Montag, 3. Dezember 2012

[Rezension] Veit Etzold - Spiel 01: Spiel des Lebens





Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (13. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863960483
ISBN-13: 978-3863960483
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3 cm

Inhalt gem. Ink Egmont:
Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?

Zum Buch:
Endlich ist es soweit, Emily ist 17 Jahre und sie geht zusammen mit ihrer besten Freundin nach London an die Uni.
Zuhause ist sie mehr als behütet aufgewachsen, nun kann sie endlich auf eigenen Beinen stehen.
Sie ahnt nicht, welchen Albtraum sie dort erleben wird.
Gleich am 1. Tag findet sie an ihrem Schließfach einen aufgeblasenen Luftballon vor. Ein schlechter Scherz ihrer Freundin? Aber zutrauen würde sie ihr das nicht. 
Emily hat etwas gegen Luftballons, aber nicht mehr die Erinnerung daran, was die Ursache war.
Dann bekommt sie von einem Unbekannten eine SMS:

"DU HAST MIR MEIN LEBEN GESTOHLEN.
UND ICH HOLE ES MIR ZURÜCK."  (Seite 30)


Von dem Tag an ist nichts mehr, wie es sein soll. Emily wird beobachtet, verfolgt und bedroht. Es gibt Tote und sie ist wie gelähmt.
Selbst ihr nahe Stehende sind nicht vor dem Fremden sicher.
Der Fremde spielt mit ihr das Spiel des Lebens und es gibt nur Sieg oder Tod... 

Veit Etzold legt hier einen Jugendroman vor, de auch Erwachsene begeistert. Es ist ihm gelungen, mich von Anfang an in seinen Bann zu ziehen.

Im Prolog liest man von einer Entführung eines kleinen Jungen, die 13 Jahre vor der eigentlichen Geschichte geschehen ist. Die Zusammenhänge zum aktuellen Geschehen erschließen sich dem Leser erst so nach und nach.

Der Autor wartet nicht lange, um Spannung aufzubauen. Gleich zu Beginn erlebt man gemeinsam mit Emily, der Protagonistin, einen Albtraum. Sie träumt, dass jemand in ihrem Zimmer steht und sie anschaut. Als sie wach wird, steht das Fenster weit offen. Hat sie vergessen, es zu schließen und warum kommt ihr das Gefühl so echt vor, dass sie nachts beobachtet wurde?

Es geschehen viele eigenartige Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Sie weiß, dass irgendetwas in ihr verschlossen ist, was sie nicht greifen kann, was aber sicherlich die Ereignisse erklären könnte. Irgendetwas ist in ihrer Vergangenheit passiert, das diese schrecklichen Dinge als Ursache haben.

Aus dem wohlbehüteten Mädchen Emily wird eine selbstbewusste junge Frau, die sich letztendlich dem Kampf gegen den Unbekannten stellt. Sie muss reagieren, nachdem er auch Personen, die ihr lieb sind und ihren Hund in seinem Hass mit in das Spiel gebracht hat und sie bedroht.
Obwohl sie ihren Freunden Julie und Ryan von den Geschehnissen erzählt, ist sie doch allein, wenn es darauf ankommt.

Von den männlichen Protagonisten Ryan und Jonathan erfährt man nicht allzuviel Hintergrundwissen, so bleiben sie ein wenig im Schatten und machen den Leser misstrauisch. Kann man den beiden trauen und vor allem, kann Emily ihnen trauen?

Die Geschichte umfasste einen Zeitrahmen von 9 Tagen und endet am 18. Geburtstag von Emily. 
Zwischendurch sind Kapitel eingefügt, in denen der Leser teilnimmt an den Gedanken und dem Vorgehen vom Unbekannten. Diese sind zur Unterscheidung kursiv geschrieben.

Emily und auch der Leser haben keine Chance zum Luft holen, die Spannungskurve ist stetig im Steigen und das Ende entlädt sich mit einem gut durchdachten Finale.

Nach Ende des Buches sitzt man als Leser da und denkt sich, und nun? Ende und nun doch nicht?
Viele Fragen bleiben offen und warten auf eine Antwort, die man aber in diesem Buch nicht bekommt.
Es wird einen 2. Teil geben, auf den ich hoffentlich nicht so lange warten muss. 

Reiheninfo:
Spiel 01: Spiel des Lebens
Spiel 02: Spiel der Angst

Bewertung:



Zum Autor:
(Text von Bastei Lübbe)
Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er zum Kinofilm "Matrix". Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Management-Ausbildung. Veit M. Etzold lebt in Berlin. 







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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Sabine hat gesagt…

Hallo Kerry,

wow, das hört sich ja toll (und nach einem HABEN MUSS für mich) an.
Danke für die Buchvorstellen.

Liebe Grüße
Sabine