Donnerstag, 28. Juni 2012

[Rezension] Jens Stefan Hübel - Die Blumenkinder von La Mola








Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: hansanord Verlag; Auflage: 1. (22. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940873357
ISBN-13: 978-3940873354
Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,8 x 2,6 cm

Covertext:
Iris führt das scheinbar perfekte Leben: Sie hat einen Traumjob, eine schicke Wohnung, liebe Freunde und eine heimliche Affäre mit ihrem Chef. Doch erst verschwindet der spurlos und dann verliert sie auch noch völlig überraschend ihre Arbeit. Plötzlich steht Iris vor den Scherben ihres Lebens. Um auf andere Gedanken zu kommen, bucht sie eine Last Minute Reise auf die Partyinsel Ibiza. Doch der vermeintliche Spaßurlaub wird zur Reise in die eigene Vergangenheit: Unfreiwillig deckt Iris ein lang gehütetes Familiengeheimnis auf, von dessen Existenz niemand bisher wusste. Für Iris beginnt eine dramatische Zeitreise in die wilden und nicht immer unbeschwerten Siebziger, in deren Verlauf sie nicht nur eine neue Liebe trifft, sondern sich ihr gesamtes Leben verändert...

Zum Buch:
1970: Eva und ihr Freund Alex brechen in Bayern alle Brücken hinter sich ab und steigen aus. Einen Freund von Alex hat es auf die spanische Insel Formentera verschlagen und genau da wollen sie jetzt auch hin. Es sind die 70-er Jahre, Sex, Alkohol und Drogen werden Alex zum Verhängnis und Eva bleibt verlassen zurück, allein und schwanger.

2011: Die 40-jährige Iris ist eigentlich mit ihrem Leben zufrieden. Sie hat einen tollen Job und eine heimliche Affäre mit ihrem Chef. Den Job wird sie jedoch sehr schnell los, als ihr Chef von einem Tag auf den anderen verschwindet. Sie will weg und bucht einen Last-Minute-Urlaub auf die Insel Ibiza. Leider sind dort alle Hotels ausgebucht und sie wird kurzerhand auf die Insel Formentera abgeschoben. Dort lernt sie Leonie, eine Potsdamer Tierärztin kennen, mit der sie sich anfreundet. Als Iris Juan kennenlernt, beginnt sie wieder an die Liebe zu glauben.
Aber wer ist Violeta? Iris wird ständig mit ihr verwechselt und als sie ihr das erste Mal begegnet, kann sie es selbst nicht glauben. Sie sehen aus, als wären sie miteinander verwandt? Wird es ihnen gelingen, das große Geheimnis zu lüften, von dem niemand etwas ahnte? ...

Dieser Roman ist das Erstlingswerk von Jens-Stefan Hübel.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich langsam annähern und verbinden. Es werden die Geschehnisse im Jahr 1970/71 und 2011 erzählt.
Recht schnell habe ich geahnt, in welche Richtung der Roman geht. Interessant war von daher für mich die Frage, wie setzt der Autor das um.
Es ist ihm gelungen, die Geschichte sehr gefühlvoll zu erzählen. Die Protagonisten Eva und Iris sind Sympathieträger, ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und geliebt. Eva jedoch, die letztendlich wie Phoenix aus der Asche stieg, was man fast wörtlich nehmen kann, habe ich regelrecht in mein Herz geschlossen. Das ist eine so starke Frau, die mit ein wenig Glück es schließlich geschafft hatte, zu überleben und wieder nach Hause zu kommen.

Es ist ein Buch voller Romantik und Liebe, Hoffnungen, schicksalhaften Begegnungen und Wendungen sowie Überraschungen.
Der Leser erhält einen sehr guten Blick in die 70-er Jahre, in die berühmt-berüchtigte Flower-Power Blümchenzeit. Selbst wenn man sie nicht selbst miterlebt hat, kann man sich in diese gut hineinversetzen. 
Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, leicht und flüssig zu lesen. Ich kann nur hoffen, dass es bald wieder ein neues Werk von ihm zu lesen geben wird.
Dieses hier hat mir gut gefallen und ich empfehle es gern weiter.

Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen von Hansanord)
Jens-Stefan Hübel, gelernter Verlagskaufmann und gebürtiger Hamburger, hat sich nach einer kurzen Zeit im kaufmännischen Bereich schnell für die kreative Seite der Medien entschieden und nach einem Volontariat den Berufsweg des Redakteurs eingeschlagen. Nach Stationen bei „petra“, „Gala“, und „BRAVO“, war er viele Jahre als Autor für die erfolgreichen Magazine „InStyle“ und „BUNTE“ tätig. In dieser Zeit hat er fast alle großen nationalen und internationalen Stars getroffen, interviewt und so viele aufschlussreiche Einblicke in die Welt und das Leben der Celebrities gewonnen.
2007 hat sich Jens-Stefan Hübel selbstständig gemacht und arbeitet seit dem sehr erfolgreich als PR-Bereater für Prominente und Lifestyle-Firmen, so wie als Autor für diverse Zeitschriften. Jens-Stefan Hübel lebt mit seiner Familie in München


An dieser Stelle möchte ich mich recht herlich beim Verlag


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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