Sonntag, 16. Dezember 2012

[Rezension] Dinah Kayser - Im Bann der Hexen




Leseprobe


Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 245 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 97 Seiten
Verlag: Aaronis Collection (11. Mai 2012)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B0082N1IGW

Inhalt gem. Amazon:
Ein Jahr nach ihrer Hochzeit wird Maryam Whitman Witwe. Sie will ihren Mann von Paris nach England überführen lassen. Am Tag des Abflugs steht plötzlich eine ihr unbekannte Cousine vor der Tür. Kristy McDowell lädt sie im Namen ihrer Großmutter nach Black Hill-Manor, dem Familiensitz ein.
Maryam hatte immer geglaubt, keine Verwandten mehr zu haben, nun hat sie nicht nur Cousins und Cousinen, sondern auch eine Großmutter, die es kaum noch erwarten kann, sie kennenzulernen. Die junge Frau ahnt nicht, daß die McDowells weniger an ihr als an ihrer ungeborenen Tochter interessiert sind. 
Sie fühlt sich auf Black Hill-Manor sehr wohl, doch dann beginnt sie Stimmen zu hören, die sie vor ihrer Großmutter warnen, sie glaubt eine junge Frau zu sehen... Nach und nach kommt sie hinter das düstere Geheimnis, das seit Jahrhunderten das Leben ihrer Familie bestimmt und nun auch sie und ihre ungeborene Tochter zu verschlingen droht.
Es gibt nur einen Menschen, der sie retten kann: Timothy Dale, ein Freund aus Kindertagen, aber auch sein Leben gerät in den Bann von Abigail McDowell, jener Frau, die als Priesterin eines grausamen Hexenkultes ihre eigene Tochter zum Tode verurteilte.

Zum Buch:
Maryam Whitham steht kurz davor, ihren Mann zu beerdigen, der bei einem Unfall ums Leben kam.
Da steht plötzlich ihre Cousine Kristy McDowell vor der Tür, um ihr beizustehen. Bis dato wusste Maryam nicht einmal, dass sie eine Cousine und sogar noch eine Großmutter hatte. Von dieser wird sie nun nach Black Hill- Manor, dem Familienbesitz in Wales eingeladen.
Maryam, die schwanger ist, soll dort ihr Kind im Schoß der Familie zur Welt bringen.
Nach kurzer Zeit fährt Maryam auch nach Wales und hat sich dort schnell eingelebt. Alle sind lieb und nett zu ihr und lesen ihr jeden Wunsch von den Augen ab.
Als sie bei einem Spaziergang eines Tages ein Amphitheater findet, hört sie plötzlich auch Stimmen und sieht Leute, die nicht da sind.
Nachts sieht sie die Erscheinung einer Frau, die ihr rät, von dort zu verschwinden, sie wäre in Gefahr.
Als sie dann eines Nachts eine Prozession sieht, die zum Theater geht und hinterherschleicht, sieht sie, wie ihre Cousine und ihre Großmutter einen Ziegenbock töten.
Sie hat am nächsten Tag keine Erinnerung mehr daran, wie sie ins Bett gekommen ist und ihre Cousine hält ihren "Albtraum" vom Theater als irreal.
Was aber, wenn sie wirklich dort gewesen ist und das alles gesehen hat? Ist sie auf Black Hill Manor in Gefahr? ...

Die Autorin versteht es meisterhaft, die Stimmung auf Black Hill Manor wiederzugeben. 
Gekonnt verstehen es ihre Großmutter und Cousine, sie einzulullen und in Sicherheit zu wiegen.
Als die ersten Zweifel kommen und Maryam Geister sieht und hört, schwingt die Stimmung um. Man nimmt als Leser teil an den Ängsten, die Maryam durchmacht und wie sie verzweifelt versucht, ihr Kind zu retten.

Maryam, die sonst zwar keine Familie hat, bleibt jedoch mit ihren Freunden in enger Verbindung. Diese haben sie nur höchst ungern gehen lassen, kam ihnen doch die Cousine nicht ganz geheuer vor.
Vor allem Timothy tut sich hervor und will Maryam beschützen, ist er doch schon seit Jahren in sie verliebt, auch wenn sie sich seinerzeit für seinen Freund entschieden hat.
Er lässt sie nicht im Stich und sie versuchen gemeinsam, das Kind zu retten.

Ein spannender Roman, ein wenig kurz, aber voller Spannung und der Hoffnung, dass es Maryam gelingen möge, das Böse zu besiegen und ihr Kind in den Armen halten zu können. 

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Aufgrund der Kürze der Geschichte ist sie schnell gelesen, zumal man sie eh nicht zur Seite legen kann, wenn man sie erst angefangen hat.
Für zwischendurch absolut empfehlenswert.

Bewertung:



Zur Autorin:
leider keine Informationen im Internet gefunden



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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