Freitag, 17. August 2012

[Rezension] James M. Cain - Wenn der Postmann zweimal klingelt




Leseprobe 


Eckdaten:
Broschiert: 176 Seiten
Verlag: Festa Verlag; Auflage: 1. Auflage (23. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386552138X
ISBN-13: 978-3865521385
Originaltitel: The Postman Always Rings Twice
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,4 cm

Covertext:
An irgendeiner staubigen Straße in Kalifornien führt das Ehepaar Cora und Nick eine kleine Raststätte. Als der abgebrannte Rumtreiber Frank auftaucht, bietet Nick ihm einen Aushilfsjob an.
Die attraktive Cora beachtet Frank zunächst kaum, doch dann fangen sie ein Verhältnis an und beschließen, den ahnungslosen Nick umzubringen. Der erste Versuch misslingt, doch die beiden geben nicht auf...

Zum Buch:
Frank Chambers, ein Rumtreiber, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält, trifft auf das Ehepaar Nick und Cora Papadakis. Sie betreiben eine kleine Raststätte und Nick bietet Frank einen Aushilfsjob an, den dieser widerwillig annimmt. Zwischen Cora und Frank beginnt es zu knistern und sie beschließen, Nick aus dem Weg zu räumen. Der erste Anschlag auf sein Leben schlägt fehl, doch sie geben nicht auf und versuchen es ein zweites Mal, diesmal mit Erfolg.
Und es sieht so aus, als könnten sie damit durchkommen ...

Selbst wer nicht viel Fernsehen guckt, den Titel haben die meisten schon einmal gehört. Ich kann mich nicht erinnern, den Film gesehen zu haben, aber der Titel war mir geläufig. Das Buch wurde bereits 1934 geschrieben und schon 5x verfilmt. Also ein Klassiker, der auch noch heute seine Faszination ausübt.
Mit einfachen Worten wird die Geschichte um das Liebespaar Cora und Frank erzählt.
Der Autor lässt den Leser teilhaben an der Planung des perfekten Mordes. Nachdem der erste Versuch misslang, trennten sich die Liebenden, aber sie konnten nicht mehr ohne einander.
Sie planen wieder und versuchen alle Eventualiäten auszuschalten, aber auch sie müssen erkennen, dass nicht alles planbar ist.
Interessant sind die Spielchen der Beamten und Verteidiger. Wie weit gehen Cora und Frank, vertrauen sie sich gegenseitig oder spielen sie sich gegeneinander aus, wenn Druck auf sie ausgeübt wird?
Als Leser ist man in diesem Getriebe hin- und hergerissen. Den einen Moment sieht man ganz klar, im nächsten wird das Ruder herumgerissen.

Der Schreibstil des Autors ist klar und flüssig. Mich störten anfangs die kurzen Sätze und der sehr einfach geschriebene Plot, aber die Geschichte wird von Frank erzählt bzw. aufgeschrieben und ist dem letztendlich hervorragend angepasst.

Es ist eine kurze Geschichte, die 155 Seiten lang ist, in denen aber alles gesagt wird, was es zu sagen gibt. Eine Geschichte, die für sich selbst spricht und ohne Längen auskommt.
Die Geschichte liest sich sehr gut und kann durchaus mit Überraschungseffekten aufwarten, die man so nicht erwartet hat.
Ein Werk, das durchaus seinen Ruf des Klassikers verdient hat. 

Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen von Wikipedia)
James Mallahan Cain (* 1. Juli 1892 in Annapolis, Maryland; † 27. Oktober 1977 in University Park, Maryland) war ein US-amerikanischer Journalist und Autor insbesondere von Kriminalromanen.
Auch wenn Cain sich immer gegen diese Etikettierung wehrte, wird er gewöhnlich mit der so genannten „harten Schule“ der amerikanischen Krimi-Kultur in Verbindung gebracht und gilt als einer der Schöpfer der „schwarzen“ Romane (roman noir).





An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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