatdetektiv und wird von Heather heimlich angeschmachtet.
Die Arbeit im Wohnheim macht ihr Spaß, da wird eines Tages eine Studentin tot im Fahrstuhlschacht gefunden. Kurz darauf eine weitere. Die Polizei geht von Unfällen aus, denn das Liftsurfing ist gerade eine "beliebte Sportart".
Heather glaubt nicht an diese Version und versucht den Dingen auf den Grund zu gehen und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr.

Dieses Buch ist der Auftakt einer Trilogie um die nicht ganz schlanke Heather Wells. 
Heather ist eine Frau, mit der man sich selbst gut identifizieren kann, nett und sympathisch und absolut nicht perfekt. Sie hat das Herz am rechten Fleck und kann anderen nicht lange böse sein.
Sie pflegt noch Kontakt mit ihrem Exfreund Jordan, obwohl er sie betrogen hatte. Ihre Mutter, die seinerzeit mit ihrem Geld auf und davon ist und sich abgesetzt hat, hat sie ebenfalls nicht völlig aus ihrem Leben gestrichen, auch wenn das Verhältnis nicht gerade innig ist.
Heather ist eine Frau, die man gern als Freundin hätte, loyal und hilfsbereit wie sie ist.
Als im Wohnheim zwei Mädchen tödlich "verunglücken", kann Heather das nicht glauben. Mädchen, die so zurückgezogen leben, surfen nicht auf Aufzügen. Sie versucht Detective Canavan und auch Cooper von ihrer Meinung zu überzeugen, aber keiner will auf sie hören, so dass sie beginnt selbst zu ermitteln.

Ein humorvoller Roman mit einer ausgesprochen sympathischen Protagonistin. Eine Heldin, die mal nicht Modelmaße hat, sondern eine, die auch mal gerne Süßes isst, statt nur zu joggen oder zu fasten. Das macht sie menschlich und lässt sie den Leser ins Herz schließen.
Gleich zu Beginn die Szene im Kaufhaus stimmt den Leser positiv auf Heather ein.

Neben Heather agieren auch noch andere Personen im Buch, die zwar nicht so tiefgründig beschrieben werden wie sie, aber ebenfalls interessante Charaktere darstellen. Da sind z.B. die beiden Brüder Jordan und Cooper. Jordan, den sie aufgrund von Untreue verlassen hat, der aber noch immer recht anhänglich ist und Cooper, bei dem sie wohnt, der aber scheinbar nichts von ihr wissen will.
Diese Konstellation sowie die Ermittlungen im Fall der zwei toten Mädchen halten die Geschichte lebendig und lassen den Leser nicht los.

Nach diesem Buch freut man sich auf den 2. Teil.


Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von Blanvalet)
Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt.



Von Meg Cabot haben wir ebenfalls gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 30. August 2012

[Rezension] Hanna Steinegger - Scherben-Blumen - Soviel Zufall kann nicht normal sein



Leseprobe


Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 427 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 263 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B007MMI4CA

Inhalt:
Seit bald dreißig Jahren sind Harald und Agathe miteinander verheiratet. Ebenso lange schon betrügt er sie regelmäßig und behandelt sie als sein Eigentum, dessen Lebenszweck vor allem darin besteht, ihm zu dienen. 
Der Zufall will es, dass sie sich ahnungslos mit Lana, einem seiner früheren Seitensprünge, anfreundet. Für Agathe eröffnen sich neue Welten. Als sich zufällig ein weiterer Ex-Seitensprung dazu gesellt, versteht Harald die Welt nicht mehr. So viel Zufall kann doch nicht normal sein. 
Mit über fünfzig nochmals Vater werden, setzt ihm dann noch zusätzlich zu, zumal ihn die blutjunge Mutter des Kindes mit Heiratswünschen unter Druck setzen will. 
Während Agathe es schafft, sich von ihrem Mann zu trennen, mit den Freundinnen ein eigenständiges Leben aufzubauen, und sogar eine neue Liebe zu finden, gerät seine Welt mehr und mehr aus den Fugen. 

Zum Buch:

Harald und Agathe sind fast 30 Jahre miteinander verheiratet. Er hat Karriere gemacht und bringt das Geld nach Hause, sie ist Hausfrau und für den Haushalt zuständig. Finanziell wird sie ziemlich knapp gehalten, denn Harald ist geizig. Auf den Wunsch, dass Agathe arbeiten will, kann er nur müde lächeln.
Harald, ein gut aussehender Mann und narzistisch veranlagt, kann der Frauenwelt nicht widerstehen. Jahrelang betrügt er seine Frau mit immer anderen Frauen.
Als sie dahinterkommt, zieht sie kurzerhand aus und geht zu einer Freundin, Lana, die sie kurz vorher kennengelernt hatte. Dass diese ebenfalls eine verflossene Liebschaft ihres Mannes war, ahnen die beiden Frauen nicht.
Harald schwört Besserung und versucht, seine Frau zurück zu gewinnen. Unter bestimmten Bedingungen kommt diese auch wieder zurück.
Natürlich bleibt es nicht bei den Versprechungen und Harald fällt wieder in sein altes Schema zurück. Agathe hat die Nase endgültig voll ...

Hanna Steineggers Buch über Harald und seine Frauen ist ein Buch, das mich überrascht hat. Anfänglich dachte ich, es geht mehr oder weniger nur um die Ehe von Harald und Agathe, ihre Höhen und Tiefen. Aber je weiter ich in das Buch eintauchte, umso mehr Facetten zeigte es. 

Besonders interessant fand ich die Situationen, wie die Frauen sich kennen- und schätzen lernten. Ist schon ungewöhnlich, dass sich letztendlich alle miteinander gut verstehen, ja sogar richtig gute Freundinnen werden und keiner mehr mit Harald zu tun haben möchte. Ob das in der Realität auch so Bestand haben würde? Für ein Buch ist es zumindest ein guter Ansatz.
Die Person des Harald fand ich zum Ende hin nur noch peinlich und als ausgesprochenen K...brocken. 
Agathe war mir ehrlich gesagt ein wenig zu perfekt. Anfänglich war sie zu gutgläubig und später hat sie alles locker weggesteckt. Es machte auf mich den Eindruck, als berührte sie das alles nicht wirklich. Das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen.  
Viel Spaß hingegen hatte ich mit den humorvollen Einlagen der Protagonisten (wenn in Klammern gesagt wurde, was sie dachten). Wie im wahren Leben.
Die Autorin hat hier einiges zur Sprache gebracht wie Lügen, Abhängigkeit von Männern und Gewalt an Frauen. Sie schreckte auch nicht vor Entführung und Erpressung zurück. Natürlich darf auch die Liebe und die Freundschaft nicht fehlen.

Es ist ein Buch, das mit einigem Unvorhersehbaren aufwarten konnte, keine Langeweile aufkommen ließ und einfach nur Spaß machte zu lesen.


Bewertung:





Zur Autorin:
Die 1944 geborene Schweizerin Hanna Steinegger begann schon in der Schule Kurzgeschichten zu schreiben, in denen des um Tiere ging.
Nach einer Ausbildung als Kleintierpflegerin folgte eine Umschulung zur Arztgehilfin. Ende der 60-er Jahre emigrierte sie nach Kanada, wo sie 2 Jahre auf einer Ranch lebte und anschließend durch das Land trampte.
Zurück in der Schweiz arbeitete sie im Sekretariat einer Telekommunikationsfirma, fand Arbeit im Sozialbereich und startete noch eine Ausbildung zur Gymnastiklehrerin. Sie betreibt ein eigenes Studio und schreibt noch nebenbei Bücher.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Hanna Steinegger bedanken, die mir das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat.


Von Hanna Steinegger wurden von uns gelesen und rezensiert:



sowie:
Kein gewöhnliches Leben 
Agnes und Rudolf 

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[TTT] - Top Ten Thursday #79

Es ist wieder Donnerstag und auch diese Woche hat sich Alice im Bücherland wieder was tolles ausgedacht 




Diese Woche lautet das Thema:
"10 Bücher, die ihr in der Schule gelesen habt
"


So, jetzt muss ich leider Farbe gekennen. Ich selbst habe zwar zu Schulzeiten schon sehr gerne und viel gelesen, jedoch wurde das Thema "Buch" unterrichtstechnisch von diversenen Lehrern (ich war in 10 Schuljahren auf 5 verschiedenen Schulen) umgangen, wo es nur ging.

Hier meine kleine, traurige Liste 

1. Kabale und Liebe von Friedrich Schiller
2. Die Welle von Morton Rhue (wegen Schulwechsels 2 x gelesen)
3. Dear Nobody von Berlie Doherty

Tja, ich denke mal, dieses Mal hat bestimmt jeder mehr Bücher zusammen bekommen als ich *heul*.

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 29. August 2012

[Rezension] Andrea Wölk - Ein Strauß angespitzter Bleistifte





Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 110 Seiten
Verlag: Oldigor Verlag; Auflage: 1., verb. Aufl. (15. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943697088
ISBN-13: 978-3943697087
Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,4 x 1 cm

Covertext:
Ein Mord mitten in einer Live-Kochshow, vom Täter keine Spur und eine Kommissarin, die auf romantische Liebesfilme steht! Ein harter Fall für Ermittlerin Paula Engel, wo der einzige Verdächtige doch Alexander Reichenbacher ist. Ein äußerst beliebter und attraktiver Fernsehkoch. Alle Spuren führen zu Alex, doch Paula ist von seiner Unschuld überzeugt. Oder wird sie nur von seinen Kochkünsten geblendet ... Der 1. Fall der Düsseldorfer Mordkommissarin Paula Engel verspricht eine harte Nuss zu werden!

Zum Buch:
Es passiert nicht alle Tage, dass im Fernsehen echte Leichen auftauchen. Und das dann auch noch während einer Kochshow, die live übertragen wird.
Als der Kochkritiker Maximilian Weinlaub auf einem Drehstuhl ins Studio geschoben wird, ist er nicht nur tot, er hat auch noch ein Küchenmesser in der Brust.
Die Kommissarin Paula Engel, die während ihrer Mittagspause bei Marie, einer Freundin, Mittag gegessen hat, sah diesen Mord bzw. das Opfer ebenfalls im Fernsehen. Da sie den Koch der Show, Alexander Reichenbacher, als unangenehm und eingebildet abstempelt, ist sie nicht gerade erfreut, als ihr der Fall übertragen wird.
Umso größer ist jedoch die Überraschung, als sie dem Koch Alex gegenüber steht und er in seiner Art ein völlig anderer Mensch als im Fernsehen ist. Nach kurzer Einschätzung ist sie davon überzeugt, dass er in dem Mordfall unschuldig ist, aber kann sie es wirklich loyal sehen, wo sie gerade dabei ist, sich in ihn zu verlieben? ...

Mit diesem Werk halte ich bereits das 2. Buch aus der Reihe "Pusteblumen-Bücher" in der Hand, die der Verlag herausgebracht hat.
Ein Buch mit wenig Seiten, die wirklich mal eben schnell gelesen werden können.
Die hier vorliegenden 103 Seiten sind im nu inhaliert.

Auf diesen paar Seiten kann man natürlich kein groß angelegtes Werk mit tiefgründigen Erklärungen und Charakteren erwarten.
Trotz der Kürze ist es der Autorin Andrea Wölk gelungen, die Protagonisten glaubwürdig in ihren Charakteren und Entscheidungen erscheinen zu lassen. Paula und Alex haben die Sympathie des Lesers, der mit den beiden bangt, wenn es darum geht, den wahren Mörder zu finden.

Auf Grund der Kürze des Buches gibt es natürlich auch nicht allzuviel handelnde Protagonisten, so dass die Handlung übersichtlich bleibt und der Leser diese sehr gut erfassen kann. 
Die Geschichte ist ein Mix aus Krimi und Liebesgeschichte, der in einem guten Verhältnis steht.
Die kriminalistische Seite ist spannend geschrieben und führt den Leser auch mal auf Abwege.
Die Liebesgeschichte ist glaubwürdig und einfühlsam erzählt.  

Zudem hat die Autorin es geschafft, dass ich mir den Film "E-Mail für dich" noch einmal genau ansehen werde, denn bislang war mir der Begriff "Ein Strauß angespitzter Bleistifte" neu, aber das werde ich überprüfen. 

Zusammenfassend hat man hier ein empfehlenswertes Buch in der Hand, das man schnell gelesen hat und bei dem es Spaß macht, die beiden Protagonisten zu erleben und zu begleiten.

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom Oldigor Verlag)
Geboren wurde Andrea Wölk in Essen/Ruhrgebiet. Bereits als Schülerin begann sie zu schreiben und absolvierte eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. 25 Jahre arbeitete sie erfolgreich in diesem Beruf. 2009 entstand ihr erster Frauenroman "Was immer dir bleibt", der 2010 auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt und Anfang 2011 unter dem Titel "Der den Regen schenkt" im Oldigor Verlag neu verlegt wurde. Mit ihren Frauenromanen und Romantik- Fantasie möchte sie viele Leser begeistern. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren 6 Kindern im Westmünsterland. 



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.




Danke, dass ihr vorbei geschaut habt 

[Rezension] Inara Scott - Night Academy 01: Die Begabte




Leseprobe


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Ink; Auflage: 1 (8. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863960424
ISBN-13: 978-3863960421
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Talents, The Candidates
Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,8 x 3,4 cm

Covertext:
Dancia will so wenig wie möglich auffallen, um ihr Geheimnis für sich zu bewahren: Immer wenn jemand einen Menschen bedroht, der ihr wichtig ist ... passiert es einfach! Autos geraten ins Schleudern, Gebäude brechen zusammen - und meist wird jemand verletzt. Trotzdem wird ihr ein Stipendium an der berühmten Night Academy angeboten. Was soll sie an dieser Schule für Genies? Um wie kommt es, dass sogar der umschwärmte Cam sich für sie zu interessieren scheint? Aber da ist auch noch Jack, der davon überzeugt ist, dass an der Night Academy nicht alles mit rechen Dingen zugeht. Er und Dancia versuchen, hinter das Geheimnis der Schule zu kommen...

Zum Buch:
Seit ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen, lebt Dancia bei ihrer Oma, die sie sehr liebt.
Dancia hat eine Gabe, die sie versucht, vor der Welt geheim zu halten. Immer, wenn sie einen ihrer Freunde oder ihre Oma als bedroht oder gefährdet hält, passieren Dinge, die sie sich gerade in Gedanken vorgestellt hat, bei denen Personen verletzt werden. Sie will das nicht, kann es aber nicht unter Kontrolle halten. Damit ihre "Gabe" nicht zur Anwendung kommt, bleibt sie allein, ohne Freunde, denn Freunde zu haben, machen sie verletzlich.
Eines Tages stehen zwei Fremde vor ihrer Tür und bieten ihr ein Stipendium an der "Night Academy" an, eine Schule, die nur Talentierte und Hochbegabte aufnimmt. Obwohl sie nicht nachvollziehen kann, warum gerade sie ein Stipendium für diese Schule bekommt, wo sie doch nur "Durchschnitt" ist, nimmt sie das Angebot gern an.
Entgegen ihrem Vorsatz findet sie dort auch Freunde. Und dann ist da auch noch der gut aussehende Cameron, für den sie gern mehr empfinden würde und Jack, der Eigenbrödler und Draufgänger, der hinter allem ein Komplott vermutet.
Auch wenn sie Jack nicht glaubt, irgend etwas geht an dieser Schule vor sich, was auch sie neugierig werden lässt...

Mit diesem Buch hält man auch noch ein schönes Exemplar in den Händen, wenn man den Schutzumschlag abgemacht hat. Das Motiv der Ranken und Blätter der Rückseite des Schutzumschlages findet man auf dem freigelegten Buchdeckel wieder.

Dieser Band ist der Auftakt einer Reihe um die Night Academy, einer besonderen Schule für Talentierte und Hochbegabte. Man wird dazu berufen, dort zur Schule gehen zu dürfen.
Jack und Dancia, zwei Außenseiter, die sich selbst nicht vorstellen können, warum sie dort gelandet sind, sind anders als die Anderen, ohne dies den anderen mitteilen zu können.
Die Ängste, die Dancia befallen, wenn ihre "natürliche Gabe" ihr Recht fordert, lässt sich sehr gut nachvollziehen. Sie hat sich nicht mehr unter Kontrolle und hat Angst, dass man sie als Freak abstempelt.
Dancia erscheint anfangs als aufmüpfig und unsicher. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr kann man sich innerlich mit Dancia anfreunden und identifizieren. 
Jack, ein seit seiner frühesten Jugend gehetzter Junge, kann ich nicht wirklich greifen. Seine Aufgabe dort hat sich mir nicht ganz erschlossen, aber ich gehe davon aus, dass er Gegenstand einer der kommenden Teile sein wird.

Diesen Band sehe ich als Einführungsband. Der Leser wird mit den Örtlichkeiten, die sehr gut beschrieben wurden, bekannt gemacht wie auch mit den Protagonisten. Einige Geheimnisse werden angeschnitten, andere gelöst und erklärt. Der Leser wird bei der Stange gehalten, so dass sie Neugierde sich bereits bemerkbar macht und man auf den 2. Teil wartet, wo man die Ereignisse weiter verfolgen kann.

Den Schreibstil der Autorin kann man als leicht und flüssig beschreiben. Es ist ein Jugendbuch, so ist es auch sprachlich einfach gehalten, so dass sich Jugendliche damit identifizieren können.
Es umreisst die Geschicht kurz und macht den Leser mit allem bekannt, ohne alle Geheimnisse zu lüften.

Ein Buch, dass definitiv Lust auf den Folgeband macht.

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von Ink Egmont)
Inara Scott war Rechtsanwältin, Naturführerin und Lehrerin, aber ihr Herz hing schon immer am Schreiben. Sie liebt Bücher, moosüberwucherte Wälder und Computertastaturen. Inara Scott lebt im regendurchtränkten Nordwesten der USA mit ihrem Ehemann, zwei Kindern und einem unglaublich süßen kleinen weißen Hund. Night Academy – Die Begabte ist ihr erstes Buch. Inara Scott tauscht sich gerne mit ihren Lesern aus.






An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 28. August 2012

[Rezension] Jonathan Nasaw - Der Sohn des Teufels

Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 493
ISBN: 978-3-453-40512-7
Erscheinungstermin: 9. August 2010  
Format: Taschenbuch

Verlag: Heyne

Klappentext:
Seit er zusehen musste, wie seine Stiefmutter nach ihrem Tod von Aasgeiern nahezu aufgefressen wurde, wird Luke dieses Bild nicht mehr los. Er kommt in psychiatrische Behandlung und fühlt sich dort unschuldig eingesperrt. Er entschließt sich, eine Liste von Personen aufzustellen, mit denen er nach seiner Entlassung abrechnen will. Ganz oben steht ein Mann, der ihn in die Anstalt gebracht hat: der FBI-Beamte E. L. Pender.


Rezension:
Als der 15-jährige Luke Sweet jr. von seinem Vater einen Anruf erhält, der sein Leben verändern soll, ahnt er noch nicht, wie sehr. Luke bekommt am Telefon mit, wie sein Vater sich umbringt, doch warum? Schnell wird ihm klar, das irgendetwas nicht in Ordnung ist. Seine Stiefmutter Theodora Schwantzer genannt Teddy steckt einen Koffer außerhalb des Wohnwagens in Brand und erschießt sich ebenfalls. Luke sen. hat seinem Sohn noch geraten, zu seinen Großeltern mütterlicherseits zu gehen, denn diese sind jetzt seine gesamte Familie.

Derweil ermitteln Special Agent William C. Izzo und Special Agent E. L. Pender weiter gegen Luke sen., denn er steht im Verdacht, sogenannte Snuff-Filme produziert zu haben. Als die beiden Agenten das Grundstück der Sweets aufspüren, ist Luke jr. bereits auf der Reise zu seinen Großeltern. Die Agenten finden nur noch Teddy und den verbrannten Koffer vor und ein Video, das den Brand unbeschadet überstanden hat. Bei der Sichtung des Videos wird klar, Sweet sen. hat nicht nur einen Snuff-Film gedreht. Bei Grabungen auf dem Gelände werden 3 Schädel gefunden.

Pender glaubt auf dem Video ebenfalls flüchtig Sweet jr. gesehen zu haben und macht Jagd auf ihn und tatsächlich kann er ihn bei seinen Großeltern stellen. Doch Pender linkt den Jungen, sodass er erst im Gefängnis und anschließend in einer privaten Therapieeinrichtung landet. Hier gelingt ihm, zusammen mit seiner Freundin Dusty Walker die Flucht, doch als diese durch einen Unfall stirbt, lastet ihm Pender dies als Mord an. Durch widrige Umstände während seiner Flucht tötet Luke jr. einen Indianer. Hierbei handelt es sich um einen Unfall, doch auch hieraus will ihm Pender einen Strick drehen, denn dieser ist überzeugt, dass Luke jr. ein Psychopath und Serienmörder ist. Einem Kopfgeldjäger gelingt es schließlich, Luke jr. in Gewahrsam zu nehmen und seine Großeltern haben für eine Unterbringung in einer Psychiatrie gesorgt. Fast 10 Jahre vegetiert er dort, bis ihm eine spektakuläre Flucht gelingt. Jetzt hat er nur noch ein Ziel: Rache an denen, die ihm Unrecht getan haben ...


Von diesem Buch hatte ich mir eindeutig mehr versprochen! Der Plot wurde im ersten Teil des Buches sehr detailliert und actionreich ausgearbeitet, jedoch lässt die Story merklich nach der Flucht aus der Psychiatrie nach. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, zum mindest im ersten Teil, im zweiten war ich hingegen schon etwas angenervt, zumal deutlich zu erkennen war, in welche Richtung sich die Story entwickelt hat. Die Figuren fand ich überaus faszinierend dargestellt, gerade Protagonist Luke war mir sehr sympathisch, hingegen konnte FBI-Agent Pender zu keiner Zeit meine Sympathie erringen. Ich hoffe sehr, dass es solche Menschen wie diesen beschriebenen FBI-Agenten nicht im wirklichen Leben in solchen Institutionen gibt - eine  absolute Schande. Bei diesem Buch handelt es sich um das erste Buch des Autoren, dass ich gelesen habe. Ich werde ihm sicherlich zu gegebener Zeit noch einmal eine Chance geben, mich von sich zu überzeugen, allerdings wird das wohl noch etwas dauern.



Bewertung

Der Autor: 
Jonathan Nasaw, geb. 1947 in Kalifornieren, ist ein Schriftsteller, dessen Romane man den Genres Horror beziehungsweise Psychothriller zuordnen kann. Er lebt in Pacific Grove, Kalifornieren, USA.


Wie ich zu dem Buch kam:
Leider handelt es sich hierbei um einen Spontan-Kauf, der bis dato am längsten auf meinem SuB lag - ich hatte wohl so eine Ahnung.

[Rezension] J. D. Robb - Das Herz des Mörders (Band 17)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 575
ISBN: 978-3-442-36715-3
Erscheinungstermin: 11. Januar 2010 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Eine persönliche Nachricht, eine tote Prostituierte und ein Tatort, der kaum blutiger sein könnte: Lieutenant Eve Dallas verfolgt einen Killer durch die Straßen von New York, der die Handschrift der brutalsten Serienmörder der Geschichte kopiert. Schnell wird klar, dass die Polizistin diesmal direkt im Fadenkreuz des Täters steht. Eine atemlose Hetzjagd beginnt, die Eve bis in die höchsten Kreise der Reichen und Mächtigen führt. Eve und der Mörder sind beide Jäger und Gejagte zugleich. Und Eve weiß, nur wer schneller zuschlägt, wird überleben …


Rezension:
Es ist September 2059 in New York City und obwohl das Wetter schwül und drückend ist, ist Eve Dallas allerbester Laune. Nicht nur, dass sie ihren letzten Fall erfolgreich zum Abschluss gebracht hat, nein, der verhasste Butler ihres Mannes, Summerset, ist endlich im Urlaub. Das Leben könnte so schön sein, doch dann wird Eve zu einem Tatort gerufen. Die Gesellschafterin Jacie Wooton wurde bestialisch ermordet in einer Gasse gefunden. Der Mörder hat für Eve eine Nachricht hinterlassen, unterschrieben mit "Jack". Sofort ist Eve klar, dass es sich bei diesem Mord um eine Nachahmungstag von niemand anderem als "Jack the Ripper" handelt und sie weiß, er hat gerade erst begonnen zu morden.

Sofort stürzt sich Eve in die Ermittlungen und folgt ihrer einzig heißen Spur: Dem Briefpapier, auf dem der Mörder sie kontaktiert hat, denn es handelt sich um Papier, dass in den USA nicht erhältlich ist und auch die Einfuhr eines solchen Papiers ist verboten. Derweil muss sich Eve auch immer wieder mit ihrer Assistentin Peabody auseinandersetzen, die mitten in den letzten Vorbereitungen ihrer Detective-Prüfung steht und unter wahnsinnigen Prüfungsangst leidet.

Schnell kann Eve ein paar Verdächtige ermitteln, doch es handelt sich ausschließlich um reiche und/oder prominente Bürger, sodass die Ermittlungen alles andere als ein Zuckerschlecken werden. Da ist zum einen Carmichael Smith, ein Popstar, der auf junge Groupies steht; Elliot P. Hawthorne, durch Erbschaft reich geworden und mit einer Vorliebe für sehr junge Ehefrauen; Niles Renquist, Stabschef des britischen UN-Botschafters und die Schauspielerin Pepper Franklin, die in der Vergangenheit eine kurze, aber heftige Affäre mir Roarke, Eve Dallas Ehemann hatte.

Jeder scheint verdächtig doch ein wirkliches Motiv ist nicht zu erkennen. Durch ihre Ermittlungen sticht Eve in mehr als ein Hornissennest und scheucht die Verdächtigen auf, doch eine heiße Spur hat sich noch nicht ergeben. Dann geschieht ein zweiter Mord und Eve muss entsetzt feststellen, dass der Mörder anscheinend nicht nur "Jack" nachmacht. Die einundsechzigjährige Lois Gregg wurde in ihrer Wohnung überfallen, misshandelt und erwürgt. Alle Spuren weisen auf den "Würger von Boston" hin. Jetzt weiß Eve, dass schnelles Handeln und ihre ganze Kombinationsfähigkeit gefragt sind, denn eines weiß Eve - der Mörder hat sein nächstes Opfer schon im Visier ...


Der 17. Band der Eve-Dallas-Reihe schließt unmittelbar an den 16. Band "Der Hauch des Bösen" an. Auch dieser Band besticht wieder durch einen sehr gut ausgearbeiteten Plot, wobei ich es faszinierend fand, wie der Täter berühmte Serienmörder der Vergangenheit nachgeahmt hat und es dennoch Eves ganzes Können abverlangte, ihn zu schnappen. Auch in diesem Band konnte Protagonistin Eve Dallas wieder mehr als überzeugen und besonders hat mir gefallen, dass sich ein weiterer Teil ihrer Vergangenheit (so unschön sie auch sein mag) enthüllt hat. Der Schreibstil war wieder dermaßen mitreißend, dass ich das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen mochte, zu sehr hat mich die Geschichte gefangen gehalten. Der nunmehr 17. Band der Reihe lässt mich mit großen Erwartungen auf den Zwischenband "Ein gefährliches Geschenk" zurück.




Bewertung

Die Autorin:
J.D. Robb ist das Pseudonym von Nora Roberts. Nora Roberts wurde am 10. Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland, als jüngstes von fünf Kindern und einziges Mädchen geboren. Ihre Ausbildung endet mit der High School in Silver Spring. Mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen zog sie Anfang der Siebziger Jahre aufs Land. Sie begann zu schreiben, als sie im Winter tagelang eingeschneit waren und sie jedes im Haus verfügbare Buch gelesen hatte. Drei Jahre später hatte sie hat bereits mehrere fertige Manuskripte in der Schublade, und 1981 wurde ihr Roman »Irish Thoroughbred« veröffentlicht, der über eine halbe Million mal verkauft wird.
Seitdem hat sie bereits über 100 Bücher auf den Markt gebracht, die in 26 Sprachen übersetzt sind. Nora Roberts gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen ihres Genres, dem (historischen) Liebesroman. Hochrechnungen haben ergeben, dass in den USA heute alle fünf Minuten ein Buch von ihr verkauft wird. Von dem Romantic Times Magazine wurde sie mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.
Unter dem Pseudonym J.D. Robb schreibt sie Kriminalromane mit der Serienheldin Eve Dallas, einer Polizistin in New York im Jahr 2059.
Nora Roberts lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Keedysville, Maryland.

Zur Webside der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Ursprünglich gehörte diese Reihe mal Kleeblatt, aber nach ewigem hin und her konnte ich sie davon überzeugen, dass diese Sci-Fi-Krimi-Reihe bei einfach besser aufgehoben ist.

[Rezension] Peter Temple - Tage des Bösen

Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 431
ISBN: 978-3-570-00999-4
Erscheinungstermin: 9. Mai 2012 (1. Auflage)
Preis: 14,99 EUR (D), 15,50 EUR (A), 21,90 CHF
Format: Broschiert
Verlag:
C. Bertelsmann


Klappentext:
Constantine Niemand arbeitete für einen Sicherheitsdienst in Johannesburg. Er ist auf der Flucht, seit er einen Videofilm in seinen Besitz gebracht hat, der international Politikern und Waffenlobbyisten gefährlich werden kann. Es scheint aber kein sicheres Versteck für ihn zu geben – auch in London nicht, wo er versucht, den Film an eine Enthüllungsjournalistin zu verkaufen. Immer wieder spüren ihn die Killer auf. Wie kompromittierend, wie brisant ist die Information, die ihm in die Hände gefallen ist? Peter Temple zeigt uns erschreckend deutlich eine Welt, in der Informationen gefährlicher sind als Sprengstoff – und Geheimnisse wertvoller als Menschenleben.


Rezension:
Constantine Niemand alias Eric Constantine ist ein Söldner, der zur Zeit für eine Sicherheitsfirma in Johannesburg arbeitet. Hier ist seine hauptsächliche Aufgabe, reiche Ausländer sicher durch die Stadt zu bringen. Diesen Job macht er seit einiger Zeit, zusammen mit seinem Partner Zeke. Seit er fünfzehn Jahre alt war, hat er für sich selbst gesorgt, ging später zur Armee und wurde für eine Spezialeinheit ausgebildet. Doch bei seinem letzten Auftrag geht etwas schief. Er soll Mrs. Shawn, eine Engländerin, von einem Einkaufszentrum nach Hause begleiten und so lange bei ihr bleiben, bis ihr Mann auftaucht. Soweit geht alles gut und auch Mr. Shawn erreicht wohlbehalten das Haus. Was jedoch niemand ahnte: In den Zwischenwänden des Hauses haben sich Terroristen versteckt, die die Gruppe angreifen. Constantine und Zeke gelingt es, die Attentäter zu eliminieren, doch sowohl das Ehepaar Shawn, wie auch Zeke sterben bei den Angriff. Constantine, der nicht versteht, warum es schwer bewaffnete Attentäter auf das Ehepaar abgesehen haben, nimmt die Unterlagen, die Mr. Shawn bei sich hatte an sich und verschwindet. Später stellt er fest, dass es sich um einen Bericht handelt und ein Video, auf denen ein Massaker zu sehen ist, das die Welt in den Abgrund stürzen würde.

Constantine ist aus Südafrika geflohen, denn er weiß, wer immer die Shawns umgebracht hat, wird jetzt hinter ihm her sein, denn er hat die Unterlagen. Er flüchtet nach London, wo er versucht, die Unterlagen an eine Journalistin zu verkaufen, damit diese sei veröffentlichen kann. Caroline Wishart glaubt erst an einen schlechten Scherz, bis Constantine ihr das Video zeigt. Sie geht auf seine Forderungen ein. Doch während der Übergabe tauchen plötzlich weitere Attentäter auf und schießen auf Constantine. Schwer verletzt kann er entkommen, doch auch Caroline ist geschockt. Wer hat sie/ihn verraten? Sie beschließt auf eigene Faust zu ermitteln, was anschließend mit Constantine passiert ist und was genau auf dem Video zu sehen ist. Ihre Spur führt sie zu einem ehemaligen Journalisten nach Hamburg, John Anselm.

John Anselm lebt in Hamburg und arbeitet dort für eine Security-Firma. Allerdings handelt es sich nicht um Personenschutz, sondern um Spionage. Sein Job ist es, Informationen über jeden und alles zu beschaffen, je nach dem, was der Kunde wünscht. In seinem Job ist John sehr gut, doch privat ist er ein Wrack. Vor Jahren ist er während einer Reportage in monatelange Gefangenschaft geraten und hat sich von diesem Erlebnis nie so ganz erholt. Seitdem hat er ein Alkohol- und Gedächtnisproblem. Er kann sich an alles erinnern, was während der Gefangenschaft geschah und danach, doch die Vergangenheit vor der Gefangenschaft sind nicht mehr klar. Als er mit der Suche nach Constantine beauftragt wird, ahnt er noch nicht, dass der Schlüssel zu allem, in seinem Kopf ruht ...


Was für ein realistischer Thriller! Der Plot wurde sehr detailliert und gut ausgearbeitet, wobei hier als Handlungsorte Johannesburg, London und Hamburg gewählt wurden. Die Figuren, allen voran die Protagonisten Constantine Niemand und John Anselm wurden sehr facettenreich in Szene gesetzt. Sehr gut fand ich hier die jeweiligen Persönlichkeiten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, aufeinander abgestimmt und obwohl die beiden nie direkt miteinander zu tun haben, arbeiten doch beide kontinuierlich auf ein und dasselbe Ziel hin. Den Schreibstil empfand ich als sehr spannend gehalten, doch leider fand ich die jeweiligen Ortswechsel, teilweise von einem Kapitel zum nächsten, etwas anstrengend, hier hätte ich mir etwas längere Spannen für jeden Handlungsort gewünscht.

Bewertung

Der Autor:
Peter Temple, geboren 1946 in Südafrika, war Journalist, bevor er anfing Bücher zu schreiben. Er veröffentlichte bislang acht Romane und gehört zu den herausragenden australischen Autoren seiner Generation. Fünf seiner Romane wurden mit dem Ned Kelly Award ausgezeichnet. International bekannt wurde er mit seinem Roman "Kalter August", der 2007 bei C. Bertelsmann erschien. Er lebt mit seiner Familie in Ballarat, Australien.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 


bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 27. August 2012

[Rezension] Jessica & Diana Itterheim - Engel 01: Schloss der Engel




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (23. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746628555
ISBN-13: 978-3746628554
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 3,6 cm

Covertext:
Als Lynn sich in Christopher, einen auf den ersten Blick arroganten, selbstgefälligen jungen Mentor verliebt, beginnt sie zu ahnen, dass sie auf einem außergewöhnlichen Internat gelandet ist. Denn Christopher birgt ein Geheimnis - er ist ein Racheengel, verstrickt in einen diabolischen Kampf. Kaum gesteht sie ihm ihre Liebe, wird auch Lynn in die gefährliche, mysteriöse Welt der Engel hineingezogen.

Zum Buch:
Linde, Lynn genannt, lebt zwar mit ihren Eltern in Italien, soll aber den Rest ihrer Schulzeit in Deutschland in einem Internat verbringen.
Sie weiß nicht, dass es wenige Berührungspunkte zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Engel gibt. Einer davon ist das Schloss in Torgelow, in dem das Internat ist. 
Durch Zufall überwindet Lynn die Grenzen und landet in der Welt der Engel. Eigenartige Schulfächer warten dort auf sie, wie Bogenschießen oder Kräuterkunde. Sie hält es lange Zeit für einen schlechten Scherz, der mit Neuzugängen gemacht wird.
Dann begegnet sie Christopher, einem jungen Mann, der so ganz anders ist als die anderen. Sie verliebt sich augenblicklich in ihn und auch sie scheint ihm nicht egal zu sein. Chris versucht, Lynn nicht an sich heranzulassen, denn er ist ein Racheengel und wer sich mit ihm einlässt, kann nur verlieren.
Lynn versucht, ihre Liebe festzuhalten, auch noch, als sie längst wieder in der Welt der Menschen gelangt ist, denn sie kann nicht glauben, dass alles nur ein Traum gewesen sein soll...

Jessica Itterheim lässt ihre Geschichte in genau dem Internat spielen, in dem sie selbst lernt. Sie und ihre Mutter Diana haben diese Geschichte geschrieben und lassen den Leser in die Welt der Engel eintreten.

Selbst als Leser ist es einem anfangs nicht bewusst, dass man eine Grenzlinie überschritten hat und nicht mehr in der herkömmlichen Schule verweilt. Auch ich habe mir so meine Gedanken gemacht, was für komische Fächer sie hat. Genauso wenig, wie Lynn das realisiert hat, dass sie in der Schule der Engel gelandet ist, habe ich es mitbekommen. Der Übergang ging völlig glaubwürdig und nahtlos vonstatten.
Lynn ist ein 16-jähriges Mädchen, das ihr Herz recht schnell an Christopher verliert. Meines Erachtens wird zu schnell von Liebe gesprochen und wie tief sie geht. 
Ihre Gedanken sind jederzeit präsent. Der Leser nimmt an jeder Unsicherheit oder Entscheidung teil, jeder Schritt wird vorher gedanklich durchleuchtet. Auch was ihre Gefühle für Christopher angeht, wurde mir ein wenig zu sehr gedanklich durchgehechelt. Keine 16-jährige macht sich solche Gedanken, das ist meines Erachtens nicht ganz real und kam mir übertrieben vor. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass ich mehr Zeit in Lynns Gedankenwelt verbracht habe, als Handlungen passierten. 

Der Schreibstil von Jessica und Diana Itterheim ist leicht und flüssig, ein Buch, das sich sehr gut lesen lässt. Hat einen das Thema erst einmal gepackt, kann man es auch nicht mehr aus der Hand legen. 

Die Idee des Buches mit dem Übergang in die Welt der Engel finde ich sehr schön und gelungen.
Lynn und Christopher sind zwei sympatische Protagonisten, die man letztendlich gern selbst zum Freund haben möchte. Sie stehen füreinander ein und lieben sich. Eine Liebe, die für immer sein soll.
Ob dem so ist, verrät uns vielleicht der Folgeband, der bereits im März 2013 erscheinen soll.

Ein Buch, das wie gemacht ist für Teenies und Engelfreunde. 

Bewertung:




Zu den Autorinnen:
Jessica Itterheim                                                       Diana Itterheim
(übernommen vom Aufbau-Verlag)
Jessica Itterheim, Jahrgang 1995, und ihre Mutter Diana haben sich gemeinsam diesem Romanprojekt verschrieben. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Portugal leben sie nun wieder in Deutschland. Jessica besuchte ein Internat in Torgelow am See und studiert derzeit Medienwirtschaft an der HdM in Stuttgart. 


Auf diesem Weg möchte ich mich recht herzlich beim Aufbau Verlag bedanken,


der mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.


Von Jessica & Diana Itterheim wurden von uns gelesen und rezensiert: 



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt