Montag, 8. Oktober 2012

[Rezension] Lexa Holland - Die Trüffelgöttinnen




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 234 Seiten
Verlag: Oldigor Verlag; Auflage: 1., verb. Aufl. (15. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943697207
ISBN-13: 978-3943697209
Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,4 x 1 cm

Covertext:
"Falten gehören in einen Faltenrock und nicht in das Gesicht einer Frau!" meint Melanies Mutter, als sie von dem neuesten Schönheitstrend in den USA erfährt. Melanie, eine äußerst attraktive Fernsehmoderatorin, wird zu einem halbjährlichen Gastauftritt nach New York eingeladen, und landet dort zu ihrer Überraschung als erstes auf einer Beautyfarm - um sich vom Sender verordnet Fettpölsterchen und Gesichtsfalten zuzulegen! Zuerst glaubt sie noch an einen schlechten Scherz, doch schon bald wird ihr bewusst: Falten, Rundungen und kalorienreiches Essen sind der neue Trend, geschaffen von dem mittelmäßigen, aber exzentrischen Modezar George Glamour! Doch hinter seiner mit massenhypnotischer Macht propagierten Verehrung kurvenreicher Frauen verbergen sich ganz andere Motive ...

Zum Buch:
Was für ein Albtraum, den Melanie anfangs in Amerika erlebt. Sie, die eine super Figur hat, nach der sich die Männer in Deutschland umdrehen, muss in Amerika erleben, dass als schön gilt, wer eine Rubensfigur hat und Falten im Gesicht. 
Aber auch sie verfällt dem Modemacher George Glamour, der aufgrund einer Laune diesen Trend erschaffen hat. Dass dieser letztendlich auch noch seiner eigenen Laune zum Opfer fällt, empfinde ich als ausgesprochenen positiven Effekt.

Mit diesem Roman wird der Wahn um Schönheit und Schlankheit auf die Schippe genommen. Alles, was man bis jetzt im Kopf hatte, wird umgekippt. Schön ist nicht mehr, wer schlank ist und glatte Haut hat, sondern das genaue Gegenteil.
So nett die Idee ist, ich konnte sie nicht für voll nehmen. Selbst nach einer Gehirnwäsche ist für mich unverständlich, dass man sich mit Falten und großporiger Haut schön finden kann. Ein paar Pfündchen bzw. Kilo mehr, das mag noch angehen, aber mit den Falten, damit konnte ich mich nicht identifizieren.

Die Autorin hat hier einen unterhaltsamen, nicht wirklich ernst zu nehmenden Roman geschrieben, der einen großen Spaßfaktor hat. Ungläubig kann man Dinge lesen, die einem ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Manipulationen und Hypnose in Größenordnung, die die Geldbeutel der Macher glücklich aussehen lassen. 
Die Geschichte fängt plätschernd an und entwickelt sich fortlaufend, ohne langweilig zu werden. Zum Ende des Buches nimmt das Geschehen an Tempo zu und ich fand es schade, dass es so schnell zu Ende ging. 

Während des Lesens hatte ich immer einen Hintergedanken im Kopf, wie es ausgehen wird, das hatte sich dann auch so bestätigt. 

Das Cover des Buches finde ich ausgesprochen passend und es lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Ein Buch, das Kurzweil verspricht, das man aber nicht zu ernst nehmen sollte.


Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom Oldigor Verlag)
Lexa Holland lebt im Herzen von Rheinland-Pfalz. Den zwischen zwei Buchdeckeln versteckten Geschichten und Schicksalen galt schon als Kind ihre ganz große Leidenschaft, und da gab es schon sehr früh die Gewissheit, dass auch sie sich später dieser Kunst widmen würde.
Da sie feststellen musste, dass ihr "richtiger" Name bereits durch eine sehr bekannte Autorin besetzt war, hat sie für die verschiedenen Genres, in denen sie erfolgreich schreibt, auch unterschiedliche Pseudonyme gewählt. Für den Oldigor-Verlag und die in dessen Programm passenden Bücher schreibt sie als Lexa Holland. Sie hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht und einige Sketche, die auf Kleinkunstbühnen gespielt wurden. Lexa Holland wurde mit dem Literaturpreis des Deutschen Autorenverbandes Hannover ausgezeichnet und war mit ihrem ersten Roman für einen der höchst dotierten Literaturpreise nominiert.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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